Laurea (RPG) - Let the game begin

  • Ranya
    "Ich hingegen würde das mit großer Freude tun", erwiderte ich und schluckte den letzten Bissen hinunter, ehe ich aufstand. "So, wie ich gerne dir zu Fleiß noch ein bisschen etwas essen wollen würde, aber wir wollen dich ja bloß nicht verärgern." Mit ein paar routinierten Handgriffen trug ich meine Sachen zusammen und begab mich zu meinem Pferd, ohne mich noch einmal nach dem Mann umzusehen. Rasch reinigte ich das Fell des Tieres und sattelte es schließlich, ehe ich den Zaun abbaute und das Pferd mit meiner Ausrüstung belud.



    Narvik

    Sie schien durchaus müde zu sein, was kein Wunder war, wenn man bedachte, dass sie meinetwegen aufgewacht war. Doch noch viel wichtiger schien ihr zu sein, weshalb ich schon wach war. "Wirklich geschlafen habe ich wohl nicht mehr", räumte ich ein. "Das ist aber nicht weiter schlimm, solche Nächte gibt es ab und an nun einmal." Ich zuckte mit den Schultern, dann grinste ich sie an. "Aber komm, zieh dich an, ich denke, wir haben noch einiges vor." Vor allem ich. Heute sollte, wenn alles glatt lief, ein sehr besonderer Tag werden...

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Scar


    Kopfschüttelnd wartete ich, bis sie das Pferd vorbereitet hatte. Von wegen, mit Pferden wären wir schneller... Das rechnete sich vermutlich mit der ganzen Versorgungszeit, die die Tiere für sich beanspruchten. Eine kühle Brise fegte über die Schneise, man konnte nun deutlich spüren, dass der Winter nahte. Laurea gliederte sich in verschiedene Zonen, deren Differenzierung eng mit den lokalen klimatischen Gegebenheiten in Zusammenhang standen. Dennoch befand sich das Land seit gut zwei Jahren in einer Art Kälteperiode, was die Temperaturen allgemein etwas nach unten hin verschob. Drei Grad kälter im Durchschnitt, das klang wenig, konnte jedoch eine Menge ausmachen. Das hatte ich selbst im letzten Jahr schmerzlich erfahren müssen, als ich bei Minusgraden und eisigem Wind in einer flachen Gegend einen langwierigeren Auftrag verfolgt hatte. Dieses Mal würde ich vorausschauender sein, denn so etwas würde mir nicht noch einmal passieren.



    Lumira


    Ich biss mir auf die Unterlippe, als er meine Befürchtung bestätigte. Sein Grinsen konnte mein schlechtes Gewissen zwar nicht überzeugen, aber es trug zumindest maßgeblich zu seinem Abbau bei. Ich lächelte ebenfalls und schlug anstelle einer Antwort die Decke zurück. Narvik hatte recht, wir waren immerhin nicht zum Spaß unterwegs. Naja, zumindest nicht ausschließlich.

    Ich krabbelte flink aus dem Bett, gab Narvik auf dem Weg einen flüchtigen Guten-Morgen-Kuss und suchte eilig meine Kleidungsstücke zusammen. Es war kühl im Zimmer, vor allem wenn man sich eben noch unter der warmen Bettdecke befunden hatte. Ich schlüpfte in die Sachen, kämmte kurz durch mein Haar, bis es wieder halbwegs knotenfrei und glänzend über meine Schultern fiel. Im Anschluss bändigte ich es geschickt zu einer schnellen Flechtfrisur.

  • Ranya

    Schließlich griff ich nach den Zügeln meiner Stute und setzte mich in Bewegung. Hauptsache, wir wurden hier bald fertig. Den Auftrag erledigen und dann nichts wie weg. Dann konnte ich meinen Begleiter sogar aussetzen. Das war eigentlich keine so schlechte Idee. Ich fragte mich immer noch, warum ich mich mit ihm herumschlagen musste und nicht beispielsweise Willi. Der Fremde wäre so oder so vermutlich nicht sonderlich freundlich, aber es wäre eben dann nicht mein Problem. Nun war es das aber. Und ich hatte die Befürchtung, dass wir noch einige Zeit miteinander klarkommen mussten.




    Narvik

    Ihr Kuss ließ mich leise lachen. Sie war wirklich liebenswürdig. As sie die Kleidung zusammentrug und sich überstreifte, kam ich nicht umhin, ihr mit meinem Blick zu folgen. So betrachtete ich sie auch noch, als sie ihr schönes, langes Haar zu einer hübschen Frisur zusammenband. Sie war eben eine wahre Schönheit, das konnte man einfach nicht ändern.
    Nun jedoch erhob ich mich ebenfalls und sammelte meine restlichen Besitztümer zusammen, während ich mir bereits überlegte, welche Route ich wählen würde. Wir würden erstmal nicht lange reiten, sondern an einer besonders idyllischen Lichtung anhalten... Ein unternehmungsfreudiges Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus.

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    -Edward Snowden

  • Scar


    Ich ging ebenfalls los. Einen weiteren durchaus positiven Nebeneffekt hatte der Weg durch den Steinbruch noch, den ich zunächst gar nicht bedacht hatte: Ranya würde vorerst kaum auf die Idee kommen, auf das Pferd zu steigen. Selbst wenn, sollte sie doch, aber so hatte es etwas weitaus Amüsanteres. Ob ich sie meine Anwesenheit bereits abgrundtief verabscheute? Mir schien, als wäre sie der Typ Mensch, der zunächst noch das Gute in anderen suchte. Bei mir würde sie da jedoch nichts als Enttäuschung finden. Ob sie wohl schlechte Laune hatte? Im Grunde war mir aber selbst das egal, vielleicht schwieg sie dann sogar eher. Zwischenmenschlich glich ich wohl einem Trampeltier, aber meiner Ansicht nach brauchte es sowieso andere Kompetenzen. Der Himmel war bedeckt, sodass es lediglich mit der Zeit langsam etwas heller wurde, sich die Sonne uns aber nicht zeigte. Wie überaus passend.



    Lumira


    Ich bemerkte Narviks Blick auf mir und sah kurz lächelnd über die Schulter zu ihm herüber. Nachdem ich auch meine Stiefel anhatte, sah ich mich im Zimmer um. Narvik hatte bereits alle verstreuten Sachen eingesammelt und so griff ich mir lediglich noch meinen Schwertgurt. Kurz fuhren meine Finger versonnen über die feine Gravur am Griff, das Metall war angenehm kühl. Allein deshalb schon würde ich Narvik niemals vergessen können. Ich besann mich und legte den Gurt schnell um. Ich stellte fest, dass diese Bewegung bereits routinierter wurde. Ob ich das gut finden sollte oder nicht, wusste ich nicht so genau, denn das Schwert war immer noch eine Waffe. Aber dafür die Schönste, die ich mir vorstellen konnte. Und vielleicht würde sie mich ja doch einmal von ihren positiven Eigenschaften überzeugen. Man wusste nie.

    Als ich mir meinen Umhang über die Schultern gelegt hatte, trat ich neben Narvik. "Fertig!", verkündigte ich und grinste unternehmungslustig.

  • Ranya

    Meine Stute schien konzentriert, während wir uns unseren Weg bahnten. Das war auch notwendig, denn wenn sie sich verletzte, würde das Schwierigkeiten verursachen. Vor allem für sie. Als meine Stute war sie etwas wie meine Kollegin, es kam also nicht in Frage, dass ich sie im Stich ließ, doch dem Fremden würde ich das wohl kaum erklären können. Doch das sollte mir egal sein.



    Narvik

    Grinsend griff ich nach Lumiras Hand, als sie fertig war, und schulterte mit der anderen meine Sachen. "Dann lass uns in den Stall gehen." Mit diesen Worten setzte ich mich in Bewegung, während ich im Kopf bereits die nächsten Züge plante. Erst würden wir das Dorf verlassen, dann jedoch ein wenig von der Route abweichen, kaum der Rede wert, und eine kleine, hübsche Lichtung aufsuchen...

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    -Edward Snowden

  • Scar


    Ich schwieg eine ganze Zeit lang. Nicht, dass ich generell gerne redete, ich hielt weder etwas von Smalltalk, noch hatten wir Gesprächsstoff. Der Auftrag war fürs Erste klar. Wir würden dieses Dorf aufsuchen, versuchen, etwas über die Frau oder am besten gleich die Frau an sich zu finden. Dann würden wir weitersehen. Eine "Lagebesprechung" war damit völliger Blödsinn. Hinzu kam, dass ich nach wie vor doch stark bezweifelte, dass sie dabei eine große Hilfe sein würde.


    //Ranya tut mir voll leid, dass sie sich mit diesem griesgrämigen, gefühlskaltem, starrsinnigen Mann herumschlagen muss... xD



    Lumira


    Ich nickte zustimmend. Als er fast schon automatisch meine Hand ergriff, huschte ein Lächeln über mein Gesicht. In seiner Gegenwart hatte ich das Gefühl, mir könnte es praktisch nie wieder wirklich schlecht gehen. Als wäre alles außer guter Laune, Hoffnung und Geborgenheit ausgeschlossen. Es war eigentlich viel zu schön, um wahr zu sein. Und damit kein Wunder, dass mir oft noch alles wie ein wunderbarer Traum vorkam, alles schien irgendwie völlig vernebelt. Auf dem Weg zum Stall schlug mir bereits der Duft nach Heu und nach Pferd entgegen. Ich war mir sicher, dass auch Ariven den Ruhetag genossen hatte und dennoch würde er sich freuen, dass es weiter ging. Seine Bewegungsfreude, die Neugier und sein Temperament schienen beinahe unerschöpflich.

  • Ranya

    Nach einiger Zeit schienen wir die Geröllwüste durchquert zu haben, woraufhin ich mich wieder in den Sattel schwang. Von nun an konnte es wieder flotter vorangehen, durch einen Wald und später, so weit ich das in Erinnerung hatte, über die Felder. Mit Sicherheit also kein Problem, für mein Pferd und mich zumindest. Aber der Kerl betonte ja, er würde so vieles ja ach so gut können, da musste ich mir ja keine Sorgen machen.


    //Die schafft das schon xD




    Narvik

    Auf dem Weg zum Stall hatte ich rasch bei dem Wirt bezahlt. Im Stall selbst schenkte ich Lumira ein Lächeln, ehe ich meine Hand von ihrer löste und mich zu Uva begab, die ich rasch reinigte, dann sattelte und meine gesamten Besitztümer wieder auflud. Die Stute schien beinahe ungeduldig und beäugte mich gelangweilt. "Ist schon gut, Mädchen, wir sind's ja fast."

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  • Scar


    Andere Menschen wären vielleicht längst an dem Schweigen verzweifelt, ich hingegen fand es überhaupt nicht unangenehm. Allerdings interessierte es mich doch zu einem gewissen Maß, ob es meiner alles andere als reizenden Begleiterin damit genauso ging. Mein Interesse dafür zeugte von Langeweile. Ich kratzte mich im Gehen am Hinterkopf, kurz darauf nahm das Steinfeld schließlich ein Ende. Prompt setzte sich die Frau wieder auf ihr Tier. Was kümmerte es mich? Ich würde eine Tempoerhöhung schon etwas entgegenbringen können. Natürlich nicht für ewig, aber ich meinte doch, behaupten zu können, dass ich über eine enorme Ausdauer verfügte. Ach was, ich WUSSTE das (//wo ist denn jetzt die Kursiv-Funktion hin verschwunden? xD).



    Lumira


    An diesem Tag wieherte mir Ariven sogar schon entgegen, ehe er mich mit dem gewohnten tiefen Brummeln begrüßte, als ich zu ihm trat. Liebevoll drückte ich einen Kuss zwischen seine Nüstern und strich dann mit einer Hand seinen Hals bis auf den Rücken entlang. Das Fell des Hengstes war angesichts der kühleren Temperaturen bereits recht flauschig und dicht, wie ich zufrieden feststellte. Mit dem Winterfell ging auch eine allgemeine Verdunkelung einher, sein ohnehin schon nicht allzu heller Grauton mit der hübschen Äpfelung war nun vielmehr dunkelgrau mit einem metallischen Glanz, was einen starken Kontrast zu seinem - bis auf die Backen und die graue Musterung auf dem Nasenrücken - schneeweißen Kopf.

    Ich putzte ihn, auch wenn es eher Glanz als Sauberkeit bewirkte, da sich kaum Dreck darin verfangen hatte. Dennoch genoss Ariven die kleine Massage, mit halb geschlossenen Augen und entspannt hängender Unterlippe folgte er meinen Bewegungen mit seinen Ohren. Anschließend machte ich ihn zügig zum Losreiten bereit. Dabei summte ich leise vor mich hin.

  • Ranya

    Entspannt ließ meine Stute die Ohren hängen, während sie weiter durch die Landschaft trottete. Mein Blick hingegen richtete sich nicht auf das Pferd, viel mehr auf den Fremden. Zugegebenermaßen, je länger ich mit ihm unterwegs war, desto sicherer war ich, dass es da etwas Besonderes gab. Anfangs hatte ich daran gezweifelt, mittlerweile war ich mir sicher. Nur die Frage war, was Besonderes an ihm war... Genau konnte ich das immer noch nicht sagen. Aber das würde schon noch kommen.



    Narvik

    Schmunzelnd blickte ich zu Lumira hinüber, als sie zu summen begann. Sie und ihr Pferd schienen sich prächtig zu verstehen. Während ich Uva aus dem Verschlag führte, sah ich weiter zu Lumira und betrachtete sie liebevoll. Wie freundlich und sanft sie war und jedes Wesen gut behandelte, nach allem, was sie hatte erleben müssen. Ihre Einfühlsamkeit, ihr Sanftmut... Sie war auf so viele Weisen besonders. Besonders hübsch mit ihrem dunklen Haar und den blauen Augen, besonders mit ihrer magischen Gabe, besonders in ihrem Charakter. Sie war ein ganz besonderer Mensch.

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  • Scar


    Unser Weg führte uns zurück in den Wald. Eine ganze Zeit lang spürte ich Ranyas Blick auf mir. Um Himmels Willen, was war denn bloß so Sehenswertes an mir? Hoffentlich war sie von meiner abschreckenden und respekteinlösenden Aura so fasziniert.

    Ich bahnte mir strammen Schrittes meinen Pfad durchs Unterholz, nach Wegen brauchten wir hier gar nicht erst zu suchen, denn wir bewegten uns fernab davon. Wir würden klug überlegen müssen, wo wir Rast für die Nacht machten, denn das letzte Stück des Weges würde uns einzig und allein über Felder führen und die boten leider wenig Schutz, wenn man nicht irgendwo zwischen mannshohen, pieksigen Gräsern übernachten wollte.



    Lumira


    Ich bemerkte Narviks Blick, als er Uva an uns vorbeiführte und erwiderte sein Lächeln. Dann beeilten Ariven und ich uns, den beiden zu folgen. Draußen war es kühl und der Himmel wolkenverhangen, unsere Atemwolken standen bereits deutlich in der Luft. Dafür herrschte herrlich klare Luft. Ich sog sie genussvoll ein, wobei Ariven mich neugierig beäugte. Ich grinste.

    Dann sah ich zu Narvik herüber. Wieder einmal ertappte ich mich dabei, wie ich ihm beim Gehen zusah. Auf irgendeine Weise gefiel mir sein Gehstil ausgesprochen gut. Er hatte etwas Selbstbewusstes, Männliches (wie angesichts seines Typs nicht anders zu erwarten), aber gleichzeitig auch Elegantes. Da war diese gewisse Leichtigkeit, die er neben Sicherheit selbst beim Laufen ausstrahlte.

  • Ranya

    Ich lenkte die Stute durch den Wald, stets hinter dem Fremden her, wobei ich diesen nicht aus den Augen ließ. Seine Art hatte mich nachdenklich und neugierig zugleich gemacht. Wenn er offensichtlich ein mürrischer Einzelgänger war, musste es dafür einen Grund geben und ich glaubte kaum, dass es nur Veranlagung war. Jon hatte einst erzählt, früher wäre er auch am liebsten alleine gewesen und hatte Dinge lieber auf eigene Faust geklärt... Sicher hatte er den Fremden nicht nur deshalb ausgewählt, doch es hatte vielleicht eine Rolle gespielt.




    Narvik

    Sobald ich Uva nach draußen geführt hatte, schwang ich mich in den Sattel und wartete auf Lumira. Scheinbar zufällig tastete ich nach dem provisorischen Ring in meiner Hosentasche, um mich zu vergewissern, dass er dort war, wo er sein sollte. Ihm war noch eine besondere Rolle zugedacht und ich würde mir von ihm auch nicht die Gelegenheit ruinieren lassen. Doch darum musste ich mir weniger Gedanken machen, als um meine Gefühle. Denn auch, wenn ich das ungerne zugab, ich hatte Angst. Eine Angst, die mir jetzt niemand nehmen konnte. Da musste ich durch.

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  • Scar


    Bäume, Bäume und noch mehr Bäume. Aber Baum war nicht gleich Baum. Dennoch wurde ich den Eindruck nicht los, dass die Nadelbäume in diesem Wald nach und nach die Überhand innehatten. Relativ ungewöhnlich für die Gegend. Jedenfalls wurde es immer dunkler um uns herum, wüsste man es nicht besser, könnte man denken, wir wären in der Dämmerung unterwegs. Mich interessierte es herzlich wenig. Dunkle Tannen Fichten passten wahrscheinlich sogar am besten zu mir. Ich zog ein Messer aus meinem Hüftgurt und polierte es beiläufig im Gehen. Dabei drehte ich es immer wieder schnell in der Hand, über meinen Daumen hinweg. Ich spielte in der Tat des Öfteren mit meinen Messern herum.



    Lumira


    Ich brachte Ariven zum Anhalten und raffte meinen Umhang zusammen, um sicherzugehen, dass ich mich beim Aufsteigen nirgendwo verheddern würde. Narvik thronte bereits auf Uvas Rücken, ein hübsches Bild, wohlgemerkt. Ich tat es ihm nun gleich, wobei ich allerdings einen kleinen Moment brauchte, da Ariven derart ungeduldig war, dass er kaum stillstehen könnte und stattdessen voll froher Erwartung von einem Bein aufs andere hüpfte. Tänzeln konnte man das schon wirklich nicht mehr nennen.

    Auf seinem Rücken richtete ich mich auf und zog den Stoff des Umhangs über seiner Kruppe zurecht.

    Er schnaubte ungeduldig, was mich leise lachen ließ. Das war einfach typisch Ariven.

    Ich pustete mir eine vorwitzige Haarsträhne aus der Stirn, ehe ich mich umwandte und grinsend zu Narvik blickte. "Wir können."

  • Ranya

    Es war beinahe auffällig, wie er mit einem Mal begann, mit einem Messer zu spielen. Wäre ich verunsichert, müsste ich befürchten, er wollte mir drohen. So nahm ich lediglich Notiz von dieser Spielerei. Allerdings beanspruchte nun der Wald meine sämtliche Aufmerksamkeit, um das Pferd sicher hindurch zu manövrieren. Nun, es würde sich bezahlt machen, dass ich das Tier bei mir hatte, das wusste ich...



    Narvik

    Mit einem Lächeln auf den Lippen hatte ich Lumira beobachtet, wie sie sie aufgestiegen war, wobei ihr Pferd ihr da scheinbar Schwierigkeiten bereitete. Nervöses Wesen. Schließlich jedoch saß sie ebenfalls im Sattel, wirkte beinahe majestätisch. Könnte man aus dem ganzen Land eine Frau zur Prinzessin ernennen lassen, sie wäre die perfekte Wahl...

    Nun grinste ich sie nur schelmisch an und nickte, ehe ich Uva antippte und die Straße entlang aus dem Dorf, direkt auf einen Wald zutraben ließ. Lichtung, wir kommen.

    Je näher wir dem Wald und damit der Lichtung kamen, desto nervöser und aufgeregter wurde ich. Auch Uva schien das zu bemerken, denn sie zuckte beinahe nervös mit den Ohren. "Alles gut, Mädchen", raunte ich ihr zu.

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    -Edward Snowden

  • Scar


    Das Gestrüpp wurde immer dichter und vor allem höher und so steckte ich das Messer schließlich weg. Zugegeben, jetzt hatte Ranya vermutlich in der Tat einen Vorteil mit dem Tier. Aber was sollte es? Ein paar Kratzer mehr oder weniger, darauf kam es wirklich nicht an. Es war ja nicht so, dass ich das nicht gewohnt war... Also kämpfte ich mich ungerührt vorwärts, wir wollten schließlich auch noch irgendwann unser vorläufiges und hoffentlich lohnenswertes Ziel erreichen.



    Lumira


    Ariven setzte sich, wie nicht anders zu erwarten gewesen, beinahe von selbst in Bewegung, als Uva lostrabte und mein Bein seinen Bauch streifte. Mir ritten aus dem Dorf heraus, ich drehte mich zwischenzeitlich noch einmal herum und warf einen letzten Blick auf die kleinen Häuser. Der Ort würde mir in schöner Erinnerung bleiben. Narvik ritt zielstrebig, vermutlich noch zielstrebiger als sonst und deshalb fiel es mir auf. Zudem hatte ich zwischendurch kurz den Eindruck, dass Uva irgendwie nervös war, wenn auch nicht der Rede war. Ich hatte sie bisher bloß als die Ruhe selbst kennengelernt. Aber woran lag es also, etwa an Narvik? Das konnte ich mir kaum vorstellen. Wahrscheinlich hatte ich mich einfach geirrt.

  • Ranya

    Die Stute schien nicht besonders beeindruckt, als ich sie durch das Gestrüpp lenkte, im Gegenteil. Immer wieder schien sie mit dem Gedanken zu liebäugeln, ein wenig zu fressen, was ich ihr aber durch ein mahnendes "Nein" austrieb. Vermutlich hätte sie sich ohnehin nicht getraut, aber darauf wollte ich es, wenn ich ehrlich sein sollte, nicht anlegen. Sicher war sicher.



    Narvik

    Ich lenkte Uva auf den Waldweg, der uns zwischen den Bäumen durchführte. Erst, als wir an einer Abzweigung ankamen, parierte ich die Braune durch und steuerte sie nach links. Der Weg, ausgetreten von Mensch und Tier, führte am Rande der Lichtung vorbei, wobei ich ihn hier verließ und Uva direkt auf die offene Grasfläche lenkte, die von Bäumen umringt war. Hier und da lagen ein paar kleinere Felsen und mitten auf der Lichtung stand ein mächtiger Baumstumpf, der von einem alten Baum zeugte, der vermutlich während eines Unwetters vom Blitz getroffen worden war, was die Überreste so erkennen ließen.
    Als Uva zum Stehen kam, ließ ich mich aus dem Sattel gleiten und bedeutete Lumira dann, es mir gleich zu tun, während mein Herz beinahe bis zum Hals schlug. Das musste gut gehen... Bitte.

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  • Scar


    Wie befürchtet, schien das Einzige, mit dem die Frau zu kämpfen hatte, zu sein, dass sie ihr Pferd vom Fressen abhielt, was ich ihren mahnenden Worten entnahm. Mir schnitt gerade eine Dorne unter die Haut des linken Unterarms. Es war nicht so, dass ich niemals Schmerz verspürte, er interessierte mich lediglich wenig. Jammern brachte mich ohnehin nicht weiter. Und da ich ohnehin die meiste Zeit über alleine unterwegs war (außer, man zwang mich quasi wie jetzt), könnte ich höchstens mir selbst damit auf die Nerven gehen. Und das tat ich ganz sicher nicht. Also zog ich den Dorn ungerührt heraus und schlug mich weiter durchs Geäst. Na bitte, es war bereits ein Ende in Sicht.



    Lumira


    Wir waren noch nicht lange unterwegs, als Narvik an einer Gabelung vom Weg abwich und kurz darauf auf einer Lichtung hielt. Eine ausgesprochen hübsche Lichtung, mit einem dichten Baumkranz ringsherum und einem mächtigen, uralten Baumstumpf in der Mitte. Er sah aus, als hätte er schon sehr viel überdauert. Zudem herrschte ein ungewöhnliches Licht, was das ganze Bild auf eine einzigartige Weise abrundete.

    Als Narvik abstieg und mir bedeutete, es ihm gleichzutun, war ich aber doch ein wenig erstaunt. Ich sah ihn fragend an, während ich seiner Aufforderung nachkam und ebenfalls von Arivens Rücken rutschte. Vielleicht wollte Narvik tatsächlich einfach einen Moment die Schönheit dieses Ortes genießen ich entdeckte schließlich ständig neue Seiten an ihm, oder?

  • Ranya

    Meinen wachsamen Augen war nicht entgangen, dass er sich verletzt hatte, wenn er es auch sicherlich herunterspielen würde. Ich schüttelte den Kopf. "Lass mich das nachher ansehen, ja?" Bevor er widersprechen konnte, fügte ich dem noch etwas hinzu. "Und ich weiß, eigentlich brauchst du das nicht und eigentlich tut dir das überhaupt nichts und aus Mitleid mit mir würdest du meiner Bitte auch nicht nachkommen, aber ich schlage vor, du machst eine Ausnahme, weil ich es sonst auf Zwang ankommen lassen werde." Vielleicht war diese 'Verletzung' gar nicht so schlimm, das konnte schon sein, aber dennoch wollte ich das nicht gelten lassen. Vor allem würde ich ihm auf diese Weise auch einmal klarmachen können, dass ich mich sehr wohl durchsetzen konnte und würde. Denn wenn er sich weigerte, würde ich meine Methoden nutzen, und das würde ihm sicherlich nicht gefallen.



    Narvik

    Lächelnd betrachtete ich Lumira, als sie abstieg und schließlich neben ihrem Pferd stehenblieb. Sie schien wirklich wie aus einem Märchen. Ein hübsches Mädchen, das nie elterliche Zuwendung erfahren hatte, stand nun anmutig und stolz neben dem beinahe ebenso anmutigen und stolzen Hengst, und schien nun die Fesseln der Vergangenheit abgelegt zu haben.
    Ich machte einen Schritt auf Lumira zu und griff nach ihren Händen, während ich ihr tief in die Augen blickte. Der Zeitpunkt war gekommen und so viel Angst ich auch haben mochte, ich musste das jetzt tun. "Lumira", begann ich leise zu sprechen, "ich weiß, wir kennen uns wirklich noch nicht lange, aber trotzdem habe ich dich schnell lieben gelernt. Du bist eine einzigartige Frau und bewundernswert in jeder Hinsicht. Und vielleicht mag es für Außenstehende verrückt wirken, dass ich mir sicher bin, dass ich in dir 'die Richtige' gefunden habe, aber das interessiert mich bekanntlich nicht." Ein Grinsen huschte über mein Gesicht, ehe ich mich wieder um einen gewissen Ernst bemühte. "Für mich ist klar, dass ich der Frau gegenüberstehe, die ich so lange unbewusst gesucht habe. Für mich ist klar, dass ich mir eine Zukunft vorstellen kann, eine, in der wir beide in Sicherheit und Frieden leben können. Darum denke ich auch nicht, dass es überstürzt ist, wenn ich dich frage", mit diesen Worten kniete ich mich vor sie, "Willst du meine Frau werden?" Eine Hand löste sich von der ihren und wanderte in meiner Hosentasche, aus der ich das erdfarbene Ring-Provisorium herausfischte, wobei ich doch schmunzeln musste. "Und vielleicht obwohl ich für einen wirklichen Ring aus Gold erst Geld hart erarbeiten will, damit er wirklich voller Herzblut steckt." Mein Herz schlug nun beinahe noch stärker als zuvor und vermutlich hatte ich mich seit Ewigkeiten nicht so unsicher gefühlt, wie gerade jetzt, als ich fragend meinen Blick auf sie richtete. Würde sie 'ja' sagen? Und wann sollte ich erklären, dass ich dabei noch einen weiteren Hintergedanken, nämlich den, sie zu beschützen, gehabt hatte? Und wie sollte ich das? Hatte ich sie überhaupt verdient?
    Noch nie hatte ich an einer richtigen Entscheidung solange gezweifelt, wie in diesem Moment.

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    -Edward Snowden

  • Scar


    Bei ihren Worten blickte ich sie zunächst irritiert an, ehe ich unwirsch den Kopf schüttelte. "Ganz bestimmt nicht."

    Als ob ich mich von ihr würde "verarzten" lassen, wo es doch genaugenommen nicht einmal etwas zu begucken gab. Ich bedachte sie mit einem spöttischem Blick. "Wenn du meinst, mich so gut zu kennen, müsstest du wissen, dass mir das egal ist. Was glaubst du, wie oft ich mich schon geschnitten, gestochen, gestoßen oder sonst was habe und wie viele Schrammen meine Arme zieren?! So läuft das hier draußen nun mal." Vielleicht war meine Reaktion ein bisschen heftig, aber im Grunde überspielte ich damit, wie befremdet ich von ihrem Verhalten war. Irgendwie war diese Frau seltsam. Wobei, im Grunde waren sie das ja alle, aber sie war dann eben ganz besonders seltsam.



    Lumira


    Verwundert bemerkte ich Narviks Blick, ehe er sogleich meine Hände griff. "Narvik, was...?" Weiter kam ich nicht.

    Meine Augen wurden immer größer, während ich seinen Worten folgte. Er sprach etwas leiser, was seiner Stimme etwas geradezu Feierliches verlieh. Ich begriff zunächst überhaupt nicht richtig, was gerade vor sich ging. Dafür traf es mich dann umso heftiger.

    Wahrscheinlich kam es erst richtig bei mir, als er sich vor mich kniete. Völlig überwältigt schlug ich eine Hand vor den Mund und blinzelte gegen die Tränen an, die mit einem Mal in meinen Augen standen. Das klappte exakt so lange, bis Narvik fragte, ob ich seine Frau werden wollte. Dazu zauberte er einen, zugegeben, sehr kreativen Ring aus seiner Hosentasche, was mich zum Lachen brachte, während mir gleichzeitig Tränen über die Wangen liefen. Das war unglaublich charmant und auch so passend. Normalerweise war ich eigentlich nicht derart emotional, aber irgendwie überrollten mich meine Gefühle in diesem Moment. Mir hatte es zunächst völlig die Sprache verschlagen.

    Wie oft hatte ich schon als kleines Mädchen in den Märchenbüchern des alten Bauern gelesen und mir meine eigene Hochzeit ausgemalt. Später hatte ich dabei meistens geweint und diese Art der Realitätsflucht schließlich ganz vermieden, da mir dabei immer bewusst geworden war, dass eine Hochzeit oder selbst eine bloße Beziehung für mich in schier unerreichbarer Ferne zu liegen schienen und ich wahrscheinlich niemals erfahren dürfte, wie sich bedingungslose Liebe anfühlte. Das machte diesen Moment noch unrealer als ohnehin schon. Und genau da lag das Problem. Die gesamte Zeit, die vergangen war, seit ich ihn an jenem schicksalhaften Tag im Wald über den Haufen gerannt hatte, kam mir schon viel länger vor, dabei handelte es sich genaugenommen um nicht viel mehr als eine Woche. Vor allem aber fühlte es sich oftmals noch wie ein viel zu schöner Traum an, der unmöglich wahr sein konnte. Ersteres war unwichtig, denn es ging mir ganz genauso, ich wusste, dass es niemand "Richtigeren" als Narvik gab. Mit Zweiterem hingegen tat ich mich ein wenig schwer. Ich wollte nicht nur wissen, dass es real war, ich wollte, dass es sich auch real anfühlte.Ich wollte diesen Moment nicht als unwirkliches in Erinnerung haben, sondern als echt. ich konnte einfach nicht glauben, dass gerade etwas derart Wunderbares passierte.

    "Kannst du das bitte noch einmal sagen?", flüsterte ich leise, als ich meine Sprachlosigkeit zumindest schon soweit überwunden hatte. Gleichzeitig fühlte ich mich, als würde ich schweben.

    "Ich muss sicher sein, dass das real ist." Normalerweise hätte ich mir nun wohl verlegen auf die Unterlippe gebissen, aber die Situation war eben alles andere als normal.

    Gleichzeitig drang durch das Emotionschaos allmählich auch wieder mein Verstand hindurch und brachte einen ganz anderen Gedanken mit, der mich in der Tat ein wenig verwunderte. Nicht nur, was gerade geschah, sondern auch warum? Sicher kannten wir uns noch nicht allzu lange, aber ich dachte, Narvik bereits gut genug zu kennen, um sagen zu können, dass er seine Freiheit liebte. Vielleicht nicht über alles, da gab es immerhin noch Uva, aber sie war für ihn von großer Bedeutung und er schätzte sie. Wieso nur also, wollte er sie dann jetzt so einfach opfern, indem er sich stattdessen an mich band? Für mich, weil er mich liebte. Aber selbst dabei hätte er es nicht überstürzen müssen, aber stattdessen wollte er unsere Liebe mit einer Hochzeit besiegeln. Das wollte einfach nicht in meinen Kopf hinein.

  • Ranya
    Seine Worte entlockten mir ein schmales Grinsen, ehe ich mein Pferd direkt auf ihn zusteuerte und mein Schwert zog. "Ich fürchte, heute legst du es darauf an, dass ich mich durchsetzte." Mein Grinsen wurde breiter, als ich ihn fixierte. "Und glaub mir, das werde ich", zischte ich. Um eine mögliche Schramme ging es mir dabei gar nicht, aber es war einfach ein guter Anlass, um meine Macht zu demonstrieren, da er sie ja offenbar unterschätzte. Mit Pferd und Schwert war ich ihm um einiges überlegen.



    Narvik

    Angespannt, so, als würde ich jede Sekunde zerreißen, blickte ich in Lumiras Gesicht und erst, als sie ein helles Lachen hören ließ, grinste ich erleichtert. Sie schien nicht negativ überrascht und auch ihre Tränen durften wohl eher der Freude geschuldet sein. Doch dann fragte sie, ob ich das wiederholen könnte. Immer noch etwas überrascht und gleichzeitig unfassbar erleichtert über ihre Reaktion, blickte ich sie an, während ich über ihre Hand strich. "Möchtest du meine Frau werden, Lumira?", wiederholte ich meine Worte und lächelte dabei liebevoll.


    //Boah, ich krieg grad nix hin ._.

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    -Edward Snowden

  • Scar


    Als sie mit einem Mal ihr robustes Tier auf mich zu lenkte und ihr Schwertlein zückte, runzelte ich die Stirn. Zugegeben, damit hatte ich jetzt nicht gerechnet. Dazu grinste sie breit. Ich seufzte genervt und schüttelte den Kopf. "Was soll das werden?", fragte ich spöttisch und verschränkte die Arme vor der Brust. "Das ist gut, dass du dich vor mir fürchtest, das wäre zumindest vernünftig... Ich glaube dir im Übrigen gar nichts. Und jetzt steck deine Nadel weg, das ist erbärmlich." Was wollte sie? Mich damit pieksen? Die Vorstellung von ihr als Respektperson fiel mir in der Tat ziemlich schwer. Es war nicht unbedingt das Klügste, aber ich fühlte mich generell in vielen Situationen einfach überlegen.



    Lumira


    Als er seine Worte wiederholte, erschien ein unfassbar glückliches Lächeln auf meinem Gesicht. Narviks Blick war ganz weich geworden und so unfassbar lieb. Endlich fand ich meine Sprache vollständig wieder.

    "Narvik, ich liebe dich über alles, du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben und ich möchte für immer mit dir zusammensein." Das klang unwahrscheinlich kitschig, aber es war die Wahrheit. Ich liebte ihn bedingungslos. "Natürlich möchte ich deine Frau werden, nichts auf der Welt würde ich lieber tun." Ich sah ihm voller Liebe in die Augen. "Ja."

    Da blieb allerdings noch immer die Frage, warum er das wollen konnte. Warum er so schnell seine Freiheit opfern wollte. Im Grunde war es das doch für jemand Freiheitliebenden, praktisch Unzähmbaren wie ihn, ein Opfer, oder nicht?

    Ich suchte in seinen Augen nach einer Antwort.

    "Es ist nur", erklärte ich vorsichtig. "Bist du... bist du wirklich sicher?"

    Er sollte seine Handlung, die so viel mehr war, eine Entscheidung, nur nicht bereuen. Dann wäre ich lieber ungebunden mit ihm zusammen, solange ich nur bei ihm sein könnte.