Wichtiges und Interessantes aus der Tierwelt- Krematorium für Pferde

  • https://www.fischundfleisch.co…die-dominanztheorie-38783


    Interessanter Artikel für Hundehalter von denen wir viele im Forum hier haben. Das sollte sich jeder, der der Hundeerziehung aus alten Zeiten noch anhängt, zu Gemüte führen. Die Zeit aus der diese Hundeerziehung stammt erklärt alles. Heute ersetzt man das unschöne Wort Unterordnung manchmal mit Disziplin. Nach meiner Erfahrung ist der Weg in der Mitte irgendwo richtig. Ein Hund sollte Befehlen aufgeschlossen sein damit man nicht bei anderen Menschen aneckt, aber das bekommt man auch gewaltfrei hin.

  • Es mag ja sein, dass einiges an diesem Artikel der Wahrheit entspricht (und das wird nur behauptet, nicht bewiesen) aber wie man diese these vorbringt, nämlich in dem man andere schon beleidigent als ,,Würstchen,, etc. bezeichnet, finde ich alles andere als gute journalistische Arbeit! Nein, mir gefällt dieser Artikel ganz und gar nicht. Er mag wahres enthalten, aber er trifft den Ton informativer Erklärung nun ganz sicher nicht! *Daumen runter*

  • Journalistisch lässt sich über die Ausdrucksweise durchaus streiten. Wenn ich aber sehe wie heute noch Hunde zusammengeschrien, verprügelt, mit Teletakt malträtiert werden, dann hat der Autor ganz sicher nicht unrecht. Einen guten Freund was jeder Hund sein möchte bricht man nicht sondern behandelt ihn respektvoll mit Güte und nicht mit Gewalt.

  • Ich fürchte, gerade dieses heutzutage sehr weitverbreitete Bedürfnis, den Hund ,,als Freund,, zu behandeln, führt oft genug dazu, dass Hunde falsch oder gar nicht erzogen werden. Und wenn man wie diese Artikelschreiber propagiert, das es keinen Leitwolf gibt (der auch eine Leitwölfin sein kann) und unerfahrene Hundebesitzer glauben das, dann wissen Hunde nicht, wo`s lang geht und werden aufmüpfig. Ich bin bestimmt der letzte, der Gewalt in der Hundeerziehung befürwortet (habe mich deshalb schon öfter mit meinem Nachbarn angelegt) aber Konsequenz und ja, auch Dominanz, muss ein Hund lernen, sonst wird er eventuell gefährlich. Deshalb halte ich diese Art von Berichterstattung für sehr fragwürdig.


    Als Beipiel für die Denkfehler in dem oben genannten Artikel: Wölfe jagen im Familienverband heißt es da - äääh ja, da beteiligen sich auch schon die Welpen an der Jagd? Sowas kommt dabei raus, wenn man Studien unkritisch und ins eigene Bild passend als Wahrheit übernimmt.

  • Ein Familienverband besteht aus den diesjährigen und den letztjährigen Welpen und die jagen mit, müssen es ja lernen. Die kümmern sie auch mit um den neuen Nachwuchs und verlassen in der Regel nach zwei Jahren das Rudel. Der Artikel soll nicht das Nonplusultra darstellen, aber einfach die grundlegende Überlegung bei Hundehaltern fördern, dass es auch ohne Gewalt und Anschreien, das heute noch auf fast jedem Schäferhundübungsplatz Usus ist, geht. Gerade Hundehalterneulinge glauben was sich auf den Übungsplätzen tut. Als Leittier muss ich natürlich beim Hund Regeln setzen zu seiner und aller Leute und Tiere Sicherheit. Das tut ein Wolf aber auch ohne Beißen sprich Gewalt genau so wie es in Hunderudeln auf der Straße läuft.

  • Man rechnet sie so lange als Welpen oder Jungwolf bis sie geschlechtsreif sind und dann müssen sie in der Regel das Rudel verlassen. Ab 8 Monaten sprechen Wolfskundler von Jungwölfen. Mit 12 Monaten unterscheiden sie sich nicht mehr in der Größe vom erwachsenen Wolf. Für die Masse braucht es aber zwei Jahre. Geschlechtsreif sind sie mit 22 Monaten, das ist später als beim Hund.

  • Schwieriges Thema... Ich würde Tiere eher als Partner bezeichnen. In dem Sinne, dass die Zusammenarbeit funktionnieren muss, aber auch jede Partei einen positiven Nutzen davon hat. Ich will, dass mein Hund zurückkommt wenn ich ihn rufe und er freut sich über die positive Verstärkung. Wenn er hingegen etwas vom Tisch klaut wird trotzdem geschimpft. Wie du sagst, Andrea, man muss eine Mitte finden.
    Eine vegane Freundin hat mich vor einiger Zeit auf ein paar ethische Grundideen vom Veganismus bezüglich Fleisch und Tierhaltung aufmerksam gemacht. Ich bin damit einverstanden, dass Tiere genauso ein Recht auf Freiheit haben wie wir Menschen, also nicht als Sklave des Menschen leben sollten. Ich finde den Ansatz interessant und Frage mich im Alltag öfters: "Was hat mein Hund davon?".

  • Ich persönlich mochte den Artikel auch nicht. Einfach von der Schreibweise und der Berichterstattung her. Ich bin kein Freund von Hundeprofi und co. Das Ding mit dem Leittier hmm... wir haben hier ein Dorf weiter eine Züchterin von alaskan malamute und die hat mir erklärt das es sehr wohl alfas und betas gibt innerhalb des Rudels. das sich zb nur die alfas vermehren. Sie hat mit einer beta Hündin einen Wurf gemacht, daraufhin wollte die Hündin die Welpen totbeißen, weil ihr Nachwuchs nicht zusteht. Desweiteren erklärte sie mir das sich sogar die Fellfarbe mit der Rangordnung ändert. In wie weit das nun alles stimmt sei dahingestellt, es war auf jeden Fall interessant. Wenn ich meine beiden Hunde so betrachte gibt es da auf jeden Fall eine Rangordung. Ich versuche alle meine Tiere artgerecht zu halten, meine Hunde dürfen auf jeden Fall Hunde sein, sie werden von uns allen geliebt und niemals geschlagen. Mein Mann scheint aber das Oberhaupt zu sein, denn wenn er ruft dann kommen sie sofort und wenn einer der beiden Blödsinn gemacht hat braucht er nur böse gucken und sie zeigen sich unterwürfig obwohl er ihnen nie etwas getan hat, er ist genauso liebevoll zu ihnen wie ich oder die Kinder. Er scheint aber trotzdem irgendetwas auszustrahlen.

  • Eine Rangordnung gibt es überall, wo Tiere in Gruppen, Rudeln oder Herden zusammenleben. Da dürfte der gute Mann, der den ARtikel geschrieben hat, keine Tierart finden, bei der das nicht so ist. Aber ds ist nur ein Punkt, in dem sein Bericht fehlerhaft ist. Und wie schon gesagt, der Stil geht gar nicht!

  • Info:
    An alle Hundefreunde und Tierliebhaber, am 1.9.17 ist unsere Jolie an einer Xylit- bzw Birkenzuckervergiftung gestorben. Sie hatte etwas vom Geburtstagskuchen stibitzt. Da dieser Zuckeraustauschstoff bei einer gesunden Ernährung immer öfter verwendet wird, aber als tödliche Gefahr bei Tierärzten und Hundehaltern weitgehend unbekannt ist möchten wir alle Hundefreunde vor diesem Gift warnen! Bitte fleißig teilen, damit möglichst viele Hunde gerettet werden können!!
    - Xylit findet man zB in zuckerfreien Kaugummis
    - bereits eine Dosis von 0,5g/KgKG ist potentiell tödlich!
    - besteht der Verdacht, dass euer Hund auch nur eine geringe Menge von Xylit geschluckt hat, muss sofort der TA aufgesucht werden! Bitte diesen vorher telefonisch über die Vergiftung informieren, damit sich der TA ggf über die Behandlung informieren kann!
    - Xylit wird sofort über die Schleimhäute resorbiert, spontanes oder vom TA eingeleitetes Erbrechen haben keine Wirkung!!!
    - erste Symptome treten oft innert 10 Min auf und äußern sich durch Erbrechen, Apathie, Koordinatinsstörungen oder Krampfanfälle
    - Xylit führt zu einer massiven Insulinausschüttung und unbehandelt zu Unterzuckerung und Tod!! Als erste Hilfe muss Zuckerwasser, Traubenzucker oder Honig gegeben werden um den Weg zum TA zu überbrücken!
    - Im Verlauf kommt es zu einer Leberschädigung die oft in akutem Leberversagen endet. Dadurch wird die Blutgerinnung so gestört, dass Blut oder Gerinnungsfaktoren transfundiert werden müssen!
    - Erfolgen diese Maßnahmen nicht oder verzögert, kommt es zu massiven inneren Blutungen, welche nicht mehr zu behandeln sind, der Hund verblutet!
    Bitte helft alle mit, damit Jolie nicht umsonst gestorben ist!! Vielen Dank an alle, auch im Namen von Jolie


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    Ich denke es ist gut zu wissen wenn man Hundehalter ist. Zuckeraustauschstoffe sind immer mehr in Gebrauch. Ich habe das auch nicht gewusst.

  • Wußte ich bis jetzt auch nicht, bestätigt aber meine Ablehnung von Zuckeraustauschstoffen generell! Und wenn ich jetzt lese, welche Wirkung dieses Zeugs bei Hunden hat, dann frage ich mich um so mehr, wie ungesund ist es für Menschen?
    Auf jeden Fall werde ich die Info an die Besitzerin meines Pflegehundes weitergeben, die Hündin sammelt auch gerne alles auf, was vom Tisch fällt und Kuchen war auch schon dabei. Danke Andrea für den Hinweis!

  • Also ich finde es tragisch und sehr traurig das der Hund gestorben ist.
    Aber diese Aussage "Xylit führt zu einer massiven Insulinausschüttung"
    ist so nicht korrekt.
    "Xylit" "Xucker" und wie das alles heißt löst kaum eine Insulinreaktion hervor.
    Nicht umsonst wird es von einigen Menschen mit Diabetes und in den Lox-Carb-Foren gerne verwendet bzw. empfohlen.
    Nun ja, ich denke es wird eher die andere biochemische Wirkung den Tod verursacht haben.
    Früher wurde ja auch immer behauptet Süßstoffe lösen Insulinauschüttung aus.
    Das kann ich mit absoluter Sicherheit verneinen. Der (mein) Blutzucker zappelt kein bischen und wird auch nicht gesenkt.
    Schön wärs ;) .


    Lieben Gruß Jella

  • Xylit wirkt nicht auf alle Säugetiere gleich - Hunde z.B. reagieren anders als Menschen.


    Ob, was und wie ausgeschüttet wird kann man daher aus einem Vergleich mit Menschen nicht ableiten - und umgekehrt keine negativen Wirkungen auf Menschen durch Xylit, weil eben eine artspezifische Unverträglichkeit vorliegt.


    Allerdings bin ich nicht mit dem Thema vertraut , daher kann ich zu den Details wirklich nichts sagen.