Posts by Sportpferde Hallscheidt

    Nein, eine Krankheit ist kein Grund, aber das terrorisieren von Mitgliedern durchaus.


    Lass es doch einfach bleiben und schon gibt es auch keinen Grund mehr dazu, dich aus dem Forum entfernen zu wollen. Sei einfach ein FORUMSMITGLIED und kein TROLL. Danke.


    Und jetzt gute Nacht - wirklich. :sleeping:

    Gestern war es hier wirklich extrem schwül und unangenehm heiß. Heute dagegen herrscht ein sehr frischer Wind und dadurch merkt man die angeblich 30 Grad auch gar nicht mehr so. War richtig schön draußen vorhin, ein echter Traum-Sommertag!
    Aber morgen bei 35 Grad mit Gewittergefahr sieht das schon wieder ganz anders aus. Das braucht kein Mensch, besonders diese grausige Saunaluft. :wacko:


    Aber ab Freitag werden die Temperaturen wieder gemäßigter und es gibt endlich regen! Hier verdörrt nämlich so langsam alles...

    Vor allem ist Lantinus nicht unsauber bemalt, da muss ich jetzt doch mal Protest einlegen. Ich hatte den ja hier lange Zeit stehen und an dem war jeder Pinselstrich 1A mit Sternchen. Gudrun Schmitt macht absolute LS-Qualitäts Pferde und Lantinus ist definitiv eines davon. Der passt nicht in diesen Thread, also so wirklich gar nicht...


    Wenn der nur FS-Quali hat, dann kann man bald auch die Modelle sein lassen und stattdessen echte Pferde showen. DIE sind dann aber hoffentlich Liveshow-fähig, oder etwa auch nicht?

    Gott sei Dank rollen wieder Gewitter an und vertreiben diese widerliche Hitze. Wenn es durchgehend einen Monat so heiß bleiben würde, dann würde ich Petrus höchstpersönlich vom Himmel schießen. Nee, das wäre der blanke Horror... :wacko:


    Ich sehne jedenfalls den Regen und die kühlere Luft herbei, die Wärme macht mich echt Banane. :rolleyes:

    Ach, ist doch kein Problem! Vielen lieben Dank trotzdem, gern geschehen. Finde es super, dass er zu jemanden gezogen ist, der ihn so gerne hat! :)


    Super, bin gespannt. Aber egal ob du ihn neu bemalen lässt oder auch nicht. Ein unglaublich tolles, detailliertes Resin ist und bleibt er!


    Hier sind sonst noch andere Farben auf dem Kinetic Potential Resin zu sehen. Schimmel steht ihm auf jeden Fall, finde ich.
    Aber wenn er erstmal so bleiben darf, ist das doch auch gut. Ich habe mich ja auch irgendwann an seine Farbe gewöhnt und hässlich ist sie ja nun wirklich nicht. :)

    Ich freue mich natürlich sehr für dich, dass du deinen Holy Grail nun bei dir stehen hast und wünsche dir ganz viel Freude an ihm! :)


    Neu bemalen lassen...oh, dieses Thema hatte ich bei ihm auch. Ich wurde ein klein wenig "gesteinigt", als ich diesen Vorschlag damals anbrachte und habe mich daher gegen eine neue Bemalung entschieden. Er ist immerhin von einer Künstlerin aus den USA und neu bemalt, lässt er sich nie wieder (oder nur sehr schwer) in den alten Zustand versetzen. Da hatte ich doch etwas "Respekt" vor...


    Aber ganz ehrlich, es ist DEIN Pferd und er muss alleine DIR gefallen. Was bringt es denn, wenn du dein Traumresin da stehen hast, aber die Farbe nicht leiden kannst. Das ist wohl eher eine Todsünde, als das Pferd einfach neu zu bemalen...
    So sehe ich es heutzutage jedenfalls und wenn ich noch Modelle sammeln würde, wäre er bei mir garantiert irgendwann neu bemalt worden. Fuchs oder Schimmel, oh ja. :D


    Also wie gesagt: dein Besitz, deine Entscheidung. :)

    3 Grad sind es draußen - war gerade einkaufen und das bei strahlendem Sonnenschein.


    Aber ab heute Abend kommt der Regen wieder und er bleibt dann auch. Zwei Wochen Dauerregen sind angesagt und sogar Schneeschauer. Da ist noch nix mit Frühlingsgefühlen. Ich greife da wohl eher zum Paddelboot, als zum Blumenpott. :D

    Derek


    “Danke, Miss Paxton. Ich bin froh, ein neues Gesicht in unserer Klasse begrüßen zu dürfen, nachdem zwei unserer ehemaligen Schüler der Schule verwiesen wurden. McDevans ist weg, Lahey ist weg...nur der Einzige, den ich wirklich weg haben wollte, wurde verschont. Mal wieder.”, meinte Coach Finstock - unser eigenwilliger Englischlehrer und Coach des Footballteams - nur tief seufzend mit leidigen Blick auf mich gerichtet, ehe er dem neuen Mädchen einen Platz zuwies – direkt neben mir. Als sie mich anlächelte, lächelte ich charmant zurück und musterte sie dann verstohlen von der Seite, während sie sich neben mir niederließ und ihre Bücher herausnahm. Sie war zwar ganz niedlich, aber nicht mein Typ. Zu wenig Ausschnitt und zu viel schwarz, ganz eindeutig. Mein Typ waren eher die blonden Cheerleaderinnen, sowie Sarah. Diese Brüste...die redeten mit einem. Sie riefen meinen Namen und wollten ganz eindeutig, dass ich sie anfasste...„Reyes! Passen Sie gefälligst auf und sabbern Sie nicht ihr verdammtes Buch voll! Oder wollen Sie ihre Gedanken mit der Klasse teilen? Nein, lassen sie es besser, bevor wir alle noch so verblöden, wie Sie!“, brüllte der Coach mich nun an, ehe er mich mit einem Schlag auf meinen Tisch unsanft aus den Gedanken gerissen hatte und ich nun völlig perplex zu ihm aufsah. „Jawohl, Coach. Ich dachte nur gerade daran, wie sehr ich Sie verehre.“, log ich mit möglichst ernster Stimme, was dem Coach ein leichtes Lächeln auf das Gesicht zauberte. „Oh, das ist wirklich nett von Ihnen.“, meinte er fast schon gerührt wirkend und kurzzeitig dachte ich wirklich, er hätte mir meine überaus einfallsreiche Lüge abgekauft, bis sich sein Gesichtsausdruck abrupt wieder verhärtete. „Und jetzt halt den Rand, Reyes! Halt ihn!“, brüllte er cholerisch, was mich nur erneut zusammenzucken ließ und stampfte dann wieder nach vorne ans Pult. „Ich hab Sie im Blick, Reyes.“, meinte Coach Finstock nur mit verengten Augen und deutete mit seinem Zeigefinger warnend in meine Richtung, ehe er weiter mit seinem Lehrstoff fortfuhr und ich erleichtert ausatmen konnte. Der Typ hatte mich schon immer auf dem Kieker und ich hasste ihn wie die Pest. „Sorry, ich bin übrigens Derek.“, widmete ich mich dann dem neuen Mädchen zu und hielt ihr grinsend meine Hand entgegen. „Reyes! Hören Sie gefälligst auf mich daran zu erinnern, warum ich trinke! Jeden verdammten Tag!“, hörte ich auch schon erneut die sanft klingende Stimme meines bekloppten Lehrers. Genervt rollte ich bloß mit den Augen, nickte dem Mädchen nur nochmal zu und richtete meine Aufmerksamkeit dann widerwillig wieder auf den Coach. „Was wissen wir also über Shakespeare's Romeo und Julia? Datum der Erstveröffentlichung? Na, wer will?“, fragte der Coach dann in die Klasse hinein und stützte sich mit beiden Armen auf seinem Pult ab. „Hand runter, Donovan. Wir wissen, dass Sie das wissen!“, meinte der Coach nur genervt, während Donovan etwas irritiert dreinblickend seinen Arm wieder herunternahm und ich dafür meinen in die Höhe schnellen ließ. Ein wenig schleimen musste sein, schon alleine fürs Footballteam. „Ja, Reyes. Sie dürfen auf die Toilette gehen.“, meinte Mr Finstock nur mit einem Augenrollen und abwinkender Handbewegung, während ich nur verwirrt die Augenbrauen zusammenzog. „Coach, ich weiß die Antwort!“, sagte ich nur mit ernster Miene, ehe der Lehrer bloß in ein lautes, schallendes Gelächter verfiel und sich kaum noch einzubekommen schien, ehe er abrupt wieder aufhörte und mich fragend ansah. „Ach, das war Ihr ernst, Reyes?“, sagte er nur überrascht und kratzte sich dann an der Schläfe. „Ja, Coach. 1912!“, sagte ich überzeugt, was den Coach kurz stutzen ließ, ehe er anerkennend nickte. „Da hab ich Sie wohl falsch eingeschätzt, Reyes. Sie sind ja doch nicht so dämlich, wie sie aussehen.“, sagte er, was mir doch schon ein wenig schmeichelte. „Sie sind noch viel...dämlicher! 1597 ist die korrekte Antwort! 1912 ist die Titanic untergegangen, sie Vollpfosten!“, brüllte er dann erneut mit hochrotem Kopf drauf los, während ich nur immer tiefer in meinem Sitz versank und meine Kollegen hinter mir anfingen zu lachen, ehe ich ihnen einen vernichtenden Blick über die Schulter rüberwarf und sie sofort verstummten. Na wenigstens etwas.

    Sarah


    Ich kam gerade aus dem Büro des Rektors, weil mein Bruder ein totaler Idiot war und nicht daran gedacht hatte, dass sein Fehlverhalten auch Auswirkungen auf mich hatte und lehnte mich dann mit geschlossenen Augen für einen kurzen Augenblick an die Wand hinter mir. Nora hatte Josh sowieso schon mehrfach betrogen und jeder außer ihm wusste das auch. Also kapierte ich noch immer nicht so ganz, wieso er so eine peinliche Show aufführen musste. Er sollte doch lieber froh sein, dass er endlich kapiert hatte, wie dieses Miststück drauf war. Wobei ihn wahrscheinlich alle Typen der Schule für diese Aktion anerkennend auf die Schulter klopfen würden, weil Josh sich einfach alles erlauben konnte und er dafür noch Puderzucker in den Arsch geschoben bekam. Er war schließlich der Liebling des Footballteams, seines Trainers, der Cheerleaders, seiner Lehrer - okay, die vielleicht nun nicht mehr - er war wie ein ach so süßer, kleiner Welpe, den alle streicheln und knuddeln wollten. Verkorkste Highschool-Welt. Langsam öffnete ich nun wieder die Augen und schaute direkt in die Blauen von Derek, was mich kurz erschrocken zusammenzucken ließ. “Stalkst du mich etwa?”, fragte ich den großen, dunkelhaarigen Mann bloß mit skeptischem Blick, was er nur mit einer fragenden Miene beantwortete, ehe er den Kopf schüttelte. “Nein, ich denke nicht. Was bedeutet stalken denn?”, meinte er mit verwirrtem Gesichtsausdruck, was mich nur leicht die Augen verengen ließ. Entweder er wollte mich verarschen…oder die Klischees vom strohdoofen Quarterback hatte gerade seine Berechtigung gefunden. Aber er war heiß, also konnte man davon absehen, dass er einen IQ von einer Erbse hatte. “Nicht so wichtig, Süßer, nicht so wichtig.”, sagte ich nur mit einem schweren Seufzer und zog ihn dann am Shirt hinter mir her. “Kannst du mir einen Gefallen tun, Derek?”, fragte ich ihn dann, ehe ich erneut abrupt stehen blieb und er auch einen überraschten Full Stop machte und fragenden Blickes zu mir hinunter sah. “Und frag mich jetzt bitte nicht, was ein Gefallen ist. Das wäre höchst unsexy.”, meinte ich nur mit mahnendem Blick, legte dem Mann vor mir dann aber grinsend meine Arme um den Hals. “Kannst du Josh bitte beim nächsten Spiel kräftig in den Hinter treten, ja? Er hat es verdient. Also so richtig verdient…”, meinte ich mit klimpernden Wimpern, während Derek kurz zu überlegen schien, ehe er breit grinste und dann nickte. “Oh, wegen der Sache heute Mittag? Das war so cool! Dein Bruder ist unser Held. Wir werden das Foto von seinem nackten Hinterteil als Maskottchen auf unsere Team-Website stellen. Wir feiern seine Aktion! ”, meinte er bloß überschwänglich mit den Händen fuchtelnd, was mich nur schnell irritiert dreinblickend ausweichen ließ, bevor er mir noch aus versehen eine Klatschte und ich erklären musste, vorher das Veilchen kam. Derek hatte eindeutig andere Qualitäten als Intelligenz, ganz, ganz andere. Schöne Augen, tolle Haut und dieser Körper…nur den Mund aufmachen sollte er besser nicht. “Ähm, ja. Wie dem auch sei, kannst du mir den Gefallen nun tun oder nicht? Natürlich kannst du das, nicht wahr?”, säuselte ich dann mit verführerischem Blick in seine hellblauen Augen, während ich mich nun auf Zehenspitzen stellte, damit ich mit ihm auf Augenhöhe war und meine Lippen - auf die ich nun sanft biss - fast an seine stießen. “Und was springt für mich dabei raus?”, meinte er dann mit rauer Stimme und grinste mich neckisch an, ehe er mit seiner Hand tiefer glitt und auf meinem Hintern liegen blieb. “Das ich dir dafür nicht in deine Weichteile trete, wie wärs damit?”, meinte ich nur mit einem bissigen Grinsen auf den Lippen, während er nur skeptisch die Augenbrauen zusammenzog. “Für...was?”, meinte er irritiert und ich konnte nicht anders, als laut aufzustöhnen und die Augen zu verdrehen. Oh man. “Vergiss es. Nicht so wichtig, Süßer. Tu einfach das, was ich dir gesagt habe. Du machst das schon.”, meinte ich dann mit einem bestätigenden Kopfnicken, klopfte ihm leicht gegen seinen trainierten Oberarm und machte mich dann auf den Weg in Richtung Klassenraum. “Wir sehen uns dann, Süße!”, rief Derek mir noch nach, während ich nur kurz den Arm hob und ohne mich umzudrehen oder stehenzubleiben weiterlief. Wenn der Typ nicht so verdammt heiß wäre, würde er mir ganz gewaltig auf den Keks gehen. Aber...er war eben heiß.

    Sarah


    “Ist Dean denn gar nicht eifersüchtig, wenn du ständig mit diesem Derek schreibst? Ich meine, wenn du Dean nicht mehr willst…ich nehme ihn gerne.”, meinte Lydia grinsend, während ich nur kaum merklich die Augen rollte und meine Gabel dann warnend genau auf ihr Gesicht gerichtet hielt. “Ich zerstör dir dein makelloses Gesicht bevor du auch nur einen Pieps sagen kannst. Also, wag es dich nicht meinen Freund auch nur anzuschauen. Sein hübscher Knackarsch gehört ganz mir alleine. Davon mal ab, hat er keinen Grund eifersüchtig zu sein. Er weiß nichts von Derek und das wird er auch nicht. Jedes Mädchen braucht doch ein kleines Geheimnis, oder nicht?”, sagte ich zwinkernd, ehe ich mit meiner Gabel eine Tomate meines Salates aufspießte und dann zwischen die Lippen steckte, ehe ich drauf biss und Lydia breit angrinste. “Aber klar doch.”, antwortete sie nur mit einem amüsierten schnauben und schaute dann an mir vorbei, ehe sich ihre Augen abrupt weiteten. “Was…ist?”, fragte ich irritiert, ehe ich meinen Blick nun über meine Schulter hinweg in Richtung Parkplätze drehte und dort etwas sah, dass ich ganz sicher nicht sehen wollte. Ein Typ stand mit nacktem Hintern und offensichtlich total betrunken auf seinem Auto und brüllte irgendwelche Hasstiraden über den gesamten Campus. “Ja, seht ruhig alle her! Ihr könnt mich alle mal am Arsch lecken! Ihr dämlichen Schlampen mit euren noch viel dämlicheren Möchtegern-Starathleten! Ihr seid alle das Letzte! Ich scheiß auf euch alle!”, brüllte der Kerl nur wütend durch die Gegend und schlug sich selbst auf seinen entblößten Hintern, was nicht nur mich angewidert den Kopf zurückzuzucken ließ. Mittlerweile stand schon eine ganze Traube um den Typen herum und filmten ihn belustigt, tuschelten und manche bejubelten ihn sogar. “Ich sag euch was, ich mach dich fertig…Nora!”, brüllte der Typ weiterhin ungehalten, ehe er sich plötzlich nicht mehr halten konnte und vornüber von der Motorhaube seines Wagens auf den harten Pflaster krachte. Ein geschocktes Raunen ging durch die Menge, was aber schnell zu einem lauten Gelächter wurde. Der Typ hob nämlich seine Hand, als Zeichen, dass es ihm gut ging und wurde dann von zwei Lehrern, die sich zwischen den Schaulustigen nun hindurch schoben auf die Beine gezogen und dann in Richtung Schulgebäude abtransportiert. “Mein Name ist Josh Heatherton und wurde eiskalt ausgenutzt und betrogen von dieser dämlichen Schlampe names Nora McBrew! Merkt euch das ihr verdammten Spatzenhirne, merkt euch das!”, schrie der Typ dann erneut, als er sich aus den Griffen der Lehrer befreien konnte und nun mit heruntergelassenen Hose über den Campus rannte, während die Lehrer hinter ihm hersprinteten und schlussendlich einfangen konnten, indem sie sich auf ihn schmissen und zu Boden rissen. Ich hingegen traute gerade weder meinen Augen, noch meinen Ohren - und wollte das auch gar nicht. Ich drehte mich nur wieder um, tat so, als wenn gerade absolut nichts passiert wäre und aß einfach meinen Salat weiter. “Schöner Tag heute, oder?”, fragte ich nur trocken an Lydia gerichtet, die mich nur fragenden Blickes ansah und dann nickte. “Sag mal. War das nicht Josh, dein Bruder?”, fragte mich Lydia dann mit hochgezogenen Augenbrauen vorsichtig. “Was, hm? Der? Nein. Nein…ich kenne keinen Josh. Nie davon gehört. Wow, also wirklich…die arme Familie, die so einen Irren großziehen musste. Also, wirklich…”, antwortete ich nur kopfschüttelnd und deutete mit dem Daumen hinter mich, ehe ich einfach wieder weiter meinen Salat aß und ernsthaft darüber nachdachte, erst Josh und dann mich zu erschießen.

    Sarah


    “Nicht aufstehen, zu früh…”, murmelte ich im Halbschlaf, während mir meine Haare zerzaust im Gesicht rumhingen und versuchte mit einer Hand den Wecker auszuschlagen, was allerdings nicht klappte, da er zu weit weg stand. Murrend rollte ich mich also soweit zur anderen Seite rüber, dass ich mit den Fingern fast den Knopf schaffte zu berühren - allerdings vorher mit einem lauten Knall samt Decke aus dem Bett fiel. Wie ein platter Maikäfer lag ich auf dem Bauch, pustete nur genervt meine Haare aus meinem Gesicht und verfluchte den Tag, noch bevor er begonnen hatte. Aber immerhin war ich nun wach. Langsam richtete ich mich wieder auf, stellte den Wecker aus, schmiss meine Decke zurück aufs Bett und bemerkte dann erst, dass irgendwas fehlte. “Wo steckt dieser Mistkerl nur schon wieder.”, grummelte ich vor mich hin und gestand mir nur ungern ein, dass es mich ziemlich anpisste, dass dieser Kerl so eine unglaubliche Disziplin hatte…und ich nicht. Jedenfalls nicht, wenn es ums aufstehen ging und Sport…ja, Sport war auch so eine Sache bei mir. Allerdings erinnerte mich dieser Gedanke nun gleich wieder ans Cheerleader Training, dass heute Nachmittag direkt nach der Schule stattfand. Schule…äh. Ich rümpfte nur angewidert die Nase und lief dann rüber zu meinem Kleiderschrank, der zwar inzwischen so voll war, dass nichts mehr reinpasste…aber dennoch garantiert nichts darin fand, was ich anziehen wollte.
    Nachdem ich mir mein Outfit dann doch zurecht gelegt hatte, verschwand ich kurz ins Bad - kurz ist relativ - und stylte mich ein wenig - wenig ist auch relativ. Während ich gerade dabei war, mir einen Lidstrich zu ziehen, wurde hinter mir dann urplötzlich die Tür aufgerissen und mein Liner landete vor lauter Schreck genau in meinem empfindsamen Auge. “Au, verdammt! Bist du bescheuert? Raus hier!”, brüllte ich meinen Bruder bloß an, während dieser völlig verschlafenen Blickes zu mir rüber sah, sich am Hinterkopf kratzte und dann zum Klo rüberlief, ehe er völlig ungeniert seine Shorts runterzog und sich auf den Pott pflanzte. “Halt die Klappe, Sarah. Ich muss und wenn du das Bad stundenlang blockierst, brauchst du dich nicht zu wundern. Oder soll ich dir demnächst ins Bett kacken? Kannst du gerne haben.”, meinte Josh sarkastisch, während ich nur angeekelt das Gesicht verzog und dann laut aufseufzte, ehe ich mich wieder dem Spiegel zuwandte. “Oh mein Gott! Wie seh' ich denn aus? Wie einer von Kiss!”, meinte ich nur panisch, während ich mein völlig verschmiertes Make-Up begutachtete. “Also nix Neues.”, meinte Josh nur trocken und ließ dann eine Stinkbombe hochgehen, die mir die Tränen in die Augen schießen ließ und mein restliches MakeUp auch noch ruinierte. ich hasste ihn.
    Nachdem der Morgen so hervorragend verlaufen war, fuhr ich nun mit einer besonders guten Laune in Richtung Highschool. Dort angekommen parkte ich meinen Wagen, stellte den Motor aus und legte dann meinen Blick auf mein Handy, welches neben mir auf dem Beifahrersitz lag. Eine gefühlte Million Nachrichten und davon war 99 % reines bla, bla, bla. Nur eine Nachricht weckte meine Neugierde, wie so oft in letzter Zeit. Derek. Ein ziemlich heißer Quarterback aus dem Schulteam und er war ziemlich eindeutig interessiert an mir, obwohl er wahrscheinlich jede Andere hätte haben können. Erinnerte mich fast an Dean…nur, dass Derek anders war als Dean. Gleicher Anfangsbuchstabe…aber das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Ernsthaftes Interesse hatte ich zwar nicht an ihm, obwohl er so verdammt gut aussah, aber ein wenig flirten durfte ja wohl erlaubt sein. Breit grinsend stieg ich nun aus meinem Wagen aus, setzte meine Sonnenbrille auf und lief dann hoch-erhobenen Hauptes und wehenden Haaren in Richtung Schulgebäude. Hier ist eure Queen, Bitches!

    Oh no! Du hast es aber auch mit den Unfällen. :( Wünsche dir eine gute Besserung und dass du die OP's gut überstehst!
    Ich drück ganz fest die Daumen!


    Ich schaff es heute auch nicht mehr zu schreiben und am WE bin ich nicht zu Hause. Am Montag bin ich dann aber wieder mit von der Partie. :)

    Sarah


    Sein Blick verriet mir, dass er mich nun endgültig für bekloppt erklärte. Nur gut, dass ich das Glitzerspray fürs Langhaar nicht ausprobiert hatte, ansonsten hätte ich wohl den Notarzt aufgrund spontanen Herzversagens kontaktieren müssen. Stolz wie Oskar schaute ich rüber zu meinem Schimmel, während dieser bloß mit angelegten Ohren da stand und den rosafarbenen Führstrick anknabberte. Der Rappe, der gerade den Kopf aus seiner Box herausstreckte wieherte bloß laut auf und man konnte fast meinen, dass er sich gerade köstlich über meinen Wallach amüsierte.
    “Natürlich mein ernst. Das ist absolut modisch, Baby!”, sagte ich absolut überzeugt von meiner Farbwahl, während Dean so aussah, als würde er gleich die 911 wählen, um mich eiskalt wegen Tierquälerei verhaften zu lassen. Er hatte ja absolut keine Ahnung.
    Während Dean die rosa Schabracke skeptischen Blickes inspizierte und sie bloß angeekelt mit den Fingerspitzen an einer Ecke packte und leicht anhob, verschränkte ich die Arme vor der Brust und zog fragenden Blickes die Augenbrauen zusammen. Er tat ja gerade so, als wenn seine Männlichkeit zusammen schrumpeln oder ganz verpuffen würde, wenn er damit zu lange in Berührung kam. Männer. “Das Rosa steht euch beiden sogar ganz fantastisch. Ken würde sich über zuviel Rosa und Glitzer ja auch nicht beschweren, also schau nicht so missmutig.”, grinste ich bloß mit versucht ernster Miene, was aber angesichts Deans leicht panischem Blick nicht klappte. “Oh Baby! Jetzt hast du die ganze Überraschung zunichte gemacht! Schäm dich.”, sagte ich bloß mit einem beleidigten Kopfschütteln, während ich Dean kurz einen mahnenden Blick zuwarf und dann rüber zu Capris Box lief, wo ich tatsächlich einen ganz…speziellen Helm für Dean bereit hielt. “Tada!”, sagte ich freudestrahlend, während ich meinem Freund den rosa Helm mit der Aufschrift “Toy Boy” präsentierte. “Komm schon Baby, tu es für mich. Dich sieht auch keiner…außer die Internetcommunity. Davon brauch ich unbedingt ein Video! Aber keine Sorge, meine Freundinnen stehen trotzdem noch auf dich und ich sowieso, mein kleiner Paulchen Panther.”, grinste ich schelmisch, trat einen Schritt näher an Dean heran, legte einen Arm um seinen Nacken und setzte ihn dann den zugegebenermaßen echt hässlichen Helm auf den Kopf, ehe ich ihm einen sanften Kuss auf seine weichen Lippen gab. Ein dickes Grinsen konnte ich mir allerdings nicht verkneifen, als ich mich wieder von ihm löste und er da stand wie ein Stripper, der gerade bemerkt hatte, dass er auf einem Kindergeburtstag mit Barbie-Motto gelandet ist. Na ja, zumindest die zwei schwulen Typen, die ebenfalls auf dem Hof ihre Pferde stehen hatten, würden sich ganz sicher über Dean’s Anblick freuen. Nachdem ich den Führstrick meines Schimmels gelöst hatte, schnappte sich Dean die Zügel des Wallachs und lief dann rüber in Richtung Reithalle. Vielleicht sollte ich ihm auch noch meine Reithose geben, die hatte so ein süßes Herzchen auf dem Po. Niedlich, aber ein wenig Würde ließ ich ihm dann doch noch. Sonst herrschte die nächste Woche Eiszeit in seiner Hose, selbst wenn ich mich in Dessous auf dem Bett räkeln würde…
    In Gedanken versunken hatte ich gar nicht gemerkt, dass mein Pferd einen auf Esel machte und stehen geblieben war. Abrupt blieb ich nun stehen und hob grinsend eine Augenbraue, während Dean krampfhaft versuchte, den Wallach vorwärtszubekommen und dann das Handtuch warf. Na das konnte ja heiter werden. “Das hier ist ein gut erzogenes Pferd. Wenn du nicht einmal mit ihm klar kommst, wie soll das dann mit DEINEM Pferd werden. Ich betone DEIN Pferd übrigens ganz bewusst.”, meinte ich amüsiert, während ich mit meinen langen Wimpern unschuldig in seine Richtung klimperte, ehe ich an ihm vorbeilief, die Zügel meines Pferdes aus seiner Hand schnappte und den Wallach dann ohne Probleme in Richtung Halle führte. So wird’s gemacht, Cowboy!

    Jack


    Boah, ich hatte einen Geschmack im Mund, dass mir schon wieder schlecht wurde. Wenn ich Amy nun anhauchen würde, würde sie ganz sicher rückwärts umkippen und eventuell nicht mehr aufwachen. Gut für mich, schlecht für sie. Aber diese atomare Waffe behielt ich erstmal für mich, denn ihre Worte ließen mich nun kurz stutzen. Lieber, kleiner Jacky? Hat sie geraucht? Wow, was war denn da gestern für ne Party abgegangen, von der ich rein gar nichts mehr wusste? “Nenn mich nicht so. Das ist ja widerlich.”, entgegnete ich ihr bloß mit gerunzelter Stirn, ehe ich sie kurz prüfend ansah und dann angestrengt darüber nachdachte, was gestern passiert war. “Ich weiß bloß noch, dass wir in der Bar waren…und mein bescheuerter kleiner Bruder aufgekreuzt ist. Dann hab ich dich angespuckt und abgeleckt. Hm, aber danach ist alles weg. Wieso bist denn ausgerechnet du hier? Und wieso hast du meine Sachen an? Oh Mann! Hab ich gestern noch was angestellt, also was schlimmes meine ich? Hab ich den Sheriff wieder versucht aus dem fahrenden Auto heraus anzupinkeln? Beim letzten Mal hab ich es nämlich leider nicht geschafft…hab vergessen das Fenster runterzulassen.”, seufzte ich fast schon enttäuscht von mir selbst, während mein Blick kurz hinunter auf meine Hose glitt, die mir auf den Knöcheln hing. “Besonderer Abend?”, echote ich dann leicht verwirrt, während mein Blick nun wieder zu Amy zuckte. “Wieso? Bin ich Vater geworden? Ich hab gewusst, irgendwann geht es schief…”, fluchte ich bloß mit finsterer Miene, ehe ich nun meine Hände auf den Bund meiner Boxershorts legte und diesen ein Stück nach vorne zog, sodass ich meinen kleinen Freund sehen konnte. “Ich hab dich gewarnt, Alter. Das haben wir nun davon, dass du dich nicht zurückhalten kannst!”, rügte ich mit gestreckten Zeigefinger mein bestes Stück, ehe ich den Bund wieder zurück schnacken ließ und meinen Blick wieder auf Amy richtete. “Nein, mal ehrlich. Was hab ich angestellt? Ich hab wirklich keinen blassen Schimmer.”, seufzte ich bloß, ehe ich mit einer Hand durch meine völlig verdreckten, klebrigen und strubbeligen Locken fuhr. Es war schon echt mies, wenn man nicht wusste, was man so am Vorabend getrieben hatte. Besonders beunruhigte mich allerdings dieses breite Grinsen, welches mittlerweile auf Amy’s Lippen lag. Moment Mal.
    Alles, aber nur das nicht. Bitte. Bitte lass mich nicht mit dieser Frau irgendwelche unschöne Dinge getan haben. Da wäre mir alles Andere lieber, sogar Mord. Aber bloß nicht das. “Amy. Sag mir bitte die Wahrheit. Haben du und ich…also…wir…mit einander…?”, stotterte ich bloß herum und musste dann doch schlucken, während so langsam Panik in mir hochstieg. Sag Nein! Bitte…sag Nein! Oder hol direkt die Schrotflinte und puste mir das Hirn weg…bitte nicht…

    Sarah


    Nach der heißen Sporteinheit mit Dean und dem darauffolgenden Frühstück mit meiner Family, verbrachte ich den gesamten Vormittag in der Schule. Ich räumte gerade meine Bücher mit den pinken Umschlägen in meinen Spind, als sich plötzlich jemanden von hinten an mich heranschlich und so abrupt seine Arme um meine Taillie legte, dass ich nur erschrocken zusammenzuckte und mich dann umdrehte, ehe ich hoch in das bullige Gesicht des blonden Footballtypen starrte. “Doof oder so? Du kannst froh sein, dass ich dir meine Knie nicht aus versehen dahin gerammt habe, wo es weh tut.”, giftete ich den Typen an, der bloß grinste wie ein hirnloser Affe - was er auch war. Typisches Footballer Vorurteil, aber bei ihm die reine Wahrheit. “Oho! Vielleicht hätte mir das ja sogar gefallen, Süße.”, grinste er bloß breit, während ich nur pikiert eine Augenbraue hochzog und meine Hand in die Hüfte stemmte. “Was willst du? Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit.”, meinte ich bloß, während sein Blick von meinen Brüsten nun wieder hoch in meine Augen glitten. “Was hältst du davon, wenn wir uns morgen nach der Schule treffen? An meinem Auto, auf dem Schulparkplatz. Ich hätte da schon eine Idee, was wir zwei Hübschen da so treiben könnten.”, zwinkerte der Proll mir grinsend zu, während ich innerlich einen Lachanfall erlitt, nach außen hin aber die Fassung bewahrte. Aber gut, wenn er es unbedingt so wollte. “Na klar, Süßer. Ich bin dabei.”, sagte ich mit einem verführerischen Lächeln, ehe ich meine Arme um seinen Nacken schlang und ihm kurz tief in die Augen sah, während sein Blick natürlich sofort wieder hinunter zu meinem Ausschnitt glitt. “Gut.”, gab er bloß wie von meinen Brüsten hypnotisiert von sich, während ich nun wieder von ihm abließ und mich mit einem lächeln auf den Lippen wieder von ihm abwandte, meinen Spind zuschloss und dann wippenden Schrittes rüber in Richtung Klassenraum lief. Dort angekommen steuerte ich direkt auf Jamie zu, die absolute Nullniete der gesamten Schule. Mit ihrem riesigem Mund, die dazu noch eine überaus hässliche Zahnspange zierte, würde wohl selbst der Typ aus den Halloween Filmen panisch wegrennen oder sie nicht aus Mordlust, sondern aus reinem Mitleid erstechen. Fies, aber so dachte so ungefähr jeder in der Schule…und der gesamten Stadt. “Hey, du.”, sagte ich lächelnd, als ich bei ihr ankam und sie sofort schreckhaft zu mir schaute. Sie schien so irritiert darüber, dass ich sie ansprach, dass sie direkt ihre Bücher fallen ließ. “Keine Panik. Ich will dir nichts tun, ausnahmsweise. Ich will dir nur einen kleinen Tipp geben. Ich kenn da so einen Typen, ein heißer Fottballer. Der steht voll auf dich und würde sich gerne morgen nach der Schule mit dir treffen. Was sagst du, hm?”, grinste ich sie an und verschränkte die Arme vor der Brust, während sie bloß mit großen Augen hinter der riesigen Hornbrille zu mir starrte. Wow, die konnte einem echt Angst machen. “Ich…ich…bin schon vergeben. An Luke. Meinem süßen Luke.”, stotterte sie herum, während ich bloß die Augen verdrehte und leise aufseufzte. “Keine Widerrede, Jamie. Du gehst dahin und halt dich ja nicht zurück. Küss ihn direkt auf den Mund, darauf stehen solche Kerle. Vielleicht machst du diesen Luke damit eifersüchtig und er merkt auch, dass er Gefühle für dich hat.”, überredete ich Jamie, die daraufhin leicht nickte. So wie ich die Irre kannte, würde sie diesen Typen nicht nur abknutschen, sondern sich direkt nackt auf ihn werfen.
    Das würde sicherlich lustig werden. Für mich und die Schule jedenfalls, nicht für diesen aufdringlichen Football-Schmierlappen. Ein Foto von ihm und einer nackten Jamie, die ihn ansprang und abknutschte bei Facebook und er würde sich ganz sicherlich 3x überlegen, ob er nochmal eine Frau so dämlich anmachte. Hach, ich war schon ein Biest - aber er hatte es verdient.


    Nachdem die Schule zu Ende war, fuhr ich direkt nach Hause, zog mich kurz um und machte mich dann direkt auf zu meinem Pferd, wo ich mich zudem noch mit Dean treffen wollte. Ich hatte sowieso schon unglaublich gute Laune und die würde sicherlich noch besser werden, wenn ich meinen Cowboy im Dreck liegen sehen würde. Schadenfreude, ein klein wenig. Ich würde ihn dafür dann aber auch heute Abend im Krankenschwester-Outfit pflegen, wenn er sich Arme und Beine gebrochen hatte…


    Nachdem ich mein Pferd geputzt und gesattelt hatte - natürlich im quitschigen Barbiepink, was Dean garantiert wieder Augenkrebs verpasste - packte ich das Putzzeug zurück in die Sattelkammer. Als ich wieder in Richtung meines Pferdes lief, sah ich auch direkt meinen Freund, der als er mein Rosa Pferdchen sah, direkt angeekelt den Mund verzog. Grinsend lief ich also auf ihn zu, schlang meine Arme um seinen Hals, gab ihm einen flüchtigen Kuss auf den Mund und schaute ihn dann mit großen Augen an. “Na, freut sich Mr Johnson schon auf ein paar blaue Flecke?”, fragte ich frech grinsend und biss mir leicht auf die Unterlippe.