(RPG) Gestüt und Reiterhof Silberblick

  • Milo


    Ich registrierte, das Mélovin aufgetaucht war und mélovintypisch mit blöden Sprüchen um sich warf.

    Als Emely mich auf dem Sofa platzierte, wurde ich endlich wieder klarer.

    ‚Wow, Emmy, was machst du nur mit mir?‘, konnte ich mich nur wiederholen und den Kopf schütteln, während ich Mélovin irgendwie fasziniert beim Koksen beobachtete.




    Mélovin


    Nachdem ich mir die erste Line mit Hilfe eines eng gerollten 100€ Scheines einverleibt hatte, grinste ich die beiden an: ‚Ihr seid ein richtig süßes Pärchen, wisst ihr das?

    So, also, eigentlich dürftet ihr jetzt Ruhe von diesem, sorry, Blondchen, widerlichen Penner, haben. Er ist zwei Finger und etliche Euros leichter. Ach abpropro, wie möchtest du die Kohle haben? Bar oder eingezahlt?‘, zwinkerte ich ihr zu.

    ‚Es gibt, meinen Recherchen nach, auch noch einen Bruder‘, kramte ich in meinem Gedächtnis.

    ‚Ich würde vorschlagen, das Geld gerecht zu teilen, das heißt, du bekommst auf jeden Fall mehr, wenn man bedenkt, was du durchmachten musstest..‘, sagte ich dann bedauernd zu Emely.

    Eigentlich war ich ein sehr empathieloser Mensch, aber sie tat mir einfach nur sehr sehr leid.

    ‚Aber im Endeffekt ist das eure Entscheidung, lasst es uns einfach wissen‘, ich räusperte mich, war jetzt wieder ganz der Alte nach dem minimalen Gefühlsausbruch.

    ‚Wir werden ihn und jeden seiner weiteren Schritte und Handlungen natürlich weiter streng beobachten. Macht euch keine Sorgen, sollte er noch einmal was in diese Richtung versuchen, bezahlt er mit mehr als nur zwei Gliedmaßen. Das hab ich ihm aber glaub ich auch ganz eindrucksvoll und nachhaltig klar gemacht..‘, lächelte ich fies und meinte dann lächelnd: ‚Ach ja, irgendwas alkoholisches wäre nicht schlecht.

    Habt ihr Fragen?‘

  • Emely


    Ich registrierte Milos faszinierten Blick zu Mélovin und dem Koks, rollte die Augen und knuffte ihm in die Seite. Das mit den Fingern schockte mich im ersten Moment. Ich rang kurz nach Fassung, lächelte und antwortete: „Okay. Wir werden sehen. Dass du ihm das eindrucksvoll klargemacht hast glaube ich dir sofort ... Ach das mit dem Geld ... Du wirst ja sicherlich auch noch bezahlt. Behalte deinen Teil und zahle den Rest aufs Konto ein. Mit Sven komme ich schon klar. Das kläre ich dann. Mit Geld kann man die letzten Jahre eh nicht aufwiegen. Die verlorene Zeit gibt mir eh keiner zurück.“ Eine trockene, bittere aber sehr wahre Erkenntnis. Ich stand auf um etwas Alkohol zu holen, den ich in wohlwissender Voraussicht auch eingekauft hatte, wandt mich dann nochmal um und sagte herzlich: „Danke Mélovin.“ Nun zog ich los und holte ein Glas, die Flasche Tequila und schenkte Mélovin davon ein als ich zurück im Wohnzimmer war

  • Grace


    Seufzend und voller Genuss schloss ich die Augen, lebte und erlebte einfach den Moment mit ihm.

    Seine Hände auf meinen Hüften fühlten sich so genau richtig an.

    Langsam legte ich meine Arme um seinen Nacken um mich noch näher an ihn ranzudrücken, seine Küsse noch intensiver zu spüren und seine Haut unter meinen Händen zu fühlen.



    Mélovin


    ‚Danke dir, Schätzchen‘, grinste ich und nahm das randvolle Glas puren Tequila entgegen, trank sofort einen großen Schluck ab und legte dann bequem die Füße auf den Tisch.

    ‚Tja, wenn ihr ansonsten keine Fragen mehr habt, trink ich noch mein Glas leer und mach mich dann auch schon wieder vom Acker. Die Geschäfte rufen‘, lachte ich und lehnte mich im Sessel zurück, schloss kurz die Augen und atmete tief durch.

    ‚Schade, ich hätte gern Milos Hintern bekommen, aber der gehört wohl jetzt dir‘, zwinkerte ich Emely dann zu, die sich auch wieder aufs Sofa gesetzt hatte.

  • Emely


    „Oh tut mir leid dich enttäuschen zu müssen“, gab ich ironisch zurück. „Aber so wie es aussieht muss ich den hier erstmal wieder klar bekommen. Ich habe keine Ahnung was mit dem los ist!“ Ich lachte. Ob Milo heute nochmal zu sich kommt stellte ich gerade ernsthaft in Frage. Ich stand mit einem Mal auf und sagte dann: „Gut ... Dann trink du mal leer. Vielleicht ist Milo ja noch zur Konversation fähig wenn ich weg bin. Ich muss nämlich nochmal nach Thunder schauen! Mach‘s gut Mélovin und ... Nimm es mir nicht übel wenn ich das so sage ... Aber ... Auf ein nicht so baldiges Wiedersehen.“ Dann machte ich mich auf den Weg zum Stall der Wallache.

  • Joel Steiner

    Der Augenblick hätte schöner vermutlich nicht sein können. Sanft streichelte ich Grace weiter, während ich sie küsste. Doch die Frage, die sie gestellt hatte, bohrte sich weiter in meinen Kopf. Was war das hier? Ein Seitensprung für sie, wenn auch kein einmaliger, so viel war klar. Doch war es vielleicht noch mehr? Und warum war das überhaupt so wichtig für mich? Ich musste mir dringend klar darüber werden, was ich dachte und fühlte. Auch keine neue Erkenntnis.

    Jetzt allerdings wandte ich mich Grace' Hals zu, strich sanft mit meinen Lippen über die weiche Haut. Ich sollte genießen, dass sie hier war, und die Zeit nutzen. Den Kopf konnte ich mir später noch zerbrechen, egal, wie aufdringlich die Gedanken waren. Jetzt sollten sie einzig und alleine Grace gelten.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Mélovin/Milo


    Ich lachte laut über Emelys letzte Aussage und verschluckte mich dann beinahe am Tequila, was wohl auch Milo wieder lebendig werden ließ.

    ‚Tequila?‘, fragte ich ihn und hielt ihm mein Glas hin, was er kopfschüttelnd ablehnte.

    Als Blondchen dann schließlich die Wohnung verlassen hatte, erkundigte Milo sich nach meinem Preis, was ich mit einer abwertenden Handbewegung abtat.

    ‚Ich hätte gern noch mal ne Runde mit dir gekokst, mein Freund, aber lassen wir das. Ist schon okey so, das war ein Gefallen unter Freunden.

    Genieß dein Leben mit Blondy.‘

    Nach einer Weile in der unser Gespräch so dahin plätscherte und mein Glas sich leerte, verschwand ich lautlos in der Dunkelheit, zu Boris und Max in den Panamera, nachdem ich mich überschwänglich von Milo verabschiedet hatte.

  • Emely


    Nach ein paar Minuten machte ich mich wieder auf den Weg zum Apartment. Thunder war, wie befürchtet, nicht da. Ich machte noch kurz einen kleinen Umweg über den Parkplatz. Simons Motorrad war noch da. Also schien mein Gedankengang logisch zu sein. Als ich wieder im Apartment angekommen war ging ich zu Milo ins Wohnzimmer, setzte mich und fragte: „Na? Wieder zurück in der Realität?“ Ich lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss. „Thunder ist übrigens nicht wieder da. Hoffentlich ist den beiden nichts passiert. Sie jetzt aber bei dieser Dunkelheit zu suchen erscheint mir sinnlos. Die könnten überall sein.“ Auf meine Stirn legten sich Sorgenfalten.

  • Grace


    Als er anfing, zart meinen Hals zu liebkosen, seufzte ich auf, griff mit den Händen in sein Haar und drückte ihn und sein Gesicht sanft an mich.

    Dann ließ ich meine Hände leicht über seine Schultern, seine Arme gleiten, bis ich an seiner Hose angelangte und gierig dort herum fummelte, um diese zu öffnen.

  • Milo


    ‚Ja‘, verlegen kratzte ich mir den Hinterkopf, räusperte mich.

    ‚Ja, ich bin wieder klar. Weiß auch nicht, was das war..‘, zuckte ich mit den Schultern und erhob mich jetzt langsam vom Sofa, um im Zimmer auf und ab zu gehen.

    ‚Das ist ja echt scheiße.. Sicher, dass er nicht auf der Weide steht?

    Hm. Wahrscheinlich hast du recht, aber vielleicht sollten wir doch noch mal los..‘

    Ich hatte zwar absolut keinen Plan, was das bringen sollte, aber ganz untätig sein wollte ich irgendwie auch nicht..

  • Joel Steiner

    Als sie mit ihren Händen nach meinem Kopf griff und mich vorsichtig an sich drückte, wanderten meine Mundwinkel unwillkürlich wieder nach oben, wobei ich allerdings nicht von ihr abließ. Immer noch strich ich mit meinen Lippen über ihren Hals, küsste sie sanft. Schließlich ließ sie ihre Hände über meine Arme nach unten wandern und hinterließ ein angenehmes Prickeln auf meiner Haut.


    //Wieder überspringen? :'D

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Emely


    Milos Art irritierte mich gerade etwas. Aber ich ließ mir erstmal nichts anmerken. „Ich weiß nicht ... Wenn die zwei ewig weit geritten sind ... Und ... Wie willst du denn los? Zu Fuß sind wir ewig unterwegs. Und mit dem Auto können wir auch nur die begestigten Wege abfahren ... Bzw. nur die Wege die breit genug sind. Bodenbeschaffenheit ist beim Allrad ein sekundäres Problem ...“, gab ich Milo meine Bedenken zu verstehen. Ich stand nun auf, hiel ihn in seinem Dauerlauf auf und legte die Arme um ihn. Seufzend gab ich klein bei: „Aber wenn du möchtest machen wir das.“

  • Grace


    Nachdem wir uns ein weiteres Mal geliebt hatten, diesmal dort, wo wir gestanden hatten, trug Joel mich wieder aufs Sofa, wo wir gemeinsam neben- und ineinander verschlungen liegen blieben.

    Seufzend kuschelte ich mich wieder so nah es ging an ihn, wollte ihn nicht loslassen oder riskieren, dass irgendetwas zwischen uns passte.

    Meinen Kopf platzierte ich auf seiner Brust, wo ich seinem Herzschlag lauschte und ihm durch das sanfte Haar streichelte.

  • Milo


    Als Emmy mich aus meiner Rage holte, schüttelte ich erstmal den Kopf. War wohl doch noch nicht so klar, wie ich dachte.

    ‚Ja, du hast recht, das wird nichts bringen.. Außer mit Pferden, aber selbst dann ist der Wald hier einfach viel zu groß, um die beiden vorm Morgengrauen zu finden; wenn überhaupt..‘

    Sachte strich ich an Emelys Armen auf und ab, zog sie zu mir hin und küsste sie.

    ‚Aber irgendwie hab ich ein schlechtes Gewissen, wenn wir uns jetzt noch einmal Vergnügen und Simon vielleicht was passiert ist..‘, murmelte ich seufzend.

    ‚Oder glaubst du, er ist mit dem Pferd einfach abgehauen?‘

  • Joel Steiner

    Ich lauschte Grace' Atem, als sie ihren Kopf auf meiner Brust ablegte und mir durch das Haar strich. "Dieses Mal sollten wir nicht darauf vergessen, unsere Haare nachher wieder zu richten", murmelte ich und schloss die Augen. Es war ein anstrengender Tag gewesen, der umso schöner ausgeklungen war. Eigentlich hätte ich mir nichts Schöneres vorstellen können, als mit Grace hier zu liegen und einfach den Moment zu genießen.

    Da kam mir noch etwas in den Sinn. "Weiß dein Bruder eigentlich Bescheid?", fragte ich und öffnete meine Augen wieder, um sie anzusehen. Denn wenn er es nicht getan hatte, bis er es uns regelrecht angesehen hatte, dann hatten wir ein großes Problem, denn dann hatten das vielleicht auch andere so interpretiert. Wenn er jedoch schon informiert gewesen war, dann war die Chance größer, dass ihm nur deshalb aufgefallen war, wie wir wohl ausgesehen hatten. Grace zuliebe hoffte ich, dass Letzteres eingetreten war. Nicht auszudenken, wenn ihr Mann über Umwege von dem hier erfahren sollte...

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Emely


    Ich zog lächelnd eine Augenbraue hoch: „Wer sagt, dass wir uns jetzt nochmal vergnügen? ... Ich weiß nicht ob ich das überhaupt nochmal kann, wenn du so verklärt bist danach! Ich dachte du bist mehr gewohnt.“ In meinem Monolog schwang große Ironie mit. „Abgehauen könnte ich mir vorstellen, um den Kopf freizukriegen ... Aber ich weiß es halt auch nicht. Ach man das ist verdammt schwierig zu entscheiden.“ Ich machte mir wirklich Sorgen um Simon und Thunder.

  • Grace


    Lächelnd hielt ich inne, hob den Kopf und schaute Joel in die Augen.

    ‚Ja, ich hab mich mangels Freundin bei meinem Bruder ausgeheult.. Ich denke also, Milo hat uns das nur angesehen, weil er es wusste.‘

    Das hoffte ich zumindest.

    Allerdings hatte er selber einige Erfahrungen mehr als ich auf dem Gebiet, weswegen ich mir nicht ganz einhundert Prozent sicher war, aber das sagte ich jetzt nicht, sondern legte meinen Kopf wieder auf seiner Brust ab und träumte weiter vor mich hin..

  • Milo


    Ja, da hatte Emely recht, aber noch nie hat eine Frau mir derart viel bedeutet, wie sie es tat.

    Lächelnd nahm ich ihre Hand, zog sie an meine Lippen und sagte ihr das genauso.

    ‚Ja, eine verfahrene Situation..‘, seufzte ich, ließ mich zurück aufs Sofa plumpsen und zog Emmy mit mir.

    ‚Ich denke aber, du hast recht, suchen wird nichts bringen, die können überall sein und zu zweit richten wir da nichts aus.

    Nach‘, ich blickte auf die Uhr, seit der ‚Versammlung‘ waren ungefähr vier Stunden vergangen ‚nach knapp vier Stunden sucht auch die Polizei noch nicht nach ihnen..

    Das vernünftigste wäre, bis morgen früh zu warten und dann mit mehreren Leuten einen Plan zu machen..

    Auch wenn es echt schwerfällt, die Füße still zu halten..

    Oder was meinst du?‘

  • Joel Steiner

    Nachdenklich nickte ich. "Verstehe", antwortete ich, ehe ein Lächeln auf mein Gesicht trat. "Ich verstehe auch, dass du da wohl schlecht mit dem Problem zu mir kommen konntest, aber wenn du dich sonst einmal ausheulen musst... ich will dich zu nichts drängen, du sollst nur wissen, dass das Angebot steht." Da fiel mir noch etwas ein. "Lass mich nicht vergessen, dann geb ich dir meine Nummer und dann kannst du mich zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen." So viel dazu. Ein weiteres Mal sollte ich mein Angebot allerdings nicht mehr betonen, das würde zu aufdringlich wirken. Sie sollte lediglich wissen, dass ich für sie da war, nicht das Gefühl haben, ich würde irgendetwas von ihr erwarten. Mir war sie nichts schuldig.

    Aber es war beruhigend zu hören, dass sie die Sache mit dem Wissen ihres Bruders ähnlich sah. Vielleicht hatten wir noch Glück gehabt. Doch Milo hatte nicht Unrecht, wir mussten definitiv besser aufpassen, sonst flog uns die Sache schneller um die Ohren, als wir schauen konnten.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Emely


    Milos Worte gingen runter wie Öl. Ich lächelte und schloss die Augen. Selbst als Milo sich auf das Sofa zurückfallen ließ und mich mitzog öffnete ich sie nicht. Ich lauschte aufmerksam seinen Worten und erwiderte daraufhin: „Ja ... Auch wenn es schwerfällt. Es wird das vernünftigste sein.“ Ich atmete durch, küsste Milo auf den Hals und fragte dann: „Wie sieht es dann mit dem Thema Bett aus?“

  • Grace


    ‚Danke’, meinte ich schlicht zu ihm und gab ihm ein paar dutzend leichter Küsse auf die muskulöse, straffe Brust.

    ‚Dasselbe gilt selbstverständlich jederzeit für dich, Joel. Wenn irgendetwas ist, bin ich da‘, lächelte ich ihm zu und presste meine Lippen jetzt auf seinen Mund.

    ‚Deswegen müssen wir unbedingt gleich die Nummern austauschen‘, nickte ich weiter und überlegte, wie ich ihn speichern sollte. Eigentlich kontrollierte Marc mich nicht und schaute auch nicht in meinem Handy, dafür hatte er schließlich ein eigenes und war im Endeffekt auch viel zu seltnen bei mir, als das er seine Zeit damit verschwenden würde. Und obwohl ich mich von ihm distanzieren wollte, überlegte ich. Was stimmte denn mit mir nicht?

    Seufzend kuschelte ich mich an Joel und schob diese Gedanken wirsch beiseite.