Beiträge von Papierflieger

    verkaufe 2 lsq ASBs.

    Das Clock Horse (Palomino)

    Odysseus (dieser blaue mit den Sternen)


    Bei Interesse schreibt mir eine Mail, bin hier kaum noch online. Preis ist flexibel, sie liegen in der Schublade und sollen weg ...

    Ina- Brandt at gmx.de

    Ich habe diesen Thread vor rund 3 Jahren ja mal erstellt und muss sagen, ich bin mal wieder über ähnliche Thematik schockiert ...

    Habe - nur um zu reduzieren, ein bisschen aus Langeweile und ohne finanzielle Hintergedanken - ein paar Pferde bei Ebay Kleinanzeigen eingestellt und bin erstaunlich viele zu (wie ich finde) erstaunlich fairen Preisen erstaunlich schnell los geworden. Und hab mal wieder (Ich glaube 2016 hatte ich auch so eine Phase) deutlich über 500 Euro mehr auf meinem Konto, quasi ohne nennenswerte Veränderungen auf meinen Regalen wahr zu nehmen. Das fasziniert mich dieses Mal eigentlich am Meisten - es werden zwar weniger Pferde, aber sie nehmen nicht weniger Platz weg... Sehr kurios ;-)

    Und zwischen 2015 und jetzt habe ich bestimmt 20 Pferde abgegeben - und dabei dachte eigentlich, dass ich so viele doch gar nicht habe...


    Auf jeden Fall habe ich jetzt so viele verkauft, dass ich fast darüber nachgedacht habe mal ein neues zu erwerben ;-)


    Edit: Ich habe grad mal nach anderen Pferden auf Ebay und hier im Forum geschaut - vielleicht sind meine Preise doch eher von vorgestern und die Pferde gehen deswegen so gut weg. Sehr krasse Preisentwicklung (falls die Pferde wirklich zu den Preisen weg gehen, was ich fast nicht glauben kann) ....

    Ich denke auch, dass für deine Zwecke locker eine Digitalkamera reicht. Die sind doch seit einigen Jahren einfach wirklich sehr gut für den normalen Hausgebrauch. Ich habe zwar auch eine Systemkamera und gehe damit gerne mal Bilder machen, aber ein Großteil meiner Bilder entsteht im Moment echt mit dem Handy (da merkt man den Unterschied allerdings ab einer gewissen Druckgröße), da ich das immer dabei habe, oder einer meiner alten Kompakten, da die in vielen Situationen einfach robuster und handlicher sind. Beim Segeln, bei Wanderritten, ...

    Und mein persönlicher Eindruck ist, wenn man die Bilder nicht größer als DIN A3 entwickeln möchte, oder passionierter Pixelsucher ist, fällt der Unterschied in alltäglichen Situationen (also nicht gerade Nachtaufnahmen, oder schnell bewegte Objekte in dunklen Reithallen) nicht auf. Und für gute Bilder in Reithallen wird es dann schnell wieder SEHR teuer und unhandlich.


    Also ich bin ein bisschen zurückgekehrt, da die Qualität insgesamt so unglaublich gestiegen ist. Mein Handy macht bessere Bilder als meine erste Digitalkamera (in der 7. Klasse vor ca. 16 Jahren) und auch als meine zweite.


    Ich sehe auch kein Problem darin "gebrauchte" oder alte Modelle zu kaufen. Wäre da aber - wie Pegasus schreibt - vorsichtig mit Ebay Kleinanzeigen. Ich habe viele meiner Kameras generalüberholt (oder auch nicht) von Händlern auf Ebay gekauft. Bin ein bisschen davon ab, immer das neuste Modell haben zu müssen ;-)

    sowas z.B. https://www.ebay.de/itm/Panaso…0b1a8f:g:4IUAAOSw0oBZ2Lue (wobei die jetzt wirklich sehr alt ist, muss man halt auf den Zustand gucken und sich überlegen womit man leben kann - Kratzer usw. auf Gehäuse und Display fände ich okay, auf der Linse / Objektiv geht gar nicht)

    oder etwas aktueller https://www.ebay.de/itm/Panaso…b2d902:g:lzcAAOSw4PxaJ6zM


    Man sieht, was Kompakte angeht bin ich Panasonicfan - muss man halt im Laden schauen was einem gefällt bezüglich Größe, Gewicht, Bildfarbe, ...

    Hallo zusammen,

    nachdem ich jetzt fast ein Jahr schon kaum noch im Forum und Hobby aktiv bin und keins der meinem letzten Verkaufsanfall zum Opfer gefallenen Pferde vermisse, habe ich mich dazu entschieden, dass einige Pferde gehen dürfen. Hierzu habe ich einfach mal ein paar Bilder der in Frage kommenden Kandidaten gemacht.

    Solltet ihr Interesse haben schreibt mir einfach, wir werden uns da schon einig :)

    Eventuell wäre ich auch zu einem Tausch bereit, aber da müsste es sich schon um etwas ausgefallenes handeln. Oder um ein cuttendes Kalb, dann würde ich meinen Cutter nicht abgeben, sondern vielleicht eine Szene bauen. Oder um einen Jockey für die Palouse mit dem Sulky.

    Ansonsten stehen zum Verkauf

    - Picasso - 40 Euro

    - GaWaNi Ponyboys Mustang - 30 Euro

    - aus einem Cody gecusteter Fuchs - 50 Euro




    - SM Dio "Auf der Rennbahn" - Bäume, Pferde und Menschen sind nicht festgeklebt!


    Das hat sich auf jeden Fall gelohnt, Ameland ist wunderschön und mit Pferden ist dort einfach total viel möglich, ich kann es nur empfehlen. Auch ohne eigenes Pferd, man kann dort auch geführte Strandritte machen...


    Und natürlich hab ich noch Galopp am Stand für euch :) - so richtiger "Kleinmädchentraum"



    Ponyhof ²


    Mein Leben ist ja so oder so ein bisschen "Ponyhof", aber Anfang September haben wir dem ganzen die Krone aufgesetzt


    - das Pony und ich waren auf Ameland für 2 Wochen -


    Das war der mit Abstand schönste Urlaub des Jahres und einfach nur traumhaft. Zwar war die Fahrt (wir hatten nur einen 80er Hänger) mit 300 km zur Fähre, ewig warten weil die Fähre Verspätung hatte und noch 10 km auf der Insel total lang und anstrengend, aber es hat sich total gelohnt. Zum Glück war ich mit 2 Bekannten da, sodass wir unterwegs immer mal telefonieren konnten und die (Bei-) fahrer tauschen. Vor Ort hatten wir dann bis auf einen einzigen Regentag 2 Wochen lang Sonne und 18-20 Grad - perfektes Reitwetter.
    Es gab Wald und Strand und Dünen - wir waren viel unterwegs - aber Bilder sagen wohl mehr...







    Paardenreddingboot






    So, irgendwie ist das komplette Forum das letzte halbe Jahr zu kurz gekommen, aber heute regnet es und vor ein paar Tagen habe ich neue Bilder mit dem Pony gemacht, da bin ich vorher irgendwie ewig nicht zu gekommen. Aber es macht ja doch Spaß und das Ergebnis ist für "wir haben uns elendig verritten, sind durchs Unterholz und haben dann nur eine kleine Lichtung gefunden" ja gar nicht so schlecht ;)




    Aber irgendwie geht meine normal Seite zum hochladen von Fotos nicht mehr - aber Problem behoben, hoffe die Bilder gehen jetzt :)







    Guten Morgen zusammen :)
    Ich sehe das Problem ganz ehrlich auch nicht. Klar - ich finde das Ganze mit der Zeitumstellung irgendwie total überflüssig - aber abgesehen davon werde ich morgen ganz normal um halb 7 wieder auf der Arbeit sein :) Ja, vielleicht bin ich dann müde, aber seien wir ehrlich - das ist ja Montags generell häufiger der Fall ;-) Ansonsten halte ich es wie Sinela. Ich schaue auf die Uhr und die dort stehende Uhrzeit gilt. Ohne wenn und aber und übrigens auch ohne das ich darüber nachdenke.
    Ich glaube auch, dass viele Menschen Probleme haben, gerade weil sie darüber nachdenken. Ansonsten ist es ja durchaus üblich mal morgens müde zu sein, wenn es abends etwas später geworden ist (zumindest bei mir). Geht man halt etwas eher ins Bett und dann passt es Dienstags oder Mittwochs wieder. Auch was die Kinder angeht - klar, meine Erinnerungen an das Kindergartenalter sind dünn, aber insgesamt habe ich überhaupt keine Erinnerungen an die Zeitumstellungen als Kind (und so lange ist das nicht her). Scheint mich also bereits da nicht beeinflusst zu haben. Und es hat halt nie jemand Getöns drum gemacht, es war halt so.
    In dem Sinne - einen schönen Sonntag!

    Ich meine es wurde so gegen halb 5 oder 5 dunkel - die 7 Uhr, die wir angenommen hatten waren wirklich eine totale Fehleinschätzung. Und im Grunde natürlich eine total lächerliche, aber so ist das ja manchmal. Aber es war wirklich warm. So 15 Grad würde ich schätzen. Auf jeden Fall brauchte ich meine richtige Jacke nicht anziehen, die Strickjacke hat gereicht. Es war wirklich ein extrem warmer Winter...
    Ich wohne in Dortmund und das Pony wohnt tatsächlich etwas nördlich von Datteln (in der Nähe vom Katenkreuz, kurz vorm Jammertal) und ich arbeite auch in Datteln, daher passt das wegetechnisch ganz gut :)


    Winter 2015 / 2016



    15.12.15
    Der Winter war warm und mild – mehr lässt sich dazu eigentlich nicht sagen :).




    19.12. - in Strickjacke...


    Viele Ausritte, ein liebes Pony und als ich bei einem Weihnachtsbaumverkauf Ponyreiten angeboten hab blühte auf dem Feld nebenan der Raps. Eigentlich blühte der Raps den ganzen Winter…



    Heiligabend (oder Nachmittag)


    Ein Highlight war allerdings noch, das meine Stallbesitzerin mich gefragt hat, ob ich nicht den Sankt Martin im Ort machen möchte – natürlich wollte ich!
    Und das Pony hat sich echt anständig benommen. Auch wenn ich persönlich ein wenig Angst um unsere Schweifhaare hatte, weil in den Kirchenfenstern von außen echte Kerzen standen und der Hof (zumindest gefühlt) recht beengt war und auch um die Füße der Kinder (4-fach beschlagen mit Stollen, wegen dem Kutsche fahren). Aber es ist alles gut gegangen.



    2015


    Und so wurden wir dieses Jahr wieder gefragt und ich war wiederum sehr beeindruckt vom Pony. Der Beginn des Zuges war in einer – wirklich kleinen – Gasse, vielleicht 2-3 Meter breit und so 20 Meter lang. Vorne stand das Polizeiauto mit Blaulicht, dann kamen wir und relativ direkt hinter uns die Kinder mit den Laternen und Eltern mit Fackeln. Und dort haben wir einige Minuten gestanden, bis es endlich los ging. Pony war zwar angespannt (Kopfschlagen), aber hat sich mega am Riemen gerissen und hat nicht ein Bein bewegt. Auf die Probe gestellt wurde mein Vertrauen nur etwas, als aus einem Gartentor direkt neben mir (die einzige Stelle, wo keine hohen Häuser waren), ein Mann mit Fackel kam und fragte, ob er vorbei gehen könnte – klar – kein Thema. War es zum Glück auch nicht ;-).
    Und dann ging es zum Glück irgendwann los und das Pony durfte sich endlich wieder bewegen. Dann ist sie deutlich weniger gestresst. Vorne geht auch immer die Stallbesitzerin mit, um im Notfall eingreifen zu können, da das Pony von unten in der Regel besser zu händeln ist.



    2016


    Man kann mit Sicherheit unterschiedlicher Meinung sein, ob es sinnvoll ist ein Pferd einer solchen Stresssituation – die es eindeutig ist - auszusetzen, aber ich mache das eigentlich ganz gerne. Ich denke je mehr stressige Situationen Pferd und Mensch gemeinsam meistern, desto routinierter und gelassener werden sie zusammen, weil sie merken, dass auf den anderen Verlass ist (und das geht in diesem Fall und auch z.B. beim Wanderritt eindeutig in beide Richtungen, ich war auch im Stress …). Ich denke Grenzen werden dadurch weiter, dass man sie erreicht, oder auch kurzzeitig darüber hinausgeht (natürlich ohne zu überfordern und in angemessenem, möglichem Rahmen), oder platt gesagt: „Was einen nicht umbringt härtet ab.“


    Wie denkt ihr darüber?

    Ja, um den Sattler bin ich auch echt dankbar - aber der hat es auch einfach nicht nötig einem etwas aufzuschwatzen, der verkauft (durch seine enorm große Auswahl) auch so einfach sehr gut.


    Wanderritt 2015

    Bereits im Verein an der Nordsee habe ich ja schon an einigen Wanderritten teilgenommen und hatte natürlich auch das große Ziel, irgendwann mal mit meinem eigenen Pferd auf große Tour zu gehen.


    Nur leider hat irgendwie – wie das so ist – immer irgendetwas nicht gepasst.
    Die meiste Zeit natürlich einfach, das ich kein eigenes Pferd hatte ;-).


    Aber das hatte sich ja Anfang des Jahres geändert, nur musste ich leider feststellen, dass es trotzdem nicht so leicht ist jemanden zu finden, der einen auf einen solchen Ritt begleitet.
    Meine Erfahrung ist, dass immer alle sehr begeistert von der Idee sind (Wer möchte nicht gerne ein Pferd, mit dem man einfach losreiten und übernachten kann? – der perfekte Traum von Freiheit), sich die Umsetzung aus verschiedenen Gründen dann aber doch schwierig bis unmöglich gestaltet. Die Liste der möglichen Probleme ist lang


    - Ist mein Pferd gut genug trainiert für 2 mal 20 oder mehr km?
    - Bin ich dafür gut genug trainiert?
    - Passt das Sattelzeug?
    - Ist das Pferd ausreichend sicher in verschiedenen Situationen?


    Und dann natürlich noch das Hauptproblem


    - Das Finden eines gemeinsamen Termins und eines Ziels



    So bin ich im Laufe der Zeit zu der Überzeugung gelangt, dass der Weg vom Träumen in die Realität einen wirklich großen Sprung bedeutet – auch wenn ich es eigentlich anders kennen gelernt habe.
    Irgendwann Ende September oder Anfang Oktober sprach ich das Thema dann (im Grunde zufällig) bei einer Mitreiterin beim Ausritt an. Und – gewohntes Bild – sie war begeistert und fand die Idee toll. Soweit so gut, wir redeten auch darüber, dass so etwas ja sowieso nie klappt und wie ätzend das ist.


    Und dann haben wir einfach ein Wochenende raus gesucht an dem wir beide Zeit hatten und angefangen eine Unterkunft zu suchen die auch Pferde aufnimmt :). Geplant war ein Wochenende Ende Oktober meine ich, an dem aber extremst schlechtes Wetter angekündigt war, sodass wir den Termin noch einmal verschoben haben.
    Geritten sind wir dann Anfang November. Allerdings sind wir zugegeben vielleicht etwas naiv an die Sache heran gegangen. Lag doch meine einzige Erfahrung darin mitzureiten und ihre ging gegen Null.
    Wir haben also einen Hof rausgesucht, gebucht und wollten vor dem Abritt unser Zeug mit einem Auto dort vorbei bringen und das Auto dort parken. Der Hof lag 25 km entfernt, wobei die ersten 15 km Haard waren und die letzten 10 eher über Land gingen (zumindest bei Google Maps, in echt haben wir uns das nicht angesehen). Geplant haben wir ca. 5 Stunden Ritt und sind davon ausgegangen, dass es gegen 7 dunkel wird. Also sollte es reichen gegen Mittag los zu reiten und wir haben uns um 10 oder 11 am Stall getroffen, weil wir ja noch die Sachen dorthin bringen wollten und Pferde fertig machen mussten. Das hat dann insgesamt aber deutlich länger gedauert, als geplant, weil der Weg mit dem Auto eher 40 km betrug, wir natürlich hin und zurück fahren mussten und auch noch etwas mit den Hofbesitzern dort gequatscht haben…


    Los geritten sind wir dann erst um halb 2. Aber das sollte ja kein Problem sein und die Zeit trotzdem locker reichen. Und es war toll! Sonne, 15°C und eine super Truppe mit unseren Pferden und einem Hund. Naja – mein Pferd ist etwas langsamer als ihres, aber das sind wir ja gewohnt. Ein toller Ritt durch den Wald mit vielen uns unbekannten Wegen. Anschließend mussten wir einen Kanal und 2 Autobahnen queren und auch das haben unsere drei gemacht ohne mit der Wimper zu zucken.



    Mein absolutes Highlight (ich gebs ja zu, ich lebe ganz gerne in dieser industrialisierten Gegend ;-)) war dann – Sonnenuntergang über dem Chemiepark Marl!
    Aber das war dann auch der Zeitpunkt wo wir anfingen uns zu wundern, war es doch gerade mal halb 5 oder 5. Und die Sonne ging unter und wir hatten wohl noch so 7 oder 8 Kilometer.
    Wir haben dann das Tempo etwas angezogen und haben den Weg entlang der Hauptstraße gewählt um uns nicht zu verreiten. Das war dann landschaftlich nicht mehr so schön und als wir um halb 7 ankamen, hatten wir die letzten 2 oder 3 Kilometer echt im Stockdunklen gemacht. Waren dann auch sehr froh endlich angekommen zu sein und sehr platt – Dunkelheit und Hund an der großen Straße haben schon etwas gestresst, obwohl wirklich alles super geklappt hat!
    Abends waren wir dann nur noch in einer Pizzeria und froh, dass wir das vorher abgestellte Auto da hatten :).


    Am nächsten Tag haben wir dann zugesehen den Hof pünktlich zu verlassen um die Zeit im Hellen zu nutzen. Außerdem haben wir nicht wieder die Hauptstraße genommen, sondern einen etwas abseits gelegenen, deutlich schöneren Weg. Erstaunlicher Weise war auf dem Rückweg mein Pony deutlich schneller, als das große Pferd meiner Mitreiterin.



    Er war cool, während das Pony total aufgedreht war und schnellstmöglich nach Hause wollte – da habe ich erstmal gemerkt, was für eine Energie sie hat und wie leistungsfähig sie wirklich ist! Zusammengefasst hatten wir ein sehr schönes, sehr anstrengendes Wochenende und natürlich die besten Pferde der Welt :).



    Außerdem bin ich den gesamten Weg nach Karte und Kompass geritten und hatte das Navi nur nebenher laufen um hinterher eine Übersicht zu haben.


    Und aus unseren planerischen Fehlern können wir nur lernen ;-).
    Und packen würde ich heute wohl auch anders...

    Danke :)


    Ja, mit dem Sattler bin ich auch total zufrieden. Mit dem Sattel natürlich auch - der hat mich bis jetzt noch in jeder Situation an Ort und Stelle gehalten, obwohl ich sehr locker gurte und wenig nachgurte. Trotzdem waren Steigungen, schnelle Ritte und auch mal ein Sprung nach rechts oder links mit diesem Sattel nie ein Problem.


    Und - ich greife da mal etwas vorweg, weil es grad inhaltlich passt - der Sattler war immer entgegenkommend.
    Diesen Sommer hatte ich mit dem Sattel nämlich tatsächlich ein Problem - auf einer Seite blieb eine handtellergroße Fläche nach dem reiten trocken, während der Rest geschwitzt war. Ich natürlich erstmal große Panik, möchte man doch einen perfekt passenden Sattel für sein Pferd! Ein Anruf beim Sattler beruhigte mich aber, da der gleich viele andere Ideen hatte, wie es zu diesem Problem käme.
    1. Die Pferde stehen auf der Weide und legen daher (grad die Ponys) besonders an beschriebener Stelle zu, sodass der Sattel dort natürlich enger wird. Für 2 oder 3 Monate einen neuen Sattel kaufen, würden sie mir aber nicht empfehlen.
    2. Das Pad könnte durch sein und nicht mehr polstern (naja, es war zumindest sehr dünn und ich habe mal ein neues gekauft)
    3. Der einseitige Fleck lässt darauf schließen, dass ich schief sitze und daher den Sattel ungleich belaste. Da würde auch ein neuer Sattel nichts dran ändern (und ja, wie recht sie hatte, dass ich den Sattel oft gerade rücken muss war auch mir schon aufgefallen).
    Fazit - solange das Pferd gut läuft, es keine Stichelhaare gibt und das Pferd sich beim Satteln nicht wehrt oder bemerkbar macht - abwarten.


    Habe ich dann auch gemacht (und Reitunterricht genommen) und wahrhaftig - das Problem hat sich gegeben.


    In meinem Kopf stellt sich jetzt natürlich die Frage, ob es sinnvoll ist für den Sommer einen Zweitsattel zu haben, aber das erübrigt sich wohl aus rein praktischen Gründen ;).


    Diese Beratung gab es kostenfrei am Telefon. Mit dem Angebot vorbei zu kommen, aber eigentlich sei das nicht nötig.


    Das Jahr 2015 zog sich dann im weiteren so hin und es ist wenig aufregendes passiert. Im Sommer war ich viel im Urlaub und das Pony hatte frei.
    Die Highlights kamen dann erst in der zweiten Jahreshälfte. Zuerst sei meine neue Kutsche genannt, die ich mir zum Geburtstag geschenkt habe und mit der ich seitdem viel unterwegs bin! Endlich nicht mehr nur zu zweit fahren, sondern auch mal ein oder zwei Leute mehr mitnehmen können! Eine meiner besten pferdetechnischen Anschaffungen :)



    09 / 15



    Dann mache ich mal etwas weiter, damit wir irgendwann auch im hier und jetzt ankommen ;-)

    2015 - Alles neu?

    Da war das Pony also meine - hat sich dadurch irgendetwas geändert? Eigentlich nicht. Wenn man von den Grundsätzlichkeiten wie Zahnarzt, Impfen und Sattel absieht ist wohl alles gleich geblieben.
    Wobei der Sattel auch für mich ein absolutes Highlight war und ist! Ich hatte wie schon erwähnt einen Sattler da, der Händler für gute gebrauchte Westernsättel ist und hatte ihm vorher einige Bilder und Angaben zu uns geschickt. So kam er mit 4-5 gut passenden Sätteln. Probe geritten habe ich dann allerdings nur den, der dem Pony am besten gepasst hat und mich direkt wohl darin gefühlt. Und das war auch so cool - er hatte ihn in 2 Farben und unterschiedlichem Alter da. Probereiten hat er mich auf dem (deutlich!) günstigeren gelassen, den ich dann natürlich auch genommen haben.




    Der Versuch ein Bild für den Sattler zu machen


    Zwischen März und April habe ich dann wieder angefangen das Pony ins Training zu nehmen, kam das doch über den Winter leider etwas zu kurz. Der Effekt war nur leider, dass das Pony dadurch angefangen hat abzubauen, weil noch kein Gras auf der Wiese war und es in diesem Winter leider auch noch kein Heu draußen gab...



    erster Ausritt mit neuem Sattel :)

    Dann geht es jetzt mal weiter :)


    Und zusammengerauft klingt so negativ. Es war auch am Anfang nicht schlecht ;-)


    Viel mit dem Pony erlebt - und etwas wahnsinniges Gutes gewonnen - habe ich übrigens nur (und das sollte in der heutigen, schnelllebigen Zeit vielleicht erwähnt werden), weil ich auch wenn es gerade mal nicht perfekt war geblieben bin und mir nicht sofort etwas neues gesucht habe. Wobei ich durchaus Angebote hatte und es kein Problem gewesen wäre andere Pferde zu reiten.


    2015 – Der Wandel

    Da ich ja mittlerweile (bis auf eine Reitbeteiligung, die alle 2 oder 3 Wochen mal ausreiten war) eigentlich die einzige war, die mit dem Pony zu tun hatte, beschloss ich, dass sich nun einiges ändern muss. Zwar mache ich mir aus Gewohnheit keine Neujahrsvorsätze, aber trotzdem habe ich für Januar den Zahnarzt und einen Sattler bestellt. Der Zahnarzt kam auch schon im Januar, der Termin für den Sattler verschob sich (zum Glück) noch etwas. Außerdem wollte ich das Pony gerne (zum ersten Mal in seinem Leben) impfen lassen, um im Sommer auch mal an einer Rally oder etwas vergleichbarem teilzunehmen.
    Ich also der Besitzerin geschrieben und jaja, ist alles okay, soll ich ruhig machen. Einziges Problem – der Pass, den ich ja fürs Impfen brauchte war bei ihr. Habe dann also so über 2 Wochen mit ihr geschrieben, ob sie ihn zum Stall bringt, oder zu mir, oder ob ich ihn bei ihr abholen kann. Nein, nein, sie würde ihn schon bringen, ich solle ruhig den Termin mit dem Tierarzt ausmachen. Hab ich dann natürlich auch gemacht.
    Noch einmal nachfragen, wie das mit dem Pass denn jetzt ist, musste ich dann, als 3 Tage vor dem Arzttermin immer noch nichts im Stall war. Über die Antwort nach einem weiteren Tag Warten, war ich dann aber doch etwas überrascht. Die war nämlich lediglich


    „Ina, möchtest du Chayenne kaufen?“


    Hm, da war ich doch etwas perplex, eigentlich wollte ich sie nur impfen– aber okay – Warum nicht auch kaufen?


    Dazu muss ich sagen, dass zu diesem Zeitpunkt war schon länger klar, dass die Besi nur noch für ein Pferd zahlt, dass sie nicht nutzt. Daher hatte ich mir auch schon viele Gedanken zu einem möglichen Kauf gemacht und es stand (für mich, ich bin damit nicht hausieren gegangen) außer Frage, dass ich das Pony übernehme!
    Überrascht, auch über die Art und Weise per WhatsApp, war ich trotzdem. Ich habe ihr dann geantwortet, dass das wohl eher ein Thema zum Telefonieren ist und sie mich anrufen kann, wenn sie Zeit hat. Hatte sie an diesem Tag dann aber nicht…
    Telefoniert und auch über den Preis verhandelt haben wir dann – nach einer schlaflosen Nacht meinerseits – am nächsten Mittag. Da ich doch etwas Bedenken hatte, dass sie es sich anders überlegt (oder einfach an wen anders verkauft), habe ich noch für den gleichen Abend einen Übergabetermin für die Papiere mit ihr ausgemacht. Bezahlt habe ich später, aber da wir uns ja lange kannten und ein gutes Verhältnis hatten war das kein Problem.


    Und plötzlich war mein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen und ich war Besitzerin eines Ponys, eines Gigs mit Geschirr, 2 Sätteln und sonstigem Kleinkram, der sich über die Jahre so ansammelt.


    Vielleicht habe ich dafür rein objektiv betrachtet etwas zu viel Geld ausgegeben, aber mir war es (abgesehen davon, dass das Pony mir natürlich jeden Cent wert ist) für meine Nerven sehr wichtig, dass es relativ schnell über die Bühne geht.


    Außerdem, wie ist es so oft im Leben, hier von Eugen Roth so schön beschrieben


    Versäumte Gelegenheiten

    Ein Mensch, der von der Welt bekäme,
    Was er ersehnt - wenn er's nur nähme,
    Bedenkt die Kosten und sagt nein.
    Frau Welt packt also wieder ein.
    Der Mensch - nie kriegt er's mehr so billig! -
    Nachträglich wär er zahlungswillig.
    Frau Welt, noch immer bei Humor,
    Legt ihm sogleich was andres vor:
    Der Preis ist freilich arg gestiegen;
    Der Mensch besinnt sich und läßt's liegen.
    Das alte Spiel von Wahl und Qual
    Spielt er ein drittes, viertes Mal.
    Dann endlich ist er alt und weise
    Und böte gerne höchste Preise.
    Jedoch, sein Anspruch ist vertan,
    Frau Welt, sie bietet nichts mehr an
    Und wenn, dann lauter dumme Sachen,
    Die nur der Jugend Freude machen,
    Wie Liebe und dergleichen Plunder,
    Statt Seelenfrieden mit Burgunder . . .


    Es gibt Situationen, in denen muss man einfach zuschlagen, vielleicht kommen sie so nie wieder. Erst recht, wenn der Inhalt wie bei mir nie zur Debatte stand.


    Hallo :-)
    Ich habe selbst keine Erfahrung mit komplett rohen Pferden, aber eine Freundin von mir hat vor einigen Jahren einen dülmener jährling ersteigert. Den hat sie - so gemein sich das anhört - die ersten 3 Tage in der Box eingesperrt, bis er sich gut hat anfassen lassen und am Menschen interessiert war. Hier hat sie ihn aus der hand gefüttert und mit dem eimer getränkt. Ihn, sobald er das zuließ auch viel gekrault und quasi 24 Stunden im stall bei ihm verbracht (alles von außerhalb der box). Danach waren die beiden beste Freunde und er kam zu den anderen in den offenstall. Er kam immer mit den anderen zu ihr, danach hat sie langsam angefangen halftern zu üben, anbinden, putzen ...
    Alles sehr langsam, aber zu Beginn eben Box. Pony ist super geworden!

    Der dritte Stall (Ponyhof die 2.)

    Da die Besitzerin selbst eigentlich keine Zeit mehr hatte nach einem neuen Stall zu suchen, sind wir einfach unserer Bekannten, die ja schon ein Jahr zuvor gewechselt hatte (und deren Pferd ich ab und zu geritten bin), hinterher gezogen. Endlich in VP!




    Unsere Pferde haben sich auch tatsächlich sofort wieder erkannt und es gab große Wiedersehensfreude!


    Dieser Umzug war eindeutig der Wendepunkt in der Beziehung zwischen mir und dem Pony!


    Am alten Stall wäre ich wohl wie gesagt nicht länger geblieben, eher hätte ich die Reitbeteiligung aufgegeben und mir ein eigenes, anderes Pferd gekauft. Es kam auch hinzu, dass ich im November einen Job in der Nähe des neuen Stalls gefunden habe, sodass ich nur eine Fahrtzeit von gut 5 Minuten von der Arbeit aus habe :). Das war wohl auch einer der Gründe, warum es hinterher dieser Stall geworden ist.




    09/14 - Paddock und im Hintergrund der Weg zur immer offenen Weide


    Die ersten Tage im neuen Stall waren für das Pony deutlich von Muskelkater geprägt, kam es doch von 2 Stunden Paddock ganztags auf eine riesige Winterweide mit einer neuen Herde. Insgesamt nahm das Pony in den ersten Wochen dort auf jeden Fall deutlich ab und wurde auch deutlich sportlicher! Auch unsere Ausritte wurden langsam wieder länger und ich fing auch an wieder alleine raus zu gehen.



    03/14, einer unserer ersten Ausritte, da ich überlegt habe mir einen eigenen Sattel zu kaufen habe ich hier den baumlosen einer Bekannten Probe geritten - war aber leider nicht so überzeugend


    Da wir jetzt in Vollpension standen, gab es keine festen Tage mehr zwischen der Besitzerin und mir. Ich durfte kommen wann ich wollte und ihr gehörte der Sonntag (wobei sie auch da kaum öfter als 4 oder 5 mal am Stall war). Das war echt super, ich hatte sehr freie Hand und habe auch wieder angefangen Reitunterricht zu nehmen. Als Reitlehrerin hatte ich eine Barockreitlehrerin, bei der ich viel gelernt habe. Außerdem hat es sie zum Glück nicht so sehr gestört, dass ich ja nur ohne Sattel geritten bin ;-). Mein Sitz wurde mit der Zeit auf jeden Fall bedeutend besser. Leider hat sie dann irgendwann aufgehört Reitunterricht zu geben, was wirklich schade war.


    Der Sommer 2014 war dann warm und nass und unser Reitplatz bot eine tolle Kulisse für Fotos - mit dem extremen Vorteil, dass man den Untergrund kennt und keine Steine zu vermuten braucht!




    06/14


    Irgendwann haben wir dann auch den Gig zum Stall geholt und ich konnte endlich wieder anspannen. Fahren war am alten Stall wegen der viel befahrenen, sehr schmalen Straßen leider nicht möglich.




    09/14 - es ist dort einfach wunderschön!


    Mit der Zeit habe ich dann auch Schmiede- und (zum Glück sehr seltene) Tierarzttermine übernommen. Durch die neu gewonnene Fitness des Ponys wurden auch unsere Ausritte flotter und das Pony war insgesamt mit deutlich mehr Motivation dabei, als noch am alten Stall. Wo man vorher jeden Tritt treiben musste, hatte ich nun ein eigenständig laufendes Pferd – noch immer nicht zwingend das schnellste, aber auch nicht mehr das triebige, dem jeder Schritt schwer fiel :).


    Das war dann Ende 2014 - mit dem Pony wurde alles immer besser, der Stall ist perfekt, aber langsam fing alles drum herum (Sattel, Arzt, ...) an, mir ernsthaft nicht mehr zu passen...