Beiträge von Snowbell

    Da gebe ich euch Recht. ich habe zwar keine Erfahrung mit Jungpferden, aber ich glaube wir haben unseren Weg gefunden. Er zeigt genau wann seine Grenze erreicht ist, und ich habe gelernt aufzuhören bevor es ihm zu viel wird. Es gibt manchmal kleine Missverständnisse, aber welche Kommunikation ist schon perfekt ^^

    Die neueRb hat halt schon davon gesprochen, dass sie mit ihm in den Unterricht fahren möchte und mit Freunden ausreiten. Während des Ausritts hat sie ständig etwas im Maul gemacht und hatte ihn zuletzt auch am Zügel, nur das er das eben noch nicht kannte und sie es zu oft versuchte. Wir werden noch einmal mit ihr sprechen und offen sagen, was uns stört.


    Heute sind wir zum springen wieder in die Halle gefahren. Vorher habe ich etwas Desensibilisierung mit Elvis gemacht. Vorneweg: Das Knotenhalfter ist verrutscht und ist ihm zu klein, auf den Fotos ist es mir extrem aufgefallen... :pinch: Bevor ich ihm das Teil wieder draufmache schaue ich bei Felix Bühler nach einem anderen. Das Seil hing aber die ganze Zeit durch und diente nur als Sicherheit, damit er nicht das Weite sucht. Zuerst schaute er sich die Plane gründlich an, knüllte sie zusammen und knabberte daran. Er lief auch ohne Probleme drüber. Dann verfolgte er die Plane im Schritt und Trab. Schliesslich:

    Mit dem Sonnenschirm gingen wir ähnlich vor. Nur das wir die schwere Aufgabe hatten, ihn nicht zu zerstören...;) Ein Bissen ist wohl noch erlaubt:

    Das Springen klappte mit Hera auch sehr gut. Die letzten Male war ich nicht da, aber es war wohl nicht sehr erfolgreich. Heute zog sie wieder schön zum Sprung und hatte sichtlich Freude, auch auf ihrer schlechten Hand. Wir bauten bis etwas über 70cm, und haben damit die Höhe erreicht, die sie fürs Abzeichen springen muss.

    Schliesslich habe ich noch eine kleine Geschichte, die sich am Ende der Stunde ereignete.Als wir am abräumen waren hörte ich in der Stallgasse Geräusche. Es war ein Mädchen, das aber nicht auf meinen Gruss antwortete. Etwas später sahen wir einen Mann, der ständig am Fenster der Halle vorbeilief und reinschaute. Ich ging durch die Eisentür raus, aber es war niemand da. Also schloss ich sie. zehn Sekunden später hörte ich, wie sich hinter mir die Türe erneut schloss =O... Ich glaubte schon an Geister... Plötzlich öffnete sich die Schiebetür zur Stallgasse und das Mädchen kam herein und lief an der Wand entlang bis in eine Ecke. Wir waren etwas verwirrt... dann began sie Sand vom Boden zu essen, sich zu schlagen und zu beissen. In dem Moment schaute der Mann zur Tür herein und fing an, mit dem Kind zu reden. Er war so darauf fixiert, dass er nicht daran dachte uns etwas zu erklären... auf meine Nachfrage hin sagte er, das Mädchen sei auf einem Ausflug und sei weggelaufen. In der Institution in der sie lebt, würde sie reiten, deshalb sei sie wahrscheinlich hierher geflüchtet. Sie kam langsam auf uns zu, wollte aber nicht mit dem Aufpasser mitgehen. Also fragte die Rb, ob sie das Pferd streicheln wolle. Sie sprach ein leises "ja" und streichelte ganz sanft über Heras Nüstern und ihre Schulter. Dann lief sie zum Mann und ging mit ihm mit. Wir waren krass gerührt... Im ersten Moment verletzte sie sich selbst und im nächsten war sie so vorsichtig mit dem Pferd... Hera blieb ganz still und es war als hätten sich die beiden verstanden... wirklich verrückt <3

    Zu aller erst: Mit der neuen Rb für Elvis war es ok. Aber wir haben trotzdem nicht das beste Gefühl mit ihr… sie hat unserer Meinung nach zu viel von ihm verlangt. Er ist erst 3,5 und im Moment ist es nur wichtig, ihm zu zeigen, dass reiten Spass macht. Wir haben ihr zugesagt, aber wenn sie ihre Erwartungen nicht herunterschraubt müssen wir wohl jemand anderes suchen. Nicht falsch verstehen: es war nicht alles negativ. Und sie ist eine sehr nette Person.


    Ich habe es nicht einmal eine Woche ohne Pferde ausgehalten... Gestern nach der letzten Stunde direkt von der Uni zum Hof gefahren :thumbsup:. Von der zweiten Uni an der ich studiere sind es leider auch zwei Stunden Zug. Als ich vom Bahnhof zum Hof lief traf ich noch die Mutter der Rb und wir quatschten uns eine Stunde fest. In der prallen Sonne. Also schnell vier Gläser Wasser trinken und schnell die Pferde holen. Die Rb war allerdings schneller und ich musste ihr nur noch Elvis abnehmen. Sie ging mit Hera und ihrem Freund zur Reithalle um für ihr Abzeichen zu üben und ich blieb mit Elvis da. Zuerst war er ziemlich gestresst, aber mit der Zeit wieherte er nicht mehr ganz so viel. Ich sattelte und zäumte ihn und "versuchte" ihn zu longieren. Er ist noch sehr unsicher, wenn keine anderen Pferde da sind und er trabte in Ei-Form um mich rum. Früher oder später musste ich mich allerdings auch trauen, alleine mit ihm auszureiten. Dazu hatte ich gestern aber viel zu viel Angst. Es gibt definitiv mutigere Reiter als ich :D. Also nahm ich ihn an die lange Longe und wir gingen spazieren. Er wieherte relativ oft, und hatte meist den Kopf oben. Wir gingen die Strecke, die er am besten kennt. An der hand traben war kein Problem, und die Bremse funktionnierte auch. Er wieherte nur sehr oft (mein rechtes Ohr tat nach dem Spaziergang schon ein bisschen weh ^^).

    Wir traffen auch zwei Leute, die es für nötig hielten nachzufragen, warum ich denn nicht auf dem Pferd sitze. Lächeln und erklären, dass das Pferd gerade zum zweiten Mal alleine im Gelände ist. Dabei frage ich andere ja auch nicht, warum sie ihr Pferd an die Kutsche spannen und nicht reiten.

    Ich liess ihn an einigen Stellen kurz grasen, damit er auch etwas vom Spaziergang hat. Am Dorfeingang wurde er wieder etwas guckig. Also schauten wir uns die gruselige Garage mit dem hellblauen Tor an, das Brennholz, …Dann hörte ich von weitem den Zug kommen = eine perfekte Übung. Ich beeilte mich mit ihm zum Bahnübergang zu gehen. Wir hielten zehn Meter davor und der Zug rollte ein. Elvis schaute sich das Spektakel mit grossen Augen an, und zuckte leicht zusammen, aber ohne einen Schritt zu machen. Dann gingen die Schranken wieder auf und die Autos fuhren an uns vorbei. Ich war sooo stolz auf den «Kleinen» :love:.

    Dann schnupperten wir noch an einem Steinhaufen und an einer Abdeckungsplane für Brennholz. Die war wirklich gruselig: wenn man mit den Nüstern dagegen bliess machte sie Geräusche. Aber wir nahmen uns Zeit das Ding zu untersuchen bevor wir weiter bis zum Hof liefen. Er hat sich wirklich toll benommen. Aber das nächste Mal würde ich vielleicht meine Kopfhörer mitnehmen, das Wiehern nervt schon sehr :P.


    Heute konnte die Rb gar nicht kommen. Der perfekte Tag also, um über meinen Schatten zu springen. Es war sehr windig, was mich zusätzlich verunsicherte. Ich nahm zwei Tabletten mit Bachblüten, denn ich wollte auf keinen Fall, dass sich meine Aufregung auf Elvis überträgt. Um elf holte ich Elvis von der Weide und putzte ihn. Er war erstaunlich ruhig, obwohl sich die anderen Pferde entfernten. Beim longieren machte er jedoch wieder «Eier» und regte sich etwas auf. Beim Aufsteigen hielt er allerdings brav an der «Aufstiegshilfe» (=ein instabiler Metallkasten ^^’) still. Er zog zwar etwas gegen die anderen Pferde, aber ich konnte ihn sonst problemlos von der Weide reiten. Dann ritt ich den Weg entlang, den wir schon gestern gegangen sind. Wir kreuzten zwei Autos, ein Fahrrad und ein Eichhörnchen, aber er blieb einfach so ruhig! Deshalb sind wir auch ein Stück getrabt. Auch die raschelnden Bäume interessierten ihn nicht. Die Rb hatte mir gesagt, dass er beim ersten Ausritt mit ihr mit hohem Kopf lief und herumtänzelte. Davon habe ich nichts gemerkt (Ich bin aber auch nicht die ganze Runde gegangen), er lief entspannt mit Zügelkontakt. Beim Tor schaute er etwas mehr, aber ich wollte sowieso nicht absteigen um zu den Feldern zu gelangen, wegen dem Wind wollte ich uns die vielen Plastikteile (Planen, Abdeckungen…) im Dorf nicht zumuten. Ausserdem war er bis dahin so brav gewesen. Er hat zwar vier oder fünf Mal gewiehert, aber es war deutlich weniger als gestern. Auf dem Rückweg lief er etwas flotter, aber nicht hastig. Ich konnte ihn ohne Probleme am langen Zügel laufen lassen (sonst hätte ich auch keine Fotos gemacht). Auf der Weide kamen uns seine zwei Kumpels entgegen, aber er gab sich Mühe seinem Drang, ihnen hinterherzulaufen, zu wiederstehen.


    Windfrisur :D


    Babyface :love:

    "Hast du noch mehr Himbeerleckerlis :hi:"

    "Pah, dann geh ich halt..."


    Oha, zum Glück ist nichts passiert! :thumbup: Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die flinken Flauschis überall rein- und durchquetschen können...

    Ich kann mich an dem kleinen Cloud nicht sattsehen... als Kind hatte ich ein Buch über Haustiere und wollte dann unbedingt ein Streifenhörnchen wie dort abgebildet :D.

    Das sind wieder tolle Bilder von Momo, wie er die Gerte bringt, einfach zu knuffig! :love:

    CCCSpeedy Das spannende ist, das die Pferde einem Zyklus folgen. Morgens sind sie in der Nähe des Hofes und über den Tag bewegen sie sich immer weiter weg. Man weiss also ungefähr wann sie wo sind ^^. Nur Vorgestern Abend habe ich sie nicht gefunden (das ist aber echt selten xD). Wir holen sie inzwischen auch mit dem Fahrrad, so ist immerhin die Hinfahrt schneller. Elvis trabt sogar brav nebenher, wie wir heute getestet haben :D.


    Heute lief die Stunde nicht so gut... Hera hat sich gegen die Hilfen gewehrt und war ziemlich garstig mit den anderen Pferden. Sie hatte wegen ihrer Verletzung ja auch 2 Wochen Pause und musste vorher eine Stunde gesattelt in der Box stehen. Die Reitlehrerin meinte aber sie brauche einen Sperrriemen und Ausbinder... mit ersterem werden wir es versuchen aber Ausbinder kommen nicht an dieses Pferd. Sie bietet sich schon von selbst so toll an. Vielleicht konnte sie ihr Bein doch noch nicht ganz belasten.


    Eine gute Nachricht habe ich trotzdem: Am Samstag kommt eine junge Frau aus der Reitstunde zum Probeausritt auf Elvis :). Ich hoffe sehr, dass es mit ihr klappt!


    *edit: Zwei Tage später :D

    Heute sind wir mit beiden Pferden zu einer Reithalle gefahren. Elvis ist wieder toll in den Hänger gestiegen. Dort war er erstmal ziemlich gestresst, da er das letzte Mal als Fohlen da war (davon habe ich Bilder gefunden, ich werde sie mal hochladen. Heute möchte ich euch keinen Zuckerschock zumuten ^^ ). Zuerst habe ich ihm jede Ecke gezeigt, er hat sich langsam an die Geräuschkulisse und den Boden gewöhnt. Dann habe ich ihn longiert. Er wollte ungern angaloppieren, ansonsten klappten die Übergänge sehr gut. Während die Rb die ganze Bahn nutzte hatte er erstmal Pause. Da er komplett entspannte bin ich noch aufgestiegen und wir sind eine Viertelstunde Schritt und Trab geritten. Das "schwerste" was ich verlangt habe waren eine Bodenstange und eine (grosse) halbe Volte im Trab. Er war sehr aufmerksam und es machte einfach Spass <3. Einmal hielt er an, weil er wohl gaaanz dringend pinkeln musste... jedenfalls hat er innerhalb einer Minute einen See in den Hallenboden gemacht :D. Und ich habe mich schlapp gelacht als er dann auch noch angst vor seinem eigenen See hatte (die Pfütze glitzerte im Gegenlicht)! Um ihm zu zeigen, dass es nichts ist, musste er wohl oder übel durch sein Pipi laufen :head:. Auch wenn er bei vielem ein Angsthase ist, läuft er nicht kopflos davon, sondern schaut sich immer alles an und beruhigt sich meist recht schnell. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass er sich so schnell an die neue Umgebung gewöhnen würde. Nachdem ich abgestiegen bin, wollte ich ihn im Trab über ein Kavalleti führen. Da ich aber Angst hatte, dass er mir an der Longe zu Nahe auf die Pelle rücken würde, habe ich ihn abgemacht, und wollte ihn am Halfter auf die gerade führen und dann seitlich treiben (freispringen-mässig? :D). Aber ich musste feststellen, dass er auch so neben mir her lief und auf Kommando antrabte. Ich musste meinen Arm ausstrecken, damit er nicht in meinen Bereich eindrang, aber er folgte mir auch über den Sprung (=trabte über die 30cm). Das hatten wir vorher in der Bodenarbeit noch nicht geübt, aber er war so toll bei mir <3. A propos Bodenarbeit: vor ein paar Tagen habe ich mit ihn etwas Desensibiliserung gemacht. Dafür habe ich zwei Plastiktüten, eine kleine blaue und eine grosse gelbe an zwei Pfosten gebunden. Zuerst war die grosse Tüte eingerollt, weil Elvis schon von weitem wie ein Drache schnaubte. Nachdem wir die Tüten angesehen, beschnuppert, gekostet und verfolgt hatten, tolerierte er sie in voller Grösse an der Seite, am Hals und sogar am Kopf und liess sich damit streicheln. Am liebsten würde ich jetzt weiter mit ihm arbeiten aber am Montag fängt die Uni wieder an... es ist voll frustrierend, dass die Pferde 3 Zugstunden weit weg stehen.


    wird der Besitzer Elvis dann doch behalten???

    Das stand ja mal noch nicht aus, oder?

    ...Das ist immer noch unklar ?(. Eigentlich ändert er alle paar Wochen seine Meinung von "Ich kann mich nicht von ihm trennen" zu "Ich werde versuchen eine Anzeige aufzugeben". Er denkt aber, dass er sich eh schlecht verkaufen lassen würde/wird (!?!? Hallooo? er ist ein klasse Pferd :D). Ich kann mir vorstellen, dass seine Leistung beim Test auch einiges ausmachen wird. Schneidet er sehr gut ab könnte er sicher auch mehr für ihn verlangen. Die gute Abstammung hat er ja schon. Trotzdem wäre es gut, wenn wir für die vielleicht verbleibende Zeit jemanden finden, damit er nicht immer derjenige ist, der am Stall warten muss, wenn die RB mit Hera ausreitet oder in die Reitstunde geht.

    Ich kann es kaum erwarten, dass die Pferde und Rinder mitte Oktober von den Gemeinschaftsweiden runterkommen :P. So schön es auch ist durch solche Weiden zu reiten; Es ist oft etwas stressig wenn entweder Pferdeherden auf einem zugaloppieren oder eben Fohlen Karussel spielen wollen. Ausserdem sind im Winter alle Tore offen (=man muss nicht immer vom Pferd steigen - bei über 1m75 ganz angenehm haha).


    Heras Wunde war heute Abend wieder etwas schmaler. Sie ist zweimal auf mich zugetrabt und hat einmal ein anderes Pferd im Jagdgalopp verfolgt... wir desinfizieren weiter fleissig und schmieren Salbe vom TA drauf.

    Genau, ich meinte Parelli :rot:. Das hatte ich vor ein paar Jahren auch einmal mit einem Schulpferd gemacht, deshalb hatte ich es noch grob im Kopf und habe mich noch einmal eingelesen. Als Einstieg habe ich einfach eine Art Anleitung gebraucht ^^.


    Ich war Ende letzter Woche ein paar Tage zu Hause. Da die RB alleine war, und Hera geschont werden musste, entschied sie mit Elvis alleine auszureiten. Er war wohl superlieb, hat zwar von Zeit zu Zeit gewiehert, aber lief flott vorwärts. Sie sind sogar ein Stück getrabt <3. So mutig wäre ich nicht gewesen, auch wenn er es beim Bereiter schon gemacht hat, und wir auch mehrmals erfolgreich mit ihm von Hera und vom Hof weggeritten sind.


    Heras Bein ist immer noch etwas geschwollen. Heute waren wir mit beiden Pferden 20 Minuten im Schritt ausreiten. Wir wollten sie nicht überfordern, aber sie lief klar und hatte Freude daran. Die letzten Tage war sie eifersüchtig, weil ich nur Elvis longiert habe und sie am Zaun warten musste. Deshalb lief sie auf der Weide immer weg, wenn man mit dem Halfter kam :rolleyes:

    Elvis war sehr aufmerksam. Ihn haben die paar Autos die wir gekreuzt haben nicht gestört. Auf dem Rückweg sind wir ein paar Meter neben dem Weg im Wald geritten. Ich habe aufgepasst nicht unter Ästen durchzureiten, da Elvis vom Geräusch einen halben Herzinfakt bekommt. Interessanter fand ich die Unebenheiten (kleinen Hügel) bei denen sich das Reitergewicht in der Steigung anders verteilt. Ausserdem konnte er lernen auf die Wurzeln am Boden zu achten. Er erschrak sich vor einem Fahrradfahrer, den er zwischen den Bäumen schlecht sah, also habe ich ihn ihm gezeigt. Noch gruseliger war eine Familie mit einem Fahrradanhänger an dem ein grelles oranges Fähnchen flatterte. Gleichzeitig überholte uns noch ein Auto. Er hat sich zwar aufgeregt aber ist bei mir geblieben. Dann stand noch ein Fohlen auf der Strasse. Als wir näher kamen rannte auch schon die Mama mit angelegten Ohren auf uns zu. Daran kamen wir aber auch vorbei.


    In den nächsten Tagen werden wir uns auf die Suche nach einer RB für Elvis begeben. In einer Woche fange ich wieder mit der Uni an und sehe die Pferde höchstens jedes zweite Wochenende. Er muss mit 3 1/2 Jahren nicht jeden Tag geritten werden, aber regelmässiges Longieren, zweimal die Woche reiten und Bodenarbeit würden sein Vertrauen noch festigen.

    Heunetz für den Kopf :D...


    Wie schön! Dann wünsche ich dem Hübschen alles Gute im neuen Zuhause <3

    Das neue Familienmitglied ist aber auch so zuckersüss! Ich bin richtig schockverliebt in das knuffige Hörnchen :love: . Dass du dafür so weit gefahren bist kann man bei diesen Bildern ja sofort nachvollziehen.

    Oh je... das ist natürlich bitter, wenn gleich beide Sättel getauscht werden müssen :wacko:. Die Aussicht auf dem ersten Bild ist wirklich ein Traum! Pferdeohren, Strohballen, einen weiten Ausblick und dann diese Wolken!

    Der Link geht bei mir übrigens nicht.

    CCCSpeedy Dankeschön <3 Ja ich hatte mich gefreut, dass es den beiden wieder gut geht. Jetzt ist Hera allerdings gerade durch eine mögliche Entzündung am Sprunggelenk ausser Gefecht gesetzt, jedenfalls was das Reiten betrifft :rolleyes:

    MFH-Gestüt und Reitstall Oh ja, ich glaube er bleibt beim Motorrad *grins *. Hänger sind ja auch besonders schlimm... einmal nicht hingesehen und er verputzt ein ganzes Pferd innerhalb von Sekunden :D. Brevet ist einfach das erste Stück Papier das man braucht um auf Turnieren starten zu können. Aber bald wird es auch hier verändert und es wird je eine Prüfung fürs springen und eine andere für Dressur geben. Einerseits gut, weil niemand mehr zum springen gezwungen wird, andererseits wird es teurer :/.

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    Hera hat seit gestern ein dickes Sprunggelenk. Auf der Seite hat sie eine alte Narbe aus der Fohlenzeit, die in der Reitstallzeit wieder aufgegangen ist. Seit der Kolik hatte sie aber auch noch eine zweite kleine Wunde gleich daneben. Eigentlich haben wir sie mit Salbe wieder ganz geschlossen bekommen. Aber eines Morgens war sie noch weiter offen als vorher... Gestern lief Eiter und sie reagierte etwas auf Druck (lahmte nicht, und heute auch nicht). Wenn es mit einer anderen Salbe, die uns der Besitzer gegeben hat Morgen nicht besser aussieht muss wohl wieder der Tierarzt her :pinch:...

    Elvis hat immer noch manchmal eine laufende Nase, aber es ist schon viel besser geworden.

    Mit ihm habe ich heute mit den 7 Spielen begonnen. Erst war seine Einstellung "Oh du hast nen Stick und ein langes Seil = longieren, longieren, longieren!!! Ich muuuss im Kreis rennen" :D. Als er still stand habe ich ihn erst mit dem Stick desensibilisiert, dann mit der Hand und dem Seil überall gestreichelt. Da das kein Problem war habe ich den Stick um seinen Kopf bewegt und von einer Seite auf die andere geschwungen. Das fand er erst etwas gruselig, also einen Schritt zurück. Die Hinterhand mit der Hand zu verschieben war unproblematisch, aber er wird dabei meist übereifrig. Das Rückwärtsrichten mit Druck auf der Nase versteht er nicht, mit Berührung am Hals klappt es aber schon sehr fein. Rückwärts und wieder herholen hat er auch sofort super gemacht. Dann wollte ich noch das fünfte Spiel versuchen. Erst verstand er nicht, dass er von mir weg gehen sollte. Nach etwas Druck durch das kreisende Seil klappte aber auch das mit Ruhe, sogar im Trab ohne Druck auf dem Halfter. Zu meiner Überraschung lief er mir danach mit dem Seil über dem Hals wie ein Hund hinterher :love:. Das erste Spiel klappte am Ende auch ganz toll. Ich habe mir als Bodenarbeitsneuling aber immer wieder die Frage gestellt, ob ihn die Übungen langweilen oder nicht interessieren. Schliesslich musste er viel herumstehen. Andererseits hat er nie versucht zu grasen oder weg zu laufen (es war auf der Weide. Eine Pferdeherde hat ein paar Meter weiter gegrast und ein Bauer ist zwischen den Kühen herumgerannt :D). Die Seitwärtsgänge habe ich uns hingegen nicht zugetraut und eine Engstelle, um ihn durchzuschicken habe ich schlicht nicht gefunden.


    Es gibt doch nichts ekeligeres als nasse Kälberzungen an den Beinen :D. Er hat immer die Ohren angelegt und aufgestampft als sie ihm zu Nahe kamen. Dieser Blick sagt alles:

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    Nach der Bodenarbeit <3

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    MFH-Gestüt und Reitstall In manchen Situation meckere ich die Pferde an nach dem Motto: "Hallooo? Das ist ein AU-TO. Das kennst du!" (Heute zum Beispiel :D). Das hilft mir dann auch ruhig zu bleiben und die Zügel nicht zu kurz zu nehmen, weil ich mir einbilde, dass mich mein Pferd versteht :thumbsup:...

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    Die letzte Woche war wieder einiges los auf der Pferdefront. Vorher noch: Jessie geht es gut, sie findet die "Ferien" auf dem Hof toll. Für einen Golden-Retriever gibt es nichts schöneres als riesengrosse Weiden voller Pferde- und Kuhmist <X... und ein schöner Teich zum schwimmen ist auch nicht weit.


    Seit Elvis zurück war, hat er erst gelegentlich, dann immer stärker gehustet. Ob er auf der Weide stand oder am Putzplatz: egal. Eine Situation bei der es extrem war, war beim antraben. Da war es wirklich heftig. Ausserdem lief ihm viel Schnodder aus der Nase. Also haben wir den Tierarzt kommen lassen. Er meinte, es könnte ein Infekt sein, den er im Reitstall bekommen haben könnte. Er bekam eine Flasche leckeren (habe probiert, weil er so lecker nach Himbere roch :P) "Hustensirup" zum zwei Wochen Morgens und Abends ins Futter zu mischen. Ausserdem sollte er geschont werden, heisst nur noch kurze Schrittausritte. Nach ein paar Tagen hat er nicht mehr gehustet. Nach einer Woche läuft die Nase kaum noch.

    Heute hatte der Besitzer der beiden Geburtstag, mein Geschenk war ein Ausritt. Er hat erst einmal auf Hera gesessen und hatte sich schon Gedanken gemacht es noch einmal zu versuchen. Ich habe einfach gebetet, dass wir in einem Stück wieder zurückkehren :D. Ich konnte Elvis endlich wieder ablongieren, denn er hat auch im Trab nicht gehustet noch Anzeichen für eine Schwäche gezeigt. Der Besitzer hatte erst ziemlich Mühe Richtung und Tempo zu bestimmen. Hera ist mit Anfänger zwar mega lieb, aber sie ist auch nicht dumm und macht es einem nicht unbedingt einfach :S. Da Elvis vorauslief ging es aber. Nach fünf Minuten begegnete uns schon die erste "Hürde". Fohlen galoppierten auf uns zu und beäugten uns neugierig. Elvis war das üüberhaupt nicht geheuer und er tänzelte etwas rum. Dann musste ich ein Tor öffnen und dafür absteigen. Der Aufstieg klappte gerade so...mit dem Steigbügel im ersten Loch (er ist so gross... :wacko:). Als wir den Hang in den Feldern herunterritten fand weiter am Waldrand gerade ein "Überfall" statt: Ein Nachbar bietet für Touristen Überfälle auf Planwagen wie im wilden Westen an. Dabei fallen natürlich auch Schüsse... Glücklicherweise blieben unsere Pferde ruhig. Unten angekommen wurde Elvis ziemlich spannig. Vielleicht war es das viele Voranlaufen, die Krähen auf dem Feld, die Heuballen, der anfahrende Zug... (alles Sachen, die er schon kennt) oder der Anhänger der im Feld geparkt war. Jedenfalls lief er teilweise wie ein Storch :D. Im Dorf zuckte er dann bei jedem Geräusch und jedem vorbeifahrenden Auto zusammen. Einmal machte er einen kleinen Hoppser zur Seite, als ein Mann aus einer Garage kam. Erst danach konnte er entspannen. Der Besitzer fand den Ausritt sehr schön, findet die Lenkung bei seinem Motorrad jedoch einfacher als beim Stuti ^^.




    Thema Stute gibt es auch Neuigkeiten: Die Rb will ihr brevet (=Abzeichen? in Deutschland) mit ihr machen. Dabei müssen sie eine Dressuraufgabe reiten und drei Sprünge (~75cm) überwinden (ein Kreuz, einen Steil, einen Oxer). Eine Theorieprüfung gehört auch dazu. Nun war sie letzten Mittwoch bei der ersten Stunde. Wir haben schon vor einer Weile begonnen sie mehr zu trainieren: Trabausritte, longieren... Nur unter dem Reiter gesprungen ist sie eben noch nie... und die Rb ist auch noch nie gesprungen. Wir wussten jedoch schon, dass Hera sehr gerne springt (Freispringen mit 4 Jahren). In der Stunde blieb sie immer vor dem Sprung stehen und lief im Schritt drüber. Sie hatte einfach nicht verstanden, was man von ihr erwartete. Dann klappte es schliesslich mit einem Kavalleti, dass an der Wand aufgebaut war. Beim zweiten Sprung wurde sie so übermütig, dass die Rb nach dem Sprung auf dem Hals landete. Um weiter zu üben, vor allem in kleineren Schritten als das, was in der Stunde verlangt wurde, waren wir zwei Tage später alleine mit ihr in einer anderen Reithalle. Von Trabstangen, das überwinden von einer Bodenstange als wäre es ein 2m Sprung haben wir es auf 60cm geschafft! Das Ziel war es nicht eine gewisse Höhe zu erreichen, oder schon ein Hindernis in die Mitte der Halle zu platzieren, sondern Pferd und Reiterin Vertrauen in die Sache zu geben. Als "Möchtegern-Reitlehrerin" habe ich Tipps aus meinem Langzeitgedächtnis gekramt und ihr eigentlich in Dauerschleife dasselbe zugerufen. Ich bin kein Springprofi, aber sehr wohl ein Profi darin die Stimmung aufzulockern. Durch das viele labern habe ich die Rb zuletzt mit Ruhe über die 60cm bekommen * grins*. Hera hatte eh Spass an der Sache. Sie ist nur einmal vorbeigelaufen, und das nur, weil ihre Reiterin das Gleichgewicht in der Kurve verloren hatte (hat sie also quasi gerettet :thumbsup:). Nächsten Donnerstag werden wir wieder daran arbeiten.

    Ich bin so stolz auf die beiden. Dass es so gut klappt hängt sicher auch damit zusammen, dass sie sich zu 100% vertrauen.


    Danke euch <3

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    Heute war die Rb wieder da und wir sind mit den beiden die kleine Runde gegangen. Beim ersten Galopp ritten wir diesmal vorne. Ich hatte etwas Mühe ihn anzugaloppieren. Aber ansonsten war er super lieb. Beim zweiten hat er sofort verstanden was ich von ihm wollte. Beim dritten gab er schon ordentlich Gas (immer kontrolliert) :). Dann kam der nicht so schöne Part haha... Plötzlich blieben beide Hottis wie angewurzelt stehen. Sie glotzten nach links in die Ferne, wollte keinen Wank mehr machen und prusteten nur noch furchtbar laut :D. Im Feld war absolut GAR NICHTS. Wir rätselten eine Weile rum bis wir am Horizont (also seeehr weit weg) die Windräder sahen, die von der Sonne direkt angestrahlt wurden und deshalb leuchteten. Wir brauchten ganze 15 Minuten um die 20m vom Feldweg zum Dorfeingang zurückzulegen. Hera spielte Rodeopferd und Elvis bekam ich einfach nicht von der Stelle. Ich musste ihm mehr Bein geben als mir wohl war und die Zügel zur Gerte umfunktionnieren. Schritt für Schritt schafften es wir zur Strasse. Elvis war dann bis zum Hof so ruhig, dass ich ihm einen halblangen Zügel geben konnte,er war zwar angespannt und machte kleine Ponyschritte aber immerhin war ihm die Situation wieder geheuer :P. Hera musste hingegen gehalten werden um nicht nach Hause zu galoppieren. Die Anspannung hielt an bis ich die zwei auf die Weide stellte. Sie galoppierten sofort bis zum anderen Ende der Gemeinschaftsweide.


    Als wir noch rätselten was ihnen Angst machte :/

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    Schaum kommt vom abkauen aber auch von den Karottenstückchen:D

    Die Bilder sind wunderschön. Man sieht, dass ihr ein klasse Team seid :thumbsup:

    Als jemand der Hobbymässig gerne fotografiert bin ich öfters mal frustriert, wenn keiner da ist um schöne Fotos von mir mit den Pferden zu machen :D.