Laurea (RPG) - Let the game begin

  • Narvik

    Ich grinste, als ich bemerkte, wie angetan Lumira von der Einrichtung des Zimmers war. Zumindest eines hatte dieses Haus also, um uns für die Strapazen zu entschädigen. Schmunzelnd näherte ich mich Lumira von hinten, griff nach ihrer Hand, die gerade über die Schnitzereien an dem Schrank fuhr und küsste sanft ihren Hals. "Und irgendwann, das verspreche ich, wird genau so ein schönes Zimmer mal unseres sein, von hart erarbeitetem Geld ehrlich bezahlt..." Nur für sie. Für sie würde ich mich abrackern, um ihr ein sicheres Leben gewährleisten zu können und wenn ein schönes Zimmer zu einem schönen Leben gehörte, dann würde das ein Schritt sein, den ich auf jeden Fall tun würde. Alles, um sie glücklich zu machen, egal, wie viel Arbeit das benötigte.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Narvik trat von hinten an mich heran. Ich schloss genießerisch die Augen, als seine Lippen sachte über die Haut an meinem Hals fuhren.

    Bei seinen folgenden Worten trat ein gerührtes Lächeln auf mein Gesicht. Das war... ich hatte nicht einmal Worte dafür, wie sehr ich Narvik liebte. Und wenn es nur ein ganz gewöhnliches Zimmer war. Ich war mir sicher, dass ich mich selbst in einer dunklen Kammer oder einem Keller arrangieren würde, solange ich nur bei ihm sein könnte. Allein, dass er mir solch ein Versprechen geben wollte, war unglaublich süß. Mir fiel jedenfalls kein besseres Wort ein. Ich drehte mich kurzerhand in seinen Armen um, nahm seinen Kopf in meine Hände und küsste ihn nun selbst. Wer brauchte schon Worte, wenn es soviel aussagekräftigere Handlungen gab?

  • Narvik

    Mit einem Mal wandte sich Lumira zu mir um und legte ihre Hände an meinen Kopf, ehe sie mich küsste. Ich beugte mich ein wenig zu ihr hinunter, damit sie sich nicht so strecken musste, und erwiderte den Kuss zärtlich, wobei ich ihr sanft durchs Haar fuhr. So einen friedlichen Augenblick zu zweit hatte es wohl gebraucht. Die Anspannung von zuvor schien von mir abzufallen, während ich bewusst Lumiras Lippen wahrnahm.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich genoss den Moment in vollen Zügen. Er war geprägt von Ruhe, Wärme und Zärtlichkeit und genau das, wonach ich mich gerade gesehnt hatte. Schließlich löste ich meine Lippen von Narviks, legte meinen Kopf an seine Schulter und hielt ihn für die nächste Zeit einfach nur fest. Sein Hals duftete wunderbar nach seinem ganz eigenen Geruch und ich schloss zufrieden die Augen, während sich ein paar meiner elektrisierten Haare in seinem Dreitage-Bart verfingen. Ein sanftes Lächeln lag auf meinen Lippen.

    "Das tut gut", murmelte ich nach einer Weile in sein Hemd.

  • Narvik

    Es war beinahe schade, dass sie ihre Lippen von meinen nahm, doch ich drückte sie an mich und streichelte sie einfach weiter. Was würde ich nur ohne diesen wunderbaren Menschen an meiner Seite tun?

    Ihre Worte quittierte ich ebenfalls mit einem Lächeln. "Da stimme ich dir voll und ganz zu", flüsterte ich ihr ins Ohr und strich einige ihrer Haare zurück, die mich im Gesicht kitzelten.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira

    Eine Weile verweilten wir noch in der Umarmung. Narviks Brust war gemütlich, mein Kopf fand beinahe perfekt darauf zu liegen, fast, als wäre er dazu bestimmt. Zudem roch er so unglaublich gut und so umschlossen von seinen muskulösen Armen, kam ich mir wie in einer rundum geschützten Festung vor, was natürlich Blödsinn war, dem Gefühl aber keinen Abbruch tat.

    Schließlich drehte ich mich mit einem wohligen Seufzen halb in seinen Armen herum und ließ meinen Blick unschlüssig durch den Raum schweifen. "Was machen wir jetzt?"

  • Narvik

    Ich lachte leise, als sie nach einiger Zeit sich umdrehte und fragte, was wir nun täten. Vorsichtig, aber schnell, damit sie mich nicht aufhalten konnte, hob ich sie hoch. "Na ja, du ruhst dich aus und genießt den Raum und ich hole unser Zeug und schaue kurz nach Kirea, würde ich vorschlagen", meinte ich grinsend. "Es sei denn, du hast etwas einzuwenden..."

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Als Narvik mich ohne jede Vorwarnung hochhob, quiekte ich überrascht auf. "Hey", beschwerte ich mich lachend. Auf seine Worte hin nagte ich unschlüssig auf meiner Unterlippe, ehe sich ein breites Grinsen darauf stahl.

    "Mmh, einverstanden", meinte ich schließlich und streichelte kurz über seinen Hals. "Aber wehe, du lässt dich von ihr in Rage bringen, um den Finger wickeln oder dir sonst in irgendeiner Art Schaden zufügen. Versprochen?" Auch, wenn ich es scherzhaft sagte, meinte ich diese Worte todernst. Im wahrsten Sinne des Wortes.

  • Narvik

    Ich nickte, als sie mich bat, mich weder verärgern zu lassen oder in einer anderen Weise schädigen zu lassen. Offenbar hatte sie ziemliche Angst um mich. Sie war viel zu niedlich für diese böse Welt. Ich schenkte ihr ein Lächeln, ehe ich ihr einen Kuss auf die Wange gab, wobei ich mich zu ihr hinunterbeugte. "Natürlich, meine Süße. Alles, damit ich bald wieder bei dir bin", murmelte ich und strich ihr liebevoll übers Haar.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich lächelte bei seinem Kuss und seinen Worten. "Das will ich hoffen", erwiderte ich leise und drückte ihn noch einmal kurz an ihn, bevor ich ihn aus der Umarmung entließ. Man könnte, wenn man uns so sah, wahrscheinlich meinen, Narvik stünde eine unmittelbare Weltreise bevor. Ich strich mir eine dunkle Strähne hinters Ohr und lächelte ihm hinterher. Als ich alleine war, startete ich einen erneuten kleinen Rundgang durch das ziemlich interessante Zimmer, besah mir das Innere des Schranks, nahm die verzierten Nachtkästchen unter die Lupe und sah aus dem imposanten Fenster nach draußen. Man konnte von hier aus nicht den Vorplatz, da das Zimmer zur anderen Seite lag. Vielleicht war das aber auch ganz gut so. Schließlich wandte ich mich wieder von dem Fenster ab und setzte mich auf die Bettkante, ehe ich mich mit einem zufriedenen Seufzen nach hinten in die weiche, federnde Matratze fallen ließ. Zeit zum Probeliegen.

  • Narvik

    Ich begab mich nach draußen und erkundigte mich bei Tanka nach Kirea. Offenbar hatte sie die Wunde, die Lumira Kirea zugefügt hatte, verbunden und wartete nur noch darauf, die Rothaarige nach drinnen zu bringen. Natürlich half ich Tanka, indem ich Kirea loßband, ihr die Messer abnahm und diese achtlos in eine Ecke warf und sie nach drinnen brachte, stets bereit, mein Schwert zu ziehen. Wehe, sie würde es wagen, eine Flucht zu versuchen. Es würde ihr wohl sehr schlecht bekommen.

    Nachdem wir Kirea eingesperrt hatten, begab ich mich zu den Pferden in den Stall. Beide schienen ruhig, weshalb ich es bei einem prüfenden Blick beließ und mich der Ausrüstung zuwandte. Ich schnappte mir die Beutel, die wir benötigen würden und begab mich damit zurück zum Haus. Dort sah ich zu, dass ich zurück zu Lumira kam. Ich öffnete die Zimmertür, trat mit einem Grinsen ein, schloss die Tür wieder und legte die Sachen neben dem Schrank ab, ehe ich die Stiefel abstreifte und mich ebenfalls auf dem Bett niederließ. Zufrieden seufzte ich. Dieser Tag war doch noch zu retten gewesen, dennoch hätte es mein letzter sein können, das durfte ich nicht vergessen.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich hob den Kopf, als sich kurz darauf tatsächlich auch schon wieder die Tür öffnete und Narvik samt Beuteln ins Zimmer schlüpfte. Er hatte sich wohl wirklich beeilt.

    "Also, was macht Kirea?", erkundigte ich mich und drehte mich leicht, sodass ich ihn anschauen konnte, als er es sich neben mir auf dem Bett bequem gemacht hatte. "Und hast du noch mal nach den Pferden gesehen?" Ich grinste. "Du warst wirklich schnell."

  • Narvik

    Grinsend blickte ich Lumira an, als sie mich mit Fragen regelrecht bombardierte. "Kirea ist eingesperrt und die Pferde sind absolut in Ordnung. Die machen sich nur Sorgen, ob sie genug zu fressen haben", lachte ich, ehe ich sanft über Lumiras Kopf strich. "Ich habe mich um alles gekümmert, du musst dir wirklich keine Sorgen machen."

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich grinste. "Wie habe ich mir auch nur eine Sekunde Sorgen machen können?", meinte ich und lachte ebenfalls.

    Narvik strich mir übers Haar, was mich dazu veranlasste, vorsichtig ein Stück näher an ihn heranzurücken, ohne dabei das Bett zu sehr in Schwingung zu versetzen. Ich sah für einen Moment an die Decke. Wer hätte gedacht, dass dieser Tag doch noch Entspannung bieten sollte? Vorhin hätte ich das sicher noch für unmöglich gehalten. Ich griff mir sanft Narviks Arm, um ihn noch einmal eingehend und mit kritischem Blick zu betrachten. Ich musste einfach sicher sein, dass wirklich noch einmal alles gut gegangen war. Wenn ich an die Situation zurückdachte und mir bewusst machte, dass Narvik an diesem Tag beinahe gestorben wäre, bekam ich immer noch eine Gänsehaut und fing an zu zittern. Aber er war nicht gestorben, er war hier, bei mir. Nur hätte das alles auch ganz anders ausgehen können. "Ich muss definitiv besser werden", urteilte ich leise.

  • Narvik
    Ich lacht leis, sagte aber nichts, sondern zog Lumira sanft zu mir und strich ihr weiter über den Kopf. Als sie etwas murmelt, das mir nicht entgangen war, rümpfte ich die Nase. "Es hat gereicht, warum bist du dann so kritisch mit dir? Du hast es doch geschafft." Wieder einmal gab ich ihr einen sanften Kuss auf die Wange. "Sei nicht so streng mit dir."


    //Keine Sorge, Ranya kommt noch irgendwann, ich brauch nur Ideen xD

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    -Edward Snowden

  • Lumira

    "Ja, habe ich, aber was wäre gewesen, wenn ich es nicht geschafft hätte?" Ich deutete ein Kopfschütteln an. "An meiner fabelhaften Technik lag es ganz sicher nicht. Ich bin kritisch mit mir, weil du jetzt tot wärst, hätte ich nicht verdammtes Glück gehabt", stellte ich trocken und mit ziemlich ernstem Blick fest. Nicht auszudenken.


    //Alles gut xD

  • Narvik

    Ich streichelte weiter über ihren Kopf, während ich mir ihre Worte anhörte. "Aber du hast es geschafft und das sogar mehr als gut gemeistert", flüsterte ich. "Ich bin nicht tot, weil du trotzdem einen Weg gefunden hast und nur deshalb. Wen interessiert es, ob du Glück hattest?" Dass sie dieses Geschehnis so sehr mitnahm, beunruhigte mich, doch daraus schloss ich auch eine Konsequenz. "Wenn es dich sicherer macht, werden wir mehr üben, damit du gewappnet bist, ja?"

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich sah eine Narvik bei seinen Worten zunächst zweifelnd an, dann musste ich doch lächeln. Ich dachte nach. Ich fand es nicht ganz so einfach, sich auf das Glück zu verlassen, denn es wechselte ja bekanntlich gern mal spontan die Seiten. Narviks Vorschlag, den er hinzufügte, klang allerdings ziemlich gut. Es würde mir zumindest das Gefühl geben, in irgendeiner Form etwas zu tun und mich mich hoffentlich etwas weniger unsicher fühlen zu lassen. Also nickte ich und drückte seine Hand. "Danke."

  • Narvik

    Ich schenkte Lumira ein liebevolles Lächeln. "Du meisterst dein neues Leben so gut, du solltest dir nicht so viele Sorgen machen", flüsterte ich und strich sanft über ihre Hand. Wenn sie es schon nicht war, dann war ich mir umso sicherer: Sie würde das meistern. Ihre Familie und der Schwertkampf waren sich gar nicht so unähnlich, denn beides schien sie zu beschäftigen, doch mit beidem würde sie zurechtkommen. Das wusste ich einfach. Sie war so ein starker Mensch, egal, was man ihr angetan hatte.

    Und ich liebte alles an diesem wunderbaren Menschen. Ich würde nichts rückgängig machen, was ich für sie getan hatte.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich lächelte ein bisschen. "Ich habe wirklich keine Ahnung, woher du soviel Sicherheit nimmst. Aber, weißt du was? Ich will es auch überhaupt nicht wissen. Es ist gut, dass du sie hast." Jetzt grinste ich tatsächlich schon fast wieder. Narvik konnte so unfassbar lieb sein. Wenn er mich mit diesem sanften Blick ansah und mich auf diese Weise anlächelte, dann hatte ich immer das Gefühl, dass alles gut werden würde. Dass ich alles schaffen könnte, an seiner Seite. Nichts wünschte ich mir mehr. Gleichzeitig war mir klar, dass die Welt nicht nur aus rosaroten Wolken und Regenbogen bestand, so schön es auch wäre. Aber für den Moment wollte ich mich einfach nur diesem Gefühl hingeben. Die Realität würde mich doch aller Wahrscheinlichkeit nach ohnehin früh genug wieder einholen, oder nicht?