Beiträge von pintostute

    Narvik

    Kirea schnaubte, doch sie schwieg. Es schien, als hätte Lumira es erneut geschafft, sie in Bedrängnis zu bringen. Diese Frau war der Wahnsinn, ich hatte das schon immer gesagt... In Folge von Lumiras Worten verriet die Miene der Rothaarigen dieselbe. Es schien, als würde sie mit sich ringen. Das konnte man durchaus als Erfolg bezeichnen. Ich zumindest hatte nie erwartet, dass unsere Gefangene je ihre Haltung überdenken würde. Doch vorerst gab sie nichts von sich. Vielleicht hatte ich mich zu früh gefreut. Wäre ja auch zu schön gewesen.

    "Meine Güte, es rennt doch sowieso nur auf eine Sache hinaus", brach Kirea das Schweigen, als ich schon vorschlagen wollte, dass wir uns das Pferd einfach so nehmen sollten. Ihre Stimme ließ einen gewissen Ärger vermuten, doch ihr Blick sprach tausend Bände. Es tat ihr weh, wir hatten einen wunden Punkt getroffen. "Dann nehmt ihn euch doch." Sie biss sich auf die Unterlippe und drehte ihren Kopf für einen Moment weg, ehe sie noch etwas hinzufügte. "Wenn ihm auch nur irgendwas passiert, hoffe ich, dass euch alle bösen Geister dieser Welt verfolgen."

    Narvik

    Lumira berührte mich am Arm. War ich über das Ziel hinausgeschossen? Ich rümpfte die Nase, schwieg dann aber. Kirea schien davon amüsiert. "Zurückgepfiffen wie einen Hund", kommentierte sie spöttisch. Am liebsten hätte ich sofort darauf geantwortet, doch Lumira zuliebe schwieg ich. Vielleicht auch, weil ich nicht unbedingt eine freundliche Antwort von mir gegeben hätte.

    Stattdessen folgte ich ihren Ausführungen, die auch meiner Meinung entsprachen. Die Rothaarige schien das allerdings nicht ganz so zu sehen, denn sie schüttelte den Kopf. "Und wie es hier um euch geht", sie lachte kurz, "denn so gut sollten wir beide Narvik kennen, er würde sich das Pferd einfach nehmen. Das Problem ist nur, dass dir das dann nicht so gut gefällt, richtig? Es geht also darum, dass sowohl du, als auch er, eine saubere Weste behalten." Ein abschätziger Ausdruck lag in ihren Augen, als sie den Kopf schüttelte. "Es ist wirklich amüsant, wie ihr versucht, mir das als 'das Richtige' zu verkaufen."

    Narvik

    Stumm nickte ich. Lumira hatte Recht. Es benötigte keine weiteren Worte mehr, um das noch zum Ausdruck zu bringen. Es war ohnehin klar. Doch Kirea sah das scheinbar nicht ganz so. Trocken lachte sie auf. "Ich weiß, worauf du hinauswillst. Ihr wollt mein Pferd geschenkt haben, um euch eure Finger nicht schmutzig machen zu müssen, aber damit ihr bloß ein gutes Gewissen habt. Ihr seid ja ach so edel!" Es war wohl vorbei mit ihrer zugänglichen Phase. Frustriert seufzte ich und zog somit wieder Kireas Aufmerksamkeit auf mich. Sie blickte mich an, ihr Blick schien mich vernichten zu wollen. "Du scheinst es ja auf keine Weise zu lernen", stellte ich fest und baute mich nun vor ihr auf. "Also sag' ich dir, wie es aussieht: Dein Pferd ist in Gefahr, wenn du in den Kerker wanderst und glaub mir, das tust du. Wenn es dir irgendetwas bedeutet, dann gib es uns. Du weißt, wie ich mit Uva umgehe, ich werde dein Pferd sicher nicht anders behandeln, nur, weil es dir gehört."

    Narvik

    Lumira schien ebenfalls irritiert, doch sie sprach weiter auf Kirea ein. Also hielt ich den Mund und hörte zu. Kirea wandte ihren Blick für einen Moment ab, ehe sie mit den Schultern zuckte. "Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist, dass ihr mich gehen lasst. So kann ich mich um ihn kümmern." Das hatte kommen müssen. Eigentlich hatte ich diesen Vorschlag bereits erwartet und so war es kein Wunder, dass ich den Kopf schüttelte. Das kam überhaupt nicht in Frage.

    Doch sogleich fiel mir wieder ein, was ich mir vorgenommen hatte. Lumira hatte einen guten Zugang zu Kirea gefunden, ich sollte das nicht versauen. In diesem Fall würde ich mich besser zurückhalten müssen und Lumira die Entscheidungen überlassen. Sie würde sie gut treffen, da war ich mir sicher.

    Narvik

    Ungerührt und ohne Mitleid ließ ich Lumira ihre Ausführungen aussprechen. Vielleicht konnte sie mehr erreichen als ich. Und tatsächlich, es schien, als hätte sie einen besseren Zugang als ich ihn hatte. Kirea blickte Lumira direkt an und zum ersten Mal lag ein bittender Ausdruck in ihren Augen. "Lasst ihn in Ruhe", flehte sie. "Bitte. Er kommt ohne mich nicht zurecht, er braucht mich!" Misstrauisch runzelte ich die Stirn. Es war ihr zuzutrauen, dass das nur eine Masche war, um sich selbst zu helfen, zumal ein Pferd auch von anderen Menschen gepflegt und umsorgt werden konnte. Nein, es musste eine Masche sein. Sie würde niemals für ein anderes Lebewesen so viel empfinden... oder?

    Ich warf einen fragenden Blick zu Lumira. Was hielt sie davon? Sie schien aus Kirea weitaus mehr herauszubringen, als ich es konnte, ich sollte ihre Arbeit nicht sofort zunichtemachen, indem ich mich unangebracht äußerte.

    Narvik

    Kirea schien auch von Lumiras Anwesenheit nicht sonderlich erfreut, denn sie gab sogleich ein "die hat mir noch gefehlt" von sich. Am liebsten hätte ich sie sofort dafür angeschnauzt - immerhin war ich in der Position, mir das zu erlauben - doch ich wollte vor Lumira wirklich nicht meine schlechtesten Seiten zeigen. Also verdrehte ich lediglich die Augen, ehe ich mich Kirea seelenruhig näherte, meinen Blick stets auf sie gerichtet. "Hör mal... wie wir mit dir verfahren, sollte dir ja schon klar sein, aber es gibt noch eine Sache, um die wir uns kümmern sollten." Abschätzig musterte ich sie, ehe ich vor ihr stehen blieb und mich zu ihr hinunterbeugte. "Dein armes Pferdchen wollen wir ungerne in irgendjemandes Mahlzeit sehen. Leider wird es aber einkassiert werden, sobald du im Kerker landest."
    Sichtlich irritiert, aber nicht minder wütend, funkelte sie mich an. "Was wollt ihr?"

    Narvik

    Schmunzelnd stellte ich fest, dass ich mich wohl geirrt hatte. Mittlerweile schien sie mit solchen Sprüchen schon besser umzugehen. Interessant. Offenbar entwickelte sie eine gewisse Art von Immunität. Sehr bedauerlich. Und zudem lieferte sie auch noch einen guten Spruch ab. Ein Grinsen stahl sich auf mein Gesicht. "Wozu gibt es denn Spiegel?", erwiderte ich schulterzuckend. Am liebsten hätte ich noch hinzugefügt, dass es so besser war, da ich auf diese Weise Lumiras Blicke genießen konnte, aber das klang seltsam.

    Ich hielt Lumira die Tür auf und als sie nach draußen getreten war, steuerte ich zielstrebig die Tür an, hinter der Kirea die Nacht verbracht hatte. Ihr junges Dienstmädchen war bereits wach - falls es überhaupt geschlafen hatte, danach sah es zumindest nicht aus - und huschte durch das Haus. Den Tellern oder den gefüllten Töpfen nach, die sie durch das Haus trug, bereitete sie wohl ein Frühstück vor. Ich grüßte sie mit einem höflichen Nicken, ehe ich den Schlüssel von einem Regal nahm und die Tür aufschloss.

    Im Inneren des Zimmers bot sich mir ein erbärmlicher Anblick. Kirea kauerte an die Wand gelehnt auf dem Boden, die Hände gefesselt, und döste mit zuckenden Lidern. Sie schien zumindest nicht in einen tiefen Schlaf gefallen zu sein, denn sie öffnete die Augen sogleich, als ich den Raum betrat. "Du", zischte sie und in ihren Augen, in denen zuerst noch die Müdigkeit gelegen hatte, funkelte nun die Wut.

    Ich verschränkte die Arme vor der Brust und lehnte mich gelassen gegen den Türstock. "Spar dir deine Kräfte", riet ich ihr mit einem spöttischen Grinsen, "du wirst sie die nächsten Wochen und Monate brauchen."

    Narvik

    Lumiras Räuspern und auch die Tatsache, dass sie den Blick abgewandt, als ich mich wieder zu ihr umgedreht hatte, ließ mich leise lachen. "Du darfst mich und meine Großartigkeit ruhig offen bewundern", scherzte ich. "Außerdem ist es ja nicht so, als hättest du nicht schon oft die Möglichkeit gehabt, mich so zu betrachten." Spätestens mit dem letzten Satz würde ich sie wohl wieder in Verlegenheit bringen, ob absichtlich oder nicht, war dabei völlig irrelevant. Aber immerhin war es amüsant, solche Sprüche abzuliefern. Irgendeinen Zweck mussten sie ja erfüllen. Und deswegen fügte ich noch etwas hinzu: "Aber natürlich kann man sich an so jemandem wie mir nicht satt sehen, das verstehe ich."
    Ich schulterte meine Sachen und trat zur Tür, die ich auch sogleich öffnete. Wir sollten zusehen, dass wir weiterkamen, denn immerhin stellte zumindest ich für den heutigen Tag den Anspruch, irgendwo den ersten Hinweis auf Arbeit zu finden. Dazu mussten wir erst einmal Kirea das Pferd abtrotzen und diese dann den Wachen übergeben.

    Wir hatten definitiv viel vor.

    Narvik

    Ihre Entschlossenheit gefiel mir ganz definitiv. Es verlieh ihr etwas, das ich nicht in Worte fassen oder beschreiben konnte, aber es stand ihr gut. Als sie nun nach meiner Hand griff und sich aufsetzte, tat ich es ihr gleich, während ich mit meiner anderen Hand über meine Stirn rieb. Mit unserer Zukunft stand uns einiges an Ärger ins Haus, das sagte mein Instinkt. Und dieser irrte äußerst selten.

    Ich kroch aus dem Bett und schob dann gelassen mit einem Fuß meine Stiefel unter dem Bett hervor, die restliche Kleidung vom Vortag trug ich ja noch. Wobei ich mir überlegte, dass frische sicherlich nicht schlecht war. Also schenkte ich Lumira ein entschuldigendes Lächeln, als ich ihre Hand ausließ und mich zu meinen Sachen begab, aus denen ich die letzte Garnitur frische Kleidung hervorkramte. Seelenruhig zog ich mich um und verstaute die alten Sachen in einem Beutel, ehe ich mich wieder zu Lumira umwandte. Von mir aus konnte der 'Spaß' beginnen.

    Narvik

    Lumiras Worten entnahm ich, dass sie mir zustimmte. Ich schmunzelte, vor allem bei dem, was noch folgte. "Mit größtem Vergnügen", erwiderte ich mit einem schelmischen Grinsen, das Lumira an mir wohl aus anderem Zusammenhang kannte. Aber in diesem Fall war es wohl die Schadenfreude, ebenso wie die Entschlossenheit, die mich grinsen ließen. Kirea konnte sich auf etwas gefasst machen. Sie würde uns das Pferd vor den Augen des Dienstmädchens überlassen, so hätten wir nämlich eine Zeugin. Ich würde Kirea auf jeden Fall dazu bringen, das Tier aufzugeben und uns zu überlassen, auch, wenn das schwer werden würde. Immerhin hatte die Rothaarige die Angewohnheit, Lebewesen als ihr Eigentum anzusehen, egal, ob Mensch oder Pferd. Sie hasste es, wenn sie ihre 'Besitztümer' an andere verlor, das war mit mir wohl so gewesen, mit dem Pferd würde es ähnlich sein. Aber das interessierte mich wenig. Ich hatte ein Ziel vor Augen, dass ich zu erreichen gedachte, auch, wenn ich auf Widerstand treffen würde. Hier ging es um das Wohl eines anderen Wesens.
    Seit wann interessiert dich das denn? Das war eine gute Frage und sie kam zum falschen Zeitpunkt. Es war nicht so, als hätte ich mich nie für andere interessiert, doch einen gewissen Egoismus konnte man mir sicherlich nicht absprechen. Dass ich nun dermaßen darauf fokussiert war, einem anderen Lebewesen zu helfen, schien mir auch vor mir selbst kaum glaubhaft, zumal es mir nichts nutzte und ich nicht einmal eine Bindung zu dem Tier aufgebaut hatte. Ich war in letzter Zeit wirklich seltsam geworden.

    Aena Keleis

    Das war ja eine freundliche Person, mit der wir es hier zu tun hatten. Innerlich seufzte ich, setzte aber eine möglichst freundliche Miene auf. "Wir werden Euch ja auch angemessen bezahlen", erklärte ich, "es ist auch für Euch von Vorteil." Es war nicht einfach, nicht bissig zu reagieren, angesichts der Tatsache wie unhöflich sie war. Doch ich hatte keine Lust auf Ärger und das sahen die anderen wohl ähnlich, weshalb ich es lieber darauf beruhen ließ. Wir wollten nur Zimmer und Boxen, nach Möglichkeit noch unsere Ruhe, einen Streit vom Zaun zu brechen, wäre sinnlos und kontraproduktiv. Außerdem wollte ich möglichst bald ins Bad, ein wenig Entspannung tat sicherlich gut. Und solange die Dame hier weiter Ärger machte, konnte ich das vergessen.

    Heute kann ich mal etwas von den Isländern zeigen, vom ganz großen Svali und einem ganz kleinen noch namenslosen Isi-Stablemate. Die Bilder mit Svali sind schon vor etwa einer Woche entstanden, als es noch ordentlich geschneit hat, die anderen heute.















    Der kleine Isländer ist gleich in doppelter Ausführung hier angekommen, einer der beiden ist also dazu verdammt, repaintet zu werden und steht schon bei mir auf dem Schreibtisch :D

    Narvik

    Offenbar schien Lumira die Vorstellung, Kirea könnte es deswegen nicht allzu bequem gehabt haben, zu gefallen. Ich schmunzelte. So eine Schadenfreude hatte ich ihr nicht unbedingt zugetraut, aber spätestens nach dem gestrigen Tag, wenn nicht schon viel früher, sah ich ebenfalls keinen Grund mehr für Mitleid. Vielleicht war Kirea bemitleidenswert, doch ich verspürte dennoch keinen Funken Mitleid mehr, nachdem sie versucht hatte, mich unter die Erde zu bringen, geschweige denn, nachdem, wie sie Lumira behandelt hatte. "Verdient hat sie es vermutlich schon", stellte ich fest und griff nach Lumiras Hand, über die ich sanft strich, ehe ich sie küsste. "Aber wir sollten nur noch zusehen, dass sie nicht länger ein Klotz am Bein ist. Also liefern wir sie den Wachen aus und sehen zu, dass wir wegkommen", schlug ich vor. Dann fiel mir allerdings noch etwas ein. Ein zufriedenes Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus. "Aber ihr Pferd wird sie dann wohl nicht mehr benötigen... Ich bin mir sicher, sie möchte es hergeben." Für das Tier war das wohl ebenfalls das Beste. Kein Hahn würde mehr danach krähen, was mit ihm geschah, wenn die Wachen hier alles auf den Kopf stellten. Vielleicht sollten wir es mitnehmen, oder aber wir belohnten das junge Dienstmädchen, das uns geholfen hatte, damit. Sie konnte das Tier sicherlich gewinnbringend verkaufen und von dem Geld ebenfalls ein besseres Leben beginnen. Und das Tier würde so wenigstens nicht in irgendeiner Mahlzeit landen, was mehr als nur bedauernswert wäre. Andererseits wäre das, was wir da taten, sicher nicht im Sinne des Gesetzes...

    Narvik

    Lumiras Worte ließen mich leise lachen. Auf die erste Bemerkung wusste ich nichts zu erwidern, aber auf die zweite sehr wohl. Ein unanständiges Grinsen schlich sich auf mein Gesicht. "Die wird sich alle möglichen Szenarien ausgemalt haben", mutmaßte ich, "aber vermutlich macht ihr der Gedanke von uns beiden in einem Bett am meisten zu schaffen." Das konnte ich mir sogar gut vorstellen. Kirea hatte mich nie geliebt, aber sie liebte das Gefühl, andere Menschen zu besitzen. Bei mir war das wohl nicht anders gewesen. Und der Gedanke daran, dass sie keinerlei Kontrolle mehr über mich hatte, ich sogar eine andere Frau so nahe an mich herangelassen hatte, musste sie wohl zum Kochen bringen. So, wie es sie immer zum Kochen brachte, wenn sie nicht bekam, was sie wollte. Dementsprechend hatte sie wohl eine sehr schlechte Nacht gehabt.

    Narvik

    Irgendwann, als die Sonne bereits aufging, begann Lumira, sich zu bewegen, um kurz darauf die Augen zu öffnen und mich anzusehen. "Guten Morgen", erwiderte ich ebenfalls, ehe ich über ihre Frage leise lachen musste. "Es gibt hier nichts Schöneres zu betrachten, als dich", flüsterte ich grinsend und mit einem belustigten Funkeln in den Augen.

    Narvik

    Es war noch früh, sehr früh, und die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen, da wachte ich bereits auf. Ich konnte nicht einmal sagen weshalb, doch auch einschlafen konnte ich nicht mehr. Also blieb ich stillschweigend liegen und wagte kaum, mich zu bewegen, um Lumira, die direkt neben mir lag, nicht zu wecken. Sie schien so friedlich, sodass ich sie wirklich nicht in ihrer Ruhe stören wollte. Ihr schwarzes Haar, dass im spärlichen Licht der anbrechenden Morgendämmerung seidenmatt glänzte, umfloss ihr Gesicht und ihre Schultern, ihre Gesichtszüge waren entspannt, der Mund leicht geöffnet. Ihre ruhigen Atemzüge waren scheinbar das Einzige, das die Stille unterbrach. Ich lächelte. So friedlich, so hübsch und so stark.

    Womit auch immer ich so ein Glück verdient hatte, ich hatte nicht vor, es zu verlieren. Ich hatte nicht vor, Lumira zu verlieren. Ich würde alles dafür tun. Und das begann damit, dass ich erstmal nicht mehr stehlen und betrügen würde, von rauben mal ganz abgesehen. Keine weiteren Verbrechen mehr. Auch, um unsere gemeinsame Zukunft nicht zu gefährden. Lumira wäre wohl mehr als enttäuscht, wenn ich mein Versprechen nicht halten würde. Und ich wollte sie nicht enttäuschen. Das erste Mal seit langem hatte ich jemanden, den ich nicht enttäuschen wollte, ich würde es auch nicht tun.

    Ich habe mal wieder ein Mattlack-Problem... Egal, welchen Lack ich verwende, er hinterlässt immer so hässliche Sprenkel auf dem Pferd, auch, wenn ich lange schüttle oder den Sprühabstand vergrößere, das hilft alles nichts. Was kann ich da noch tun? (Früher war das nie das Problem, die Lackdosen sind auch noch fast voll)

    Bilder

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    Narvik

    Ihre Worte entlockten mir ein Schmunzeln. "Für dich bleibe ich gerne wach, Kleine", flüsterte ich. "Jedes Mal gerne wieder." Ich legte meinen Arm um sie, zog sie zu mir und gab dann ein wohliges Seufzen von mir. Nun würde ich vielleicht schlafen können. Aber nur, da ich wusste, dass sie sich beruhigt hatte. Schon ziemlich bald gab ich dem Sog der Dunkelheit nach und fiel in einen traumlosen Schlaf...