Laurea (RPG) - Let the game begin

  • Yara

    Ich betrachtete das Blatt aufmerksam. "Gut, ich versuche ihn zu finden. Sind noch andere auf ihn angesetzt? Und... Soll ich ihn gleich umbringen?", antwortete ich. "Den Namen wisst Ihr nicht zufällig?", fügte ich noch hinzu. Ich begann schon mal zu planen. Ein zweites Pferd wäre wohl notwendig, genau wie neue oder bessere Waffen. Meine Messer und das Schwert waren schon alt, und einen Bogen hatte ich nicht. Letzteres würde ich auch nicht besorgen, da ein Bogen zu sperrig war. Meine Eltern würden mir bestimmt den Wallach Vino schicken, einen schicken braunen Warmblutmix.

  • Cadino

    Ich nickte. "Im Grunde schon, doch offenbar scheint dieser Kopfgeldjäger, auf den ich so große Stücke gehalten habe, nicht sonderlich erfolgreich." Ihre Frage, die ihr weiteres Verfahren mit dem Kerl betraf, ließ mich den Kopf schütteln. "Nein, ich brauche beide lebendig. Ihn und die junge Frau. Die Frau muss zu ihrer Mutter zurück, ihn knöpfe ich mir höchstpersönlich vor." Als sie nach dem Namen fragte, nickte ich. "Bekannt ist er als Narvik."

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich hob den Kopf und nickte zustimmend. "Ja, in Ordnung." Ruhe und Zweisamkeit klang in der tat wie die reinste Erholung. Wir konnten sie wohl gerade wirklich gut brauchen. Ich löste mich von Narvik, behielt aber noch seine Hand in meiner.

    Ich zögerte einen Moment. "Was... Was werden sie mit ihr machen?", fragte ich dann doch. "Die Wachen, meine ich, bei denen wir sie abliefern werden?" Wahrscheinlich war es überflüssig und ich sollte mir darüber besser überhaupt keine Gedanken machen. Aber so war ich nun einmal. Ich seufzte leise.



    Scar


    "Du bist nerviger als eine Östliche Fliege, weißt du das?", stöhnte ich. Und das waren wirklich biestige Viecher. Leider Gottes hatte ich bei einem Auftrag vor etwa einem halben Jahr gezwungener ihre Bekanntschaft machen müssen.

    "Zweifelst du etwa an meiner Schnelligkeit?" Meine Augen verengten sich, während ich sie düster ansah. "Wir sollten in etwa zwei Stunden endlich dieses gottverdammte Dorf erreichen. Ich überlege es mir. Wenn du jetzt endlich deine Klappe hältst", brummte ich und versuchte, nicht beinahe verzweifelt zu klingen. Diese Frau bereitete mir Kopfschmerzen. Und das war ein schlechtes Omen.

  • Malverik

    Ich war mir nicht sicher, ob ich Darion bemitleiden oder lieber auslachen sollte. Ich konnte mir sehr gut vorstellen was er gerade dachte. Auf ihre Frage hin musste ich ernsthaft nachdenken. Lieber Darin quälen oder die möglichen Gefahren abwenden. Aber ich hatte gesagt ich wolle es versuchen, also lieber die Qual. Außerdem wäre ein Bad wirklich wundervoll. "Natürlich können wir das tun! Sobald wir einen Platz zum Schlafen und für die Pferde haben sollten wir hierher zurück kommen." Grinsend wendete ich Barbadoss um einen Platz zu suchen.


    Darion

    Oh ja, Mein Problem war bestimmt, dass ich mal wieder Baden wollte. War das ihr Ernst oder veralberte sie mich? Nach der Frage an Malverik schien es als wäre es ihr Ernst. Verdammt, Diese Unschuld war wirklich nicht hilfreich! Und was diesen Bastard Malverik anging... Bei dem Grinsen wusste ich genau, dass er wusste was mich wirklich quälte und wirklich er genoß das anscheinend aus vollen Zügen! Leiste und zugegeben etwas frustriert und verzweifelt folgte ich ihm. Bitte, lass uns nicht zu schnell etwas finden! Ich musste mich erst noch geistig auf so ein Bad Besuch vorbereiten.

  • Narvik

    Grinsend führte ich sie an der Hand weiter ins Innere des Gebäudes, zielstrebig auf eines der schönsten Zimmer im Haus zu. Mit einem geheimnisvollen Blick drückte ich die Klinke hinunter, ehe ich die Tür öffnete und einen Blick in das Zimmer ermöglichte. Ein großes Doppelbett, ein großes Fenster, ein kunstvoll mit Schnitzereien verzierter Schrank aus Eiche, zwei Nachtkästchen. "Willkommen in dem Paradies für diese Nacht."



    Ranya

    Zufrieden nickte ich. "Ich wusste ja, dass du irgendwann den Sinn erkennst", stichelte ich, ließ es aber sonst auf sich beruhen. Vermutlich hätte ich ihn durchaus weiter provozieren können, aber ich war froh, dass er überhaupt eingelenkt hatte. Das war endlich mal ein positives Zeichen, dass ich zu schätzen wusste. Zumindest vorerst. Wehe, er überlegte es sich anders...



    Aena Keleis

    Vergnügt grinste ich, ehe ich meine Stute ebenfalls wendete und sie Malverik hinterhertrotten ließ. Ein Bad hatte noch nie geschadet und dabei musste ich mir wenigstens keine Sorgen machen, dass ich von Darions Anblick abgelenkt wurde. Soweit ich informiert war, waren die Bäder streng getrennt, aber man wusste ja nie. Selbst wenn nicht, würde ich mich nicht ablenken lassen. Lieber ein wenig für Hygiene sorgen, das würde sicher nicht schaden.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Neugierig folgte ich Narvik weiter in das Haus hinein, Kirea schien in der Tat nicht gerade knapp bei Kasse zu sein, geschweige denn einen asketischen Lebensstil zu verfolgen. Als er nun mit einem höchst mysteriösen Lächeln vor einem der Zimmer hielt, spähte ich gespannt hinein, sobald er die Tür geöffnet hatte. "Wow, nicht schlecht", entfuhr es mir und das war maßlos untertrieben, denn ich war ehrlich beeindruckt. "Du scheinst dich auszukennen", bemerkte ich mit einem Seitenblick, während ich mich staunend umsah. Ich bewunderte das riesige Fenster, das den Raum noch größer und heller erscheinen ließ und das monströse Bett. Meine Fingerkuppen fuhren sachte, fast schon ehrfürchtig, über die edlen Schnitzereien, mit denen der mächtige Eichenschrank versehen war. "Ich glaube, ich habe noch nie in einem so schönen Zimmer schlafen dürfen." Das stimmte. Lediglich das meiner Eltern, aber dort hatte ich nie etwas anrühren dürfen.



    Scar


    Ich schwieg. Über ihre Worte ließ sich natürlich streiten. Ich bezweifelte, dass ich irgendeinen Sinn, die Wertschätzung von Pferden betreffend, erkennen könnte und ich hatte nichts versprochen. Aber sollte sie sich freuen oder was auch immer sie gerade tat. Ich hatte es nun mal nicht mit Gefühlen. Aber solange sie sich in Optimismus wog, gab sie Ruhe, also würde ich einen Teufel tun, sie nicht in dem Glauben zu lassen, das zu erreichen, was sie wollte. Ich hatte gesagt, ich würde darüber nachdenken. Und das tat ich. Vielleicht.

    Als am Horizont endlich die Silhouette einer Siedlung auftauchte, stahl sich ein zufriedener Zug auf meine Lippen. Nun würde es wieder etwas zu tun geben. Diese Aussicht stimmte mich fast schon euphorisch. Ich war eben ein Jäger. Mit jeder Faser meines Körpers.

  • Narvik

    Ich grinste, als ich bemerkte, wie angetan Lumira von der Einrichtung des Zimmers war. Zumindest eines hatte dieses Haus also, um uns für die Strapazen zu entschädigen. Schmunzelnd näherte ich mich Lumira von hinten, griff nach ihrer Hand, die gerade über die Schnitzereien an dem Schrank fuhr und küsste sanft ihren Hals. "Und irgendwann, das verspreche ich, wird genau so ein schönes Zimmer mal unseres sein, von hart erarbeitetem Geld ehrlich bezahlt..." Nur für sie. Für sie würde ich mich abrackern, um ihr ein sicheres Leben gewährleisten zu können und wenn ein schönes Zimmer zu einem schönen Leben gehörte, dann würde das ein Schritt sein, den ich auf jeden Fall tun würde. Alles, um sie glücklich zu machen, egal, wie viel Arbeit das benötigte.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Narvik trat von hinten an mich heran. Ich schloss genießerisch die Augen, als seine Lippen sachte über die Haut an meinem Hals fuhren.

    Bei seinen folgenden Worten trat ein gerührtes Lächeln auf mein Gesicht. Das war... ich hatte nicht einmal Worte dafür, wie sehr ich Narvik liebte. Und wenn es nur ein ganz gewöhnliches Zimmer war. Ich war mir sicher, dass ich mich selbst in einer dunklen Kammer oder einem Keller arrangieren würde, solange ich nur bei ihm sein könnte. Allein, dass er mir solch ein Versprechen geben wollte, war unglaublich süß. Mir fiel jedenfalls kein besseres Wort ein. Ich drehte mich kurzerhand in seinen Armen um, nahm seinen Kopf in meine Hände und küsste ihn nun selbst. Wer brauchte schon Worte, wenn es soviel aussagekräftigere Handlungen gab?

  • Narvik

    Mit einem Mal wandte sich Lumira zu mir um und legte ihre Hände an meinen Kopf, ehe sie mich küsste. Ich beugte mich ein wenig zu ihr hinunter, damit sie sich nicht so strecken musste, und erwiderte den Kuss zärtlich, wobei ich ihr sanft durchs Haar fuhr. So einen friedlichen Augenblick zu zweit hatte es wohl gebraucht. Die Anspannung von zuvor schien von mir abzufallen, während ich bewusst Lumiras Lippen wahrnahm.

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    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich genoss den Moment in vollen Zügen. Er war geprägt von Ruhe, Wärme und Zärtlichkeit und genau das, wonach ich mich gerade gesehnt hatte. Schließlich löste ich meine Lippen von Narviks, legte meinen Kopf an seine Schulter und hielt ihn für die nächste Zeit einfach nur fest. Sein Hals duftete wunderbar nach seinem ganz eigenen Geruch und ich schloss zufrieden die Augen, während sich ein paar meiner elektrisierten Haare in seinem Dreitage-Bart verfingen. Ein sanftes Lächeln lag auf meinen Lippen.

    "Das tut gut", murmelte ich nach einer Weile in sein Hemd.

  • Narvik

    Es war beinahe schade, dass sie ihre Lippen von meinen nahm, doch ich drückte sie an mich und streichelte sie einfach weiter. Was würde ich nur ohne diesen wunderbaren Menschen an meiner Seite tun?

    Ihre Worte quittierte ich ebenfalls mit einem Lächeln. "Da stimme ich dir voll und ganz zu", flüsterte ich ihr ins Ohr und strich einige ihrer Haare zurück, die mich im Gesicht kitzelten.

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    -Edward Snowden

  • Yara

    "Gut, ich hoffe dass ich sie finde. Kann man Kontakt mit dem anderen aufnehmen?", fragte ich dann. Endlich wieder ein neuer 'Fall', es war schön etwas länger her dass ich Kopfgeldjägerin war. Das war vor meinen Pferden... Vor dem Hof mit den eleganten Andalusiern... Bevor ich anfing von der guten alten Zeit zu träumen schrieb ich einen Brief an den Mann, der Vino zur Zeit besaß. Ich schreib die Anschrift auf den Brief. Ich würde ihn danach abgeben.

  • Lumira

    Eine Weile verweilten wir noch in der Umarmung. Narviks Brust war gemütlich, mein Kopf fand beinahe perfekt darauf zu liegen, fast, als wäre er dazu bestimmt. Zudem roch er so unglaublich gut und so umschlossen von seinen muskulösen Armen, kam ich mir wie in einer rundum geschützten Festung vor, was natürlich Blödsinn war, dem Gefühl aber keinen Abbruch tat.

    Schließlich drehte ich mich mit einem wohligen Seufzen halb in seinen Armen herum und ließ meinen Blick unschlüssig durch den Raum schweifen. "Was machen wir jetzt?"

  • Narvik

    Ich lachte leise, als sie nach einiger Zeit sich umdrehte und fragte, was wir nun täten. Vorsichtig, aber schnell, damit sie mich nicht aufhalten konnte, hob ich sie hoch. "Na ja, du ruhst dich aus und genießt den Raum und ich hole unser Zeug und schaue kurz nach Kirea, würde ich vorschlagen", meinte ich grinsend. "Es sei denn, du hast etwas einzuwenden..."

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    -Edward Snowden

  • Lumira


    Als Narvik mich ohne jede Vorwarnung hochhob, quiekte ich überrascht auf. "Hey", beschwerte ich mich lachend. Auf seine Worte hin nagte ich unschlüssig auf meiner Unterlippe, ehe sich ein breites Grinsen darauf stahl.

    "Mmh, einverstanden", meinte ich schließlich und streichelte kurz über seinen Hals. "Aber wehe, du lässt dich von ihr in Rage bringen, um den Finger wickeln oder dir sonst in irgendeiner Art Schaden zufügen. Versprochen?" Auch, wenn ich es scherzhaft sagte, meinte ich diese Worte todernst. Im wahrsten Sinne des Wortes.

  • Narvik

    Ich nickte, als sie mich bat, mich weder verärgern zu lassen oder in einer anderen Weise schädigen zu lassen. Offenbar hatte sie ziemliche Angst um mich. Sie war viel zu niedlich für diese böse Welt. Ich schenkte ihr ein Lächeln, ehe ich ihr einen Kuss auf die Wange gab, wobei ich mich zu ihr hinunterbeugte. "Natürlich, meine Süße. Alles, damit ich bald wieder bei dir bin", murmelte ich und strich ihr liebevoll übers Haar.

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    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich lächelte bei seinem Kuss und seinen Worten. "Das will ich hoffen", erwiderte ich leise und drückte ihn noch einmal kurz an ihn, bevor ich ihn aus der Umarmung entließ. Man könnte, wenn man uns so sah, wahrscheinlich meinen, Narvik stünde eine unmittelbare Weltreise bevor. Ich strich mir eine dunkle Strähne hinters Ohr und lächelte ihm hinterher. Als ich alleine war, startete ich einen erneuten kleinen Rundgang durch das ziemlich interessante Zimmer, besah mir das Innere des Schranks, nahm die verzierten Nachtkästchen unter die Lupe und sah aus dem imposanten Fenster nach draußen. Man konnte von hier aus nicht den Vorplatz, da das Zimmer zur anderen Seite lag. Vielleicht war das aber auch ganz gut so. Schließlich wandte ich mich wieder von dem Fenster ab und setzte mich auf die Bettkante, ehe ich mich mit einem zufriedenen Seufzen nach hinten in die weiche, federnde Matratze fallen ließ. Zeit zum Probeliegen.

  • Narvik

    Ich begab mich nach draußen und erkundigte mich bei Tanka nach Kirea. Offenbar hatte sie die Wunde, die Lumira Kirea zugefügt hatte, verbunden und wartete nur noch darauf, die Rothaarige nach drinnen zu bringen. Natürlich half ich Tanka, indem ich Kirea loßband, ihr die Messer abnahm und diese achtlos in eine Ecke warf und sie nach drinnen brachte, stets bereit, mein Schwert zu ziehen. Wehe, sie würde es wagen, eine Flucht zu versuchen. Es würde ihr wohl sehr schlecht bekommen.

    Nachdem wir Kirea eingesperrt hatten, begab ich mich zu den Pferden in den Stall. Beide schienen ruhig, weshalb ich es bei einem prüfenden Blick beließ und mich der Ausrüstung zuwandte. Ich schnappte mir die Beutel, die wir benötigen würden und begab mich damit zurück zum Haus. Dort sah ich zu, dass ich zurück zu Lumira kam. Ich öffnete die Zimmertür, trat mit einem Grinsen ein, schloss die Tür wieder und legte die Sachen neben dem Schrank ab, ehe ich die Stiefel abstreifte und mich ebenfalls auf dem Bett niederließ. Zufrieden seufzte ich. Dieser Tag war doch noch zu retten gewesen, dennoch hätte es mein letzter sein können, das durfte ich nicht vergessen.

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    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich hob den Kopf, als sich kurz darauf tatsächlich auch schon wieder die Tür öffnete und Narvik samt Beuteln ins Zimmer schlüpfte. Er hatte sich wohl wirklich beeilt.

    "Also, was macht Kirea?", erkundigte ich mich und drehte mich leicht, sodass ich ihn anschauen konnte, als er es sich neben mir auf dem Bett bequem gemacht hatte. "Und hast du noch mal nach den Pferden gesehen?" Ich grinste. "Du warst wirklich schnell."

  • Narvik

    Grinsend blickte ich Lumira an, als sie mich mit Fragen regelrecht bombardierte. "Kirea ist eingesperrt und die Pferde sind absolut in Ordnung. Die machen sich nur Sorgen, ob sie genug zu fressen haben", lachte ich, ehe ich sanft über Lumiras Kopf strich. "Ich habe mich um alles gekümmert, du musst dir wirklich keine Sorgen machen."

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden