Posts by Garfield

    Bisher habe ich Gummipferde (Schleich, Collecta & Co.) überhaupt nicht entfärbt vor dem Neubemalen, sondern sie einfach nur sorgfältig entgratet, das Logo entfernt und dann mit mehreren Schichten weißer oder beiger Haftgrundierung /Acrylfarbe grundiert. Das hat bisher immer wunderbar funktioniert.


    Warum sollte man sich mehr Arbeit machen und das Risiko eingehen, dass Chemikalien das Material angreifen, wenn es nicht zwingend nötig ist? ;-)

    Five Finger Death Punch - I`m a little bit off today...


    Voll der Ohrwurm und auch absolut klasse beim Konzert in Berlin am 3. Februar dieses Jahres. Irgendwie hatte ich bei dem Konzert so ein merkwürdiges Gefühl, dass es für längere Zeit das letzte Live-Event wäre, bei dem wir dabei sind. Waren als Familie mit unseren erwachsenen Jungs da. ;-)

    Also um das jetzt nochmal abschließend ganz deutlich zu machen:


    Ich hatte nie die Absicht, den Pferdebesitzern konkret etwas Negatives zu unterstellen, sondern habe ganz allgemein meine Meinung zu der Thematik "Pferde weggeben" geäußert. Mitgefühl habe ich selbstverständlich mit Breaside-Farms, trotzdem darf man hier noch seine Meinung sagen, ohne dass gleich eine Grundsatzdiskussion gestartet wird.

    Letztendlich entscheidet sowieso jeder selbst, was er macht, egal, ob sich hier einige die Köpfe heiß reden oder nicht. Und es geht doch auch nicht darum, irgendjemand von einer Meinung zu überzeugen, mir jedenfalls geht es nicht darum. Also:


    Let`s agree to disagree. ;-)

    Breaside-Farms: Ich hatte auch nicht vor, dir damit zu nahe zu treten, aber dachte, es wäre ok, dazu eine Meinung zu haben. Wenn du noch kein Pferd haben möchtest, ist das völlig in Ordnung. Wenn man aber sich dafür entschieden hat, ein Tier anzuschaffen, dann sollte man m.E. einfach etwas langfristiger planen können oder wollen. Tiere sind keine Wegwerfartikel, die man bei Problemen einfach mal wieder entsorgt.


    Und sorry Lora, da sind wir einfach nicht derselben Meinung. In über 40 Jahren eigener Pferdehaltung habe ich bisher genau ein Pferd verkauft und zwar nur deshalb, weil mein Fohlen leider nicht die Größe erreicht hat, die es gebraucht hätte, um für mich mal ein Reitpferd sein zu können. Die Geschwister waren alle normal groß, meins blieb auch fünfjährig ein Pony. Also hab ich für das Pferdchen einen passenderen Reiter / Besitzer gesucht.


    Ärgerlich finde ich einfach ganz allgemein, und das kann ich sagen, ohne jemand davon persönlich zu kennen, dass heute Tiere einfach mal fix angeschafft werden und gern ebenso schnell wieder abgegeben werden. Das ist für mich verantwortungslos. Und zu der Auffassung stehe ich.

    Da kommen ja wirklich einige Probleme zusammen. Aber wird man wirklich so plötzlich wegen Eigenbedarfs rausgeworfen? Nach meinem Wissen kann das einige Monate bis Jahre dauern, bis man längerfristige Mieter wegen Eigenbedarf aus einer Immobilie rausbekommt? So überraschend kann das doch nicht sein?


    Und klar, Kurzarbeit und Einkommensverlust ist mehr als unschön, aber wenn man sich ein Tier anschafft, sollte man vielleicht genügend Rücklagen haben, um Durststrecken zu überstehen. Oder anderweitig improvisieren können. Was wäre denn, wenn ein Pferd schwer erkrankt, eine Kolik-OP geht schnell mal in die Tausende?


    Bei allem Mitgefühl, aber mir fehlt da das Verständnis.


    Als Studentin hatte ich übrigens auch schon ein Pferd, teilweise sogar zwei, und die habe ich immer selbst finanziert und hätte sie niemals weg gegeben. Dafür habe ich auf viele andere Dinge verzichtet, wie Urlaub, Auslandsjahr, ständig neue Klamotten, teuer Weggehen am WE, Essen gehen usw. Ich weiß also, wovon ich da rede.

    Für den Fall der Fälle habe ich meine beiden jetzigen Pferde auch finanziell abgesichert, falls die mich überleben sollten.

    Juliane: ja, da hast du recht, sicherlich ist bei den Büchern meiner Eltern etwas Wehmut dabei, vor allem, weil ich diese Bücher mein Leben lang im Wohnzimmer gesehen habe. Aber einige der Themen sind einfach nicht meins und deshalb werde ich diese auch demnächst anbieten müssen. Die größten Schätze sind bereits bei einem Antiquar gelandet, einiges an Literatur hab ich mir gesichert, z.B. das Fontane-Gesamtwerk, auf das ich schon immer scharf war ;-)


    Der Umgang mit Büchern sagt bestimmt was aus, meine sind zum Lesen und Anfassen da. Viele dieser Bücher sind aber nagelneu, da sie nicht berührt werden durften. Fand ich als Studentin damals echt blöd, denn so musste ich mir viele Bücher doppelt kaufen, obwohl sie dagewesen wären.


    Es tut mir übrigens sehr leid, dass du denselben Verlust im letzten Jahr hattest, hatte es gelesen, aber nichts dazu geschrieben. Vielleicht solltest du dir mit dem Nachlass Zeit lassen, wenn das geht, und erst mit etwas Abstand entscheiden, was behalten wird.

    Ich liebe Lesen, bin seit meiner Kindheit eine begeisterte Leseratte. Bücher wegzugeben fällt mir sehr schwer, am liebsten würde ich alles behalten, da ich viele Bücher auch mehrmals lese. Mein Traum ist ebenfalls ein richtiges Bücherzimmer, wo die Bücher in schönen hohen Regalen stehen. Ein richtiges Buch ist natürlich am schönsten, aber aus Platzmangel hab ich vor Jahren mal einen TOLINO angeschafft. Zuerst war ich da sehr skeptisch, aber inzwischen sehe ich den Vorteil, dass keiner mehr mitkriegt, ob ich neue Bücher gekauft habe. Wenn z.B. größere Pakete mit Neuerscheinungen ankamen, musste ich mir sonst von der Familie öfter anhören "schon wieder neue Bücher, du hast doch schon so viele, die nehmen so viel Platz weg"... Bücherfreie Wohnungen sind mir hochgradig suspekt und Menschen, die nicht lesen, sowieso.


    Genremäßig lese ich fast alles, ich liebe Krimis, lese aber auch gern andere Romane z.B. Romance, Fantasy, historische Romane und sogar Sachbücher, wenn die Themen mich interessieren. Studiert hab ich ja mal Literaturwissenschaft, von daher hab ich wirklich viel gelesen und diese Bücher würde ich vielleicht nicht alle noch einmal lesen wollen. Aber es gibt Autoren, die kaufe ich mir immer, einfach weil ich weiß, dass ich die Reihen immer wieder lesen kann. Dazu gehören z.B. Nele Neuhaus, Elisabeth Herrmann, Katharina Peters, Klaus-Peter Wolf, Lee Child, Preston & Child, aber auch Nora Roberts, Ava Miles, Terry Pratchett, Jörg Maurer und so viele andere, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann.


    Im Moment lese ich gerade noch einmal die "Magick" Trilogie von Nora Roberts, da sie jetzt vollständig ist. Den ersten Teil hatte ich auf deutsch, die beiden letzten auf englisch gelesen, weil ich manchmal nicht abwarten kann, bis es übersetzt ist.

    Es geht darin um eine Pandemie, die 80% der Menschheit ausrottet. Die Verbliebenen entwickeln teilweise übernatürliche Fähigkeiten, was natürlich zu Konflikten führt.


    Platzmäßig muss ich mir wohl demnächst eine Auslagerungsmöglichkeit überlegen, da ich auch von meinen Eltern so viele Bücher geerbt habe, dass ich die bei mir nicht alle unterbringen kann. Wegwerfen ist aber auch keine Option. Es sind vor allem Bücher über klassische Musik, Oper, Reiseführer, Bildbände Kunst und "Weltliteratur", also schwere Kost. Vielleicht sollte ich hier mal was anbieten? ;-)

    Direkt von meiner Zollstation habe ich mal die Info erhalten, dass in Frankfurt, wo die Airmail-Pakete ankommen, sehr gern geöffnet wird. Leider wird nicht immer sorgfältig verpackt, ich hatte auch schon Pferde, die hinterher fast lose im Paket lagen und beschädigt waren.

    Daher bin ich dazu übergegangen, auf meine Pakete "Selbstverzollung" schreiben zu lassen. Wenn man das in Englisch gut erklärt, verstehen die Verkäufer meist, dass man damit keine Umgehung der Zollgebühren beabsichtigt. Mit diesem Wort darauf werden Pakete dann direkt zum zuständigen Zollamt geleitet, wo man sie dann selbst öffnet. Seitdem habe ich keine Schäden mehr gehabt.


    Die teilweise überzogenen Versandkosten sind mir auch aufgefallen. Hartnäckige Verhandlungen mit den VK helfen teilweise. Die Angebote von USPS sind wirklich nicht sehr übersichtlich und auch nicht logisch, aber bisher hab ich immer noch eine Möglichkeit gefunden, einen tragbaren Versand auszuhandeln. 60$ oder mehr würde ich nicht zahlen, zumindest nicht an Privatverkäufer. Stone nimmt leider auch höhere Kosten, aber dann sind auch meist mehrere Modelle im Paket und dies dann entsprechend größer, was die Portokosten erhöht.


    Ganz doll warnen muss ich vor diesen Anbietern, die z.B. auf E...y Versandkosten incl. Zollgebühren anbieten. Das läuft über Pitney... , so einen Service, bei dem man dann die Zollgebühren direkt abführt und das Paket sollte dann direkt an die Haustür geliefert werden. Es kann klappen, aber meine Info vom Zoll geht dahin, dass dieses "Vorabführen" von Zollgebühren nicht rechtmäßig sein soll. Wenn das Paket also im Zoll landet und die es genau nehmen, könnte es sein, dass man die Gebühren erneut bezahlen darf. Auch das ist den US-Verkäufern aber nicht bekannt, viele bieten es in bester Absicht an, um den Käufern das Leben zu erleichtern.

    Bisher habe ich diese meist angeschrieben und versucht auszuhandeln, dass nur die Portokosten abgerechnet werden. Wenn es klappt, ok, wenn nicht, dann kaufe ich dort nichts. Die Zollkosten sind eh schon ein Ärgernis, da muss man sie nicht auch noch doppelt zahlen.

    Vielen Dank für eure Infos. Dann ist so eine Schnalle also ca. 4-5 mm breit?

    Finde auf ebay leider nur viel größere? So ab 10-11 mm, das ist ja dann viel zu groß.

    Tolles Hundegeschirr, so ein ähnliches hat mein Wauzi auch. :-)


    Magst du vielleicht verraten, welcher Maßstab das ist? Ein Breyer-Hund oder 1:6? Und wie groß sind die Schnallen dann? Danke!

    Das sehe ich grundsätzlich genauso.


    Allerdings habe ich jahrelang für das Berliner Tierheim gespendet und dann kam raus, dass es da einen großen Spendenskandal gab und viel von den Geldern beiseite geschafft wurde. Jedenfalls kam es nicht den Tieren zu Gute.


    Seitdem engagiere ich mich nur noch im NABU und hoffe das Beste.

    Mich macht heute traurig, dass es der 4. Todestag meiner geliebten Hannoveranerstute Wanessa ist. Ja, sie war sehr alt, und wir hatten 27 gemeinsame Jahre, aber es tut trotzdem immer wieder weh, dass sie nicht mehr bei mir ist.

    Quenya: Das Problem mit dem "Hungerhaken" kenne ich leider auch. Mein Schecke ist 24 geworden und sieht aus wie Rosinante, obwohl er 24 Stunden auf der Wiese steht, Heu dazu bekommt, 2-3 mal täglich Kraftfutter gemischt mit Heu- und Maiscobs, Rübenschnitzel, Öl und auch sonst noch jede Menge Pülverchen, die leider kaum eine Wirkung zeigen. Die Zähne werden alle halbe Jahre geprüft. Entwurmt wird er auch regelmäßig. Und trotzdem könnte ich jedes Mal heulen, wenn ich ihn sehe.

    Decken hat er auch in Hülle und Fülle und alle anderen grinsen schon, wenn ich ihn bei den ersten Regentropfen oder kälterer Witterung sofort warm einpacke, damit er keine Kalorien extra fürs Warmhalten verbraucht.

    Für nachts hat er ein Extrapaddock mit seiner ebenfalls älteren Freundin, damit er aus dem Herdenstress raus ist (wobei 20 Pferde auf 30 ha Fläche sich wirklich gut verteilen und er eigentlich kaum Stress hat).

    Und obwohl eigentlich alles ziemlich optimal ist, sieht er für mein Empfinden schlimm aus. Der Tierarzt sagt allerdings "solange das Pferd glänzt, gut verdaut und sich gut bewegt ist alles in Ordnung". Er meint, dass ältere Pferde einfach an Masse verlieren und zudem hat meiner eine Grunderkrankung, bei der der Muskelschwund leider dazu gehört.


    Trotzdem nervt es mich, wie er ausschaut, besonders im Gegensatz zur Stute, die eher ein "Moppelchen" ist.

    Aber vielleicht tröstet es dich, wenn du mit dem Problem nicht allein bist und wie gesagt, dünn sein allein ist, sofern sonst alles ok ist, wohl nicht so ein großes Problem wie Übergewicht beim Pferd.

    Also diese Statistik, auf die sich hier bezogen wird, halte ich für außerordentlich fragwürdig!


    SUVs sollen mehr "Dreck" verursachen als Schwerindustrie, Luftfahrt und LKWs? Wer bitte schön, soll das denn glauben?


    Da halte ich es ebenfalls mit Mark Twain: "Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast...", man kann sich die Welt schon schön rechnen. Die Berliner Bildungssenatorin beherrscht das übrigens auch fantastisch, ihre Rechnungen strotzen vor Kreativität. ;-)

    Genau :-)

    Ich hab auch als Kind mit Sammeln / Spielen begonnen, dann für mein 1. echtes Pferd fast alle Modellis verkauft, nur eine Handvoll hat in einer Kiste auf dem Dachboden überdauert. Ende 1996 bin ich dann auf der Berliner Pferdemesse Hippologica über ein Breyer-Pferd gestolpert und dann hatte es mich wieder komplett erwischt. Inzwischen bin ich also wieder über 20 Jahre im Hobby. Es lässt einen also nicht unbedingt wieder los, wenn das Herz daran hängt. Und ich genieße es total, mir heute neben Neuheiten auch schöne, uralte Modellis, die damals nicht zu kaufen waren, in den USA zu erjagen. So hab ich meine Wünsche von vor über 40 Jahren heute fast komplett. ;-)

    Schon schade, aber es gab ja wohl nicht nur Negativerfahrungen. So groß kann die Begeisterung dann ja nicht gewesen sein.

    Mir sind aber Leute, die so mega durchstarten, sowieso suspekt. Erinnert mich immer an das früher so bekannte Sprichwort vom "Strohfeuer".

    Angels Creations: Die vorigen Vorschläge finde ich alle prima. Aber vielleicht sollte man auch mal das Gespräch mit der Lehrerin selbst suchen.


    Wenn du sicher bist, dass bei dir kein "Fehlverhalten" vorliegt, dann würde ich mit einer weiteren Person meines Vertrauens direkt mit der Lehrkraft sprechen. Häufig lassen sich so Unstimmigkeiten und Missverständnisse direkter klären, als wenn man gleich weitere Leute wie Direktor oder Vertrauenslehrer einschaltet, denn das führt automatisch zu Rechtfertigungsdruck bzw. Verteidigungshaltung beim Lehrer. Dabei auch direkt ansprechen, warum du bei gerade bei dieser Lehrerin so schlecht angesehen bist. Wenn darauf dann keine vernünftige Antwort kommt, dann kann man immer noch eine Stelle "höher" gehen. Ganz wichtig: einen Zeugen dabei haben, möglichst jemand, der wirklich neutral ist. Ein Aufschaukeln gegenseitiger Vorwürfe macht so eine Situation noch schlimmer.


    Und auch, wenn es vielleicht unerwünscht ist, mal die "andere Seite" zu hören: Auch Lehrer sind mal genervt/gestresst und es kann (auch wenn es das nicht sollte) vorkommen, dass man Schüler hat, die einem mit ihrem Verhalten auf die Nerven gehen. Die Frage "Schreiben wir darüber einen Test?" gehört übrigens zu den Dingen, die nicht ständig und gern gehört werden.


    Solche Situationen sind aber auf jeden Fall belastend, und ich empfehle auch, vor der Prüfung schon aktiv zu werden.