Laurea (RPG) - Let the game begin

  • Lumira


    Ich grinste. "Wie habe ich mir auch nur eine Sekunde Sorgen machen können?", meinte ich und lachte ebenfalls.

    Narvik strich mir übers Haar, was mich dazu veranlasste, vorsichtig ein Stück näher an ihn heranzurücken, ohne dabei das Bett zu sehr in Schwingung zu versetzen. Ich sah für einen Moment an die Decke. Wer hätte gedacht, dass dieser Tag doch noch Entspannung bieten sollte? Vorhin hätte ich das sicher noch für unmöglich gehalten. Ich griff mir sanft Narviks Arm, um ihn noch einmal eingehend und mit kritischem Blick zu betrachten. Ich musste einfach sicher sein, dass wirklich noch einmal alles gut gegangen war. Wenn ich an die Situation zurückdachte und mir bewusst machte, dass Narvik an diesem Tag beinahe gestorben wäre, bekam ich immer noch eine Gänsehaut und fing an zu zittern. Aber er war nicht gestorben, er war hier, bei mir. Nur hätte das alles auch ganz anders ausgehen können. "Ich muss definitiv besser werden", urteilte ich leise.

  • Narvik
    Ich lacht leis, sagte aber nichts, sondern zog Lumira sanft zu mir und strich ihr weiter über den Kopf. Als sie etwas murmelt, das mir nicht entgangen war, rümpfte ich die Nase. "Es hat gereicht, warum bist du dann so kritisch mit dir? Du hast es doch geschafft." Wieder einmal gab ich ihr einen sanften Kuss auf die Wange. "Sei nicht so streng mit dir."


    //Keine Sorge, Ranya kommt noch irgendwann, ich brauch nur Ideen xD

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira

    "Ja, habe ich, aber was wäre gewesen, wenn ich es nicht geschafft hätte?" Ich deutete ein Kopfschütteln an. "An meiner fabelhaften Technik lag es ganz sicher nicht. Ich bin kritisch mit mir, weil du jetzt tot wärst, hätte ich nicht verdammtes Glück gehabt", stellte ich trocken und mit ziemlich ernstem Blick fest. Nicht auszudenken.


    //Alles gut xD

  • Narvik

    Ich streichelte weiter über ihren Kopf, während ich mir ihre Worte anhörte. "Aber du hast es geschafft und das sogar mehr als gut gemeistert", flüsterte ich. "Ich bin nicht tot, weil du trotzdem einen Weg gefunden hast und nur deshalb. Wen interessiert es, ob du Glück hattest?" Dass sie dieses Geschehnis so sehr mitnahm, beunruhigte mich, doch daraus schloss ich auch eine Konsequenz. "Wenn es dich sicherer macht, werden wir mehr üben, damit du gewappnet bist, ja?"

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich sah eine Narvik bei seinen Worten zunächst zweifelnd an, dann musste ich doch lächeln. Ich dachte nach. Ich fand es nicht ganz so einfach, sich auf das Glück zu verlassen, denn es wechselte ja bekanntlich gern mal spontan die Seiten. Narviks Vorschlag, den er hinzufügte, klang allerdings ziemlich gut. Es würde mir zumindest das Gefühl geben, in irgendeiner Form etwas zu tun und mich mich hoffentlich etwas weniger unsicher fühlen zu lassen. Also nickte ich und drückte seine Hand. "Danke."

  • Narvik

    Ich schenkte Lumira ein liebevolles Lächeln. "Du meisterst dein neues Leben so gut, du solltest dir nicht so viele Sorgen machen", flüsterte ich und strich sanft über ihre Hand. Wenn sie es schon nicht war, dann war ich mir umso sicherer: Sie würde das meistern. Ihre Familie und der Schwertkampf waren sich gar nicht so unähnlich, denn beides schien sie zu beschäftigen, doch mit beidem würde sie zurechtkommen. Das wusste ich einfach. Sie war so ein starker Mensch, egal, was man ihr angetan hatte.

    Und ich liebte alles an diesem wunderbaren Menschen. Ich würde nichts rückgängig machen, was ich für sie getan hatte.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich lächelte ein bisschen. "Ich habe wirklich keine Ahnung, woher du soviel Sicherheit nimmst. Aber, weißt du was? Ich will es auch überhaupt nicht wissen. Es ist gut, dass du sie hast." Jetzt grinste ich tatsächlich schon fast wieder. Narvik konnte so unfassbar lieb sein. Wenn er mich mit diesem sanften Blick ansah und mich auf diese Weise anlächelte, dann hatte ich immer das Gefühl, dass alles gut werden würde. Dass ich alles schaffen könnte, an seiner Seite. Nichts wünschte ich mir mehr. Gleichzeitig war mir klar, dass die Welt nicht nur aus rosaroten Wolken und Regenbogen bestand, so schön es auch wäre. Aber für den Moment wollte ich mich einfach nur diesem Gefühl hingeben. Die Realität würde mich doch aller Wahrscheinlichkeit nach ohnehin früh genug wieder einholen, oder nicht?

  • Narvik

    Ihre Worte ließen mich leise lachen. "Erfahrung stärkt das Selbstvertrauen, weißt du? Wenn man viel durchmacht und das meistert, wird man zuversichtlicher." Sanft strich ich ihr eine Haarsträhne aus ihrem hübschen Gesicht, während ich sie schmunzelnd betrachtete. Irgendwann einmal hatte ich selbst auch so viel Angst gehabt, regelrecht aus Angst bestanden. Ich konnte sie gut verstehen. Diese Angst wollte einen lähmen und hätte ich damals jemanden wie Lumira an meiner Seite gehabt, hätte ich vielleicht mehr Mut gehabt. Doch bis vor einiger Zeit hatte sie in meinem Leben noch gefehlt. Und jetzt war sie nicht mehr wegzudenken.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    "Erfahrung also? Das ist dein Geheimrezept? Zugegeben, ich bin enttäuscht." Das Grinsen war endgültig in mein Gesicht zurückgekehrt. In Wahrheit war ich allerdings natürlich kein bisschen enttäuscht. Ganz im Gegenteil eigentlich. Denn wenn Narvik meinte, seine Selbstsicherheit würde auf Erfahrung beruhen, versprach das in einer gewissen Weise Hoffnung. Und gleichzeitig war ich mir sicher, dass ich wohl niemals über derartiges Selbstbewusstsein verfügen würde - auch nicht mit jahrelanger Erfahrung. Denn das wollte ich überhaupt nicht. Narvik und ich unterschieden uns in mancherlei Hinsicht und das war gut so. Dieser Part war eindeutig ihm vorbehalten. Es war eine Eigenschaft an ihm, für die ich ihn so abgöttisch liebte, aber eben auch nur an ihm.

    Ich rückte noch ein Stückchen näher an Narvik heran und schmiegte mich an ihn. Was würde ich nur tun, könnte ich nicht mehr diese Wärme spüren?

  • Narvik

    Ihre Worte entlockten mir ein Schmunzeln, woraufhin ich ihr auf die Nasenspitze tippte. "wie kann man da denn enttäuscht sein? Es kann nicht jeder besondere magische Kräfte haben, nicht wahr?" Ich bedachte sie mit einem liebevollen Lächeln. "Aber die machen dich nur noch besonderer..." Meine Stimme war unwillkürlich leiser geworden, als ich die letzten Worte ausgesprochen hatte. Es war mir klar, dass sie ihre Fähigkeiten für ein Problem hielt, manchmal zumindest, doch ich fand, dass sie nur noch unterstrichen, wie einzigartig sie wirklich war. Sie war einfach unglaublich.

    Als sie sich an mich drückte, fuhr ich sanft durch ihr Haar. "Meine Süße", murmelte ich leise. Wenn sie bei mir war, schien alles so einfach. Sie schien Kräfte hervorrufen zu können, die ich nicht gekannt hatte. Liebe, Kampfgeist, Glaube an die Zukunft, an eine gemeinsame, wohlgemerkt. Wenn es nach mir ging, würden sich unsere Wege nie mehr trennen. Und ich würde alles für Lumira tun, um sie nicht wieder zu verlieren. So eine großartige Frau würde mir nie wieder begegnen, das wusste ich einfach. Es war, als wäre es von irgendjemandem geplant gewesen, dass wir uns begegnet waren.

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    -Edward Snowden

  • Lumira


    Seine Worte zauberten ein leises Lächeln auf meine Lippen. Ja, die Heilkräfte... Das war auch so eine Sache. Vor allem hatte ich solche Sorgen gehabt, dass sie ihn ängstigen oder sonst wie ein Anlass sein könnten, Abstand zu mir zu halten. Aber sie waren völlig unbegründet gewesen. Dennoch war ich mir nicht sicher, ob alle Menschen so wunderbar reagieren würden wie Narvik, sollten sie davon erfahren. Ich hatte relativ früh entdeckt, dass ich Heilprozesse beschleunigen konnte. Nur hatte ich genauso schnell bemerkt, dass alle anderen, wenigen in meinem Umfeld es nicht konnten. Ich hatte mich immer seltsam, anders gefühlt und mich oft gefragt, ob es falsch war, dass ich über diese Fähigkeit verfügte, bis ich begriffen hatte, wie toll es war, anderen auf diese Weise helfen zu können.

    Narvik drückte mich an sich und murmelte an meinem Haar. Ich schloss für eine Weile einfach die Augen, während ich mich an ihn schmiegte und genoss einfach den Moment und die wohlige Wärme in meinem Bauch und meiner Brust, die mich dank ihm durchströmte. Ich wollte erst irgendetwas erwidern, aber mir fiel nichts ein, weil ich das wundervolle Gefühl in diesem Augenblick einfach nicht in Worte fassen konnte. Narvik war das Beste, was mir je passiert war, das war sicher. Er war einfach großartig. Und wieder fragte ich mich unmittelbar, wie das alles nur so plötzlich gekommen war. Ich hatte das starke Gefühl, dass auch Narvik gerade etwas Ähnliches dachte und so drückte ich mich einfach noch etwas näher an ihn heran.

  • Narvik

    Nach einer Weile, die ich Lumira einfach bei mir gehalten hatte, ohne mich zu rühren, und einer Zeit, in der ich nur den Augenblick genossen hatte, lächelte ich sie schließlich an. "Lass uns vielleicht zusehen, dass wir schlafen gehen", schlug ich vor. "Morgen wird sich wohl einiges ändern." Ich hoffte zumindest, zum Guten. Denn es konnte auch böse ins Auge gehen...



    Ranya

    Nach einer Zeit erreichten wir schließlich die Siedlung. Ich bremste mein Pferd und schwang mich schließlich aus dem Sattel. "So, irgendwelche wichtigen Anmerkungen?", fragte ich in Richtung des Mannes, während ich meinen Umhang sorgfältig über meine Waffen zog, sodass man sie nicht auf den ersten Blick sehen konnte. Ich musste niemanden misstrauisch machen...

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    -Edward Snowden

  • Lumira


    Nach einer Weile, in der wir einfach in angenehmem Schweigen verweilt hatten, schlug Narvik vor, schlafen zu gehen.

    Ich sah zu ihm hoch und erwiderte sein Lächeln. Dazu deutete ich ein Nicken an. "Ich schätze, das ist eine gute und - für dich - ziemlich vernünftige Idee." Aus meinem Lächeln erwuchs ein Grinsen, letzteres hatte ich mir einfach nicht verkneifen können. Ich grinste ihn noch einen Moment scheinheilig an, ehe ich mich umständlich hochstemmte, um mich neben den Stiefeln auch von der Hose zu befreien. Das war für die Nacht doch um einiges bequemer. In dem übergroßen Hemd und dem zerzausten Haarvorhang musste ich wie ein sehr seltsam proportionierter Mensch aussehen.



    Scar


    Endlich erreichten wir das Örtchen. Ranya landete mit einem dumpfen Geräusch neben mir auf der staubigen Straße, als sie vom Pferd sprang. Auf ihre Bemerkung hin, zog ich fragend die Augenbrauen zusammen. "Ich bezweifle, dass es hier in dieser winzigen Ortschaft ein Rathaus gibt, indem man - natürlich ganz illegal - mal durch die Einwohnerregister blättern könnte. Da ich aber weiß, wie die Dorfleute so sind, bin ich nicht sonderlich scharf darauf, jedem hier auf die Nase zu binden, wen wir suchen. Ich will erst mehr wissen. Bis dahin sind wir unsichtbar. Soo...", beendete ich die Ansprache und sah sie erwartungsvoll an. "Wo gehen wir also als Erstes hin?" Für mich lag die Antwort auf der Hand, mal sehen, was sie vom Quizspielen hielt.

  • Ranya

    Unbeeindruckt lauschte ich seinen Worten, als mir etwas ins Auge stach. "Ich glaube, wir müssen nicht mehr suchen", murmelte ich und drückte dem Fremden die Zügel mit der knappen Anweisung "warte" in die Hand. Zielstrebig steuerte ich auf ein Haus zu,in dem soeben eine Frau verschwunden war. Dort angekommen klopfte ich gegen die Tür. Erst geschah überhaupt nichts, dann wurde die Tür mit einem Mal aufgerissen und die Frau stand mit zwei Schwertern bewaffnet vor mir. "Was wollt Ihr hier?", zischte sie, doch ihre Augen verrieten sie. Sie machte sich Sorgen.



    Narvik

    Ihre Worte ließen mich lachen. "Stimmt", gab ich ihr recht, ehe ich ihr einen Kuss gab. "Allerdings wären mir noch ganz andere Dinge eingefallen", raunte ich ihr zu, mehr im Sinne der Belustigung. Ich wollte sie nicht in diese Richtung beeinflussen, aber es gefiel mir, wenn sie errötete. Außerdem passte so ein Spruch einfach zu mir. Darum war ih nicht herumgekommen.

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    -Edward Snowden

  • Scar


    Ich wollte gerade gewaltig protestieren, als sie mir mit ihrer seltsamen Bemerkung die Zügel ihres Gauls in die Hand drückte, gemeinsam mit einem "Warte." Das klang leider sehr nach einem Befehl und ich wollte ihr schon erklären, wie leid ihr das tun würde, sollte sie das noch einmal versuchen. Bedingung für das Vieh war darüber hinaus gewesen, dass ich nichts damit zu tun haben würde. Dass es mich jetzt interessiert beschnüffelte, änderte nichts daran. Misstrauisch hielt ich es davon ab, mir mit seinem Kopf zu nah auf die Pelle zu rücken, während ich Ranya mit zusammengezogenen Augenbrauen und missgestimmtem Blick folgte. Ich begriff schnell, was - oder besser "wen" - sie in dem Haus, auf das sie zusteuerte, zu finden hoffte. Amüsiert beobachtete ich, wie sie zunächst ratlos vor der Tür warten musste, bis die Hausherrin sich schließlich doch noch dazu entschloss, zu öffnen. Innerhalb einer Millisekunde scannte ich automatisch ihre Personenbeschreibung ab. Es bestätigte nur, was ihre höchst unauffällig feindselige Erscheinung und das, was sie leise von sich gab, ohnehin schon nahelegte. Sie schien beunruhigt, sehr beunruhigt, die Gute. Was wohl der Grund dafür war? Ich setzte ein übertrieben freundliches und natürlich auch äußerst respekteinflößendes Lächeln auf und steuerte mit großen Schritten auf die beiden zu. Der Gaul folgte notgedrungen.

    "Falsche Frage", erklärte ich an die dunkelhaarige Frau gewandt und schob als Erstes schon einmal beiläufig den Fuß in die Tür, indem ich mich kurzerhand in den Rahmen lehnte. Falls sie uns aus unerfindlichen Gründen und einer plötzlichen Eingebung heraus doch noch loswerden wollen würde. Sicher war sicher. "Die richtige Frage", fuhr ich fort und lächelte zu ihr herunter, "ist, was du hier machst. Ich an deiner Stelle wäre nicht im Dorf geblieben, wenn ich so beunruhigt wäre wie du. Ist immerhin das Dümmste, was du machen kannst, selbst wenn es zunächst als schlauer Trick erscheinen mag, zu bleiben, wenn alle denken, man wird gehen. Letztendlich wirst du dort dann doch als Erstes gesucht." Ich zuckte mit den Schultern. "Oder", mutmaßte ich weiter, "die überaus intelligente Frage galt meiner unglaublichen reizenden Begleiterin und ihr kennt euch bereits?" Ich warf einen kurzen Blick zu Ranya, mit kaum merklich verengten Augen. "Wie auch immer." Ich drückte Ranya die Zügel wieder in die Hand. "Das ist kein Ort für das Gespräch, das wir haben werden. Lädst du uns ein oder muss ich das selbst tun?", fragte ich betont liebenswürdig und sah die Erjagte abwartend an. Zugegeben, ich hatte mehr mit einer Treibjagd und ein bisschen Versteckspiel gerechnet. Durchaus ein wenig enttäuschend. Aber ich würde mich nicht beschweren, wenn mir die Arbeit von alleine zuflog.



    Lumira


    Es war eigentlich klar gewesen, dass Narvik das Ganze nicht würde ohne irgendeinen für ihn typischen Kommentare abschließen würde. Er war immerhin er. Anderenfalls würde ich mir wohl fast schon Sorgen machen. Und trotzdem: natürlich verfehlte er auch diesmal nicht, worauf er vermutlich bewusst abzielte. Meine Nackenhaare stellten sich auf, als er mir ins Ohr raunte und sein Atem mich streifte. Direkt im Anschluss färbten sich meine Wangen leicht rosa. "Das kann doch nicht wahr sein", jammerte ich, wenn auch eher spaßhaft. "Na warte." Mit diesen Worten griff ich blitzschnell hinter mich und bekam eines der großen, weichen Kissen zu fassen. Das bekam Narvik nun ins Gesicht. Irgendwie musste ich mich ja revanchieren, ich konnte ihn unmöglich immer damit davonkommen lassen. "Steht dir", bemerkte ich grinsend.

  • Ranya

    Wie zu erwarten gewesen war, war der Fremde mir gefolgt. Und wie zu erwarten gewesen war, konnte er seine Klappe nicht halten. Mirana, wie sie wohl heißen musste, wenn ich mich richtig erinnerte, zischte etwas Unverständliches, ehe sie ihre Schwertspitze auf den Mann richtete. "Seid vorsichtig", warnte sie ihn eindringlich. "Nur, weil ihr mein Haus noch nicht betreten habt, heißt das nicht, dass mein Haus nicht gegen unerwünschte Gäste gesichert ist."
    Entnervt warf ich dem Fremden einen Blick zu. So ein Idiot... Jetzt erst wandte ich mich wieder der Frau zu. "Jon schickt uns", erklärte ich ruhig.



    Narvik

    Zufrieden stellte ich fest, dass sie errötete. So niedlich. Als sie mir allerdings einen Polster ins Gesicht schlug, lachte ich und warf sie nach hinten auf das Bett, um dann belustigt auf sie herunterzuschauen. "Denkst du, sowas lasse ich mir gefallen?", fragte ich grinsend, ehe ich ihr einen Kuss auf das Schlüsselbein gab. "So leicht bin ich nicht zu besiegen. Auch nicht im Spiel." Ich zwinkerte ihr zu.

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    -Edward Snowden

  • Scar


    Ich hob interessiert die Augenbrauen, lediglich meine Augen konnten ein wenig Spott nicht verbergen. Vorsichtig fasste ich ihre Schwertspitze und rückte sie ein wenig von meiner Brust weg. "Kein Grund, so feindselig zu sein. Immerhin wollen wir uns doch nur unterhalten." Ich lächelte weiterhin breit. Tatsächlich hatte ich Spaß. "Fürs Erste."

    Ich bekam natürlich mit, dass mir Ranya einen tadelnden Blick zuwarf, dann ich ignorierte ihn wie immer. Ich musste mich nicht tadeln lassen. Irgendwer musste hier ja mal klarstellen, wie die Verhältnisse waren.

    Während meine reizende Begleitung nun erklärte, das "Jon" uns "geschickt" hatte, nickte ich wartend. "Ganz genau, Jon", pflichtete ich bei und schaffte es, dabei vollkommen ernst zu bleiben.

    "Also, was ist jetzt?", erkundigte ich mich schließlich, die Finger meiner einen Hand streichelte ganz beiläufig über den Griff meines Schwertes, wie als wollten sie einen unsichtbaren Fleck beseitigen, ehe ich der Frau wieder lächelnd in die Augen sah. Leicht wippend stieß ich mich vom Türrahmen ab.



    Lumira


    Ehe ich mich versah oder auch nur noch einmal Luft holen konnte, hatte Narvik mich bereits blitzschnell nach hinten geworfen und war sofort wieder über mir. Er war eindeutig der Stärkere, was das anging und trotzdem konnte ich es nicht lassen. Ich kicherte, ehe es einem Lächeln wich, als seine Lippen kurz mein Schlüsselbein berührten. Es war recht deutlich ausgeprägt, das dünne Kettchen schmiegte sich meist nahezu perfekt dazwischen.

    "Wer behauptet das?", fragte ich dann zurück und klimperte unschuldig mit den Wimpern. Bereits im nächsten Moment rollte ich mich zur Seite und schlüpfte flink unter seinem Arm hinweg, ehe ich von hinten Arme und Beine um seinen Körper schlang. Ich revanchierte mich mit einem zarten Kuss in seinen Nacken, ehe ich einen, wenn auch nicht so aussichtsreichen Versuch startete, ihn niederzuringen. Aber zumindest würde er es in dieser Position etwas schwieriger haben. Ich genoss unser Herumgealber, dabei fühlte ich mich immer so wunderbar sorglos. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass es nicht nur mir so ging. Gegen Spaß war eigentlich nie etwas einzuwenden.

  • Darion

    Seufzend ergab ich mich meinem Schicksal und folgte den Beiden. Also schön, ich kann das hier auch ohne mich von meinem Gedanken abzulenken zu lassen. Jawohl, du bist ein erwachsener Mann Darion! Es bestand ja auch immer noch die Möglichkeit, dass alle Gasthäuser belegt waren und wir weiter mussten. "Das ist wohl nicht so wahrscheinlich oder, Philipa?" Daraufhin schüttelte das Pferd sich so stark, dass es mich fast von ihrem Rücken schmieß. Laut lachend holte ich den Abstand zum Rest wieder auf.


    Malverik

    Bei dieser unschuldigen Aussage wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. War sie wirklich so blauäugig? Dann konnte ich wohl nur mir selbst in den Hintern für treten. Aber erstmal abwarten. "Na, dann wollen wir mal sehen, was wir hier finden können." Nach einigen Straßen hielt ich Barbadoss vor einem gemütlich aussehendem kleinen Gasthaus. "Was meint ihr?"

  • Ranya

    Die Frau wirkte misstrauisch, musterte uns beide, aber schien jederzeit bereit, ihre Schwerter einzusetzen. Fieberhaft überlegte ich, wie ich sie davon überzeugen konnte, dass Jon und ich einander kannten. Also entschied ich mich für ein Detail, das mir jetzt so viel schlüssiger erschien. "Eine Karte, nicht wahr? Seine Tätowierung auf seinem Rücken ist eine Karte, oder?"
    Überrascht weiteten sich ihre Augen, ehe sie sie wieder zusammenkniff. "Was habt Ihr mit ihm gemacht?"

    Abwehrend hob ich die Hände. "Überhaupt nichts."

    "Wieso sollte er Euch die Tätowierung zeigen?"
    Ich biss mir auf die Unterlippe. "Lange Geschichte", entgegnete ich rasch. "Er meinte nur, er würde die Tätowierung mit etwas Wertvollem verbinden." Wertvoll. Kaum hatte ich dieses Wort ausgesprochen, ließ die Frau die Schwerter sinken. "Also gut, was wollt Ihr?"



    Narvik

    Ich lachte auf, als Lumira sich befreite und mich sogleich 'attackierte'. Doch ihr Kuss in meinen Nacken, so sanft und zärtlich, brachte mich schon wieder auf schlechte Ideen. Verflucht, warum musste sie nur so eine Anziehungskraft auf mich haben?...
    Lachend krümmte ich mich zusammen und griff nach Lumiras Fuß. Nun wollten wir sehen, ob sie kitzelig war. Ich grinste, als ich begann, ihre Fußsohle zu kitzeln.



    Aena Keleis

    Offenbar war Malverik selbst noch nicht sicher. Missmutig schürzte ich die Lippen, beließ es aber dabei. Dann würde ich später vielleicht alleine gehen.
    Kurz darauf kamen wir an einem Gasthaus an. Auf Malveriks Vorschlag hin nickte ich und schwang mich aus dem Sattel. Vielleicht war nachher also doch noch Zeit für ein ausgiebiges Bad und Entspannung...

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Scar


    Ich verfolgte die Konversation oder vielmehr Ranyas Ausführungen. Währenddessen wanderten meine Mundwinkel allerdings immer weiter nach oben. So viel gegrinst, hatte ich schon ewig nicht mehr, ich hatte beinahe schon schmerzen. Aber erstens hatte ich tatsächlich Spaß, jagen machte mich einfach glücklich. Und zweitens war ich professionell und es hatte sich immer als zielführender erwiesen, zumindest eine gewisse Freundlichkeit auszustrahlen.

    Eine Tätowierung also. Eine Kartentätowierung. Ich konnte die Frau gut verstehen, als sie direkt nachhakte, woher Ranya das denn wissen wollte, beziehungsweise konnte. Nur meinte ich im Gegensatz, mir die Frage darauf selbst beantworten zu können.

    So war das also. Interessant - wobei, eigentlich nicht. Jonhatte bestimmt nichts dagegen gehabt. Wie schnell Ranya das Thema zurück vom Tisch schob, entging mir selbstverständlich nicht.

    Immerhin schien die Frau uns nun doch noch einmal darüber nachzudenken, ob sie sich nicht doch noch etwas länger unserer Gesellschaft aussetzen würde. Freiwillig, verstand sich, drum herumkommen würde sie so oder so nicht. Ich weigerte mich, sie bei dem Namen zu nennen, den Jonathan genannt hatte, weil ich keinerlei Sinn darin sah. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war es sowieso nicht ihr richtiger. Es sei denn, sie besaß nicht einmal dieses Fünkchen an Intelligenz. Das wäre wohl denkwürdig, weshalb ich zunächst einmal davon ausging, dass sie nicht auch noch diesen Fehler begehen würde.



    Lumira


    Narvik krümmte sich nach vorne, aber ich hielt mich hartnäckig fest. Ansonsten schien Narvik, wie nicht anders zu erwarten gewesen, eher unbeeindruckt von meiner Attacke. Vielmehr belustigt. Aber wirklich verübeln konnte ich es ihm nicht. Dafür seine nächste Methode, die er aus seinem Repertoire hervorholte, auch wenn sie mir schon viel zu gut bekannt war. Aber wieso die Methode wechseln, wenn sie so gut funktionierte? Der Kitzel-Gegenschlag zeigte jedenfalls mal wieder volle Wirkung. Auch, wenn ich glücklicherweise an den Fußsohlen nicht ganz so empfindlich wie an den Seiten war, schlug ich reflexartig mit dem Fuß zur Seite aus und versuchte ihn, hinter Narviks Rücken in Sicherheit vor derartigen Angriffen zu bringen. Außer Reichweite von seinen Händen. Das war allerdings leichter gesagt als getan. Um es ihm etwas zu erschweren, versuchte ich weiterhin, ihn mit meinem Gewicht nach hinten zu ziehen.