• Wenn du das Apoxie ein bischen fester haben möchtest, dann lass es einfach nach dem mischen eine Weile liegen, dann beginnt es nach ca. einer Stunde fester zu werden.

    Allerdings hat man dann nicht mehr so viel Zeit, es zu verarbeiten und deshalb arbeite ich anders. Zuerst einmal bekommt das Pferd eine Schweifrübe aus Draht eingesetzt. Dann wird als erstes eine kleine Portion Apoxie angemischt und um die SChweifrübe modelliert, das braucht nur grob zu sein, da die Feinheiten erst drauf kommen, wenn das erste Teil ausgehärtet ist. Und die weiteren Partien auch immer nur stückweise modellieren, damit nicht zuviel frisches Material dran ist und Du es beim weiterarbeiten wieder mit ,,Macken,, versiehst. Mit Apoxie arbeiten verlangt auch ein wenig Geduld, wenn man bei feinen Sachen gute Ergebnisse erzielen will.

    Die Krümel, die sich beim modellieren bilden, kann man mit einem feuchten Borstenpinsel glätten. Dabei immer in Richtung der ,,Haare,, pinseln und den Pinsel nicht zu nass machen.

  • Angehärtetes apoxie verbimdet sich nicht mehr mit der unterlage. Gibt dann risse, ebenso wenn man nach fortgeschrittenem härtungsprozess dran rumdrückt. Also immer nur frisch angemischt verarbeiten.

    Bei schweifcusts brauch man ein drahtinnenleben auf dem man mit vielen (!) Schichten arbeitet. Von groben ins feine. Dann hälts auch und man zerdrückt sich nichts

  • Für Modellierarbeiten am Body (Exterieur) arbeite ich auch ausschließlich mit frisch angemischtem Apoxie, da es in der Tat dann besser mit der Unterlage haftet und weich und formbar ist. Für anzumodellierendes Langhaar lasse ich es ca. 30 Minuten liegen, dann ist es schon etwas fester, aber noch geschmeidig genug, dass es haftet und formbar ist. Aber es sitzt dann einfach besser, besonders, wenn Mähne und Schweif "im Wind fliegen" sollen..... So habe ich mit dieser Methode gute Erfahrungen gemacht und gebe es gerne weiter.

  • Man kann auch noch anders arbeiten, vor allem beim Schweif:

    Zuerst einen kleinen Klumpen Apoxie anmischen, dann daraus winzige Kügelchen Formen, ca. 2 mm Durchmesser. Dann alles ca. 45 Minuten liegen lassen, dann aus jedem Kügelchen in der Innenfläche der Hand einen ganz dünnen Strang rollen.

    Und diese ganz feinen Stränge setze ich dann in weiches Apoxie, dass ich grob auf einen Draht modelliert habe. Sie sind beim Ansetzen schon leicht fest, aber noch weich genug, um sie dann wie im Wind fliegend zu formen und sie kleben nicht sofort mit den anderen Strängen zusammen, man bekommt also einzelne Spitzen. Weiter oben am Schweif kann man dann noch etwas frisches Apoxie dran setzen und das ganze dann am Pferdekörper anmodellieren.