(RPG) Gestüt und Reiterhof Silberblick

  • James


    Während ich Colette hielt und sie streichelte nahm Amy Kontakt zu dem kleinen Hengstchen auf und ich lächelte. Es war süß wie sie da saß und das kleine begrüßte. Nach einer weile zog sie sich allerdings wieder zurück und das Fohlen ging in Richtung Euter der Stute und trank. ,, Jetzt trinkt er Amy," meinte ich dann zu dem Mädchen. Nun ließ ich Colette vom Halfter und machte die Box wieder zu.


    Natalie


    Mit August neben mir ging ich nun in Richtung Hengststall, vorbei an der Koppel der Stuten und August tänzelte aufgeregt neben mir. Er war ziemlich Wild drauf und dann passierte es, er kam gegen mich und ich knickte um und ließ August los, der nun in Richtung Hengststall galoppierte. Ich sah ihn nach mein Fuß tat weh und alleine hochkommen würde ich devenitiev nicht. Also suchte ich mein Handy und nahm es, zu meinem Glück war es noch heil, dann schrieb ich Milo. *Notfall bin umgeknickt und komme nicht mehr hoch, Bauch ist ok nur mein Knöchel nicht.* Dann wartete ich auf Milo in der Hoffnung das er kam.

  • Emely


    Ich hörte wie ein Pferd urplötzlich losgaloppierte. Ich sorang vom Zaun um nachzusehen. Dann sah ich plötzlich Natalie am Boden liegen. Ich ging eilig zu ihr und fragte: „Natalie ... Was ist passiert? Was tut dir weh?“ Ihr schnerzverzerrtes Gesicht verriet mir, dass sie Schmerzen haben musste. Ich kniete mich neben sie.

  • Milo


    ‚Nein. Kein Problem, ich seh das auch so.

    Egozentriker konnte ich noch nie sonderlich leiden und jetzt entwickelt Nat sich voll in diese Richtung..‘

    Gerade, als ich das Handy schulterzuckend und ohne zu antworten wieder wegsteckte, kam August in vollem Galopp in die Stallgasse gerauscht, parierte auf rutschenden Eisen in den Stand und bog dann gemächlich in seine Box ab um sich über das frische Stroh herzumachen.

    Irritiert blickte ich Simon an: ‚Öhm.. Tja gut.. Hallo August..‘

    Dann betrat ich seine Box, zog ihm das Halfter aus und hängte es an die Tür, die ich sorgfältig verschloss.

    ‚Er muss ja mit irgendwem unterwegs gewesen sein.. Kommst du mit nachschauen?‘, fragte ich Simon und machte mich auf den Weg.

    Als mein Handy erneut vibrierte und ich die Nachricht las, schaute ich mich zu Simon um: ‚Natalie hat ihn verloren.. Du musst nicht mitkommen..‘

    Mitfühlend tätschelte ich ihm die Schulter.

  • Natalie


    Plötzlich hörte ich Emely auf mich zu kommen. ,, Ich war wohl ein bisschen abgelenkt und August hat mich angerempelt und dann bin ich umgeknickt, Milo hab ich schon geschrieben aber wenn du mir helfen würdest dann gut, schließlich tut es sehr weh," meinte ich zu Emely als sie fragte was los sei. ,, Mein Bauch hat aber nichts abbekommen," fügte ich dann hinzu. Nun sah ich sie an würde sie mir helfen, schließlich hatte ich Milo schon gerufen.

  • Natalie


    Als Emely mir aufhalf stöhnte ich schmerzvoll auf. ,, Ich glaube lieber setzen," meinte ich dann zu ihr und versuchte aufzutreten was natürlich wehtat. Also entlastete ich den Fuß wieder und stützte mich auf sie. Ob Simon sich Sorgen um mich machen würde wenn er August sah? Ich hoffte natürlich das er zu mir kommen würde und mich begleiten würde. ,, Meinst du Milo bringt Simon mit," fragte ich Emely dann.

  • Amy

    Als ich nun wieder in der Stallgasse stand und Aaron nun wieder neben mich trat und nach meiner Hand griff, wandte ich mich an ihn und meinte, "Denke wir sollten dann jetzt mal zurück zum Auto und Dannys Ausrüstung verabschiedeten wir uns nun auch von James. Jedoch nicht ohne uns für das Zeigen der Fohlen zu bedanken.

  • Emely


    Ich half Natalie sich zu setzen. Ich setzte mich neben sie, seufzte aufgrund ihrer Frage und antwortete: „Ganz ehrlich? ... Ich glaube nicht. Aber wer weiß. Vielleicht liege ich falsch. Mensch Natalie ... Du hast Simon schier wahnsinnig mit deiner Art und Weise gemacht. Und Milo lässt du auch keine Ruhe. Was ist los mit dir?“ Ich sah sie ernst von der Seite an.

  • Simon

    Plötzlich wurden wir unterbrochen. Denn nun kam August in den Stall galoppiert. Alleine. Entgeistert starrte ich den Hengst an, der bereits in seine Box lief und sich ans fressen machte. Wo kam der denn her?. Ich ging rasch zu der Box, verschloss die Tür und folgte Milo dann nach draußen. Als Milo mir dann mitteilte dass Natalie umgeknickt war und mich fragte ob ich hierbleiben wolle, verdrehte ich nur genervt die Augen, "Ach passt schon,... Vielleicht muss sie gestützt werden dann ist es besser wir sind zu zweit."

  • James


    ,,Ok man sieht sich, Beziehungweise hört sich," verabschiedete ich mich nun von den beiden. Dann ließ ich sie gehen und machte mich wieder an die Arbeit.


    Natalie


    ,, Ich weiß und will ja eine Therapie machen aber ich will auch nicht ohne ihn sein weil ich ihn liebe," räumte ich bei Emely ein. Dann fragte sie was mit mir los sei und ich überlegte einen Moment. ,,Um erhlich zu sein ich wurde von meinem Ex Missbraucht, dann habe ich zwei Baby's von Milo verloren und nun weiß ich nicht ob ich wieder Zwillinge bekomme von Simon und dann verlässt er mich auch noch, ich habe einfach nur angst es nicht ohne ihn zu schaffen, schließlich hat auch Grace Probleme," meinte ich dann zu ihr. Natürlich war das nur ein kleiner Teil das es nicht nur zwei Baby's von Milo gegeben hatte sondern auch von Kai und ich damals noch sehr jung gewesen war und er es auf dem Gewissen hatte, wollte ich ihr noch nicht sagen. Aber vielleicht half es wenn ich es endlich Aussprach auch wenn ich es sehr früh verloren hatte. Dann sah ich sie an.

  • Emely


    Die Info, dass Natalie von Milo scheinbar Zwillinge verloren hatte, traf mich wie ein Hammerschlag vor den Kopf. Für einen Moment konnte ich nicht mehr klar denken. Dann erwiderte ich „Glaube mir Natalie ... Niemand kann so gut verstehen wie ich, wie es ist missbraucht zu werden. Das mit den Babys tut mir leid. Aber du musst lernen dein Leben selbst zu klären. Das kann nicht immer Milo für dich übernehmen. Und dass du eine Therapie brauchst ... Schön, dass du es schon selbst erkannt hast.“ Ich lächelte sie kurz schüchtern an. Diese Geschichte mit Milo und ihr mahlte in mir unheimlich. Und eigentlich wollte ich für den Moment nur noch weg. Aber Natalie brauchte mich. Zumindest bis Milo kam.

    Auf einmal hörte ich ein Schnauben hinter mir. Firlefanz war an den Zaun gekommen und sah mich mit ihren großen Augen mitleidig an.

  • Natalie


    ,, Ich weiß das ich das muss, aber irgendwie läuft alles schief. Erst die Beziehung mit Kai die der Horror war, weil er mich schlug und mir erst Jahre später bewusst geworden ist das ich auch schon von ihm ein Baby in mir hatte. Das er aber getötet hat durch seine Schläge und es somit nie gelebt hat. Dann die Sachen mit Milo, das er nach Portugal ging und ich mich nicht getraut habe ihn anzurufen, weil ich dann auch hätte Grace sagen müssen das ich mit ihrem Bruder geschlafen hab. Ich hatte angst wie sie reagiert wenn ich es ihr sage. Und dann kam Simon," erzählte ich Emely nun. Mir war leider bei meiner ersten Schwangerschaft viel zu spät klar geworden das ich es gewesen war, schließlich war ich damals erst sechszehn gewesen und selbst Grace wusste es nicht einfach weil ich mich ein bisschen dafür schämte fast eine Teeny Mutter geworden zu sein. Natürlich hatte Kai alles verdorben bevor ich überhaupt davon wusste und das setzte mir zu. Kai liebte ich allerdings nicht mehr, kein bisschen und ich war froh das er mich in Ruhe ließ von Simon wünschte ich mir allerdings nehe und Zuneigung.

  • Emely


    Ich starrte einen Moment in die Luft. Das was Natalie da sagte klang wie in einem schlechten Horrorfilm. Ich sah sie an und erwiderte sanft: „Ja Natalie ... Das stimmt. In deinem Leben ist einiges schief gelaufen. Aber du hattest immer eine Familie auf die du zählen konntest. Deine Eltern haben dir hier mit dem Gestüt die perfekte Lebensgrundlage geboten. Dass du beim Thema Sex und Beziehungen Scheiße erlebt hast ist schlimm. Aber dein Leben besteht nicht nur aus Beziehungen und Sex. Das musst du erstmal verstehen. Und vor allem musst du auch verstehen, dass es Leute gibt denen es schlimmer ergangen ist. Weil im Moment verlässt du dich nur auf das Verständnis aller um dich herum. Was bei anderen passiert interessiert dich doch gar nicht. Oder hast du Milo oder Simon einmal gefragt wie es ihnen geht oder was in ihrem Leben passiert oder passieren soll?“

  • Milo


    Ich nickte, machte mich dann seufzend auf den Weg und schwieg vorerst.

    Vor der Weide der Stuten saßen sie. Emely war bei ihr und mein Herz machte einen Satz.

    Lächelnd registrierte ich, dass auch meine Füchsin am Zaun stand, dösend, aber dennoch aufmerksam, und die beiden Frauen nicht aus den Augen ließ.

    ‚Hey‘, zuerst trat ich auf meine Verlobte zu, gab ihr einen zarten Kuss auf die Lippen und streichelte ihr sanft über den Arm, dann wandt ich mich Natalie zu: ‚Was machst du nur für Sachen, Nat? Was ist passiert?‘

  • Emely


    Als ich Milo kommen sah zog sich mein Magen sowie mein Herz zusammen. Zu sehr verwirrten mich Natalies Worte über Milo und sie. Ich spürte seinen Kuss. Ich stammelte mehr als ich sprechen konnte: „Ich ... Ich muss gehen ...“ Ob Milo das überhaupt noch registrierte wusste ich nicht. Jetzt gerade im Moment tat es mir zu sehr weh ihn mit Natalie zu sehen. Ich drehte mich um und rannte ... Wohin war mir egal. Hauptsache weg. Weg von hier. Weg von dieser ganzen Verwirrung und dem Gefühlschaos. Wie so oft, sehnte ich mich nach einem klaren Kopf.

  • Simon

    Ich befand mich ein paar Schritte hinter Milo als wir schließlich Natalie und Emely erreichten. Ich warf kurz einen nüchternen Blick auf Natalie, dann sah ich zu Emely. Irgendwie wirkte sie ein wenig verstört auf mich, erst Recht als Milo sie nun mit einem kurzen Kuss begrüßte und sie daraufhin aufspringen und fortrannte. Was war denn hier los? Ich warf Milo einen leicht fragenden Blick zu.



    Amy

    Nachdem wir uns nun von James verabschiedet hatten, gingen wir nun wieder hinaus, überquerten den Hof und erreichten kurz darauf Aarons Auto mit dem Hänger. Ich trat an die Hektar und öffnete diese. Nun tastete ich nach dem Sattel, nahm diesen heraus während Aaron nach dem großen Wäschekorb griff in dem sich Decken, Schabracken, Gamaschen, Halfter und Trensen befanden. Den Sattel nun auf einem Arm tragend, legte ich Aaron nun die freie Hand auf die Schulter. So gingen wir dann nun wieder in den Wallachstall und fanden nun auch schnell die Sattelkammer. Aaron stellte nun den Wäschekorb ab und führte mich dann zu einem freien Sattel Halter. Dort hängte ich den Sattel ab und zählte dann die Position meines Sattel aus. Inzwischen hatte Aaron bereits einen leeren Spindt entdeckt. Mich an den Spindte entlangtastend stand ich kurz darauf neben Aaron und begann nun den Spindt einzuräumen.

  • Natalie


    Emely hatte ja Recht doch noch bevor ich etwas sagen konnte kam auch schon Milo gefolgt von Simon. Ich sah Simon kurz an, während Milo Emely begrüßte und dann nach mir fragte. ,, Ich war wohl nicht ganz bei der Sache, jedenfalls ist August an mich gekommen und ich bin umgeknickt, am besten ihr bringt mich ins Krankenhaus nicht das was gebrochen ist und ich glaube ich brauche euch beide," meinte ich dann zu Milo. Klar ich würde es verstehen wenn er jetzt lieber hinter Emely her wollte, aber mein Knöchel tat weh. ,, Simon komm ruhig zu mir ich beiße dich schon nicht," sagte ich dann sanft aber mit schmerz in der Stimme zu ihm. Vorallem wegen des Kindes wollte ich das er mit ins Krankenhaus kam. Auch wenn ich ihm nicht verübeln konnte wenn er nein sagen würde.

  • Milo


    Zornig schnaufte ich durch, als Emely weg war.

    ‚Toll, Natalie, jetzt machst du mit deiner gottverdammten Scheiß Art nicht nur deine eigenen erbärmlichen Versuche einer Beziehung kaputt, sondern auch noch meine‘, fuhr ich sie aufgebracht an.

    Als sie dann auch noch albern Simon zu beschwichtigen versuchte, reichte es mir und mir platzte der Kragen, ich trat auf sie zu, legte einen Arm um ihre Schulterblätter, den anderen unter ihre Kniekehlen und hob sie kurzerhand hoch.

    ‚Ich bring dich zurück zum Hof und dann kannst du gern selbst gucken, wie und mit wem du ins Krankenhaus kommst, Natalie. Meine Aufsichtspflicht ist hiermit beendet, Nat‘, zischte ich ihr zu und stapfte wütend los Richtung Hof, während ich die Zähne und Lippen aufeinanderpresste.

  • CCCSpeedy

    Natalie


    Ich hörte das Milo wegen Emely verärgert war aber seine Beziehung kaputt machen wollte ich auf keinen Fall, allerdings nahm er mich nun auch schon hoch und trug mich in Richtung Hof. ,,Mensch Milo ich will eure Beziehung nicht kaputt machen, ich habe Emely nur ein paar dinge erzählt wo ich mir nicht sicher war ob ich sie dir und auch Grace anvertrauen kann," meinte ich nun zu ihm. ,,Die Sache ist die ich wünsche mir eine Familie nach all dem Drama das ich durchmachen musste, zum einen Kai hat mich geschlagen und damit unbewusst sein Baby getötet, von dem mir erst später bewusst geworden ist das es überhaupt da war. Dann war ich kurz bevor ich die Baby´s von dir verloren hab beim Arzt der mir sagte das es zwei waren, ich habe mich aber nicht getraut es dir oder Grace zu sagen aus Scharm weil ich angst hatte wie sie reagieren würde wenn sie wüsste das zwischen uns was gelaufen war. Und nun verlässt mich auch noch Simon," schluckste ich nun und sah zu ihm auf. Ich spürte wie mir die tränen kamen aber ich wusste das er es nun erfahren musste. Allerdings hatte ich nun angst wie er reagieren würde.


    // Sunset-Ranch Kommt Simon mit? //

  • Simon

    Als Natalie uns nun erzählte was geschehen war und meinte, dass sie uns beide bräuchte damit wir Sie ins Krankenhaus bringen. Ich blickte sie entgeistert an und konnte mir den Kommentar nicht verkneifen : "Du lässt dich von nem Pferd anrempeln knickst um und brauchst nun zwei Leute die sich ins Krankenhaus kutschieren,..." Dann schnaubte ich nich, "naja, sind schon Leute sind wegen weniger in die Notaufnahme gerannt,...". Nach Emelys Abgang war nun auch Milo ziemlich von Natalie angepisst, faltete sie zusammen. Hob sie dann jedoch hoch um sie zum Hof zu bringen. Ich ging nun neben den beiden her. Zum Hof. Auch ich konnte mir weit besseres vorstellen, als die Dramaqueen ins Krankenhaus zu kutschieren. Ganz davon abgesehen, dass ein Motorrad kaum das richtige Vehikel für diesen Zweck war. Allerdings fragte ich mich ob es unterlassene Hilfeleistung wäre wenn wir ins weigerten sie zu fahren.