(RPG) Gestüt und Reiterhof Silberblick

  • Joel Steiner

    Heute war wohl wieder einer dieser Tage, an denen wir kaum voneinander ablassen konnten... Selbst beim Frühstück war es schwierig und wurde nur dadurch wirklich verhindert, dass Küssen mit Essen im Mund ekelhaft und daher eher nicht empfehlenswert war. So saß ich einfach mit Grace da und betrachtete sie, während ich aß. "Möchtest du heute Abend auch hier bleiben?", fragte ich schließlich. Wenn es nach mir ging, könnte sie auch gerne hier einziehen. (Dass das nicht ging, war mir klar.) Aber ich genoss Grace' Nähe so sehr, da wollte ich sie gerne bei mir haben. Außerdem sollte sie nicht in einem Haus bleiben, in dem sie nicht bleiben wollte.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Emely


    Ich saß noch einige Zeit auf der Bank und dachte nach. Ich fragte mich was genau da vorhin wieder los gewesen ist. Sah ja sehr dramatisch aus. Vielleicht sprach ich Cathy mal drauf an wenn sie mir über den Weg lief. Aber heute wäre die Zeit wohl eher knapp. Apropos Zeit ... Als ich dann auf die Uhr sah fiel mir auf, dass ich gar nicht mehr so viel Zeit hatte und mich bald für den Termin bei dem Züchter vorbereiten sollte. Ich erhob mich also von der Bank und ging erst nochmal schnell zu Picos Box und zum Schrank. Ich musste noch sein Zusatzfutter vorbereiten.

    Dann machte ich mich auf den Weg zum Apartment.

  • Grace


    Sein Angebot ließ mein Herz hüpfen vor Freude und am liebsten hätte ich es sofort angenommen.

    Allerdings stand das Gespräch mit Marc auch noch aus und so würde ich heute in jedem Fall nach Hause müssen.

    Was danach war und ob ich danach ohnehin auf der Straße saß, oder nicht, wusste ich nicht. Ich konnte meinen Mann da, obwohl ich ihn schon eine Ewigkeit lang kannte, schlecht einschätzen.

    ‚Das klingt wirklich großartig und ich würde einfach mal zustimmen‘, meinte ich zu Joel und trank einen Schluck Orangensaft.

    ‚Allerdings muss ich wirklich heute mit meinem Mann reden und weiß nicht, wann ich dann zurück sein würde. Andererseits.. Er kümmert sich eh nicht und wenn ihm die Arbeit so wichtig ist, dann verschieb ich das Gespräch vielleicht doch noch mal um ein paar Tage..‘, fügte ich hinzu, nicht ohne ein wenig verbittert zu klingen, wie ich selbst feststellte.

    ‚Also, sehr gerne‘, lächelte ich ihn dann wieder gewohnt fröhlich an und schob mir den letzten Bissen Brot in den Mund, bevor ich aufstand, hinter Joel trat, der noch saß, meine Arme um seinen Nacken schlang und mich an ihn kuschelte, während ich seinen Hals mit küssen bedeckte.



    Milo


    Nach einer gefühlten Ewigkeit war auch die letzte Box frisch eingestreut und ich konnte endlich Schluss machen.

    Ach Mist, da fiel mir ein, ich wollte doch mit Emmy zu diesem Züchter fahren.

    Hektisch packte ich Karre, Gabel ins Schaufel zusammen und wühlte gleichzeitig nach meinem Handy.

    Shit. Da war schon ne Nachricht von ihr..

    Ich kratzte mich am Kopf, als ich sie öffnete und wurde rot, als ich sah, was sie mir da geschickt hatte. Ups.

    Schnell tippte ich zurück:

    *Schatz, das werd ich dir erklären. Auf der Fahrt zum Dressurcrack, ich beeil mich!*

    Dann stürmte ich hoch in die Wohnung, ich müsste mich zumindest kurz duschen und frische Sachen anziehen. Meinen knurrendem Magen ignorierte ich geflissentlich.

  • Joel Steiner

    Leichte Verbitterung lag in ihrer Stimme, als Grace meinte, ihr Mann kümmerte sich eh nicht und wenn ihm die Arbeit so wichtig war dann konnte sie das Gespräch auch um ein paar Tage verschieben. Ich presste die Lippen aufeinander. Wieso kümmerte sich ihr Mann nicht um sie? Sie war eine großartige Frau, wieso trug er sie denn dann nicht auf Händen? Stattdessen schien es nicht, als würde er sie gebührend beachten. Und das drei Wochen nach der Hochzeit, wie ich mich erinnerte. "Du hast eine bessere Behandlung verdient", stellte ich fest.

    Sie lächelte allerdings wieder als sie mein Angebot schließlich annahm. Beinahe erleichtert erwiderte ich ihr Lächeln, das sie so anziehend wirken ließ... Da stand sie auf, schlang ihre Arme um mich und begann, meinen Hals zu küssen. Ich genoss die Berührungen ihrer Lippen und schmunzelte. Sanft griff ich wieder nach einer ihrer Hände und strich darüber.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Damian


    Traurig schmiegte ich mich an Spotty während meine Mom mir über den Rücken Strich und mit mir sprach. Clary war weg und ich wusste nicht wohin oder was mit ihr war. Wir hatten doch gerade erst angefangen eine Beziehung miteinander zu führen und nun war sie weg. Ich hatte sie geliebt und das sie nun weg war tat weh. Schließlich hörte ich wie meine Mutter ging, sie würde wohl zu Tante Nora gehen, das war mir gerade Recht. Vielleicht sollte ich mit Simon oder Milo sprechen ihnen sagen das ich Clary vermisste.


    // Imperann603 Müsste Emely Damian nicht hören? //

  • Emely


    Im Apartment angekommen erhielt ich eine Nachricht von Milo. Ich grinste in mich hinein als ich seine Nachricht las. Erklären also ... Doch bevor ich antworten konnte stand er auch schon in der Tür. „Nur keine Hektik ... Wir haben alles im Griff“, ich sah ihm die Hektik regelrecht an. Dann legte sich ein Grinsen auf mein Gesicht und ich fragte ihn: „Haben wir nachher eigentlich auch Geleitschutz oder dürfen wir ohne unterwegs sein?“ Ich hielt bewusst erstmal eine kleine Distanz zu ihm ein um seine Reaktion abschätzen zu können.


    / Tannencreation Nicht zwingend wenn sie sich verpasst haben. /

  • Cathy

    Entgeistert starrte ich Natalie einen Moment an, dass konnte sie nicht ernst meinen. Dann jedoch bemerkte ich im Augenwinkel, dass Simon etwas erwidern wollte und ich kannte ihn gut genug um zu ahnen was er sagen würde. Dass es mit Sicherheit nichts Nettes wäre. Also warf ich Simon einen warnenden Blick zu, stieß ihn in die Seite und zischte ihm zu: "Untersteh dich, Simon Becker,... Die Situation ist schon schwer genug für Natalie." Daraufhin brummelte er nur: "Oh ja, die arme unschuldige Natalie,...". Daraufhin stieß ich ihm unsanft in die Seite. "Lass sie einfach in Ruhe, okay,...". Dann wandte ich meinen Blick Natalie zu und entschuldigte mich bei ihr für Simons Worte. Dann fügte ich noch vorsichtig hinzu: "Tut mir echt Leid wie das alles gelaufen ist. Ich hätte es dir wirklich gegönnt, wenn es zwischen euch geklappt hätte und ihr glücklich geworden wärt."

  • Natalie


    ,, Danke Cathy dabei wäre ich gerne bereit ihn mit dir zu teilen," meinte ich trocken und traurig zu ihr. Dann sah ich zu Simon, er wusste das ihn immernoch liebte. ,,Bist du wenigstens dabei wenn ich wegen den Kindern zum Arzt gehen, ich möchte das du sie siehst," meinte ich dann zu ihm.


    // Ist Patrick noch frei? //

  • Cathy / Simon

    Ich warf Simon einen warnenden Blick zu und so antwortete er schlicht: "Natalie. Ich habe dir längst gesagt, dass ich dich nach allem was zwischen uns vorgefallen ist zwar nicht mehr lieben kann und daher nicht mehr mit dir zusammen sein kann, aber ich habe dir mein Wort gegeben, dass ich dich mit unserem Kind nicht im Stich lassen werde, dass es nun zwei werden, ändert an meinem Versprechen nichts. Und,..." er zögerte einen Moment und fügte dann noch hinzu, "ich hoffe du hast aus der ganzen Scheiße wenigstens etwas gelernt ,... machst die gleichen Fehler nicht noch einmal...".

  • Natalie


    ,, Gut das weiß ich, übrigens möchte ich in eins zwei Monaten eine Fruchtwasser Untersuchung machen lassen nur um zu wissen ob die beiden gesund sind, damit kann man übrigens auch Gen Defekte finden, Cathy ich kann dir gerne die Nummer der Klinik geben," meinte ich nun zu den beiden. Das man dann auch das Geschlecht der Baby's bestimmen lassen konnte sagte ich Simon natürlich erstmal nicht. Eigentlich wünschte ich mir beides, schließlich hatte ich so dann alles was ich wollte. ,,Du weißt nicht zufällig jetzt schon ob bei dir in der Familie irgendein Defekt vorliegt," fragte ich Simon nun vorsichtig.

  • Simon

    Auf Natalies Frage nach irgendwelchen Krankheiten in meiner Familie erwiderte ich: "Worüber du dir Gedanken machst,..." ich dachte einen Moment nach und fügte dann nachdenklich hinzu: "Mom erwähnte mal was von einer jüngeren Cousine mit FAS, aber das ist ja nicht genetisch...".

  • Sunset-Ranch

    Natalie


    ,,Hey ich will doch nur das die beiden gesund sind und das du dich eventuell darauf einstellen kannst wenn es so ist, aber FAS kommt nicht infrage, schließlich trinke ich keinen Tropfen Alkohol seit ich weiß das ich schwanger bin," meinte ich nun zu. Natürlich wollte ich auf Nummer sicher gehen um ihn die Erziehung leichter zu machen. ,,Es könnte ja sein das einer der beiden Zwillinge Tresormie 21 hat oder ähnliches, irgendwie möchte ich das schon vorher gerne wissen, klar ich werde die beiden so lieben wie sie sind aber ich würde es schon gerne wissen," erklärte ich Simon nun warum ich das machen wollte. Dann sah ich zu Cathy ob sie mich verstand? Auch sie bekam schließlich ein Baby, wenn auch nicht von Simon.

  • Cathy

    Schweigend hörte ich Natalie und Simon zu, als sie nun jedoch mich anblickte, zuckte ich mit den Schultern und erwiderte: "Ich bin so froh, dass bisher bei allen Untersuchungen alles soweit in Ordnung war, aber um ehrlich zu sein, ich bin mir gar nicht sicher, ob ich sowas überhaupt vorher wissen wollen würde,..".

  • Sunset-Ranch

    Natalie


    ,, Ich irgendwie schon, ich meine dann kann sich auch Simon darauf einstellen wenn sein Kind nicht normal aussieht, weißt du Cathy," erklärte ich ihr nun meine Gründe für die Untersuchung. Dann sah ich wieder zu Simon. Den Termin kannte er ja bereits auch wenn es möglich war das die beiden früher oder später kommen würden, aber grob konnte ich ihn ja schon mal fragen. ,,Du ich hätte dich sehr gerne bei der Entbindung der beiden dabei, natürlich wenn du die traust, schließlich sollst du als Vater der beiden auch die Nabelschnur durchtrennen dürfen," fragte ich Simon dann. Es war mir wichtig ihn dabei zu haben, denn er sollte gleich Kontakt zu seinen Kindern aufbauen, damit sie auch eine Bindung zu ihm hatten.

  • Grace


    Jede seiner Berührungen, und wenn es nur die meiner Hände waren, ließen mein Herz einen Satz machen.

    ‚Mh, sollen wir uns langsam auf den Weg machen?‘, fragte ich ihn und hoffte einerseits, er würde ja sagen, andererseits wünschte ich mir noch einmal seine innige Nähe.

  • Cathy

    Ich blickte Natalie nachdenklich an und überlegte dann: "Naja, aber was für einen Unterschied macht es? Ändern kann man es doch eh nicht, man muss sein Kind doch ohnehin nehmen wie es kommt, ob es nun eine Behinderung hat oder nicht,...".

    Bisher hatte Simon bei dem Gespräch eher mit halben Ohr zugehört, dann jedoch wendete Natalie sich direkt an ihn und sprach den Wunsch aus, dass er bei der Entbindung dabei seln sollte und die Nabelschnur durchschneiden und so. Ich warf einen Seitenblick auf Simon Als dieser nun die Augen verdrehte und meinte: "Ich denke nicht, dass das durchschneiden einer Nabelschnur etwas damit zu tun hat, ob man eine gute Bindung zu nem Kind aufbaut....". So richtig begeistert schien er zumindest von dieser Aussicht nicht.

  • Natalie


    ,, Das weiß ich auch aber vielleicht darfst du ja auch schon mit einem der beiden Zwillinge kuscheln, das baut Bindung auf, Stillen kannst du als Mann ja nicht, dafür bin ich ja da," meinte ich nun zu ihm als er meinte das Nabelschnur durchtrennen keine Bindung aufbauen würde. Natürlich wollte ich ihn dabei haben, weil er nunmal der Vater der beiden war. ,, Vielleicht bekommen wir ja auch zwei Söhne oder zwei Töchter oder es wird nen Pärchen, sicher ist das ja noch nicht und ich hätte dich gerne dabei wenn die beiden kommen," fügte ich hinzu. Was es werden würde wusste wirklich nicht, denn ich war noch nicht weit. Allerdings war ich mir sicher das ich Simon dabei haben wollte.

  • Milo


    Als ich plötzlich vor Emely stand, hätte ich sie am liebsten in meine Arme gerissen und sie geküsst. Da sie aber auf Abstand blieb, tat ich das auch erst, was mir sehr schwer fiel.

    Als sie Mélovins Leute zur Sprache brachte, seufzte ich, schloss die Tür hinter mir und griff doch nach ihrer Hand.

    ‚Ach Emmy. Ich liebe dich und könnte mir einfach nicht verzeihen, wenn dir wegen.. wegen ihm doch noch was passieren würde.. Ja, es war blöd, Mélovin zu schreiben, ohne dir Bescheid zu sagen, aber du warst gestern so fertig, da wollte ich dich damit nicht auch noch belasten..‘

    Geknickt ließ ich den Kopf hängen, schaute sie demütig von unten an.

    Ich wusste, dass ich dich auftrug, aber es tat mir wirklich leid und ich wollte nicht, dass sie böse auf mich war.

    ‚Kannst du mir verzeihen?‘, fragte ich mit großen, treuen Hundeaugen und streichelte dabei ihren Handrücken.

  • Joel Steiner

    Sie fragte, ob wir uns langsam auf den Weg machen sollten. Es wäre vermutlich das Vernünftigste, aber jetzt, wo wir keine Möglichkeit mehr hatten, uns auf dem Hof zurückzuziehen, wollte ich ihre Nähe umso länger genießen. "Ist es denn schon nötig?", fragte ich leise und drehte mich nun, so gut es ging, zu ihr um. "Ich denke, wir werden beide dort erwartet, aber vielleicht haben wir noch ein paar Minuten?"

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Emely


    Als Milo die Schultern sinken ließ und seufzend die Tür schloss bereute ich es schon wieder, dass ich von seiner Aktion so angenervt war. Als er mir dann noch seine Erklärung lieferte und mich mit diesem Hundeblick ansah hatte er mich (mal wieder) weichgekocht. „Hör auf mich mit dem Dackelblick anzuschauen. Das ist Manipulation“, versuchte ich möglichst sachlich zu erwidern, was mir aber nicht wirklich gelang, weil man mir das Mitleid schon wieder anhörte. Kurz darauf zog ich ihn zu mir und sah ihm tief in die Augen. „Mach das bitte nie wieder ohne mich vorher zu informieren. Ich verstehe deine Beweggründe und ich hätte auch nichts dagegen gehabt. Aber vertraue mir bitte soweit. Das auf so doofe Weise herauszufinden ist ein komisches Gefühl.“ Ich nahm ihn jetzt in den Arm und schmiegte mich dicht an ihn. „Hast du noch Hunger und möchtest noch was essen?“, fragte ich ihn dann. So wie ich ihn kenne, möchte er bestimmt noch duschen. In der Zeit könnte ich bestimmt noch was schnelles für ihn machen.