Posts by Snowbell

    Circle-S-Ranch Dankeschön! Es hat mir auch richtig Spass gemacht in der Scheune nach "gruseligen" (und nicht allzu schweren :D) Sachen zu suchen. Bei Desensibilisierung kann man so herrlich kreativ sein :thumbsup:. Regel Nr.1: Habe immer Angst vor Unbekanntem, Regel Nr.2: Teste ob es essbar ist. Ich glaube wenn alles wovor er sich fürchtet aus Möhrchen bestehen würde, hätte ich ganz schnell das gelassenste Pferd der Welt ;).

    MFH-Gestüt und Reitstall Danke :). Oh je... Hier hatten wir zwar einen schönen Winter, dafür ging es aus dem Winter direkt in den Sommer (Es ist zwar noch kalt, bzw. kühl, aber es fühlt sich nicht wie Frühling an)... sehr schade, aber daran muss man sich mit dem Klimawandel wohl gewöhnen :(.

    Modelluniversum Danke dir! Ja seit Januar ist es mit Elvis wie auf einer Achterbahn: Mal verletzt, dann unmotiviert, danach läuft es mal gut, und wieder verletzt... Aber grosse Tiefs haben wir zum Glück nicht (Ich verstehe auch nicht, warum ich noch nie von ihm runtergeflogen bin, bei den komischen Phasen die wir durchlaufen :D). Jahrelang ging es bei ihr und Hera gut und jetzt gleich zwei Stürze nacheinander. Aber jetzt macht Hera wieder einen viel ausgeglicheneren Eindruck :). Jetzt wird auch bald die Osteopatin für sie kommen und wir sind gespannt, was sich alles in 9 Jahren angesammelt hat :wacko:. Vielleicht erklärt das ja auch ihr Verhalten.

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    Es ist ein Uhr, Morgen habe ich Uni, ich muss noch aufräumen, lernen (ab nächster Woche versinke ich völlig im Prüfungsstress)... aber was mache ich? Ein Video von Jessie schneiden... Ich habe einen ganz alten Camcorder von mir gefunden. Er muss um die acht-neun Jahre alt sein, auf Amazon gab es ihn jedenfalls ab 2010. Heute Abend habe ich ihn dann auf dem Spaziergang mitgenommen, und das leicht rauschende, unklare Bild gefällt mir richtig gut <3


    Ein pferdiges Update kommt wahrscheinlich erst wieder nach den Prüfungen. Eine Neuigkeit gibt es allerdings schon jetzt: Ich war als Zuschauer bei einem Lehrgang der Ecole de Légèreté / Schule der Leichtigkeit dabei, und da mich diese Reitweise schon lange interessiert (ich mich jedoch nie näher damit befasst habe), habe ich mich bei einer Instruktorin für eine Reitstunde angemeldet (am 1.Juni) :love:.

    CCCSpeedy Vielen Dank! Eigentlich bin ich mir sehr sicher, dass ich es nie zulassen werde, dass er verkauft wird:), vorher versuche ich alles um einen Job zu bekommen, mit dem ich mir ein Pferd leisten kann.

    anna blume Das freut mich! Ich kann es auch sehr gut nachvollziehen, da ich eigentlich immer regelmässig in alle TIerthreads schaue, aber nicht unbedingt die Zeit habe, zu kommentieren. Schriftlich fällt es mir tatsächlich leichter mich auszudrücken. Gespräche finde ich anstrengender, weil ich immer etwas angespannt bin und immer irgendetwas wichtiges vergesse… Tatsächlich kann ich mich leichter in Elvis hineinversetzen als in Hera, während Hera’s RB sich ihr näher fühlt aber mit Elvis nicht viel anfangen kann. Sie findet ihn zu langweilig und «überdramatisierend» und Hera ist mir einfach zu bockig und dominant (ich mag sie natürlich trotzdem^^).

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    Am Samstag war ich nach einer Ewigkeit endlich wieder mit Heras RB ausreiten. Wir machten auch eine (zu) grosse Runde, fast zwei Stunden… Ich lief so viel ich konnte im Gras, damit sich Elvis Hufe nicht weiter abnützen. Schon kurz nachdem wir gestartet waren setzte ein Zwischenfall den Ton für den weiteren Verlauf des Ausritts: Wir trabten durch die Gemeinschaftsweide, schon von weitem sahen wir einen Haufen liegender Zaunpfähle. Sie werden im Winter genutzt, um die Langlaufpiste zu markieren. Wir ritten etwas versetzt, ich etwas weiter vorne. Und im Nachhinein haben wir festgestellt, dass wir beide eigentlich schon vorher dachten, dass sich die Pferde vor den Dingern am Boden erschrecken würden, aber aus irgendeinem Grund waren wir trotzdem nicht darauf vorbereitet… klingt schräg… Jedenfalls sprang Elvis auf der Höhe der Pfähle urplötzlich zu Seite. Ich verlor einen Steigbügel, klammerte mich mit den Beinen fest und kippte etwas nach vorne, behielt aber ganz gut das Gleichgewicht. Als ich wieder gerade auf dem Pferd sass und das Pferd auch stand drehte ich mich um: die RB sass im Gras neben Hera… Es war ihr erster Ausritt nach einer zweiwöchigen schweren Grippe. Hera hatte natürlich auch einen Seitensprung gemacht… Sie stieg wieder auf. Ihr Arm schmerzte, weil sie die Zügel nicht losgelassen hatte, sonst war alles ausser ihrer Ehre unverletzt 😉. Nachdem sich Elvis das Monster von nahem ansehen dufte liess ich ihn noch einmal daran vorbeitraben, und beim zweiten Mal drehte er nur etwas den Kopf. Die Stute hatte aber zu viel Angst davor, als dass die RB das hätte machen können. Etwas später, wir ritten auf einem Waldweg mit Steinchen, auf einer Seite war ein Abhang, hörten wir hinter uns Glöckchen… Es war eine Kutsche, die immer näher kam. Die Pferde wurden nervös. Weil man sie an der Stelle nicht hätte vorbeilassen können mussten wir ein Stück traben um mehr Abstand zu gewinnen. Das war der absolute Horror… Elvis ist noch so fühlig gelaufen… eine Katastrophe, es war gar kein Trab mehr, er wusste nicht wo er seine Hufe hinsetzen sollte und stolperte alle paar Meter. Am Ende des Weges konnten wir uns endlich in einer Wieder zur Seite stellen und die Kutsche vorbeilassen. Wir folgten ihr dann mit etwas Abstand. Wir mussten auch an einer Gruppe Kinder vorbei, die Baseball spielte. Elvis fand den Jungen mit dem grossen Schläger ganz gruselig… Interessant finde ich, dass er bei fremden Personen mit Gegenständen in den Händen oft etwas extrem reagiert, auch wenn wir laute Kinder treffen mag er das nicht so. Auf dem Feldweg konnten wir wieder entspannen. Die Landschaft war traumhaft, aber da der Ausritt neu für uns war und die Pferde sehr guckig waren habe ich natürlich mein Handy in der Jackentasche gelassen und keine Bilder gemacht. Am Ende des Weges fiel uns dann die Decke auf den Kopf… oder so ähnlich. Wir mussten vor uns eine Hauptstrasse überqueren. Rechts befand sich ein Paddock mit nervösen Pferden, links war das, was die Pferde nervös machte: Ein Haus, das gerade renoviert wurde… Laute Maschinen, viele Menschen, die Gegenstände in Containern warfen. Vor uns fuhr ein kleiner Kran aus der Einfahrt raus, ein Traktor fuhr an uns vorbei UND ein Lastwagen fuhr zum Haus und liess Druck ab… Ich klammerte einfach nur die Zügel und setzte mich so tief ich konnte in den Sattel (ohne die Landstrasse vor uns wäre ich vielleicht etwas weniger gestresst gewesen). Irgendwie kamen wir auf der anderen Strassenseite an. Elvis ist nur ein paar Mal zusammengezuckt und war sehr angespannt aber er wusste wohl auch nicht so ganz wo er hinflüchten sollte bei so vielen gruseligen Sachen 😉. Dann galoppierten wir einen Hang hoch Elvis blieb in einem angenehmen Tempo hinter Hera, also alles gut. Aber als wir auf der anderen Seite den Hügel auf der Strasse wieder runterritten kam schon die nächste Hürde. Am Fuss des Hügels liegt ein Schiessstand. Natürlich war er bei unserem Pech an diesem Tag gerade offen. Anfangs waren die Pferde eher ruhig, bis sie verstanden, was das für Geräusche in der Ferne waren. Zwischen den Schüssen gab es immer mal zirka eine bis zwei Minuten Pause und wir wussten nicht, wann wieder geschossen wurde. Schliesslich waren wir nicht mehr weit davon entfernt und die Pferde standen angewurzelt, wie Rehe auf der Strasse und wollten keinen Schritt mehr vorwärts gehen. Bei der nächsten Pause ritten wir weiter. Zum Glück kamen erst eine Viertelstunde später wieder Schüsse, als wir weit weg waren und sie nur noch leise hörten. Nach dem Schiessstand mussten wir an einem Bauernhof vorbei, der vor allem der Stute richtig Angst einjagte, aus… keinem besonderen Grund. Elvis war ziemlich ruhig. Quer über der Strasse war eine Rinne mit einem Metallgitter, etwa dreissig Zentimeter breit. Hera machte einen Sprung zur Seite und die RB musste mit ihr die Strasse umgehen. Elvis schaute es sich an, aber ging ohne Probleme weiter. Dann mussten wir noch einmal die Hauptstrasse überqueren. Wir galoppierten noch einmal im Wald. Wir waren uns einig, dass es kein sehr entspannender Ausritt war, und auch zu lang für Elvis.


    Am Sonntag musste ich früh wieder weg, und bin deshalb um sieben aufgestanden, um noch etwas mit Elvis zu machen. Ich habe die zwei erst gefüttert, dann war ich mit Elvis eine Viertelstunde spazieren, damit wir uns aufwärmen. Dann habe ich ihn locker fünf Minuten pro Seite im Trab und zwei Galopprunden longiert. Ich hatte das Gefühl, dass er im Rücken etwas steif war. Positiv fiel mir aber auf, dass er den Kopf immer öfters nach unten streckt. Hera hält den Kopf beim longieren immer tief und streckt sich schön, ich freue mich, dass Elvis auch langsam aus seiner Giraffenhaltung herauskommt. Währenddessen liess der Nachbar seine Pferde auf die Weide. Ich liess Elvis noch etwas Schritt laufen, und schaute mir da Theater an: Der Nachbar führte das erst zwei-drei Wochen alte Fohlen am Halfter. Die Stute war nicht angebunden und trabte los. Das Fohlen wollte folgen aber wurde zurückgehalten. Es sprang herum, der Mann brachte es aus dem Gleichgewicht und es fiel drei Mal hin. Ich dachte nur «muss das jetzt sein…» ☹. Ich weiss nicht ab welchem Alter man ein Fohlen normalerweise beginnt zu führen, aber das sah einfach nur grob aus.


    Am nächsten Donnerstag kam dann die Osteopatin. Sie machte zwar einen sympathischen Eindruck. Zuerst sprachen wir einen Moment über die Pferd und unsere Probleme, dann führte ich Elvis im zügigen Schritt auf und ab. Die Osteo begann damit auf beiden Seiten den Kopf auf die Schulter zu biegen. Elvis war ziemlich grob und es dauerte einen Moment, bis er begriff, dass er einfach nur stillstehen musste. Ich hatte das Gefühl, dass die Frau bei jeder schnellen Bewegung von Elvis drei Schritt zurückging. Sie zog etwas an der Schulter. Dann Nahm sie die Vorderbeine und zog und Bog daran herum, auch hinten. Sie meinte, sie würde die Hinterbeine nicht so hoch heben wie andere Osteopathen, da es auch so ausreicht und es dem Pferd keine Schmerzen zufügt, bzw. weniger zieht. Sie machte noch ein paar kleine Sachen am Rücken und an der Kruppe. Sie meinte, er habe zum Glück keine Probleme im hinteren Rücken, sie hätte es vorher vermutet, aber es war nicht der Fall. Er habe ein paar kleine Spannungen gehabt, aber die bei weitem grösste Baustelle war die blockierte Schulter. Sie sagte, dass es vom schlecht passenden Sattel kommen konnte und er vielleicht deshalb die Vorderbeine kaum mehr hebt (weil er die Schulterblätter hochziehen muss um den auf den Widerrist liegenden Sattel zu heben). Nach der Behandlung lief er wirklich locker und man sah den Unterschied richtig. Danach gab sie uns noch ein paar Tipps:

    Elvis hat keine Rückenmuskulatur. Dafür sollen wir regelmässig Trabausritte machen, weiterhin viel rauf und runter. Ausserdem soll er die ersten Minuten beim reiten in seinem Tempo gehen dürfen und dann einen fleissigen Schritt gehen, damit er stärker untertritt.

    Futter: im Moment bekommen die Pferde das gleiche Futter wie die Kühe, nur eine Hand voll nach dem Reiten als Belohnung. Wir sollen auf ein Futter mit weniger fett und Zucker umsteigen und ohne Maïs (Das wussten wir eigentlich schon, aber jetzt hat der Besitzer auch sein OK gegeben, dass wir umsteigen). Da die Gelenke von Elvis ziemlich viel knacksen soll er als Unterstützung ausserdem ein Ergänzungsmittel für Knochen und Knorpel bekommen, sowie Öle (Kokos). Die Kur aus Leinöl und Hagebutten, die wir diesen Winter gemacht haben fand sie auch gut.

    Pausen: Nach einem Ausritt oder einer anstrengenden Arbeit sollen wir ihm einen Ruhetag geben. Aber lange Ausritte seien ok (die Meinung teile ich zwar nicht, aber gut). Ihr erster Eindruck von Elvis war übrigens: «Ein Riesenbaby!» :P.

    Elvis war also nicht ganz so angeschlagen, aber das mit der Schulter hatte ich schon vermutet… Jetzt ist alles wieder in Ordnung, und ich bin gespannt, wie es unter dem Sattel läuft.

    Hera konnte übrigens nicht behandelt werden, da sie sich in der Box verletzt hat… sie hatte am Mittwoch Abend ein dickes Bein und setzte den Huf nicht mehr auf… Wir haben das ganze Wochenende Ton auf das Bein geschmiert und am Sonntag war es wieder normal und sie hat es wieder gut belastet (galoppierte über die Weide…).


    Am Freitag durfte Elvis nur auf die Weide und am Samstag machten wir mit den zweien einen kleinen Spaziergang. Hera durfte auch mit. Sie war an diesem Tag einfach nur ein Elefant und trampelte der RB dreimal auf die Füsse… wir nutzten den Nachmittag, um Lederpflege zu machen.

    Am Sonntag ging ich dann mit Elvis in die Halle. Ich wollte Freiarbeit machen, aber es lief nicht wirklich gut. Als ich mich etwas zu sehr entfernte oder die Richtung wechselte ging er weg. Zuerst durfte er frei die Halle erkunden. Stattdessen tat er aber das, was er immer vor dem Reiten machen muss: Im Schritt an den Wand entlang laufen… als hätte ich ihn dazu programmiert. Als ich im Weg stand lief er an mir vorbei, um die nächste Runde zu absolvieren. Er liess sich auch nicht einladen. Ich habe versucht ihn durch das Stangen-L zu leiten. Es klappte mehr oder weniger, aber er war ziemlich unachtsam. Ohne Longe folgte er mir nur auf Geraden. Ich habe ihn mehrmals weggeschickt und wieder eingeladen, aber es hielt nie wirklich lange an. Die Energie kam eine halbe Minute zurück als er mir im Galopp folgte und ich ihn dann rückwärts im Trab heranholen konnte. Positiv war auch unser erster Versuch zu zirkeln (am Seil). Auch im Trab (immer nur eine Runde) zog er nicht am Seil und trabte auch hinter meinem Rücken weiter. Einladen klappte auch perfekt. Schliesslich versuchte ich noch eine neue Übung: Mit dem Stick auf der Kruppe die Hinterhand heranholen. Als er es verstand wurde er aber voreilig und wartete nicht mehr auf den Stick oder tänzelte auf der Stelle. Vielleicht sollte ich das nächste Mal wieder mit den 7 Spielen beginnen, darauf hatte er letzten Sommer sehr gut reagiert. Ich frage mich ausserdem, ob es nach der Osteo zu früh war, um wieder zu «arbeiten», aber eigentlich sollten die paar Übungen im Schritt kein Problem sein…

    Das Schneepferd:

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    ...Und dann kam Elvis dazu, er verstand erst nicht warum sich der Kumpel nicht bewegte und nicht atmete:

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    ...Bis er die Mörchenohren entdeckte :D

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    Letzte Woche Donnerstag: Unser erster Trabausritt!

    Das beste Programm für seine grenzenlose Energie! Am Mittwoch hatte er nämlich beim Durchparieren aus dem Galopp die RB fast abgebuckelt… Ich konnte es mir nicht wirklich erklären, ausser, dass er vielleicht seine Frühlingsgefühle loswerden musste.

    Zuerst sind wir eine Weile Schritt gelaufen. In den Feldern machten wir dann unsere ersten 5' Trab. Er wollte unbedingt angaloppieren und ich musste ihn mit einer Volte ausbremsen. Er war absolut frech. Dann musste ich ganz schön treiben, dass er an einem Hof mit bellenden Hunden vorbeiging. Nach 8-10' Schritt trabten wir im Wald wieder an. Er stolperte einmal böse, aber trabte danach normal weiter. Beim Fussballplatz war gerade Training, die fliegenden Bälle und die Geräusche gefielen ihm gar nicht... dann machten wir wieder eine Schrittpause bevor es in eine längere Trabphase ging. Im Wald war es sehr matschig was ihn dezent aus dem Gleichgewicht brachte, aber es war eine gute Übung. Schliesslich trabten wir noch in den Felder, dort began er auch seinen Kopf zu senken und richtig zu entspannen. Für die Popo Muskeln liefen wir noch einen Hang hoch und dann gab ich ihm für den Rest des Weges die Zügel.

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    Freitag: Desensibilisierung.

    Nachdem ich Elvis den Parcour gezeigt hatte, wollte ich mit einer Übung beginnen, die er eigentlich schon kannte: die Plane im Trab jagen. Leider wurde es ihm zu viel und er explodierte (mir fast in den Rücken). Weil dieses Verhalten - in welcher Situation auch immer - gar nicht geht, war mein erster Reflex ihn von mir weg zu bringen. Er galoppierte Runde um Runde am Seil und ich machte immer mehr Druck auf die Hinterhand bis er endlich anhielt und sich mir zuwendete. Ich nahm den Druck raus und er kaute ab. Die gleiche Diskussion hatten wir auch auf der anderen Hand. Als das geklärt war, kam er mir viel konzentrierter vor. Er war auch mehr bei mir. Also machten wir mit den eigentlichen Übungen weiter. Erst traute er sich nicht an die Plane heran (5m), aber am Ende war es kein Problem mehr, genau wie die Matratze. Auch der Slalom mit Luftballons und Plastiktüten, der Regen- und Sonnenschirm und die Fahne klappten gut. Besonders schwierig waren für ihn die lauten Geräusche. Bei den Konserven war er erst sehr angespannt, dann spielte er damit und versuchte reinzubeissen und schliesslich durfte ihn ihn damit an der Schulter berühren.

    Samstag: Wenn man am einen Tag fast vom Pony über den Haufen gerannt wird und man es am nächsten Tag über alles liebt: mein Wochenende. Meistens…

    Patrick und Obi am sonnen :D

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    Bambi aka Baby: Die Maus hat leider chronischen Katzenschnupfchen, ist aber ganz verschmust:

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    Mietzie fand die Matratze ganz toll :)

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    ...Bambi auch :thumbsup:


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    Ein kleiner Teil des Parcours: Der von Gartenzwergen bewachte weisse Stuhl. Ich war davon ziemlich enttäuscht, denn die Pferde sind da ohne mit der Wimper zu zucken durchgelaufen :D

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    Hier sieht man einen Teil der 5m Plane, die wir mit Holzstangen beschwert haben:

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    Hier eine Gerte mit Luftballons, ein Haufen Pfosten, Eine Schweizerfahne und ein Brett :thumbsup:

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    Die lauten Dosen:

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    Heute habe ich ihn auf der Wiese gearbeitet. Wir sind zuerst im Schritt warmgeritten (mit Volten und Seitengängen), dann im Trab mit wenig Kontakt und ich habe schnell entschieden zwei Runden auf jeder Hand zu galoppieren. Bis hierher war er wie sonst auch, nicht schlecht aber auch nicht toll: sein Rücken war noch etwas steif, der Kopf etwas hoch, die Bewegungen noch ruckelig. Nach einer Schrittpause ging es mit einer längeren Trabphase los... und was soll ich sagen? Er war fantastisch! Ich hätte mehr treiben können und die Hinterhand mehr aktivieren können, aber daran werden wir weiterarbeiten. Ich war erstmal absolut sprachlos, wie gut er lief. Ich hatte mir fest als Ziel gesetzt mich nur auf meinen Körper und meine Hilfen zu konzentrieren. Es ist schwer nicht über die Geräuschkulisse, den unebenen Boden, usw... nachzudenken, aber durch einen ruhigen Sitz wird auch das Pferd selbstbewusster. Ich versuchte meine Hände so still wie möglich zu halten und mitzugehen, mich bei jedem Schritt mitnehmen zu lassen... Erst ritt ich Volten und Schenkelweichen, dann Achten. Da machte es klick... eigentlich lief er schon seit dem Anfang der zweiten Phase mit leicht gerundetem Hals, aber ab da fühlte ich wie sich sein Rücken aufwölbte und seine Gänge immer geschmeidiger wurden, er lief "perfekt" (gefühlt - dafür bräuchte ich zur Selbstanalyse ein Video...😅 Danke für nichts Kamera, die gestreikt hat) am Zügel und reagierte sehr fein auf den Schenkel. Ich hörte relativ früh auf, da er einfach wunderschön lief und mein Ziel für heute eigentlich nur war ihn zu lockern, ich hätte aber nie gedacht, dass er so schön laufen würde. Ich hatte nur noch ein paar Gramm in der Hand und er war einfach sehr fein. Es wird sicher nicht immer so gut laufen, aber ich bin so dankbar, dass er mir heute dieses Geschenk gemacht hat, und hoffe, dass ich das nächste Mal wieder die richtige Formel finde, um ihn so wenig es geht zu stören.

    Am Sonntag habe ich nichts mehr gemacht, nur putzen und Weide, weil ich dachte, dass er am Montag von der RB bewegt werden würde… leider hat sie sich am Donnerstag in der Reitstunde eine Gehirnerschütterung zugezogen und kann diese Woche nicht kommen. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich Elvis am Sonntag noch bewegt.

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    Am Samstag habe ich noch versucht in der Box zu lesen... das ging ganz gut. Es lief nur zweimal Pferdesabber über meinen Bildschirm und ich musste mehrmals Pferdeschnuten wegschieben. Nach sechs Seiten musste ich aber aufgeben, weil Elvis rückwärts auf mich zulief bis seine Hinterbeine an mich gelehnt waren. Bei ihm ist es eine Aufforderung zum kraulen ^^. Ich habe also erst die Hinterbeine gekratzt und dann die anderen Kraulstellen - Das war's mit lernen.

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    smuggler Vielen lieben Dank <3 Ich dachte wirklich ich hätte jetzt mit der Länge meines Berichts übertrieben :rot:. Zu wissen, dass der Sattel nun besser passt macht mich auch richtig glücklich! Ich glaube ich habe noch nie so lange vor mich hin gegrinst wie auf dem Rückweg. Einmal die Woche ist schon gut, ich komme ja leider kaum noch zum Mitlesen im Forum. Oder ich lese durch die Tierthreads und habe keine Zeit zum Kommentieren :wacko:.


    Modelluniversum Das freut mich! Es ist schon beruhigend zu hören, dass man nicht alles "umsonst" schreibt :D. Er hat ja im Winter unter der RB mehrmals gebuckelt und sie ist einmal geflogen, aber bei mir war das nie der Fall... dabei bin ich genau doppelt so schwer :/. Deshalb haben wir es damals nicht auf den Sattel geschoben, bzw. wir wissen auch jetzt nicht ob es deswegen war. Ich meine sogar beim Aufsteigen hat er sich nie einen Millimeter bewegt... und allgemein lässt er viel über sich ergehen. Als Fohlen hatte er beim Verladen in den Hänger einen kleinen Unfall, aber jetzt läuft er ohne mit der Wimper zu zucken rein. Und er verzeiht mir wirklich viel bei meiner Reiterei... Ich schaue jetzt auch doppelt und dreifach bevor ich an einem Zaun entlang reite. Wenn ich falle ist es ja nicht schlimm, aber wenn wir uns beide auf die Nase legen ist das weniger lustig :pinch:.


    CCCSpeedy Spannend, dass du das sagst :). Nein, ich bin immer noch genauso arm und arbeitslos wie vorher. Ich bin sehr introvertiert und die meisten Studentenjobs wären für mich die Hölle... ohne Führerschein ist das leider auch nicht so einfach. Dann kommt dazu, dass ich noch keinen Plan habe in welche Richtung es nach dem Studium für mich geht. Vielleicht kommt es so rüber, weil ich das Pferd an vier Tagen die Woche sehe und es sich wirklich anfühlt wie ein eigenes :thumbsup:. Im Moment hoffe ich einfach, dass der Besitzer ihn behält, bis ich in der Lage bin ihn zu übernehmen. Er hängt zum Glück auch an Elvis, auch wenn die Stute immer seine Nummer eins bleiben wird :).

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    Ich schreibe schon fleissig am Bericht :D

    Nach dem Termin beim Sattler habe ich noch eine tolle Nachricht <3. Am Donnerstag werden beide Pferde von einer Osteopatin behandelt. Wir sind schon sehr gespannt was sie finden wird, und hoffen natürlich, dass sie gut ist. Sie ist ja auch nicht gerade billig ^^. Vor allem bei Elvis erwarte ich viele Baustellen. Zur Inaktivität der Vorhand in letzter Zeit kommt noch, dass er mir keinen sehr "glücklichen" Eindruck macht (sehr subjektiv). Und im Herbst ist er ja zweimal an der Longe hingefallen, dann war noch das Einreiten... Hera hat immer mal Probleme mit der Biegung und durch ihr Übergewicht zieht es vielleicht auch hier und da.

    Nochmals sorry für den Roman :D


    Ich bin gerade so so happy! Heute bin ich endlich zum Sattler geritten, um zu sehen, ob ich den Sattel anpassen lassen kann, oder auf einen neuen sparen muss. In einer halben Stunde, inklusive wunderschönem langen Galopp, waren wir im Nachbarsdorf angekommen. Zuerst wurde die Rückenform genommen und der Sattler meinte, er könnte versuchen den Sattel etwas passendER zu machen. Im jetzigen Zustand reibt er sogar ohne Reiter am Widerrist, und kippt mich nach vorne. Der Sattler meinte auch, es sei erstaunlich, dass Elvis sich nicht dagegen gewehrt habe... Ja ich habe wohl das liebste Pferd der Welt <3. Er passte den Sattel direkt an. Währenddessen durfte Elvis vor dem Haus grasen. Ich durfte dann noch zwei Dressursättel probieren, einen von Stübben und eine billigere Marke, in der ich zwar besser sass (war mir eigentlich zu klein), wo man das Kopfeisen aber nicht tauschen kann. Diese Sättel waren so bequem :love:. Dann packte er noch ein schaumstoff (?) Pad unter meinen Sattel. Mehr konnte er nicht tun, aber immerhin ist jetzt der Widerrist endlich frei, und der Sattel drückt nicht mehr auf die Schulter. Auf dem Heimweg hatte Elvis dann ordentlich Go. Ich fragte ob er mit seinem Sattel jetzt zufrieden sei, und er brummelte ganz tief (Zufall?... ja wahrscheinlich :D). Wir galoppierten wieder ein gutes Stück und Elvis fühlte sich einfach besser an, viel freier und er gab richtig Gas :thumbsup:. Allerdings muss er sich vielleicht noch an das Pad gewöhnen, er lief nähmlich teilweise etwas schief, als würde er mein Gewicht nicht mehr ganz so gut ausbalancieren können. Dafür spürte ich im Schritt richtig wie der Motor hinten anging.


    Fazit: Jetzt wird auf den Dressursattel gespart :D

    Modelluniversum ; Stimmt, manchmal wird er richtig kreativ :). Leider schaukelt er sich beim Clickern schnell hoch, zu viele Leckerlis versalzen die Suppe :D. Aber mit den Leckerchen als grosse Belohnung und Streicheln und Pause machen als kleinere klappt es gut. Höhen und Tiefen haben wir zum Glück hier genug :thumbsup:

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    Bilder kommen noch :D... Ich hatte die letzten Wochen keine Zeit hier zu schreiben. Auf Instagram geht es ja noch schnell, aber wenn ich ins Forum schreibe, dauert es schon seine Zeit auf die Kommis zu antworten und die Bilder zuzuschneiden, hochzuladen, einzufügen... :rot: Ich mache es gern, aber es geht bei mir schon locker eine Stunde dabei drauf. Aus diesem Grund sind hier die drei letzten Wochen zusammengefasst 8o


    Leider konnte ich am Donnerstag nichts mehr mit Elvis machen, da ich (wie letzte Woche…) in ein Zugchaos geraten bin…

    Am Freitag sind wir zur Halle gefahren um endlich wieder zu reiten. Elvis wurde eine Woche nicht geritten und war dementsprechend motiviert. Es hat wirklich Spass gemacht, da ich ihn weniger anschieben musste als sonst. Allerdings war auch die Bremse etwas komplizierter als sonst, oder ich sollte sagen noch komplizierter als sonst. Vor allem vom Trab in den Schritt brauchten wir immer eine halbe Runde zum durchparieren. Allerdings hänge ich ihm jetzt nicht mehr ihm Maul wie vor ein paar Wochen und gebe mir mehr Mühe vor allem mit Stimme zu arbeiten, da er darauf am besten reagiert. Dazu experimentiere ich immer mit meinem Sitz. Wir sind nur zwei Runden pro Hand galoppiert, da ich faul war, aber dafür sind wir viel getrabt. Auf dem Pferd ist mir nichts Besonderes aufgefallen, aber als ich mir das Video angesehen habe (ich stelle immer den Fotoapparat in der Hallenecke auf), fand ich Elvis elastischer als sonst und in einigen Momenten suchte er im Trab auch den Kontakt nach unten. Es kommt wahrscheinlich durch seine überlaufende Energie, aber es machte wirklich Spass. Wir versuchten am Ende noch Seitengänge und es klappte schon ein bisschen. Vom Boden hat er sehr schön überkreuzt.

    Am Samstag bin ich mit Elvis RB ausgeritten. Sie ritt ausnahmsweise Hera und wir haben es deshalb gemütlich angehen lassen. Die Pferde sind uns an einer Stelle wegen einem bellenden Hofhund, der in seine Kette sprang in die Luft gegangen, aber sie haben sich schnell wieder beruhigt. Zurück auf dem Hof war ich ein paar Sekunden unaufmerksam, der Zügel hing auf dem Boden und natürlich musste es passieren: Elvis trat drauf, zog, und glücklicherweise riss die Trense schnell. Nur dass ich am Freitag deswegen nicht reiten konnte. Sein Maul sah in Ordnung aus und er war weder nervös, noch hat er viel gekaut. Wir hatten wirklich Glück.

    Am Sonntag habe ich ihn mir deshalb für einen Spaziergang geschnappt. Wir haben einen ganz neuen Weg ausprobiert. Wir haben eine zweistündige Runde gedreht. Als er merkte, dass wir keine gewöhnliche Runde machen wurde er ein wenig motzig. Als uns dann noch eine Kutsche überholte verstand er nicht, warum er den Kumpels nicht hinterherlaufen durfte… Wir liefen eine lange Strasse hoch und auf dem Hügel angekommen waren wir tatsächlich beide etwas ausser Atem. Oben durfte er ein paar Halme zupfen und wir nahmen einen anderen Weg zurück. Ich war mir erst nicht sicher, wo er hinführte, aber Elvis lief schneller, er ging also Richtung Hof. Wir stiessen zu einem Weg den ich kannte und wir liefen einen zweiten kleineren Hügel hoch. Auf der anderen Seite wartete die nächste gute Übung auf Elvis: ein steiniger kleiner Pfad (er ist ja nicht wirklich trittsicher…). Wir kamen gut unten an und machten noch einen Umweg bei den Ponys. Dieses Mal kamen wir ohne Probleme vorbei… nur das sich ein Lebensmüder Chihuahua auf Elvis stürzte und nur ein paar Zentimeter von seinen Hinterbeinen kläffte. Da half nur noch beten… Aber Elvis nahm die komische Katze wohl nicht als Hund wahr, zum Glück :P.

    (Vorletzte Woche: Wieder in ein Zugchaos geraten…: )

    Letztes Wochenende konnten wir leider weniger tun, da es ja ziemlich gestürmt hat… Am Donnerstag hatte ich Reitstunde aber es lief nicht ganz so gut. Meine Reitlehrerin nahm mich in eine Gruppenstunde, weil sie spontan zwei Schüler übernehmen musste. Leider nahm sie nicht wirklich Rücksicht auf Elvis. Wir mussten mit zwei anderen Pferden auf einer Volte galoppieren, was er noch nie gemacht hatte. Er war sich unsicher und ich hatte Mühe ihn anzugaloppieren. Dann war er noch schneller als die anderen und ich musste ziemlich kleine Volten und Manöver zwischen den Hindernissen reiten… Ich hätte auch ganze Bahn reiten dürfen, aber ich hatte Angst, dass er nicht von den anderen Pferden wegmöchte. Einmal haben wir es gemacht, dann konnten wir wieder durchparieren. Was richtig gut klappte, war Aussitzen im Trab: Elvis UND ich waren locker und es fiel mir leichter ihn zu sitzen. Dann hatten meine Mitreiterinnen Springstunde. Ich sollte eigentlich Übungen im Schritt machen, aber musste mich darauf konzentrieren, dass mich die anderen nicht umreiten.

    Am nächsten Tag machte ich mit Elvis einen Ausritt. Er war sehr motiviert und zufrieden. Am Ausgang des Dorfes waren vor einem Haus zwei Leute mit Bohren und schleifen von Möbeln beschäftigt. Dort sind die Pferde eh schon oft vorsichtig… Elvis war wie ein Bogen gespannt, glücklicherweise haben die Leute kurz aufgehört zu arbeiten, damit ich vorbeireiten konnte. In den Feldern trabten wir ein Stück, galoppierten, und trabten den Rest des Weges. Er wäre gerne weitergaloppiert und ich durfte nicht zu viel Schenkel haben. Auf der Strasse angekommen, erwartete uns eine kleine Challenge: fünf Hunde (ein bellender, drei rennende, einer brav an der Leine), drei Herrchen, ein Traktor auf einer Kreuzung! Schliesslich fuhr noch ein weisser LKW vom Nachbarhof ab… Elvis mag keine Anhänger und Traktoren und der LKW war noch gruseliger… er fuhr extra vorsichtig und ohne, dass der LKW viel Lärm machte. Elvis legte den Rückwärtsgang ein, aber als der LKW wegfuhr, war wieder alles gut. Immerhin hat er nicht versucht das Weite zu suchen :D.

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    Am Samstag waren wir spazieren. Es windete und war sehr feucht. Bei einem Hof machte Elvis einen Sprung nach vorne, weil jemand gerade einen Kärcher angeschaltet hatte. Wir blieben dort eine Weile, bis er nicht mehr bei jedem Anschalten in die Luft ging. Er war immer noch sehr angespannt als wir weiterliefen. Etwas später erschreckte er sich noch vor flatterndem Plastik. Im Wald wurde er etwas wild, zog an der Longe, riss den Kopf hoch… Es war nicht wirklich sein Tag.

    Am Sonntag gingen wir schliesslich in die Halle. Auch da lief es nicht optimal. Der Wind heulte draussen, aber das störte ihn nicht wirklich. Dafür war er fest im Rücken und wollte nicht wirklich arbeiten. Ich war auch nicht sehr fit, da wir ausnahmsweise am Morgen ritten und ich nicht gefrühstückt hatte. Dafür klappten die Seitengänge vom Boden sehr gut.

    Ich bin letztes Woche allgemein mit einem nicht so guten Gefühl nach Hause gefahren, weil vor allem der zweite Teil des Wochenendes nicht so gut lief.

    (Diesen Teil schreibe ich gerade zwei Wochen später. Weil es mir Zeit spart kopiere ich hier die Berichte, die ich auf der Instagram Seite von Elvis schon gepostet habe. Ich habe dort einen viel besseren Überblick über das, was ich mit ihm mache, deshalb nutze ich Instagram jetzt als «Trainingsbuch mit Option Videos einzufügen» 😊 ) Letztes Wochenende nutzte ich den Donnerstag um mit Hera einen Krankenbesuch bei der RB zu machen. Es war dann schon fast Nacht und ich hatte mich dazu entschieden, zu sehen wie er reagiert, wenn ich versuche mit ihm im Feld zu arbeiten.. Zum aufwärmen liefen wir das ganze (grosse) Feld ab. Dabei hatten wir einen Zwischenfall der sau gefährlich war und der zum Glück (!) gut ausgegangen ist. Die Sonne ging schon unter und man erkannte nicht mehr alle Bodendetails. Als ich die den losen Draht im Gras sah war es zu spät und Elvis sprang panisch weg und versuchte durchzugehen, bockte und schüttelte den Kopf als ich ihn vorne hielt. Dabei verlor ich einen Steigbügel und überdehnte wohl meinen Muskel, der höllisch schmerzte. Elvis blieb einfach so lieb stehen bis ich wieder in der Lage war meinen Fuss in den Steigbügel zu setzen. Wir hatten so viel Glück... ich will mir gar nicht vorstellen was passiert wäre, wenn er im Draht hängen geblieben wäre! Nach dieser Situation war er sehr aufgekratzt und wollte nur noch zurück zum Stall. Ich hatte gefühlt das ganze Pferd in der Hand... beim Stall angekommen hatte ich zwei Möglichkeiten: ihn wegbringen und es gut sein lassen, oder wie geplant arbeiten. Wir trabten an. Anfangs wollte er nicht mehr Richtung Felder gehen, und zog zur Box. Ich ritt Volten, Schlangenlinien, 8ten... und ich war von seiner Verwandlung richtig geschockt (im positiven Sinn ☺): er lief elastisch, ruhig, er war leicht im Maul und fein am Schenkel... als ich ihm die Hilfen zum Schenkelweichen gab tat er es ohne sich zu widersetzen und war sogar richtig motiviert dabei! Ich war auch endlich mal mit meiner Reitweise etwas zufriedener. Wir hatten noch nie so lange am Stück getrabt, vor allem draussen nicht, und er wurde immer weicher und angenehmer zu sitzen. Am Ende konnte ich ihn am langen Zügel Schritt gehen lassen und konnten ihn nur mit Sitz vom Stall wegreiten, im Dunkeln! Ich bin wahsinnig dankbar für alles was mir dieses Pferd schenkt... entweder ist er mit 4 schon ein unglaublich tolles Lehrpferd, oder der teuflische pubertierende Teeny ist noch nicht ausgebrochen.

    Am Freitag sind wir 1std30 ausgeritten. Ich wollte den Weg, den wir schon zu Fuss gelaufen sind auch einmal reiten und sehen wie er darauf reagiert. In der ersten halben Stunde war er spannig und schlug mehrmals vor umzudrehen und nach Hause zu laufen. Ausserdem stolperte er bei der Steigung verhältnismässig oft. Als wir den Weg in den Feldern nach unten ritten entspannte er. Unten angekommen erwartete uns ein Feuer am Waldrand. Elvis war das knistern ganz und gar nicht geheuer und er war sehr angespannt, bereit jeder Zeit die Flucht zu ergreifen. Er liess sich schwer halten, aber zehn Meter danach lief er wieder ganz brav am langen Zügel 😊. Die Strasse mit den schnellen Autos machte ihm nichts aus. Schliesslich galoppierten wir auf der langen gerade vor dem Dorf zweimal und trabten den Rest. Am Hof angekommen bekam er Lehm auf die Sehnen, weil wir viel auf hartem Boden unterwegs gewesen waren. Dann kam auch schon der Schockmoment: er hat sich seine Hufe wieder eckig gelaufen... Letzten Sommer hatte er extrem harte gute Hufe, aber durch Matsch und weichem Boden sind die jetzt wohl nicht mehr so gut. Jetzt heisst es also wieder Strassen meiden bis sich das Horn erholt hat 🙁. Meine wichtigste Feststellung war aber, dass Elvis sowohl physisch als auch psychisch noch nicht für so lange Ausritte bereit ist. Er war bis zum Ende brav und hat sich nicht gegen Zügel oder Bein gewehrt, aber er hatte einen abwesenden Blick und war nach dem Ausritt nicht wirklich er selbst - reines Bauchgefühl, aber darauf muss ich hören. Ich bin trotzdem um die Erfahrungen dankbar, nur dadurch lernt man. Und ich weiss, dass ich jetzt einen Schritt zurückgehen muss.


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    Durst!

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    Trotz des langen Ausritts, bin ich ihn am Samstag ein bisschen im Feld geritten [~30' mit Schritt]. Dafür werden wir Morgen einfach nur Spass haben und dann hat er voraussichtlich bis nächsten Freitag frei!

    Wir waren beide von gestern noch etwas müde und mir ging die Puste ziemlich schnell aus... Anfangs lief er wirklich schlecht, mit weggedrücktem Rücken. Ich bin leider auch der Meinung, dass der Sattel nicht mehr passt, dafür suche ich gerade eine Lösung. Aber ich denke die Kombi von seiner und meiner Müdigkeit haben das Ganze nicht besser gemacht. Wir sind erst eine Weile Schritt gelaufen, dann "viel" getrabt und je eine Runde auf jeder Hand galoppiert. Dann das Programm noch einmal mit Schenkelweichen im Trab und mehr Volten und Achten. Er wurde mit der Zeit auch lockerer, und das war auch das einzige Ziel, dass ich heute erreichen wollte. Schliesslich war es mit Winterfell auch richtig warm.


    Hera liess viel Fell :D

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    Sonntag: Densensibilisierung... mit holprigem Start 😂

    ...weil als erstes natürlich meine Tasche mit den Luftballons aufging und der Wind sie davon trug. Ich jagte also mit Pony im Trab hinter den Dingern her um wenigstens die langsamsten noch zu erwischen 😶. Ich habe Elvis dann eine Gerte mit Ballons "jagen" lassen. Daran hatte er glaub ich Spass, den er galoppierte ihr sogar hinterher 😆. Gleiches mit der Plane im Trab. Er war motiviert, aber da er noch nicht auf der Weide gewesen war, war das Gras sehr verlockend.


    Minouche::

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    smuggler , Stimmt, es ist alles etwas harmonischer geworden :/. Als Junghund war sie auch ziemlich hässlich... diese Phase, wenn sie gerade ihr langes Fell bekommen, aber die Proportionen noch nicht stimmen :thumbsup:


    Circle-S-Ranch Ja das ist die gleiche Jacke :D. Meine Mutter nutzt sie noch für den Stall, da sie zu klein und nicht sehr schön, aber noch super in Schuss ist. Bei Elvis weiss ich nie ob es Muskeln oder fett ist :rot:. Ich habe mir bis jetzt auch immer Sorgen um seine Rückenmuskulatur gemacht, seit er geritten wird. Ich möchte im Frühjahr wieder mehr longieren, aber eigentlich trainiert er sich beim ausreiten auch ganz gut, da es hier immer hoch und runter geht und wir schön am Hang traben können :).

    CCCSpeedy Vielen Dank :). Wir hatten wirklich einen schönen Winter! Nur jetzt kann der Schnee auch wieder gehen, ich will endlich wieder longieren :P (Bei der vereisten Schneedecke nicht möglich...). Ich finde es auch toll ihm beim spielen zuzusehen... leider zickt ihn Hera dann immer an.

    smuggler Auch dir Danke! ki;9 Stimmt... ich denke ich könnte das Foto auch abzeichnen und daraus ein interessantes Bild machen... :/ Danke für die Idee ;)

    Modelluniversum Hera ist klasse, wenn sie es will :D. Ich denke Elvis hätte einen halben Herzinfakt bekommen vom Geräusch der Schier hinter ihm, während man sich auf Hera einfach verlassen kann :thumbsup:. Anfangs hatte ich Angst, ihr durch den Druck des Geschirrs Weh zu tun oder dass es zu anstrengend sein kann, aber gerade wenn sie am Hang antrabt merkt man wie viel Kraft so in einem Pferdchen steckt :).

    Circle-S-Ranch Dankeschön! Ich fand auch den Blick der Pferde einfach genial, nach dem Motto: "Woah das Ding rennt ja schneller als wir...".


    ______(Keine Smileys im Text, da ich ihn in Word vorgeschrieben habe ^^ )


    Ich bin gut ins neue Semester gestartet und habe jetzt noch weniger Zeit XD

    Das Bein von Elvis ist wieder ganz normal, zum Glück. Er hat noch eine kleine Verletzung am Kronrand, die wir beobachten. Am Samstag kam endlich der Schmied! Drei Tage vorher hatte er auf einem Ausritt mit seiner RB im Trab wohl nicht wirklich die Beine Hochbekommen, also haben wie schnell einen Termin vereinbart. Es kam auch nicht der Schmied selbst, sondern sein Sohn. Ausserdem hatte der Besitzer einen wichtigen Termin und ich hatte für die Stute noch die RB dabei und war für Elvis alleine mit dem Schmied. Die Stute hat uns extrem überrascht. Ich hatte schweiss, Tränen und kaputte Gliedmassen und Organe erwartet… aber sie war tiefenentspannt. Kein Schlagen, kein springen, kein beissen, kein wegziehen der Hufe – nichts! Der Schmied war auch überrascht, da ihn sein Vater vor Hera gewarnt hatte («Pass auf, das Pferd geht in die Luft). Elvis benahm sich gut, zog aber etwas die Hufe weg, wahrscheinlich mangelte es ihm auch ein bisschen an Gleichgewicht, da er bei den Hinterhufen besser war. Es kam sehr viel Horn weg, aber der Schmied meinte er lässt etwas mehr dran, weil er beim ausschneiden ein wenig sensibel reagiert hat. Vorne beim raspeln auf dem Bock war Elvis dann absolut ruhig, an der Stelle hat er sich besser benommen als Hera, die nach einer Weile ihre Geduld ein bisschen verloren hatte. Besonders schön fand ich folgenden Moment: Elvis knutscht den Schmied ab, ich wundere mich warum er die Feile ablegt, und sehe, dass er Elvis die Ganasche krault.

    Die Hufe sehen also wieder top aus und ich kann meine Paranoia wegen Sehnenschaden und co ablegen. Damit war auch klar, dass ich ihn dieses Wochenende nicht reiten würde. Am Samstag sind wird dafür zur Halle gefahren und haben dort endlich wieder ein bisschen Bodenarbeit gemacht. Unser kleines Ritual in der Halle ist, uns erstmal frei aufzuwärmen. Ich schicke ihn dann im Schritt an die Bande und ich laufe in der Mitte mit, das machen wir auf beiden Händen, auch wenn er es blöd findet. Nach ein paar Runden spackt er meist einmal kurz ab, dann machen wir noch etwas Schritt und traben dann an. Im Trab kommt er von alleine auf einen grossen Zirkel um mich. Auf seiner schlechteren Hand mag er zwar nicht so gern bleiben, aber daran üben wir. Dann habe ich ihn ans Seil genommen und wir haben ein paar Führübungen gemacht. Zwischendurch sind wir durch das Stangen-L gelaufen. Als er konzentriert war begannen wir mit der ersten Übung: Durch das Stangen-L, halt, rückwärts durch, halt, und nach vorne raus. Wir stellten uns beide beim Rückwärtsrichten ziemlich bescheiden an, aber es wurde von mal zu mal besser. Wir übten nicht am Stück und drehten zwischendurch ein paar Runden in der Halle. Dann machten wir eine kurze Pause und wir versuchten uns an Seitengängen. Meine Hilfen waren schwammig und ich war absolut unkoordiniert, also konnte es nur schief gehen Er kreuzte zwar 2-3 Mal, aber wir müssen uns diese Übungen besser nochmal mit der Reiterlehrerin ansehen. Dann machten wir wieder Pause. Ich lief mit ihm bis in die hinterste Ecke der Halle, machte kehrt und rannte los. Er findet das ganz toll und hüpfte wie ein Flummi herum. Dann hatte ich aber etwas Mühe ihn vom Kopf her wieder bei mir zu haben, immerhin war er dann wach und motiviert. Wir versuchten das Stangen-L frei und ich war so stolz, da es perfekt klappte. Schliesslich wollte ich sehen, ob ich ihm beibringen könnte, die Vorderbeine unabhängig der Hinterbeine zu bewegen. Mein Ziel war, den Abstand zwischen den Beinpaaren zu vergrössern, als Vorbereitung auf das Kompliment. Ich kitzelte ihn dazu mit der Gerte am Bein. Dann passierte etwas sehr Spannendes. Er versuchte, experimentierte und schlug mir Verhaltensweisen vor anstatt für ein Leckerli zu betteln. Dabei tänzelte er ein wenig auf der Stelle und hob sein Bein. Ich hatte eigentlich schon die Hoffnung auf Clickertraining mit ihm aufgegeben, weil es ihm schnell zu viel wird und er dann dauerbettelt. Das habe ich dann mit einem Codewort bestätigt. Nach ein paar Wiederholungen hatte er die Assoziation zwischen Wort – Verhalten gemacht. Den Rest der Stunde verbrachte ich damit, die Führübungen vom Anfang zu machen, damit er seine neue Leidenschaft – Beinchen heben – wieder «vergisst».

    Gestern habe das Verhalten auf einem kleinen Spaziergang und auf dem Hof abgefragt, um zu sehen, ob er es wirklich verstanden hat.

    Der nächste Schritt wird dann sein, dass ich mich auf Schulterhöhe zu ihm stelle um aus der «Gefahrenzone» zu kommen, wobei er überraschenderweise wirklich aufpasst wo er dabei hinschlägt! Wenn er zu Nah an mir steht geht er erst ein paar Schritte rückwärts. Dann werden wir beide Beine getrennt üben und schliesslich den in den spanischen Schritt weiterentwickeln… vielleicht schaffen wir es als Endziel auch unter dem Sattel?

    Er hat jetzt bis Donnerstag frei, am Samstag gehen wir ausreiten und am Donnerstag oder Sonntag werden wir in der Halle reiten.

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    Kurzer Ausritt mit Hera gestern:

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    Und jetzt zwei interessante Vergleiche :D

    Elvis mitte Februar 2019 (fast 4) und mitte Februar 2018 (fast 3), oder auch Baby vs. Reitpferd/Azubi :). Leider ist der Winkel des Bildes etwas anders, aber ich würde gerne Meinungen hören, ich bin nämlich richtig schlecht darin, bei Vergleichen irgendetwas zu sehen... ausser, dass sein Babykopf weg ist ^^ .



    Zweiter Vergleich... Zwischen diesen Bildern liegen zehn Jahre :love:, Jessie hatte am 2.02. Geburtstag <3

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    Leider komme ich nicht wirklich dazu, hier viel zu posten, geschweige den zu kommentieren :wacko:... In einer Woche habe ich wieder Prüfungen, dieses Semester habe ich ausserdem zwei verhauen und meine Motivation ist gerade eher bescheiden.


    In den zwei letzten Wochen ist bei den Pferden nicht mehr viel passiert. Ich bin zwei Mal mit Heras RB ausgeritten. Das erste Mal war Elvis komplett auf Spannung. Seine Hinterhand war wie ein Bogen gespannt. Es war richtig seltsam. zwei Tage später sind wir noch einmal ausgeritten und er war viel besser. Wir sind energisch getrabt und sogar - leider etwas träge - galoppiert. Er hat sich 1A benommen. Die Stute war auch sehr gut.

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    Dann haben wir mit Hera zum ersten Mal Skijöring gemacht, und sie war so toll... die Leinen und das Gewicht hinten haben sie null gestört, sodass wir beim ersten Mal schon eine kurze Strecke galoppieren konnten! Dabei war der Plan erstmal langsam im Schritt zu gewöhnen.

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    Zwei Tage danach wollte ich mit Elvis spazieren gehen und beim putzen ist mir aufgefallen, dass er vorne ein geschwollenes Bein hatte. Wahrscheinlich hat er auf der Weide einen bösen Tritt kassiert. Also bin ich stattdessen mit Hera ausgeritten. Im Gegensatz zum letzten Mal war sie gelassen und fein im Maul. Kein Vergleich zu der heissen Kartoffel vom letzten Mal... Sie prustete ganz schön wegen einem dreckigen Schneehaufen, aber das war's auch schon. Wir sahen zwei Hasen in einem Feld, und einer überquerte sogar vor uns die Strasse. Das interessierte sie aber nicht. Vor Eichhörnchen hat sie übrigens auch keine Angst :thumbsup:. Wir sind auch ein Stück galoppiert, ohne Buckler. Ich wünschte einfach, dass sie immer so verlässlich und kooperativ wäre...

    Nach dem Ausritt hat mir der Besitzer eine Salbe für Elvis Bein gegeben. Ich habe es einbandagiert damit er es nicht abschleckt. Er hat sich alles sehr lieb gefallen lassen. Am nächsten Morgen war die Schwellung schon stark zurückgegangen.

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    Den Tag verbrachte er aber in der Box. Die RB und ich haben uns Hera für eine Runde Skijöring geschnappt. Dieses Mal durfte ich auf den Schiern stehen. Wir waren auf den Reitwegen unterwegs und sind viel getrabt und galoppiert. Stuti wurde dementsprechend gegen Ende etwas heiss. Aber sie bockte auch da nicht und ich glaube, dass sie Spass daran hatte. Wir hatten trotzdem einen kleinen "Zwischenfall"... Am Hang nahm ich die Leinen ab, um vorauszufahren. Als ich mich zehn Meter weiter umdrehte lag die Stute am Boden und die RB daneben :D. Dann wälzte sich Madam genüsslich im hohen Schnee. Mir tat vor lachen der Bauch weh. Die RB meinte, Hera hätte gescharrt, und schneller als sie denken konnte lag sie neben dem Pferd im Schnee. Wenn man denkt, dieses Pferd hätte schon alles gezeigt, was in ihm schlummert... Ich glaube sie hält sich für ein Pony, eine andere Erklärung fällt mir nicht ein :/.

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    Am nächsten Tag fand im Ort ein Hundeschlittenrennen statt. die Gespanne fuhren vor dem Hof vorbei. Wir stellten die Pferde auf die Weide, und hofften dass die Hunde dadurch nicht abgelenkt sein würden :whistling:. Ein Gespann zog tatsächlich zu den Pferden, ein anderes lief auf den Misthaufen :D, aber alle anderen liefen brav auf der Piste weiter. Die Pferde waren erst sehr aufgeregt und trabten am Zaun entlang, aber beruhigten mit der Zeit. Es kam noch ein weiterer Gast auf die Pferdeweide... leider ist das Foto schlecht, da ich keine Zeit hatte die Kamera einzustellen. Es ist extrem überbelichtet, aber immerhin konnte ich es soweit retten, dass man etwas erkennt:

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    Irgendwann sind noch diese Bilder auf der Weide entstanden ^^...

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    Frisch paniert!

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    8o

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    Was macht das Bein so weit vorne? Spielt da jemand Grand-Prix Pferd?

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    ...muss man noch üben... :D

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    Mager ist er jedenfall nicht :D

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    Die Schwellung am Bein ist nun komplett weg, aber die Sehne ist noch warm. Deshalb bin ich ihn auch nicht mehr geritten. Vor nächsten Montag hat er Reitpause, dann wird ihn seine RB wahrscheinlich kurz reiten.

    Heute musste ich mich auch schon von ihm verabschieden... Ich muss zuhause für meine Prüfungen lernen, da ich sonst einfach zu viel Zeit bei den Pferden verbringe :rot:. In einer Woche finden meine Prüfungen statt, dann besuche meine beste Freundin, die für ein paar Monate in einer Sprachschule in Deutschland ist (Freiburg). Ich werde voraussichtlich erst in zwei Wochen (!) wieder bei den Pferden sein. So lange war ich schon lange nicht mehr "ponylos" :whistling:.


    "Bitte kraulen"

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    Er hat eine etwas seltsame Angewohnheit und ich weiss nicht ob ich es unterbinden sollte: Er sperrt sein Maul auf und schliesst es auf meiner offenen Hand, als würde er reinbeissen, aber er "schabt" eigentlich nur mit den Zähnen an meiner Hand :D (Oh Gott wie erkläre ich das XD ). Meine Theorie ist, dass er so seinen Kiefer lockert haha! Wenn er das mehrmals gemacht hat gähnt er jedenfalls immer mehrmals.

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    ...:/:D

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    Tja und dann hat das dreiste Spielkind in meine Kapuze gebissen und wollte nicht mehr loslassen, schloss die Augen und blieb einfach ganz still stehen :D... Ich glaube plüschiger Stoff zieht ihn magisch an.

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    Der Schnee trägt auf jeden Fall die Geräusche weiter und klarer, auch sind die Schatten extremer. Vielleicht liegt es bei Elvis wirklich daran.

    Das wussste ich nicht :thumbsup:

    der besagte Hang war aber wirklich eine reine Schneedecke, ohne sichtbaren Weg (nur Spuren) oder Bäumen. Er taumelte von links nach rechts und drückte dann nach links weg. Vielleicht war das hinunter gehen auch anstrengender.

    Circle-S-Ranch Die Halle ist wirklich ein Traum! Der Besitzer entwurmt die Pferde zwei Mal im Jahr. Leider hat Elvis die Wurmkur in hohem Bogen ausgespuckt, wir müssen es die Tage also wieder versuchen :rolleyes:

    MFH-Gestüt und Reitstall Leider müssen wir zu dieser Halle auch immer fahren. Mit dem Pferd würde es eine Dreiviertelstunde dauern (wenn wir schnell unterwegs sind). Ich würde bei 1m30 ohne Aufstiegshilfe scheitern :D. Elvis verändert sich farblich im Winter auch sehr.

    Oh Gott, was ist denn mit Hera los?

    Seitdem sie dem Reitstall zu Verfügung gestellt wurde geht nichts mehr :pinch:. Zeitweise ist sie wieder das liebste Pferd der Welt, aber dann ist sie wieder komplett respektlos. Heute Abend bin ich mit ihr ausgeritten. Der Hohe Schnee hat sie genervt und sie hat ständig versucht durchzugehen. Sie hatte nie ein Problem die Hilfen zu akzeptieren, aber scheinbar ist ihr jetzt auch das egal. Ich wäre mehrmals fast geflogen, weil sie im Galopp gebockt hat und im Trab plötzlich einen Seitensprung quer über die vereiste Nebenstrasse gemacht hat. Beim Satteln und aufsitzen stand sie heute hingegen wie eine 1. Bei ihr ist absolut alles von ihrer Laune abhängig. Letzte Woche war noch alles gut, die RB hat eine schöne Runde mit ihr gedreht. Die RB hatte eigentlich vor, wieder mit ihr in die Reitstunde zu fahren, das wäre das beste denke ich.

    Und vielen Dank für den Tipp mit picr :). Ich werde mich mal damit auseinandersetzen. Eigentlich mochte ich den Dienst des MPVs, da er "Vertrauenswürdiger" wirkt als die grossen Plattformen.

    Modelluniversum Die RB hat sich wieder getraut mit der Stute auszureiten. Aber wir müssen weiterhin nach einer Lösung für das Problem mit Hera suchen. Uns wurde eine Pferdetrainerin und Reitlehrerin aus der Region empfohlen, aber die RB hat keine Kontaktdaten gefunden. Die andere Möglichkeit wären Reitstunden bei der Reitlehrerin, die die Stute auch ausgebildet hat, aber die RB ist davon nicht wirklich begeistert.

    __________

    In der ersten Januarhälfte war ich viel mit Elvis an der Hand spazieren, wir waren mehrmals in der Halle und haben auch zum ersten Mal hinter dem Haus longiert.

    In der Halle hatten wir vorletzte Woche einen schlechten Tag. Mir war nicht nach reiten, ich habe mich aber trotzdem gezwungen aufs Pferd zu steigen. Elvis war anfangs wirklich gut an den Hilfen. Dann habe ich mich gezwungen zu galoppieren, es klappte semi-gut. Also entschied ich an unserer grössten Baustelle zu arbeiten - dem Anhalten = grosser Fehler. Wir haben uns gegenseitig gestresst. Schliesslich hielt er nicht einmal an, als ich in gegen die Bande laufen liess. Also habe ich die Zügel losgelassen und wir sind drei Runden Schritt gelaufen und ich habe es dabei belassen.

    Ich habe mir deswegen viele Vorwürfe gemacht und wollte am nächsten Tag eine schöne Runde ausreiten. Entweder war er wegen dem Schnee etwas an, oder es lag doch am angeknacksten Vertrauen, jedenfalls war es eine einzige Katastrophe. Im Dorf hatte er wegen zwei Kindern die ein bisschen lauter sprachen einen halben Nervenzusammenbruch. In den Feldern machte er aus dem nichts und wegen nichts einen grossen Seitensprung. Dann hielt ich ihn vorne fest, weil ich Angst hatte, also hatte er auch Angst. Wir trabten ein Stück. Dann kamen uns sehr gruselige Fussgänger entgegen, und ein Jogger... ein Pferdefresser, ich schwöre! Wir trabten den Hang hoch und ich galoppierte ihn an, damit er etwas lockerer wird. Erst ging alles gut, dann sah er im Waldrand einen Geist und Sprang zu Seite. An dieser Stelle habe ich wirklich überlegt abzusteigen. Auf dem Rückweg erschrak er noch mehrmals vor Geistern und war extrem guckig... Ich war nach diesem Ausritt nassgeschwitzt. Am nächsten Tag waren wir nur an der Hand spazieren.

    Auch mit seiner RB war er ein paar Tage später sehr maulig... Mir fiel auf (ich war zu Fuss mit Jessie dabei, die andere RB ritt Hera), dass sie genauso verkrampft und ängstlich draufsass wie ich ein paar Tage vorher. Nur dass er dieses Mal zwar gegen das Gebiss ging, aber dabei ruhig blieb.

    Diesen Mittwoch habe ich dann Heras RB gebeten mit ihm eine kleine Runde auszureiten. Wir unterstützen uns bei Problemen oft gegenseitig: sprich ich reite Hera oder sie Elvis :D. Sie hatte einen wundervollen Ausritt und alles lief perfekt. Gestern sind wir dann mit Elvis zu Heras Bereiterin gefahren. Sie hat ihn eine halbe Stunde gearbeitet. Sie war sehr zufrieden mit ihm und ich bin froh, dass er endlich mal wirklich GUT geritten wurde :). Sie hat ihn ans Schenkelweichen herangeführt und er ist seine ersten fliegenden Galoppwechsel gesprungen :love:. Sie wollte es ausprobieren da er im Galopp schon sehr ausbalanciert ist. Am Ende ist sie ihn noch über ein Kreuz und einen Oxer gesprungen. Ich glaube darauf hatte Elvis nur gewartet... die Ohren waren vorne und es hat ihm riesig Spass gemacht ^^. Es sah ziemlich lustig aus, da er vorne übertrieben noch abspringt und dabei seine Hinterhand vergisst. Meine Hauptaufgabe mit ihm ist ihn nach vorne zu reiten. Er ist so gross, dass einem alles zu schnell vorkommt, dabei ist man im Schneckentempo unterwegs :rolleyes:. Am Anhalten darf ich nicht mehr gezielt arbeiten, das kommt, wenn er aufhört sich gegen die Hand zu wehren. Das wiederum kommt erst, wenn er stärker untertritt.

    Die Bereiterin hat mich dann auch dazu ermutigt heute mit ihm ins Gelände zu gehen. Ich habe versucht ihn von Anfang an mehr vorwärts zu treiben und vorne ruhiger zu bleiben. Als wir den Hügel hinablaufen mussten hat er etwas Theater gemacht. Können Pferde vor lauter Schnee die Orientierung verlieren? Bzw. Ich hatte das Gefühl, dass ihn das ganze weiss verwirrte und er über seine Füsse stolperte :D. Unten angekommen sind wir ein Stück getrabt und haben unseren längsten Galopp im Gelände gemacht. Allgemein war ich mit ihm noch nie so schnell von dieser Runde zurück. Ich dachte eigentlich, dass ihn schnellere Gangarten draussen noch zu sehr stressen, aber ich glaube eher, dass er im Schritt zu viel Zeit hat sich Blödsinn zu überlegen :P.


    Bei uns läuft es im Moment also ziemlich gut... Durch den Schnee sind beide Pferde anders im Gelände, aber ich hoffe einfach, dass sie sich bald daran gewöhnt haben. Ohne auf dem Pferd gesessen zu sein, habe ich gestern in der Stunde wieder viel Imput mitnehmen können und immerhin weiss ich jetzt das wir alle aktuellen Schwierigkeiten, mit vorwärtsreiten lösen können. Es wäre schön, wenn wir für Hera auch eine einfach Lösung finden würden ;).


    Yeah der Bilderdienst des MPV funktionniert wieder :D

    Eigentlich darf Jessie nicht auf die Couch... vor allem nicht bei meiner Mutter. Aber sie war mit ihrem Freund weg und wir haben zusammen Dschungelcamp geschaut :D

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    Das nervigste im Winter: Wassereimer schleppen... aktuell sind Nachts zweistellige Minustemperaturen und die Tränke ist natürlich gefroren X/

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    Da hatte er draussen einen Hund gehört ^^

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    Und Bilder vom heutigen Ausritt :) (er war gar nicht so "An" wie es auf diesem Bild aussieht :D)

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    Vielen Dank <3

    Um auf die letzte Seite noch einzugehen: Der Rb geht es wieder gut... wobei ich nicht sehr viel von ihr gehört habe. Sie ist einmal mit ihrer Schwester zu den Pferden gekommen um sie zu putzen. Letzte Woche ich meine gute Freundin und Rb der Stute von Pferd gefallen. Hera ist aus dem nichts durchgegangen, hat sie abgebuckelt und ihr noch beide Hinterhufe in den Rücken gekickt. Das Vertrauen ist jetzt ziemlich im Keller. Zum Glück ist nichts ernstes dabei passiert. Aus diesem Grund wurden beide Pferde letzte Woche nicht bewegt.

    Am Freitag bin ich dann Abends gekommen. Ich habe mit Elvis einen kleinen Nachtspaziergang gemacht und er war eigentlich durchweg brav und ruhig, obwohl wir wegen dem Nebel keine 2m gesehen haben. Am Samstag war ich mit ihm ausreiten. Der Boden war gefroren. Ich habe ihn vorher ablongiert, aber er schien ziemlich ruhig zu sein. Bis in die Felder musste ich leider zweimal halten, weil mich Spaziergänger in ein Gespräch verwickelten. Elvis blieb wirklich sehr geduldig. Der erste Trab war nicht so toll, er machte kleine Zuckelschritte und wollte nicht so recht vorwärts gehen. Im Galopp liess er sich gut vorwärtsreiten, aber als ich ihn durchparieren wollte fing er an zu bocken und zu steigen - nicht übermässig hoch, sonst wäre ich geflogen. Ich konnte ihn gerade noch anhalten. Nach einer kurzen Schrittpause sind wir dann noch ein zweites Mal galoppiert damit wir nicht auf dieser Erfahrung sitzen bleiben. Allgemein war er an diesem Tag sehr nörgelig und ich fand ihn auch nicht sehr fit. Deshalb entschied ich ihn nicht mehr zu reiten, bis er die Wurmkur bekommt (bzw ein paar Tage danach, damit ich das auschliessen kann). Am nächsten Tag habe ich ihn zum ersten Mal hinter dem Haus longiert. Als er diesen Sommer vom Einreiten zurückgekommen ist, war es unmöglich ihn dort zu longieren, da er immer gegen den Stall gezogen hat. Jetzt ist aber alles gut. Ich habe auch etwas Bodenarbeit abgefragt. Er war nicht sehr motiviert. Am Montag sind wir zur Halle gefahren. Ich habe ihn erst viel Schritt laufen lassen, auch an der Longe, dann haben wir 20min gearbeitet. Er hat nur ein bisschen geschwitzt, war aber schon etwas müde. An Neujahr darf man auch ein bisschen verrückte Sachen ausprobieren, dachte ich :P. Ich zog ihm das gebisslose Reithalfter an (das er noch nicht kannte :D) und stellte ihn neben den Hocker (ich hatte meinen Helm dabei). Beim ersten und zweiten Versuch aufzusteigen rutschte ich wieder ab - er blieb ruhig stehen. Also holte ich einen etwas höheren Plastikblock (Cavaletti Halter). Es war keine sehr stabile Konstruktion, deshalb fiel alles beim dritten Versuch um. Elvis wusste zwar nicht so recht was ich da veranstalte, aber machte keinen Schritt. Mit etwas mehr Schwung schaffte ich es beim vierten Versuch ^^. Elvis stolperte über meine Aufstiegshilfe, aber lief brav im Schritt weiter. Ich versuchte seine Wirbelsäule so wenig es geht zu belasten. Das Halfter störte ihn nicht wirklich und er war super am Bein. Wir ritten erst ganze Bahn, dann zwei Volten und eine halbe Volte. Ich ritt seinem Rücken und meinen Pobacken zuliebe nur drei Minuten, aber es war ein unglaubllich schönes Gefühl :thumbsup:.

    Dann haben wir noch etwas vom Boden aus gespielt, er war erst nicht wirklich motiviert, aber reagierte am Ende trotzdem sehr gut und motiviert.

    Die zwei letzten Tage war ich wieder mit ihm spazieren, je eine Stunde. Heute geht es zum reiten in die Halle, da er die letzten Tage so gut drauf war.


    Irgendwie bereitet mir der Bilderdienst des MPV gerade Probleme... ich hoffe man kann sich die Bilder auch so gross anzeigen lassen :rolleyes:


    Ich danke euch von ganzem Herzen für eure lieben aufmunternden Worte... Ich glaube, dass es noch seine Zeit brauchen wird, bis ich sie nicht mehr überall erwartete.

    Sie hat dir auch deutlich zu verstehen gegeben, dass sie sich schließlich in deiner Abwesenheit und bei deinen vertrauten Worten so wohl und geborgen fühlte, um ihre letzte Reise anzutreten.

    Das hat mich am meisten berührt... einerseits denke ich oft, dass ich etwas rationaler denken sollte, aber stelle ich mir eben trotzdem vor, dass sie mich verstanden hat und daraufhin gegangen ist <3. und ich bin mehr als erleichtert, dass sie nicht alleine sterben musste.

    ____

    Es ist zwar ein besch...eidener Übergang, aber ich wollte euch trotzdem noch Frohe Weihnachten wünschen...

    Geniesst die Zeit mit eurer Familie oder euren Freunden <3.

    Das Shooting mit Elvis war etwas stressig, da er immer an das Gras wollte... deshalb sind seine Ohren auf den Fotos von der Gras - Schwerkraft angezogen 8o. Ausserdem musste ich höllisch aufpassen, dass er nicht von der giftigen Hecke nascht... oder den Blumenkübel meiner Mutter umstösst ;)

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    Zwei Sekunden bevor er mir die Mütze über die Augen schob :D

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    Locker eine Million auf der Knuffigkeitsskala <3

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    FROHE WEIHNACHTEN :thumbsup:

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    Ich husche schnell durchs Forum, um zu erklären, warum ich die letzten zwei Wochen nichts geschrieben haben (mir kommt es vor wie eine Ewigkeit). Ich werde mir nach Weihnachten (oder Morgen) auch die Zeit nehmen auf eure lieben Kommentare einzugehen.


    Am 10.12.2018 bin ich zirka um viertel nach sieben aufgestanden. Ich hatte das Wochenende, wie so oft, bei meiner Mutter und den Pferden verbracht und sie hatte mich am Sonntag nach Hause gebracht. An diesem Montag hatte ich die erste Prüfung des Semesters, polnisch. Bevor ich aus der Tür lief meinte meine Mutter, es könne sein, dass sie Poussinette [Pussinet] bald erlösen müssten. Ihr sei es dieses Wochenende immer schlechter gegangen und sie schliefe jetzt in ihrer Kiste draussen (gut isolierte Kiste mit Kissen, sie war immer lieber draussen als im Haus). Ich war schon spät dran und wollte es eigentlich verdrängen, dass sie bald sterben könnte, aber ich bin trotzdem in die kleine Abstellkammer gegangen, wo ihr Häuschen steht. Sie hockte auf dem kalten Boden unter einem Gartenstuhl und hechelte laut. Nachdem ich mich zu ihr hingesetzt hatte und sie an meiner Hand gerochen hatte, miaute sie 4-6 Mal laut und rau. Ich sprach mit ihr und streichelte sie. Sie atmete sehr schwer. Ich sagte ihr, sie dürfe gehen, wenn sie es möchte. Sie sank auf die Seite, ich streichelte sie weiter und sprach mit ihr. Dann atmete sie nur noch alle paar Sekunden, die Abstände wurden länger, bis nur noch die Nerven zuckten.


    Ich habe es lange hinausgezögert hier zu schreiben, weil ich wegen den Prüfungen keine Zeit hatte ihren Tod zu verarbeiten. Deshalb sitze ich jetzt wieder heulend vor dem Pc.

    Poussinette kam mit zirka 6 Monaten -1 Jahr zu uns, bei meiner Einschulung. Ihr "Züchter" war ein alleinlebender Alkoholiker, mit dem wir auf Spaziergängen öfters geredet haben. Er hatte viele Katzen und deshalb nahmen wir von dort ein Kätzchen mit. Ich wollte eigentlich das schwarze haben, aber meine Mutter fand Poussinette mit ihren weissen Pfoten und dem schwarzen Schwanz schöner. Den Namen haben wir behalten - auch wenn er sich zuerst etwas seltsam anhörte, wir gewöhnten uns daran, und normal kann jeder. Ihr Färbung war auf jeden Fall aussergewöhnlich. Ich war damals absolut NICHT bereit für ein Haustier, und die ersten Jahre war ich alles andere als nett zu ihr. Ich weiss nicht wie oft sie ihre Krallen in meine Hand, mein Gesicht, meinen Rücken gesteckt hat, zurecht. Zu dieser Zeit war mein Vater ihre wichtigste Bezugsperson, sie lief ihm überall hinterher. Mit den Jahren wurde es besser und dann kam sie wieder auf mich zu. Sie liess sich streicheln, kraulen und war natürlich immer ganz wild auf Leckerlis. Im Sommer lagen wir zusammen auf dem Liegestuhl und sie sabberte mir das Gesicht voll, im Winter kam sie auch mal länger ins Haus und wir lagen auf der Couch. Sie hat mit 14-15 sogar noch ein paar Tricks gelernt: Pfötchen geben, drehen, abliegen, über den arm springen; natürlich alles freiwillig (ähm... also für Leckerlis ;-) ).Wenn ich mit Jessie spazieren ging musste sie immer erst gestreichelt werden, und wenn wir zurückkamen wartete sie schon um die Ecke.

    Ich habe länger mit als ohne sie gelebt, sie war einfach immer DA. Auch wenn sie sich zwei Tage nichts blicken liess, es war eine Konstante in unserer Familie, auch als Missy starb und sich meine Eltern trennten waren sie und Jessie immer da.

    Am Montag war ich noch froh, bei der mündlichen Prüfung noch ohne Heulattacke sprechen zu können, am Dienstag ging es mir wieder gut, ich konnte lachen und mich halbwegs auf die Prüfungen vorbereiten, weil ich immer noch das Gefühl hatte/habe, dass sie gleich um die Ecke kommt oder vor der Tür, vor dem Fenster sitzt. Die Katzen bei meiner Mutter haben mir auch etwas geholfen mich besser zu fühlen und mich abzulenken.


    Sie durfte 16-17 Jahre alt werden und bis zuletzt war sie aktiv, hat Mäuse gefangen und war unabhängig.


    Wir werden dich vermissen <3

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    Ich verstehe dich, ich mag Instagram auch sehr gerne. Es ist einfacher Bilder hochzuladen, sie werden von mehr Menschen gesehen und man sieht eine gewisse Kontinuität im Feed (wie ein öffentliches Fotoalbum). Auf der anderen Seite sind die Kommentare hier persönlicher und kommen von Herzen - so sehe ich es jedenfalls ^^. Auf Insta geht mir das ganze follow for follow, follow - unfollow und das Likegeile Verhalten auf den Keks. Jeder versucht gross raus zu kommen und jeder benutzt jeden. Deshalb zögere ich noch dort eine Seite für meine Tiere zu erstellen.

    Letztendlich ist es deine Entscheidung wo du für dich mehr Vorteile siehst :)

    Modelluniversum ; Oh ja, Minouche lebt den "Halloween Geist" :D. Sie verteilt jeden Tag unzällige Ohrfeigen an ihre lästigen Mitbewohner und faucht sehr oft... Kater Bobby bekommt am meisten ab, weil er sich als einziger noch in ihre Nähe traut ;). Sie mag aber den kleinen Hund und inzwischen auch Menschen :D

    Es tut mir auch sehr leid für seine Reiterin... sie versucht wirklich alles richtig zu machen. Und dass er auf den Zug zugelaufen ist liegt daran, dass er sich gruselige Sachen erst aus der Nähe ansehen will anstatt zu flüchten. Wenn er die Sache aber nicht sieht, z.B. ein bellender Hund in der Dunkelheit, denkt er eher an Flucht.

    Circle-S-Ranch ; Dankeschön! ki;9

    CCCSpeedy ; Leider liegt das nicht am Handy... :(. Es ist quasi eine Erinnerung an den Reitstall... Wir wissen nicht, ob er sich am Trog verletzt hat, oder ob die viel zu enge Trense des Bereiters an der Nase gescheuert hat. Jedenfalls sind die Haare weiss nachgewachsen. Es sieht halt nicht besonders gut aus :rolleyes:. Ich weiss nicht ob die Pigmentierung "zurückkommen" kann, oder ob er sein ganzes Leben diesen komischen silbrig-weissen Punkt behalten wird...

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    Gestern war ich mit beiden Pferden ausreiten. Mit Hera habe ich eine grosse Runde gemacht. Sie war während der ersten Hälfte sehr triebig. Auf dem Rückweg konnte ich den Ausritt etwas mehr geniessen. Wir haben die letzten Sonnenstrahlen ausgenutzt, denn jetzt erwarten uns mehrere graue regnerische Tage. Am Dorfeingang hat sie einen Geist gesehen und deswegen einen kleinen Hoppser gemacht, ansonsten war sie brav.

    Im Anschluss machte Elvis fertig, longierte ihn ab und machte die übliche Runde mit ihm. Er lief schon viel enstpannter vom Hof als beim letzten Ausritt. Im Dorf wollte er nicht so recht vorwärts laufen, aber als wir in den Feldern waren ging es wieder. Wir trabten ein Stück und galoppierten zwei Mal. Er war wirklich lieb und parierte mit der Stimme durch. Kein bocken, kein rennen,... er war sogar etwas langsam. Wenn ich alleine mit ihm im Gelände bin verlange ich keine schöne Galoppade von ihm, er soll sich erstmal daran gewöhnen, dass Galopp nicht Flucht bedeutet. Er wird noch schnell heiss und konzentriert sich dann stärker auf seine Umgebung.

    Bei der Kreuzung vor der Strasse kam ein Reiter im trab auf uns zu. Elvis wurde nervös, deshalb habe ich mich vor den Reiter, der inzwischen zum Schritt pariert hatte "gesetzt". Wir liefen ca. 10m vor ihm und Elvis beruhigte sich sehr schnell. Dann mussten wir noch an einem Hund vorbei, der an der flexi-Leine im Kreis rannte und bellte. Elvis schaute schon nach dem Motto "Lauf mir vor die Füsse und ich mache Matsch aus dir", aber lief weiter ohne zu scheuen.

    Ich bin super zufrieden mit dem Kleinen, er war in den letzten zwei Tagen einfach toll.


    Kleine Pause

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    ...vor der Galoppstrecke

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    Und dann noch mit Elvis: (Der Weg ist steiler als er auf dem Bild aussieht)

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    CCCSpeedy ; Vielen lieben Dank! ki;9 Bei so vielen komplimenten habe ich immer das Bedürfnis alle meine Fehler aufzuzählen ^^. Aber ich kann nur bestätigen, dass er ein Schatz ist :thumbsup:

    Circle-S-Ranch ; Genau, bei dem Wetter ist es einfach wichtiger viele Schichten zu tragen :thumbsup:. Haha! Die Begegnung mit dem Shetty klingt auch witzig!

    Modelluniversum ; Genau, die Kleinen sind gegenüber den Grossen einfach zu selbstbewusst :thumbsup:. Und es stimmt, man muss sich über jeden kleinen Schritt freuen. Vieles das man für selbstverständlich hält kostet dem Pferd sehr viel Überwindung... jedenfalls versuche ich daran zu denken, wenn etwas nicht sofort klappt. Schwieriger wird es, wenn man nur noch Rückschritte sieht, diese Zeit wird sicher auch kommen.

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    Los geht's mit dem Wochenbericht ;)

    Am Montag waren die RB und die RB von Elvis (ich müsste neue Bezeichnungen für sie finden, das klingt verwirrend :D) ausreiten. Es lief alles gut. Elvis war brav (er hatte in den letzten Wochen bei ihr immer wieder im Galopp gebuckelt, dabei haben wir alles bis ins kleinste Detail besprochen, aber sie scheint nicht anders als ich zu reiten :/). Am Mittoch ritten die beiden wieder aus, mit Zwischenfall dieses Mal. Elvis lief den ganzen Ausritt hinter oder neben Hera und seine Reiterin fragte, ob sie nicht vorne galoppieren dürfte, weil sie sich damit sicherer fühlen würde. Leider war Elvis wohl davon verunsichert, dass er Hera nicht mehr sah, ausserdem dämmerte es. Er galoppierte wohl normal an, bockte nach zwei Galoppsprüngen aber, senkte den Kopf und machte kehrt. Seine RB ist gestürzt und ihr schmerzt jetzt die Schulter. Elvis soll sofort stehen geblieben sein, und nach ihr geschaut haben.


    Gestern war ich mit ihm im Dorf spazieren. Es war schon Nacht, also eine perfekte Übung. Er trug zum zweiten Mal Gamaschen, was ihn nicht störte. Bis zum Dorf lief er sehr entspannt. Ein bellender Hund, den er in der Dunkelheit nicht sah, brachte ihn aber aus dem Konzept. Er war dann komplett abgelenkt und nahm mich deshalb nicht mehr wirklich wahr. Teilweise versuchte er hinter mir Schutz zu suchen, bzw. rempelte mich an. Dann gingen die Bahnschranken zu und der Zug kam. Ich hatte Mühe ihn zu halten... aber nicht weil er weg wollte, sondern weil er das Monster aus Metal noch näher ansehen wolllte :D... wir liefen wieder Richtung Hof, aber drehten unten wieder um und liefen das Dorf ein zweites Mal hoch, weil er mir noch zu hektisch war. Er begann sich langsam zu entspannen. Auf dem Rückweg wurde er auch nicht viel schneller, wofür sich meine kurzen Beine bedanken...


    Vor dem Spaziergang hatten wir so einen schönen Sonnenuntergang:love:

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    Minouche mit leuchtenden Augen und Kettensäge im Hintergrund... Dabei ist Halloween schon lange vorbei?

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    Heute war ich nicht wirklich fit, aber ich entschied mich trotzdem dazu, mit Elvis zur Reithalle zu fahren. Als wir dort ankamen fiel mir schon auf, dass er ruhiger war als das letzte Mal. Er rief nicht nach anderen Pferde und hatte in der Stallgasse auch keine Angst. Der Besitzer fuhr direkt los und ich musste Elvis alleine satteln. Er blieb zwar nicht völlig ruhig stehen, aber er tänzelte auch nicht herum. In der Halle liess ich ihn erstmal laufen. Nach guten 10 Minuten Schritt um die ganze Bahn liess ich ihn abtraben. Er blieb aber auf dem Zirkel in dessen Mitte ich stand, als würde ich eine unsichtbare Longe halten. Auch im Galopp versuchte er nicht auf den anderen Zirkel zu wechseln. Ich «longierte» ihn so auf beiden Händen. Dann stieg ich auf und wir gingen ein paar Runden Schritt bevor die Arbeit wirklich losgehen konnte. Zuerst versuchte ich ihn im Schritt locker zu bekommen… Ich hatte von der Reitlehrerin ja die Aufgabe bekommen, ihn zu biegen, um das Bein zu legen und, dass er sich vorne fallen lässt. In der ersten Viertelstunde war er ziemlich hart im Maul. Vielleicht habe ich auch Fehler gemacht. Ich weiss im Nachhinein z.B., dass ich ihm zeitweise den inneren Zügel nicht gegeben habe :pinch:. Wir trabten und galoppierten auch, aber da ich immer durch den Steigbügel rutschte, weil sie zu lang waren, habe ich dieses Mal mehr Schrittarbeit gemacht. Wie immer galoppierte er sehr artig. Auf der linken Hand wollte er nicht wirklich an der Wand bleiben, aber daran ist eher mein schwaches inneres Bein schuld. Danach wollte ich weiter an den Vorhandwendungen üben. Auf der linken Hand (seine schlechte) wollte es nicht klappen. Dafür nahm er mir auf der rechten alles vorweg. Er ist einfach zu schlau! Ich musste mehrmals anhalten und wieder anreiten bevor ich es versuchen konnte ohne, dass er schon von selbst die Hinterhand reindrückt. Dann klappte es aber ganz gut. Schliesslich kommt mein Highlight: Die letzte Viertelstunde. Ich habe mich wirklich bemüht die Zügel kürzer zu nehmen und mit dem inneren Bein gegen den äusseren Zügel zu treiben. Er wurde immer runder und lief am Zügel. Es war nicht wirklich konstant, aber er suchte den Weg nach unten und an die Hand, was mich so freute! Zeitweise hatte ich nur noch ein Federgewicht in der Hand und er schnaubte ab. Der Höhepunkt kam, bei einem Übergang zum Trab. Er lief schön rund und ich liess ihn antraben. Die ersten Schritte lief er wie ein betrunkenes Lama (Also Kopf oben, wie immer), aber dann war sein Hals Waagerecht und die Nase suchte den Kontakt nach unten. Ich parierte ihn durch und wir machten noch ein paar 8-ten im Schritt. Dann begann er sich dem Kontakt zu entziehen und sich einzurollen. Ich interpretierte es als «Ich bin müde» und beendete das Ganze mit ein paar Runden am langen Zügel. Als wir auf den Besitzer warteten alberten wir noch etwas rum. Nach dem reiten ist er eigentlich immer sehr anhänglich und auf mich fixiert. Ich nutzte es aus und lief mit ihm durch die Halle. Ich schlug Haken und er wendete sich sofort zu mir, wich mit der Hinterhand. Als ich das Gefühl hatte, dass er ganz bei mir war, probierte ich etwas, von dem ich dachte, dass es nie und nimmer klappen würde: Ich rannte in gerader Linie so schnell ich konnte los. Ich schaute über die Schulter und sah wie er den Kopf schüttelte, einen grossen Satz nach vorne machte und auf mich zu galoppierte <3. Ich weiss nicht wie verrückt das klingt, aber es gehört definitiv zu meinen schönsten Erlebnissen mit ihm. Zwei Schrittrunden später fand er es spannender seine Trense zu essen als mir zu folgen. Schliesslich hatte er noch Spass die Stangen zu «jagen» während ich sie wegräumte.

    Ich habe alles so detailliert erzählt, weil er heute einfach so toll mitgearbeitet hat und mir zum ersten Mal das Gefühl gab, dass er es nicht doof fand alleine in der Halle arbeiten zu müssen. Ausserdem ist mir wieder klar geworden, wie viel ich mit diesem Pferd lerne… In den über acht Jahren Reitunterricht habe ich weniger über die Reiterei gelernt als in den paar Monaten in denen ich Elvis reiten darf. Es ist spannend zu sehen, wie er sich verändert, wenn ich an mir etwas ändere.

    Morgen werde ich entweder mit ihm ausreiten, oder spazieren, je nach Lust und Wetter :thumbsup:


    Die letzten Minuten auf dem entspannten, angenehm schwingenden Pferderücken in vollen Zügen geniessen <3

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    Auf den Besitzer warten und Quatsch machen :thumbsup:

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