Beiträge von Sunset-Ranch

    Simon

    Mein Spaziergang hatte mich auf dem Rückweg schließlich zu Thunders Koppel geführt. Eine Weile stand ich einfach an den Zaun gelehnt da, beobachtete die Jungs, nahm die letzten Züge aus meiner Zigarette und machte diese schließlich sorgfältig aus. Dann jedoch rief ich nach dem Rappen und betrat noch einmal die Koppel. Da kam er mir nun auch schon langsam entgegen gebummelt. Ich trat auf Thunder zu, begrüßte den Wallach freundlich und griff mit beiden Händen behutsam nach seinem Kopf und liebkoste dieses ein wenig.

    Irgendwann jedoch verabschiedete ich mich und ging dann zurück zum Hof. Ich machte noch einmal eine Kontrollrunde durch die Ställen.Und da soweit alles in Ordnung war, machte ich mich anschließen auf den Weg nach Hause

    Cathy

    Ich lächelte kurz, als sie meinte, ich könne es ja jetzt besser machen als meine eigenen Eltern und meinte: "Ich hoffe ich mache es besser, wenn,... man davon absieht, dass mein Kind wohl nie seinen leiblichen Vater kennen lernen wird,...", ich verstummte. Dann jedoch blickte ich Emely an, "aber wie ist es mit dir, deine Andeutungen über deine Familie klangen gar nicht gut,...magst du,..." ich zögerte ein wenig, vielleicht war es ihr unangenehm, "...darüber reden,...?". Vorsichtig blickte ich sie an.

    Cathy

    Betroffen blickte ich Emely an, als sie nun von ihren Eltern erzählte, "Das tut mir Leid, da,... habe ich ja noch Glück mit meinen Eltern,...". Auf ihre Frage wie jetzt das Verhältnis zu meinen Eltern wäre, zuckte ich mit den Schultern. "Hin und wieder telefonieren wir mal, aber im Grunde ist es nach wie vor nicht allzu eng, richtig nah standen wir uns ohnehin nie, als ich klein war haben sie sich ja beide kaum um mich gekümmert, hatte zwar ein großes Zimmer mit allem möglichen Kram drin, aber eine Mutter die mich mal in den Arm genommen hätte,... Fehlanzeige,..." dann fügte ich jedoch lächelnd hinzu, "aber zum Glück hatte ich ja noch Aiyana und Michael und Tally und Simon, in dem 3 Zimmer-Trailer den sie auf ihrem Hof hatten, fühlte ich mich jedenfalls mehr zu Hause als in dem großen Luxushaus meiner Eltern." Inzwischen hatten wir den Wald erreicht.

    Cathy

    Ich lächelte Emely zu, schränkte dann jedoch ein: "Es wäre schöner gewesen, wenn meine Eltern mehr hinter mir gestanden hätten, sie waren immer wenig für mich da und ansonsten ging es meist um Leistung, wenn es nach ihnen gegangen wäre hätte ich wohl mindestens Medizin, Jura oder sowas studiert, gab auch ziemlich Stress bis ich meinen Willen mit der Ausbildung durchgesetzt hatte,..."

    Cathy

    Als wir nun losmarschierten stellte Arwen zunächst ihre kleine Showeinlage wieder ein und ging locker am durchhängenden Strick mit. Emely und ich kamen nun ein wenig ins Gespräch und als sie mich fragte was ich so machte, erzählte ich, dass ich bereits mit sechzehn, nach der zehnten Klasse mit der Mittleren Reife von der Schule gegangen bin und bei einem Fotografen eine Lehre begonnen hatte. Sehr zum Missfallen meiner Eltern, als ich dies erwähnte, grinste ich und erzählte, dass meine Eltern sich nach dem Umzug extra nach einem guten privatem Gymnasium mit excellentem Ruf umgehört hatten und erwarteten natürlich, dass ich Abitur mache und etwas 'anständiges' studiere. Und stattdessen gehe ich schon nach nur einem Jahr wieder runter von der Schule mit nichts als der Mittleren Reife. Nach der Ausbildung habe ich eine Zeitlang mit einer erfolgreichen Tier- und Pferdefotografin zusammengearbeitet, habe für einige Pferdemagazine fotografiert, teilweise auch für Gestüte, bis ich mir dann schließlich meinen Bulli kaufte und begann mich mehr auf die Arbeit auf den Gestüten zu spezialisieren. Fast zwei Jahre fuhr ich nun quer durchs Land, teilweise sogar bis ins Ausland von einem Gestüt zum anderen. Mein Bulli war in dieser Zeit mein zu Hause. Ich liebte dieses Leben. Dann jedoch verguckte ich mich bei einem Jungpferdeshooting auf einem Welshgestüt in die kleine Prinzessin hier," ich nickte lächelnd zu Arwen. "Ich kaufte sie, ließ sie jedoch dann noch ein dreiviertel Jahr auf dem Gestüt in der Jungpferdeherde. Dann jedoch zog es mich in meine ursprüngliche Heimat zurück, ich suchte mir einen festen Job in einem Studio und holte Arwen dann zu mir und stellte sie in eine Haltergemeinschaft, doch durch ihr stark ausgeprägtes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit kam es immer wieder zu Schwierigkeiten, besonders während des letzten Sommers, wenn bei Tina im Garten was los war, ein paar Mal stand sie plötzlich bei einer Gartenparty mitten unter den Gästen und zog ne kleine Show ab und genoss die Aufmerksamkeit,..." ich schmunzelte bei der Erinnerung.

    Cathy

    Als ich mit Arwen zu Emely trat, streckte dir Stute ihr gleich neugierig die Nase entgegen. Dann jedoch hob Arwen plötzlich den Kopf und spitzte die Ohren. Im nächsten Moment kamen auch schon Milo und Firlefanz um die Ecke. Arwen whierte den Beiden nun entgegen, wölbte den Hals und begann piaffeartig auf der Stelle zu tippen. Ich verdrehte leicht die Augen und erwiderte leicht sarkastisch: "Juhuu. Endlich wieder Publikum,...". Bei dem Anblick von Milos Stute jedoch, die fast schon sauertöpfisch dreinblickte, musste ich lachen. Als Milo sich nun erkundigte welches Ziel wir ansteuern wollten, zuckte ich mit den Schultern und erwiderte: "Erst mal einfach drauf los,... Richtung Wald,...?"

    Cathy

    Kurz darauf setzte sich nun auch Milo ab und ging los zu Firlefanz' Koppel um dann auch seine Stute zu holen und ich betrat nun Arwens Koppel. Meine Stute stand bereits am Tor und schnaubte mir entgegen. Mit dem Halfter in der Hand trat ich nun auf Arwen zu, die mich mit einem, fast schon vorwurfsvollen Blick ansah, fast als würde sie sagen: Das wird jetzt aber auch Zeit, ich langweile mich hier schon zu Tode! Dan stieß sie übermütig mit ihrem Kopf gegen meine Hand mit dem Halfter. Ich musste kurz lachen und begrüßte Arwen mit den Worten: "He Prinzessin, ist ja gut,...". Ich merkte wie sich etwas in mir entspannte. Dann legte ich Arwen den Strick auf den Hals und halfterte sie auf, wobei die braune Stute bereits selbst den Kopf ins Halfter steckte, wohl um den Vorgang zu beschleunigen, jedoch in ihrem Übermut mit der Nase das falsche Loch erwischte. Lachend musste ich nun erst mal das Halfter wieder ordnen um sie dann richtig anzuziehen. Dann jedoch verließ ich mit der Stute die Koppel und verschloss das Tor sorgf

    Cathy

    Nachdem wir aus der Sattelkammer kurz die Halfter geholt hatten, gingen wir nun weiter zur Koppel. Auf Emelys Erwiderung lächelte ich und als sie nun nach Milos Hand griff und ihn kurz küsste musste ich daran denken was für ein süßes Paar dien beiden doch waren. Für einen Moment legte ich meine Hand nun auf meinen Bauch und musste für einen Moment an Juan denken. Wie würde er reagieren wenn ich ihm mitteilen könnte, dass er Vater würde? Doch ich machte mir keine Illusionen, zum einen war es nahezu unmöglich ihn ausfindig zu machen und zum anderen wusste ich nicht einmal ob ich überhaupt mit ihm zusammenleben wollte. Was wusste ich schon über ihn?

    Nun jedoch erreichten wir Arwens Koppel. Ich blickte auf und wandte meinen Kopf zu Milo und Emely und meinte: "Na dann geh ich die Prinzessin mal holen,...". Als ich zum Tor trat bemerkte ich, dass Arwen uns bereits bemerkt hatte und munter auf das Tor zutrabte. Eine zierliche Rappstute mit Blesse dicht auf den Fersen

    Cathy

    Als wir nun über den Hog gingen, knuffte ich Emely kurz freundschaftlich in die Seite, "Hey,... ich wusste ja gar nicht, dass du bi bist,...". Dann zog ich Emely kurz lachend in meine Arme und blickte grinsend zu Milo, "Sorry, mein Lieber, ich hoffe du bist nicht zu geschockt,..."

    Wenn es nur das Drama wäre. Aber man muss sich ja inzwischen schon, egal mit welchem Charakter man schreibt und wo man sich befindet überlegen was man im Text erwähnt, weil Natalie sich ganz zufällig gleich im nächsten Post gewisse Dinge plötzlich denken kann, ihr etwas bewusst wird und daraufhin (was sie eigentlich gar nicht wissen kann) rein zufällig agiert.

    Cathy

    Als Milo sich nun zu uns an den Tisch setzte und nun fragte was wir nun tun sollten, zuckte ich mit den Achseln. "Vielleicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren und Natalie in einen anderen Planeten schicken, dann kann sie den Marsmenschen auf die Nerven gehen,.." ich grinste und fügte dann hinzu, "nein mal Ernst, ich habe keine Ahnung. Was können wir tun? Ich kenne sie zu wenig,...". Nachdenklich griff ich nach meinem Handy und drehte dieses in den