CHIO Aachen

  • Wenn auch etwas verspätet, wie angekündigt, einen kleinen Einblick vom CHIO. Ich war das erste Mal live vor Ort und war doch wegen der Größe beeindruckt. Bisher kannte ich nur die Umgebung von der Soers. Ich hatte für den Freitag Karten fürs Springen und am Samstag Geländeritt. Marathon Fahren war umsonst. Ich hatte zum Glück einen Tribünenplatz wo etwas Wind war. Wie in Hamburg war ich auf der "Jagd" nach den irischen Reitern.

    Ich war gleich morgends da und habe dort viele Promis beim Abreiten und Vorbereiten gesehen.

    US Ami Bezzie Madden

    Maul voll Soers:

    Es begann dann bald die Springen. Ich hatte das Glück, an dem Tag die Deutsche, Irische und Amerikanische Nationalhymde zu hören.

    Unverkennbar Christian Ahlmann:

    Marcus Ehning und Funky Fred. Das Marcus den CHIO später gewonnen hat, gönne ich ihm vom ganzen Herzen.

    Maurice Tebbel, der in Hamburg auf der Tribüne über mich geklettert ist:

    Dann kam irgendwann das Jagdspringen, mit Full Speed durchs Wasser und durch den Parcours. Ingrid Klimke:

    Michi Jung:

    Andreas Ostholt:

    Meine irische Rennsemmel: Cian O`Connor:

    Zwischendurch war die Siegerehrung der Gespannfahrer, hier die dt.Mareike Harm:


  • Am Nachmittag war ich dann froh, wieder "at home" zu sein. Hatte mir zwei Tage vorher den kleinen Zeh an meiner Postkiste gestoßen und der war nun blau. Am nächsten Tag soll es ins Gelände gehen, nur was da auf mich zukam, wußte ich bis dato noch nicht.

    Am nächsten Tag dann wieder inne Soers, Geländereiten und Gespannfahren. Ich bahne mir meinen Weg über die knochentrockene Wiese, wo noch die Reifenspuren des Treckers vom Bauern vom letztem Regen eingebacken waren. Also auch zur Abwechslung Geländegehen für die Zuschauer. Ich peilte den Rolexkomplex an, das Teil mit der Brücke.

    Andreas Dibowski:

    Doch ich blieb nicht lange dort, es wurde langsam heiß und kein Schatten. Ich bin dann mit meiner Bekannten dann langsam von Hindernis zu Hindernis gegangen, damit wir dann für die letzten Reiter im Station waren. Ich humpelte so gut es ging über die Buckelpiste. Vorteil dort ist, es sind keine Hunde erlaubt, keine Haufen oder unerzogende Hunde dort oder Leinen, über die man stolpern konnte.

    Schwedische Reiterin Anna Freskgard beim Eulensprung:

    Sandra Auffarth kurz vor der Aufgabe:


    Dibo mit Butts Avedon:

    Running Sushi: Reiter aus Japan

    Samantha Birch aus Australien:

    Langsam kam ich ins Stadion und stand dann vor der WDR Kameraplattform, die beim Einritt ins Stadion stand. Dann kam irgendwann Kai Rüder.

    Trotz einiger kleiner Pannen wurde Ingrid Klimke stürmisch begrüßt:

    Auch Julia war die Enttäuschung über die verpatze Chance auf Gold anzusehen:

    Danach sind wir noch etwas bummeln gegangen doch nichts Gescheites gefunden. Dann haben wir das Stadion verlassen und im Gelände nach wenig Schatten gesucht und auf den Start der Gespannfahrer gewartet.

  • Durch das ganze Gelaufe spürte ich meinen Zeh irgendwie nicht mehr, vielleicht tat das Ganze auch gut. Ich hatte schon einige Hindernisse für die Fahrer beim Abgehen der Geländestrecke aufgenommen.

    Und dann ging es los mit den ersten Fahrern. Versucht mal, ein Gespann im vollem Tempo komplett aufs Foto zu bekommen.

    Da ging es mal rechts herum...


    ..mal links herum...


    Mit Full Speed aus dem Hindernis:

    Und dann ein Paar Pferde nah an der Linse vorbei:

    Als wir an diesem Hindernis standen, kam ein Quardfahrer angeschossen, nur wir ahnten nicht, das es der austr. Fahrer Boyd Exell war, der wegen eines kaputten Beines die Strecke abgefahren ist und auch später mit dem Gespann den Kurs absolvierte. Von so einem Mann können sich die verweichtlichen Fußballspieler eine große Scheibe von abschneiden.

    Bald taten uns beide die Beine weh, hatten auch einen schönen Sonnenbrand bekommen und somit traten wir den Rückweg zum Auto an. Dabei entstand die Aufnahme:

    Dann kam uns noch dieses Gespann entgegen:

    Wir passierten die Start-Und Ziellinie und dann hatten wir das Gespann von M.Bauchle neben uns.

    Es waren zwei schöne Tage dort, nur viel zu warm. Jedes Jahr muß ich das nicht haben, aber einmal sollte man das mal live miterlebt haben. Die Bräune vom Sonnenbrand sieht man immer noch und nach fast zwei Monaten war auch der blaue Zeh verschwunden.

  • Toll :)

    Richtig schöne Einblicke, vielen Dank :thumbsup:


    Kostet das an der Geländestrecke auch was?

    Früher war das wohl mal umsonst, aber mich würde interessieren, wie es mittlerweile ist. :)

  • Vielen lieben Dank für die Worte.:*


    Die Eintrittskarte für den Geländeritt gilt solange für das Stadion und das Gelände drum herum bis der letzte Reiter durchs Ziel ist. Danach muß man das Stadion verlassen, kann aber noch auf dem Gelände bleiben so wie ich das mitbekommen habe. Wenn man aber das gesamte Gelände verläßt, benötigt man eine andere Eintrittskarte, um wieder auf das Gelände zu dürfen. z.B eine für die Springen.

    Für die Geländefahrt der Vierspänner braucht man nichts zu bezahlen, die haben einen Sponsor. Aber um in das Stadion und zu den Shops zu kommen, braucht man eine Karte. Allerdings dürfen dann dort auch Hunde mitgenommen werden, zumindest für das Gelände.

    Erfährt man aber alles auf der Homepage vom CHIO. Ich hatte zum Glück einen privaten Führer.;)