(RPG) Gestüt und Reiterhof Silberblick

  • Joel Steiner

    Da Grace ebenfalls nichts mehr essen wollte, verließen wir zusammen den Raum. Diese Versammlung hätten wir uns sparen können. Stattdessen hätte ich nützlicheren Dingen nachgehen können... wie... meiner Geldbörse. Mir fiel meine Geldbörse wieder ein, um die ich mich noch immer nicht gekümmert hatte. Ich war faul. Oder zumindest vielbeschäftigt. Sei's drum.

    Als Grace mich nun lautlos danach fragte, ob wir uns wieder ins Apartment zurückziehen wollten, blickte ich mich erst einmal um, ob ich jemanden sah, der uns beobachten konnte. Fehlanzeige. Zum Glück. Dann nickte ich. "Ich muss nur heute noch ins Büro schauen", meinte ich. "Zum einen muss ich noch ein paar Unterlagen von Nova nachreichen, zum anderen hab ich meine Geldbörse irgendwo verloren..." Ein Lächeln stahl sich wie gewohnt auf meine Lippen. "Aber das muss ja nicht sofort sein."

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Grace


    ‚Oh doch, was du hast, hast du‘, lächelte ich ihm zu.

    ‚Ich geh einfach schon mal vor und warte auf dich.

    Es ist vielleicht sowieso ganz gut, wenn uns nicht immer alle zusammen sehen‘, führe ich zwinkernd noch hinzu.

    Da aber jetzt in dem Moment niemand da war, soweit ich das erblicken konnte, stellte ich mich auf die Zehenspitzen und gab Joel schnell einen leichten Kuss auf die Wange, bevor ich mich auf in Richtung Apartment machte und nach oben stürmte.

  • Milo


    ‚Mhhh‘, machte ich und schloss die Augen, als Emmy sich rittlings auf mich setzte und verharrte.

    ‚Ja, ich wäre schon irgendwie dafür..‘, grinste ich, öffnete die Augen wieder und verlor mich in ihren.

    Sanft streichelte ich mit beiden Händen an Emelys Seiten auf und ab, bis sie wohlig erschauderte.

  • Joel Steiner

    "In Ordnung", meinte ich. "Dann erledige ich das eben gleich." Ich grinste. "Schon lustig, dass du über die Konsequenz verfügst, die mir fehlt." In der Hinsicht ergänzten wir uns wirklich ziemlich gut, wie es schien. Doch nicht nur in dieser Sache...

    Grace stellte sich auf die Zehenspitzen und gab mir einen Kuss auf die Wange, was mich schmunzeln ließ. Ich beließ es mit einem verschmitzten Lächeln als Antwort. Sie verschwand auch recht rasch in Richtung des Gebäudes. Also gut. Je schneller ich das mit dem Büro erledigt hatte, desto besser. Also machte ich mich auf den Weg zum Auto, holte die Unterlagen, und begab mich damit dann zum Büro, wo ich anklopfte, in der Hoffnung, nach der Versammlung noch jemanden anzutreffen.

    Ich hatte Glück. Nora Winkler befand sich noch im Büro. So übergab ich ihr die Unterlagen und erhielt sogar meine Geldbörse. Dankend nahm ich sie entgegen und erkundigte mich nach dem Finder, der, was ein Blick in die Geldbörse zeigte, auch noch ehrlich war. Ich würde ihn gleich am nächsten Tag aufsuchen und mich bedanken. Eigentlich sollte ich mich auch noch erkenntlich zeigen. Wie auch immer, heute war es zu spät.

    Nachdem ich mich verabschiedet hatte, verließ ich das Büro wieder und machte mich nun auf den Weg ins Apartment, wo ich kurz darauf auch ankam. Ich schloss die Tür hinter mir. "Alles erledigt", meinte ich und blickte mich nach Grace um.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von pintostute ()

  • Emely


    Milo wusste, dass er mich mit seinen Berührungen zum Verzweifeln bringt. Aber so leicht würde ich es ihm nicht machen. Ich erschauderte unter seiner Berührung, riss mich aber ansonsten noch ganz gut zusammen.

    Ich grinste auf seine Antwort und hauchte: „Dann versuche mich davon zu überzeugen.“

  • Milo


    Grinsend legte ich meine Arme um ihre Taille, drehte mich dann so mit ihr, dass sie jetzt unter mir lag.

    ‚Hm, mal sehen, ob ich das hinkriege..‘, zwinkerte ich und stützte mich neben ihrem Kopf auf die Ellbogen, so dass mein Gesicht ganz nah vor ihrem war.

    Ganz zart, wie der Flügelschlag eines Schmetterlings, berührte ich mit den Lippen ihren Mundwinkel, verharrte in dieser Position und schaute ihr dabei erneut in die Augen.

  • Emely


    „Du machst mich wahnsinnig, Milo“, grinste ich als er mit seinem Gesicht nun direkt über meinem verweilte und mir durch die Augen direkt in die Seele sah. „Aber so leicht wirst du mich nicht kriegen.“ Diese Aussage war, angesichts meines Verlangens auf ihn, schwer durchzusetzen.

  • Milo


    ‚Mh‘, gab ich erneut von mir und hätte in dem Moment nicht mein Handy den Eingang einer Nachricht verkündet, vielleicht wäre ich schwach geworden.

    So jedoch blieb ich liegen wie ich war, wühlte in meiner Hosentasche und hielt mir das Handy vors Gesicht um zu lesen.

    ‚Mélovin‘, murmelte ich dann nah an ihrem Mund.

    ‚Kannst du unter Zeitdruck, Süße, er ist in knapp ner Stunde hier. Sagen wir, anderthalb, es gibt niemand unpünktlicheren, als Mélovin..‘

    Grinsend knabberte ich jetzt zärtlich an ihren Lippen, streichelte sanft ihre Brüste über dem dünnen Stoff ihres Tops.




    Grace


    Oben angekommen, richtete ich mich ein bisschen vorm Spiegel.

    Milo hatte recht gehabt, man sah mir förmlich an, dass ich mit einem fremden Mann schlief.

    Und immer noch hatte ich keinerlei schlechtes Gewissen, Marc gegenüber..

    Schon wieder kickte ich ihn aus meinen Gedanken, die momentan nur aus Joel bestanden.

    Ich warf meine Jacke über einen Stuhl und schlüpfte schon einmal aus den Stiefeletten, während ich fröhlich vor mich hin summte und ein paar der vorhandenen Kerzen anzündete, die hier herumstanden.

  • Emely


    Es gab wohl keinen größeren Störfaktor als ein Handy. Zumindest in so einer Situation. Ich setzte einen ernsthaft enttäuschten Blick auf und seufzte: „Hmm ... Grundsätzlich sollte die Zeit schon reichen. Nur wäre ich ehrlich gesagt mal froh wenn wir mal nur Zeit für uns abends hätten. Das hier wird sonst zum Pflichtprogramm.“ Ich versuchte die Enttäuschung nicht allzu sehr zu zeigen. Zumal ich mich auf Mélovin nicht unbedingt freute. Irgendwie war die Stimmung nun gedämpft ...

  • Milo


    Offensichtlich war Emely not amused über die Störung.

    Sie hatte ja auch irgendwo recht, allerdings war es mir lieber, heut noch einmal Mélovin zu ertragen, als vielleicht noch öfter ihren Vater.

    ‚Komm schon, immerhin haben wir von deinem Erzeuger heute noch nichts gehört. Wir müssen uns zumindest bei Mélovin bedanken und hören, was jetzt Sache ist.‘

    Diesmal küsste ich sie richtig, voller Hingabe, während ich an ihrem Mund murmelte: ‚Und bis dahin nutzen wir die Zeit und haben einfach ein bisschen Spaß..‘

  • Emely


    Im Prinzip wusste ich, dass Milo recht hatte. Aber irgendwie war mir die ganze Sache gerade zu theoretisch. Milo müsste jetzt schon sehr überzeugend sein. Dies teilte ich ihm mit: „Hmm ... Du hast recht. Aber dafür musst du jetzt wirklich sehr überzeugend sein. Und ... In Zukunft gibt es Handyverbot in solchen Situationen. Stimmungskiller ...“ Ich lächelte ihn an, meinte es aber auch durchaus ernst. Nach dem Kuss hätte Milo mich fast weichgeklopft. Trotzdem erwiderte ich noch: „Es geht mir aber nicht nur um Spaß. Sondern auch um das was euch Männer vor Schreck erstarren lässt. Liebe ...“

  • Milo


    ‚Oh, ich glaube, das kriege ich hin..‘, meinte ich verschmitzt und glitt an Emmys Körper hinab, küsste ihren Hals, berührte ihren Körper da, wo es Frauen gefiel, drückte dann ihr Shirt etwas hoch und liebkoste mit dem Mund ihren Bauch, während ich mich an ihren Hosen zu schaffen machte und mich schließlich zwischen ihre Beine quetschte.

  • Emely


    Verdammt ... Ich hatte mal wieder verdrängt, dass ich gegen Milo einfach keine Chnace hatte zu bestehen. Unter seinen Berührungen und küssen ereilte mich in regelmäßigen Abständen eine Gänsehaut. Ich schlug mich weiterhin tapfer. Und doch wusste ich, dass ich ihm bedingungslos erliegen würde. Ich suchte mit meiner Hand seine um ihn wieder zu mir hochzuholen. Ich sah ihm tief in die Augen und lächelte. „Guter Anfang.“ Dann zog ich ihn zu mir um ihn zu küssen. Intensiv.

  • Milo


    Grinsend hielt ich, während wir uns küssten, weiter ihre Hand, streichelte den Handrücken, verschränkte ihre Finger mit meinen.

    Mit der anderen Hand streichelte ich ihren Körper, fuhr ihre Seite entlang über die bereits freigelegte Haut.

    ‚Hm, soll ich weiter machen oder machst du freiwillig mit?‘, fragte ich sie, flüsternd zwischen den Küssen.

  • Emely


    Ich grinste und antwortete: „Ich glaube ich mache mit.“ Ich versank in seinen Augen. Toll Emely. Somit hast du jetzt verloren. Irgendwie wollte es mir nicht gelingen ihn auf die Folter zu spannen. Er hatte mich in der Hand. Und das Schlimme war ... Er wusste das sehr genau.

  • Grace


    Als Joel das Apartment betrat, konnte ich mich nicht mehr beherrschen und fiel ihm, als er sich gerade seiner Jacke entledigte, regelrecht um den Hals, hielt ihn fest, suchte mit meinem Mund gierig seine Lippen und streichelte dabei mit den Daumen seine Wangen unter den rauhen Bartstoppeln.

    ‚Hast du dein Portmonee wieder?‘, fragte ich atemlos zwischen den Küssen.




    Milo


    Mit einem Dauergrinsen im Gesicht beugte ich mich erneut zu Emmy runter, liebkoste mit der Zunge die ihre.

    ‚Geschafft‘, zwinkerte ich und drückte ihre Beine ein Stück weiter auseinander, um sie dort zart mit den Fingern zu verwöhnen.

    ‚Mh, ich will dich, Emmy. Ich brauch dich..‘, nuschelte ich nah an ihrem Mund und hielt die Augen dabei fest in ihre gerichtet.

  • Emely


    Ich rollte spielerisch mit den Augen. „Als ob ich für dich noch eine Herausforderung darstellen könnte.“ Der Satz, dass er mich brauchte, löste in mir eine kleine Welle der Gefühle aus. Auch wenn er sich bis jetzt bemüht hat sein Verlangen nicht zu zeigen, so hat er dies jetzt über Bord geworfen. Seine Augen, sein Blick verrieten mir sein Verlangen. Ich lächelte und gleitete mit meinen Häbden nun an ihn herunter zu seiner Hose.


    //PN‘s ;-) //

  • Joel Steiner

    Das Apartment war von einigen Kerzen beleuchtet, als ich eintrat. Das bot eine gemütliche Atmosphäre, kam aber doch etwas überraschend. Ich blickte mich um, da trat Grace auch schon an mich heran und schlang ihre Arme um mich, um mich sofort zu küssen. Dabei streichelte sie über meine Wangen, was dafür sorgte, dass meine Mundwinkel nach oben wanderten, während ich ihre Küsse erwiderte. Als sie nun fragte, ob ich denn meine Geldbörse wieder hatte, deutete ich ein Nicken an, so gut es in der Situation eben ging, ehe ich sie wieder küsste. Es war doch zum verrückt-Werden. Die kurze Zeit, die ich weg gewesen war, hatte sich wie eine Ewigkeit angefühlt... umso besser war es jetzt, wo ich sie wieder in meinen Armen halten konnte. Es war doch beinahe so, als wären wir frisch verliebt. Nur waren wir das? Ich war mir nicht sicher.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Grace


    Wieder einmal genoss ich Joel.

    Mit Haut und Haaren, mit allem was ich hatte und war.

    ‚Hmmm‘, gab ich nur von mir und lehnte, drückte mich quasi an ihn.

    Was war das? Ich konnte es mir selbst nicht erklären, aber in dem Moment fasste ich den Entschluss, noch heute Abend mit Marc zu reden. Abschluss hin oder her.

    Ich konnte, wollte das hier nicht mehr geheim halten, was auch immer es war.

    Langsam schob ich meine Hände unter sein Oberteil, seufzte wohlig auf, als ich seine warme, feste Haut unter meinen Fingern spüren konnte.

  • Joel Steiner
    Sanft strich ich über ihren Rücken, als sie sich an mich drückte. Am liebsten hätte ich sie gar nicht mehr losgelassen. Was sollte das sein? Konnte man so schnell Gefühle für einen Menschen entwickeln? Oder mochte ich sie einfach 'nur'? Und was sollte ich weiter tun? Sollte ich überhaupt etwas tun? Ich entschied mich, die Gedanken stoppen zu wollen. Jetzt war wichtig, dass Grace bei mir war. Und nichts machte mich in dem Moment glücklicher, also sollte ich es auch genießen.

    Irgendwann spürte ich, wie sie ihre Hände unter mein T-Shirt schob, woraufhin ich lächeln musste. So oft, wie sie das in der vergangenen Zeit nun schon gemacht hatte, konnte man fast meinen, ich sollte für sie ohne Oberteil herumlaufen. Vielleicht sollte ich das zumindest in diesem Moment tatsächlich tun. Allerdings war ich mir nicht sicher, was sie wollte. Sollte ich es ablegen? "Weg damit?", fragte ich leise und gab ihr sanft einen Kuss auf die Wange.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden