Posts by Zita*

    <p><span style="line-height:1.28">Anne Kr&uuml;ger hab ich am Sonntag live gesehen&hellip; mit Enten. Ihre Show ist spitze, einfach aber extrem beeindruckend! :)&nbsp;</span></p>


    <p>Du hast sie sch&ouml;n dargestellt&hellip;</p>

    Bist du eigentlcih aus Süddeutschland, wegen den Leonhardiritten ?


    Eigentlich bin ich Österreicherin (OÖ), ich reite allerdings schon seit fast 15 Jahren in Deutschland (Bayern) und nehme seit ich 9 Jahre alt bin regelmäßig (mit wechselnden Pferden) an Leonhardiritten teil. Seit September lebe ich allerdings wirklich in Bayern, da es meine derzeitige Wahlheimat ist.


    UNd der kleine ist ja so FLAUSCHIG!


    Das ist er . . . letztes Jahr waren die längsten Fellhaare 10cm lang (ich hab´s gemessen). Aber sein Flauschefell ist unpraktisch, wenn man vernünftig arbeiten will . . . da muss man dann immer Rücksicht auf das Fell und den Kreislauf nehmen. Ich will ihn aber nicht scheren, weil meine Pferde in einem sehr offenen Stall stehen und ich ihn sonst eindecken müsste.


    Ich erstaune immer wieder die Nachbarn bzw. Stallkollegen, wenn ich mit Cosimo arbeite. Er kann so einiges mehr, als so manches "gut" ausgebildetes Sportpferd. Er hat eben das "Pech", dass er so klein ist ;)

    Frolli hat einen Stallnamen bekommen, weil mir der Name Black Vision (übersetzt schwarze Vision - bzw. Pessimist . . .) zu dem Zeitpunkt nicht zugesagt hat. Ich hab 2 Wochen bevor ich sie abgeholt hatte mein Seelenpferd (mein voriges Reitpferd) einschläfern lassen müssen und für einen Neuanfang passte der Name einfach nicht. Die Abkürzung Blacky war mir zu Mainstream und passt einfach nicht zu ihr. Frolli ist eine Abkürzung von ihrem Stallnamen Fräulein Fröhlich (was ihren Charakter wiederspiegelt).


    Mit den kleinen Ponies muss man genauso arbeiten, wie mit einem großen Pferd. Cosimo wird zwar wahrscheinlich nie vernünftig geritten werden, weil ich zu schwer bin und er absolut nicht als Kinderreitpony geeignet ist, weil er zu intelligent dafür ist. Wenn ein Kind sich auf ihn setzt und er keine Lust mehr hat, dann legt er sich einfach hin und rührt sich nicht mehr von der Stelle . . . Kinder haben da keine Chance. Er legt sich allerdings so vorsichtig hin, dass dem Kind nichts passiert. Also musste ich andere Beschäftigungsmöglichkeiten finden und da hab ich die Langzügelarbeit für mich entdeckt. Inzwischen haben wir auch schon einen Sulky, da fehlt mir aber noch ein passendes Geschirr.


    Und damit das nicht zu Textlastig wird, hier noch ein aktuelles Bild von uns von der Langzügelarbeit:

    Ich baue immer wieder auch kleine Hindernisse ein, um für Abwechslung zu sorgen. Diese Stangen sind mit Absicht dünner als normale Sprungstangen, weil Cosimos Beine ja auch wesentlich dünner sind, als die von Großpferden und ich nicht umbedingt Verletzungen provozieren will.

    Mal wieder was neues . . . seit September arbeite ich mit Cosimo am Langzügel um ihn besser auf das Kutschenfahren vorbereiten zu können. Die Fotos stammen von Ende September, wir sind inzwischen schon deutlich koordinierter.




    Gestern hatten wir auch wieder Unterricht. Cosimo war anfangs sehr eifrig, Schulterherein und Kruppeherein funktioniert schon ganz gut. Das Beste war, dass wir zum ersten Mal auch im Trab ins Schulterherein gehen konnten. :)

    Ich schau mal, ob ich die Bilder besser hochgeladen bekomm . . .


    Cosimo interessiert sich nicht für Stuten, die deutlich größer sind als er (es sind ja doch 40cm Unterschied zwischen den beiden). Ich hatte ihn auch mit meiner alten Stute auf der Weide (die war auch knapp 1,50m). Die hat ihm deutlich erklärt, dass sie sich nicht für ihn interessiert.
    Falls er sich jedoch doch für Frolli mehr interessiert als er sollte, dann werde ich mir ein zweites Schetty für ihn dazu halten und die Pferde in Kleingruppen halten. Nachdem ich die Pferde zu Hause halte fällt ja eines mehr oder weniger nicht auf. Mir ist also das Risiko, dass ich habe bewusst. Frolli ist außerdem schon 2 Jahre alt. :)

    Mal eine kurze Vorstellung:


    Mit meinen beiden Ponies möchte ich nun neue Wege gehen und hier fange ich einmal mit einer öffentlichen Vorstellung an.


    Seit August 2014 halte ich meine Pferde im "Garten", also am eigenen Grund. Eigentlich hätte dort auch meine "alte" Schimmelstute Kimberly hinziehen sollen, dazu kam es aber nie. Sie ist leider vorher am 8. September verstorben. Für ihre Nachfolgerin und mein Schetlandpony werde ich nun einen Thread eröffnen. Gemeinsam mit den beiden Ponies steht noch ein alter Hannoveraner-Wallach (27 Jahre), von dem es hier wahrscheinlich auch ein paar Mal Fotos zu sehen geben wird. Darüber hinaus beherbergt mein Zoo noch 4 Mäuse, 3 Degus und seit letzten Freitag einen Chi.


    Nun mal zu "Frolli"


    Name im Pass: Black Vision
    geb.: 21. 5. 2012
    Rasse: Lewitzer


    Frolli lebt seit Mitte September in meiner "Herde". Derzeit genießt sie noch Fohlen-Status und wird nur geputzt und spazieren geführt. Spätestens nächstes Frühjahr will ich aber mit Bodenarbeit beginnen und sie langsam auf das Leben als Reitpony vorbereiten.



    und "Cosyman"


    Name im Pass: Cosimo
    Geb.: 18. 5. 2008
    Rasse: Shetlandpony


    Cosimo lebt seit Juli 2013 bei uns und ist nur durch glücklichen Zufall bei uns eingezogen. Er ist ein gekörter Deckhengst, lebt bei uns aber ganz normal in der "Herde" mit, weil er sehr sozial ist. Ein Leben in Einzelhaltung würde ihn psychisch ruinieren. Derzeit bilde ich ihn als Fahrpony aus und arbeite sehr viel am Langzügel. Wir nehmen regelmäßig Unterricht.



    Da ich der Meinung bin, dass Pferde nicht früh auf Veranstaltungen und Ähnliches gebracht werden können, habe ich Frolli gemeinsam mit dem erfahrenen Cosimo (er ist absoluter Leonhardiritt-Profi) mitgenommen. Frolli hat sich schnell an den Rummel gewöhnt und war sehr brav.



    Leonhardiritt in Simbach 2014


    und das beste kommt zum Schluss: mein kleiner Chi "Smiley" oder auch Milo


    Smiley lebt seit 24.10.14 bei mir.

    Kein Problem Bloddshadow ;)


    ja sie hatte Krebs, wir haben ihn allerdings erst so spät gefunden, dass ihre Erlösung der einzige Ausweg war. Aber die Größe des Pferdeorganismus erschwert natürlich auch die Suche nach einer Krankheitsursache . . . vor allem, wo Pferde ja nur sehr bedingt Schmerz äußern . . .


    Sie war ja erst neun, ich hab mir immer gewünscht, mit ihr gemeinsam "alt" zu werden. Jetzt werde ich wohl mit ihrer Nachfolgerin alt werden. Nur manchmal fragt man sich schon, womit man das verdient hat, mein Vater hat einen 27-jährigen Hannoveraner-Wallach seit 14 Jahren, der schon mehrmals schwere Koliken hatte und trotzdem noch immer putzmunter ist, und meine Maus hatte nie eine Krankheit (außer der letztendlich tödlichen) und musste so jung sterben. Gleichzeitig war mir das hohe Krebsrisiko, dass ich bei ihr hatte immer bewusst, nachdem sie ein ausgeschimmelter Schecke war, welche nahezu immer an Krebs sterben (allerdings kannte ich bisher noch keinen, der den 10. Geburtstag nicht erleben durfte).


    Auf jeden Fall, vielen Dank für eure Anteilnahme . . . das hat mich sehr aufgebaut.

    Danke :)


    Mir fällt nur im Moment das Loslassen noch furchtbar schwer . . . ;( sie war einfach mehr als nur ein Pferd für mich, so wichtig waren mir meine beiden anderen Pferde nie (obwohl ich diese auch sehr liebe). Ich habe inzwischen auch wieder eine Nachfolgerin für sie gefunden, eine junge Lewitzerstute namens Black Vision, die ich selber ausbilden werde, wenn sie alt genug ist (sie ist jetzt 2,5). Ich bin mir auch sicher, dass meine Maus mir bei der Auswahl dieser Stute auf irgendeiner Weise geholfen hat, weil die beiden sich im Ausdruck sehr ähnlich sind (frech, fröhlich und ein Menschenauge auf derselben Seite). Ich hoffe, dass ich zu der Kleinen irgendwann auch so eine enge Verbindung, wie zu meiner Maus habe. :rolleyes:

    Danke für eure netten Kommentare . . . :)


    Ich habe mich jetzt lange nicht gemeldet, das hatte verschiedene Gründe: einerseits hab ich mein Erststudium der Pferdewissenschaften mit dem Bachelor abgeschlossen und im letzten halben Jahr hauptsächlich an der Bachelorarbeit geschrieben, dann bin ich mit den Pferden auf den Hof meiner Eltern übersiedelt und halte nun die Pferde in Eigenregie. Darüber hinaus war ich im August wieder für einen Monat in Lübeck und Anfang September hat meine geliebte Stute den Kampf gegen Krebs verloren. Ich hatte also wenig Zeit für Modellpferde und auch eigentlich kaum Interesse daran. Mir war die wenige Zeit die ich mit meinen Pferden verbringen konnte wichtiger. Dazu kam noch, dass ich in Mai und Juni die Österreichische Bestatterprüfung erfolgreich ablegte und nun die jüngste Bestatterin in ganz Österreich bin.


    Seit einer Woche wohnt nun auch wieder ein drittes Pferd auf meinem Hof, welches wohl auch in Zukunft meine Zeit beanspruchen wird:


    Die 2,5 jährige Lewitzer-Stute Black Vision


    Aber für ein paar Fotos blieb an einem schönen Sommertag auf Fehmarn doch Zeit:


    Altena und Candor



    Altena - sie ist nach der Stadt Altena benannt, welche ich im Rahmen einer Überführung von Deutschland nach Österreich für wenige Stunden besucht habe.



    Candor - er ist nach einer Fraktion aus dem Buch "Die Bestimmung" von Veronica Roth benannt.



    Die beiden Pferde zogen schon im Jänner bei mir ein, nachdem danach aber das Interesse an Modellpferden für lange Zeit schwand, gibt es erst jetzt Fotos von den beiden.


    Die Ostsee und das Segeln ist neben den Pferden meine zweite Leidenschaft. Leider wohne ich so weit vom Meer entfernt, dass es sich hier nur um eine große Sehnsucht handelt, ich kann leider noch nicht segeln. Trotzdem schaue ich immer wenn ich an der Ostsee bin, mit großer Freude den Seglern zu und irgendwann will ich es auch selber lernen.

    Hier ein Segler vor Fehmarn

    So viele traurige Geschichten, ich leide mit euch . . . auch ich vermisse meine Maus ganz schrecklich . . . sie hat ein großes Loch in meinem Herzen hinterlassen.


    Auch ich hab heuer ein geliebtes Tier verloren . . . sie war meine beste Freundin:



    Kimberly 135
    2005 – 8.9.2014, 15:50


    "So wie du warst, bleibst du hier
    so wie du warst, bist du immer bei mir
    so wie du warst, erzählt die Zeit
    so wie du warst, bleibt so viel von dir hier
    ."
    (Unheilig, So wie Du warst)


    2007 sah ich Dich zum ersten Mal, es war Liebe auf den ersten Blick


    2008 saß ich zum ersten Mal in deinem Sattel . . . ich wusste, Du bist mein Pferd


    2009 - 2010 besuchte ich Dich so oft, wie möglich. In München, in Mangassen, in Dirnöd. Mir war kein Weg zu weit. Jede Übersiedelung von Dir machte ich mit, und Du musstest anfangs oft übersiedeln.


    2010 nahmen wir an unserem ersten gemeinsamen Leonhardiritt teil


    am 27. April 2011 unterschrieb ich den Kaufvertrag, durch den Du in mein Eigentum übergingst . . . aber Eigentum klingt so nach einer Sache, die warst Du nie für mich. Nun warst Du endlich zu Hause angekommen. Im August konnte ich Dich dann wirklich zu mir holen und ein langer, teilweise schwieriger Weg zu einer wundervollen Partnerschaft und Freundschaft begann.


    2011 hatte ich dann meine liebe Müh mit Dir . . . irgendwann hatte ich aufgehört zu zählen, wie oft ich Deinen Rücken unfreiwillig verlassen hatte. Trotzdem nahmen wir an einigen Leonhardiumritten und Weihnachtsritten teil.


    2012 wurden wir so langsam ein Team auch dieses Jahr standen wieder viele Leonhardiritte am Programm. Diesmal konnten wir sogar mit dem Pferdehänger zu weiter entfernten Umritten fahren, da ich endlich den Anhängerfürherschein hatte.


    2013 fuhren wir zu Thies Kaspareit nach Wien, wir waren eine Woche auf Urlaub in der Steiermark, wir nahmen gemeinsam am Hubertusritt in Schloss Hof teil und an vielen Leonhardiritten und Weihnachtsumritten


    2014 ritten wir 2 Tage bei Matthias Einzinger, wir trainierten hart um am Schlösserritt 2014 teilzunehmen, was wir auch 40km lang schafften (wir hätten auch die anderen 40km noch bestritten, wenn unser Team nicht unter so einen schlechten Stern gestanden hätte) . . . eigentlich hättest Du im Herbst auf meinen Hof nach Hause übersiedeln sollen, aber das war leider nicht mehr möglich.


    Ich hatte so viele Pläne. Erst in meiner letzten Reitstunde bevor Du sterben musstest, hatte ich das Gefühl, dass wir ein richtiges Team werden würden. Das war Dein letztes Geschenk an mich.
    DANKE für die unvergesslichen drei Jahre mit Dir. Eigentlich hatte ich mit mindestens 30 Jahren gerechnet, aber das Leben war uns nicht gnädig. Aber es war jeden einzelnen Tag, jede einzelne Stunde wert. Mit Dir ist ein Teil meiner Seele mitgegangen.


    Gute Reise Maus, mein Seelenpferdchen . . . ;(


    Ich hatte mir vor drei Jahren eine 6-jährige, komplett verrittene Stute aus einem Schulbetrieb gekauft (das macht niemand vernünftiger, aber ich hab mich in diese Stute verliebt) und am Anfang des Korrekturreitens war´s auch immer so, dass wir zwei Schritte vorwärts machten und einen Rückwärts . . . im ersten Jahr, bin ich mindestens 1-2mal pro Woche unfreiwillig aus dem Sattel gestiegen. Im letzten halben Jahr waren wir ein richtiges Team, ich konnte sie ohne Sattel und Trense reiten . . . leider hat sie am Montag den Kampf gegen Krebs verloren. ;(


    Was ich Dir damit sagen wollte: Du darfst gerade bei der Ausbildung eines jungen Pferdes nicht den Kopf verlieren und vor allem nicht die Geduld. Manche Dinge dauern einfach eine Weile. Wenn man aber immer mit Liebe, Konsequenz und viel Geduld mit einem jungen Pferd arbeitet, hat man später einen tollen Partner. Und was man so auf den Fotos sieht, seit ihr auf dem besten Weg dorthin. :thumbsup::thumbsup: Verlier einfach nicht die Freude an der Arbeit mit deinem Pferd. :):rolleyes:


    Ich hab noch zwei Fragen: Vielleicht hab ich´s auch übersehen, aber was für eine Rasse ist Eragon?


    Rein Interessehalber: Warst Du beim Brandstätter in Österreich? Irgendwie kommt mir die Halle bekannt vor.


    Ich schau mir Deine Fotos gerne an, Eragon gefällt mir, ;) weil er ein geschecktes Pferdchen ist und ich hab auch (mit einer Ausnahme) nur Schecken zu Hause (wobei, momentan hab ich einen Schecken und einen Rappen, da meine Stute ja nicht mehr lebt)

    Ich hab das bronzene Fahrabzeichen vor 4 Jahren gemacht (weil ich dann eigentlich meine Stute einfahren wollte).


    Beim bronzenen Fahrabzeichen musst Du allgemeine Theorie zum Geschirr wissen und das Verhalten im Straßenverkehr. In der Praxis wird eine Runde im Gelände gefahren (mit einer Kehrtwendung) und im Straßenverkehr. Außerdem musst Du anschirren und den Richtern erklären, wie man an der Kutsche und dem Geschirr kontrolliert, ob alles passt. Ich fand es damals nicht besonders schwierig, habe es parallel zu meinem beginnenden Pferdewissenschaften-Studiums gemacht. Ich hatte aber auch Glück, weil es am Prüfungstag so stark geschneit hatte, dass wir nur eine kurze Strecke im Gelände fahren konnten. Da war vor allem die Theorie ausschlaggebend. ;)


    Ich hoffe ich konnte Deine Frage etwas beantworten . . .


    Inzwischen habe ich einen Schettyhengst zum Einfahren gekauft, da es mit meiner Stute nicht geklappt hat. :rolleyes:

    Die Schuhe sind ja toll geworden.


    Hagen wirkt sehr lässig mit seinem Outfit . . . Jetzt hast Du bald Deinen gesamten Reitstall als Modell verewigt. :)

    Cosimo - Ich und mein Lieblings. . .


    Ich freue mich schon, wenn wieder Sommer ist

    dann kann ich wieder mit meinem Lieblingskumpel, der fast einen Meter größer ist als ich, über die Weide wandern. Das tun wir, wenn wir nicht gerade einmütig nebeneinander fressen . . . :)