(RPG) Gestüt und Reiterhof Silberblick

  • Emely


    Nachdenklich sah ich Natalie an ehe ich erwiderte: „Okay ... Lassen wir es einfach so im Raum stehen. Ist jetzt so und gut ist es. Ich weiß, dass Milo mich liebt. Da ist das vergangene jetzt auch egal.“ Ich lächelte ihr kurz zu. Als Natalie mich auf Jungpferdeausbildung ansprach antwortete ich verdutzt: „Erfahrung mit Hengsten ja. Und mit Jungpferden auch. Nur die Kombination Hengst und Jungpferd hatte ich noch nicht. Weshalb fragst du?“ Q stupste mich an und spielte dann mit seiner Lippe an meinen Haaren rum. Ich lächelte und schob seinen Kopf sanft weg und verließ die Box.

  • Natalie


    ,, Nur so, er scheint dich zu mögen," meinte ich nun lächelnd zu ihr. War keine schlechte Idee Emely mal mit Q arbeiten zu lassen. ,,Du musst natürliche nicht mit ihm arbeiten wenn du nicht willst," fügte ich nun hinzu und sah wie der junge Hengst mit ihr umging. Mit Simon musste ich auch noch sprechen ich wollte etwas von ihm wissen. Also nahm ich mein Handy und tippte eine SMS an ihn. *Hab noch ein paar Fragen an dich. Liebe Grüße Natalie,* schrieb ich ihm kurz.


    Jayden


    ,, Nichts da Mond und schon gar nicht mit Natalie, die machte mir das leben zur Hölle, schließlich liebte sie Simon und nicht mich," meinte ich nun entschlossen zu den beiden. ,, Außerdem glaube ich das Natalie noch mal mit dir reden will Simon, wegen der Kinder," meinte ich dann zu Simon. Natalie machte sich ein bisschen Sorgen ob in Simon's Familie Erbkrankheiten waren, natürlich sagte ich ihm das nicht. Aber ich kannte Natalie gut sie würde nicht nur über das mit ihm reden.

  • Milo


    ‚Ihr seid beide bescheuert und nicht mehr zu retten, echt..‘, kopfschüttelnd machte ich auf dem Absatz kehrt und ging zurück in die Futterkammer, wo ich eilig die Eimer fertig machte, die Pferde fütterte und dann mit dem Rausstellen begann.

    Bevor ich jedoch mit dem Ausmisten der Boxen begann, machte ich mich auf den Weg zu Tante Nora ins Büro.

    Hoffentlich war sie da. Es war Zeit, hier zu kündigen und endlich aus diesem Kindergarten auszubrechen.

    Der Vorfall mit Jayden gerade hatte meinen Entschluss höchstens noch gefestigt.

    Leise klopfte ich an die Tür und wartete, bis Nora oder Andreas oder wer auch immer da war, mich hinein bat.

  • Emely


    Ich sah den jungen Hengst an. Er war knuffig. Ohne Zweifel. „Wenn es mal irgendwo eng wird helfe ich gerne aus. Aber generell werde ich nicht die Zeit haben. Ich schaue mir heute ein zweites Pferd an. Dann werde ich wohl voll ausgelastet sein.“ Ich lächelte Natalie an und fügte dann noch hinzu: „Na gut ... Ich mache mich mal auf den Weg nach draußen und schaue dass ich meinen Bruder mal anrufe.“ Ich zwinkerte ihr zu und ging nach draußen. Als ich um die Ecke bog sah ich, dass vor dem Stutenstall eine ganze Menge Leute standen. Ich ging auf die Gruppe zu und registrierte dann dass Simon wieder übel zugerichtet wurde. „Mein Gott ... Als ich gesagt habe ich lasse die Action hier, habe ich nicht an solche Dramen gedacht. Was ist denn bitte hier passiert?“ Ich sah fragend in die Runde.

  • Natalie


    Ich war vollkommen zufrieden als Emely immerhin meinte das sie vielleicht ab und zu mal was mit ihm machen würde. Allerdings fragte ich mich was Grace sich dachte sich nicht um ihn zu kümmern obwohl ich ihn ihr gegeben hatte. Ein zweites mal nahm ich also mein Handy raus. *Kannst du dich auch mal um Q kümmern zwischen Joel und Matador. Und bevor ich es eigentlich vergesse wo ist eigentlich Anna. Gruß Natalie,* schrieb ich nun meiner Freundin.


    Nora


    Ich saß im Büro als es an der Tür klopfte. ,,Herrein," rief ich nun freundlich in der Hoffnung der vor der Tür würde es hören.

  • Milo


    Als das obligatorische ‚herein‘ ertönte, öffnete ich die Tür und musste lächeln, als ich Tante Nora hinter dem Schreibtisch erblickte. Eine Lesebrille auf der Nase, die ihr gut stand und mit einem Becher Kaffee in den Händen las sie etwas am Bildschirm, als ich eintrat.

    ‚Hi Tantchen‘, zog ich sie grinsend auf und trat dann um den Schreibtisch herum

    neben sie, um sie zur Umarmung zu begrüßen.

    ‚Wie geht es dir?‘

  • Joel Steiner

    Am liebsten wäre ich noch mit ihr hier liegen geblieben, doch da hatte sie bereits einen Blick auf die Uhr geworfen. Zu spät. Jetzt wollte sie aufstehen. Leider.

    Auf ihre Frage hin lächelte ich dennoch. "Ich dachte, ich nehm mir heute die Zeit... ich sollte am Nachmittag sowieso ins Cafe, dort aushelfen." Resigniert seufzte ich. "Haben wir denn überhaupt keine Zeit mehr?", fragte ich leise und schob ihr Haar beiseite, um ihren Nacken küssen zu können.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Simon

    Als Milo nun verschwand, beschloss auch ich es ihm gleich zu tun und mich wieder an die Arbeit zu machen. Ich blickte zu Jayden und meinte nur: "Lass mich einfach in Ruhe, okay. Du uns Natalie könnt mich beide mal,...". Dann blickte ich zu Cathy und meinte: "Gehst du noch mit zu den Youngsters? " Ein wenig überrascht fragte sie ob ich nach Jaydens Attacke wirklich so fit war, dass ich jetzt misten könne. Achselzuckend nickte ich. "Wird schon gehen,....".

    In dem Moment tauchte Emely auf und fragte was hier geschehen sei. Achselzuckend erwiderte ich mit einer Geste zu Jayden: "Dem Kerl da wurde ins Gehirn geschissen und dann ist er mit seiner Krücke durchgedreht,...".

    Dann machte ich mich mit Cathy gemeinsam auf den Weg zu den Jungpferdeställen. In dem Moment meldete sich mein Handy. Ich las die Nachricht.Natalie wollte mal wieder was von mir. Mal ganz was Neues. Wie auch immer. Das konnte warten. Ich steckte das Handy ein. Kurz darauf erreichten wir die Koppel der jungen Stuten. Am Tor trat ich auf Cathy zu und meinte: "Warte mal, da ist noch was,...". Sie drehte sich zu mir um und blickte mich fragend an. Dann zog ich sie einfach in meine Arme und küsste sie woraufhin sie den Kuss erwiderte. Erst nach einer Weile lösten wir uns wieder von einander und machten uns dann ans abäppeln des Laufstalles und der Koppel.

  • Grace


    Genüsslich schloss ich die Augen. Was sollte es schon, heute ein wenig später zu kommen?

    Natalie war eh immer zu mit Simon beschäftigt, würde sie vermutlich gar nicht merken.

    ‚Mh, doch, genug Zeit für eine Runde Frühsport mit kuscheln haben wir noch‘, schnurrte ich und eine Gänsehaut überzog meinen Körper, nachdem er mich geküsst hatte.

    Langsam drehte ich mich wieder zurück, so das ich auf der Seite lag und Joel ansehen konnte, in seine schönen Augen blicken konnte.

  • Emely


    Okay. Alle Anwesenden sind angepisst. Nachdem Simon und Cathy einfach gegangen waren setzte auch ich meinen Weg kopfschüttelnd fort. Das hier war doch nicht mehr normal. Ich ging über den Hof zu einer ruhig gelegenen Bank und rief Sven an. Dieser meldete sich auch prompt: „Hey Monster. Na? Alles klar?“ Ich seufzte und antwortete: „Klar sieht anders aus.“ Ich erzählte ihm von gestern. „Oh man Em ... Wärst du lieber zu mir nach Dänemark gekommen.“ „Nein Sven. Ist schon gut so. Ich glaube ich muss dir noch mehr erzählen ...“ Dann beichtete ich ihm meine vergangenen 5 Jahre und das was die letzten Tage passiert war. Nach einem langen Moment der Stille sagte Sven: „Mensch Em ... Warum hatte ich keine Ahnung? Ich hätte dich beschützen müssen. Wieso hast du denn nichts gesagt?“ „Ach ... Du hast doch gerade als Musikmanager angefangen und dir dein Leben in Dänemark aufgebaut. Das wollte ich nicht kaputt machen.“ „Du hättest überhaupt nichts kaputt gemacht Süße ... Und ich bin verdammt froh, dass du Milo kennengelernt hast. Wenigstens hat er seinen Job richtig gut gemacht.“ Sven klang frustriert. Ich antwortete: „Naja ... Ist jetzt vorbei. Aber genau Milo ist der Grund weshalb ich es nicht bereue nicht nach Dänemark gegangen zu sein.“ Ich musste selig lächeln bei den Gedanken an ihn. Sven und ich unterhielten uns noch eine Weile. Kurz vor dem Beenden des Gespräches sagte ich ihm noch meine Unterstützung für sein soziales Projekt zu. Ich hatte es gerade eben wirklich getan. Die Vergangenheit verdrängt und die Flucht nach vorne gesucht. Es fühlte sich gut und richtig an. Jetzt musste ich noch die Anzeige hinter mich bringen, um ein für allemal abschließen zu können.

  • Nora


    Ich war ein wenig verwundert als Milo ins Büro trat. ,, Guten Morgen Milo, mir geht es gut und dir, du hast sicher auch schon gehört das ich bald Oma werde. Hach ich freue mich ja so das Natalie auch endlich glücklich ist und vielleicht auch blad heiraten wird, schließlich wird es doch langsam mal Zeit, Andreas und ich werden schließlich auch nicht jünger," begrüßte ich Milo freundlichen und bat ihn gleich darauf sich zu setzen.


    Natalie


    Nachdem ich mich von Q verabschiedete hatte machte ich mich nun auf den Weg zu den Jungstuten, ich wollte nach Plessuren sehen, schließlich konnte auch ein junges Pferd sich verletzen. Bei den Stuten angekommen sah ich Cathy und Simon und er küsste sie. Schlagartig wurde mir schlecht allerdings ging ich auf die beiden zu und sah sie an. ,, Schön das ich es so erfahren muss Simon, ich dachte ich hätte noch eine verdammte Chance bei dir, aber sie ist dir ja anscheinend wichtiger als die Mutter deiner Kinder," warf ich ihm nun an den Kopf. Cathy war bei mir nun unten durch aber das würde ich ihr später sagen. Nun allerdings kam es mir wirklich hoch und ich übergab mich voll in die Richtung von Simon. Er konnte ruhig wissen das er mir weh tat und das gerade mehr als Kai.

  • Milo


    Dankend setzte ich mich ihr gegenüber auf den Stuhl, unterdrückte gerade noch ein augenrollen; schon wieder Natalie. Überall wo man hier hinkam war Natalie Thema Nummer eins bei bestimmten Leuten.

    Ich schluckte den Kommentar, der mir auf der Zunge lag, runter und setzte ein Grinsen auf: ‚Oh ja, schön, wirklich. Glückwunsch Tante Nora. Ich glaube zwar nicht, dass sie so bald heiraten wird, aber dafür übernehme ich das. Das ist unter anderem auch der Grund, warum ich mit dir sprechen muss. Ich würde gerne nächste Woche für zwei Wochen Urlaub einreichen. Da ja urplötzlich James wieder da ist, braucht ihr mich ja eigentlich eh nicht mehr.. Und deswegen dachte ich, mache ich den April nach dem Urlaub noch zu Ende und würde dann gern wieder in einer Kanzlei arbeiten. Also nur wenn ihr mich braucht, sonst kann ich auch vorher aufhören..‘

  • Simon

    Ausgerechnet als ich zwischendurch noch einmal zu Cathy trat um sie zu küssen tauchte natürlich Natalie auf. Welch verdammt schlechtes Timing. Naja, hatte sie es nun auf die harte Tour erfahren müssen. Ich lächelte ihr vorsichtig entgegen und erwiderte: "Sorry, dass du es auf die harte Tour erfahren hast, aber dass wieder was zwischen Cath und mir läuft, hat sich quasi gerade erst ergeben....". Als sie mir nun jedoch vorwarf, dass sie glaubte nich eine Chance zu bekommen, verdrehte ich kurz leicht die Augen, "Sorry, aber wie viele Chancen erwartest du denn noch? Ich hatte dir bereits mehrere Chancen gegeben bevor ich mit dir Schluss machte."

  • Nora


    Verwundert sah ich Milo an als er meinte das Natalie nicht so bald heiraten würde, er aber schon. ,, Schön zu hören wer ist denn die glückliche wenn ich fragen darf oder ist es inzwischen vielleicht ein er," fragte ich Milo nun lächelnd. Es freute mich das er nun doch wehn gefunden hatte. ,, Den Urlaub bekommst du natürlich und ab ersten Mai kannst du dann auch wieder Anwalt werden, möchtest du mit deiner zukünftigen denn auch hier wohnen bleiben, schließlich könnte mein Enkelkind jemanden zum spielen gebrauchen," meinte ich dann zu ihm.


    Natalie


    Er lächelte mich an und entschuldigte sich bei mir. ,, Wenigstens noch eine, aber die ist ja nun hin," meinte ich nun mit tränen in den Augen zu ihm. Ich wusste nicht ob ich damit klarkommen würde wenn er Cathy liebte. ,,Um erhlich zu sein Simon bin ich mir auch nicht sicher ob ich möchte das Cathy sich um unsere Kinder kümmert wird sie doch mit ihrem genug zu tun haben," meinte ich nun zu ihm. ,, Genau darum wollte ich das du bei mir bleibst, am Ende stehen wir wahrscheinlich beide ohne dich da weil dir drei Baby's zu viel sind," fügte ich dann hinzu. Natürlich konnte ich das nicht wissen aber ich wollte Simon wenigstens ein Baby ersparen und da das mit seinen schlecht ging war es das Baby von Cathy.

  • Simon

    "Oh, du hast dir ja mal richtig Gedanken gemacht. Gedanken die sich nicht nur um dich drehen,..." erwiderte ich sarkastisch. "Aber weißt du was, Natalie, auch wenn du mir vielleicht im Moment nicht nicht glaubst, ich denke, dass mit uns wäre auf Dauer nicht gut gegangen, vielleicht, wenn du von Anfang an ehrlich zu mir gewesen wärst und nicht immer so egoistisch nur auf dich bezogen gewesen wärst,..." weiter kam ich nicht denn nun legte Cathy mir ihre Hand auf die Schulter und meinte: "Hey, lass gut sein, es ist sicher auch so schon hart genug für sie,...". Dann wandte Cathy sich an Natalie und meinte sanft und ein bisschen verlegen: "Sorry, Natalie. Ich habe wirklich lange meine Gefühle unterdrückt aus Rücksicht auf dich und euer Kind, habe die letzten Tage versucht Simon nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen um es mir einfacher zu machen.... Aber als Emely mir gestern erzählte dass Simon mit dir Schluss gemacht hat und er mich vorhin im Stall zur Rede stellte, da konnte ich nicht mehr, es platzte einfach aus mir heraus. Ich konnte ihn nicht wieder anlügen, er hätte es eh durchschaut, das hat er schon immer,...". Sie warf mir einen kurzen Seitenblick zu, dann blickte sie wieder Natalie an und fügte noch hinzu: "Auch wenn du mir wahrscheinlich jetzt am liebsten den Kopf abreißen willst, aber vielleicht kannst du Simons Entscheidung irgendwann ja akzeptieren, immerhin werden unsere Kinder wohl unweigerlich mehr oder weniger gemeinsam aufwachsen...".

    Ich starrte Cathy an. Wieder einmal staunte ich über ihre Gelassenheit und ihr Verständnis Natalie gegenüber.