Laurea (RPG) - Let the game begin

  • //Gott, ist der Typ süß *-*


    Lumira


    Nun erschien ebenfalls ein breites Grinsen auf meinem Gesicht. Narviks Engel? Gut, damit konnte ich gut leben.

    Als wir aus der Scheune traten schien uns die tiefstehende Sonne ins Gesicht und tauchte alles in ein warmes, rötliches Licht.

    Ein paar Vögel erfüllten die Luft mit ihrem durchdringenden Gesang und machten die abendliche Atmosphäre perfekt.

    Ich sah im Gehen kurz lächelnd zu Narvik hoch. Ich hatte es ja gesagt, ich liebte Momente wie diesen.

    Anschließend blickte ich eine ganze Weile wieder nach vorne, während wir schweigend Arm in Arm dem Sonnenuntergang entgegenliefen. Für einen Augenblick schloss ich die Augen und genoss die schwach wärmende Sonne auf meinem Gesicht.

  • Narvik

    Sie grinste, aber antwortete nicht. So grinste ich ebenfalls schweigend vor mich hin und machte mich, den Arm um sie gelegt, mit ihr zusammen auf den Weg in die Stadt. Es war ruhig und wir begegneten auf dem Weg in die Stadt zuerst eher wenigen Menschen, später dann doch noch einigen. "Hast du irgendwelche Vorstellungen, wie wir den Abend verbringen wollen?", fragte ich sie beiläufig. "Wir könnten zum Beispiel etwas essen gehen", schlug ich vor. Ich blickte sie an. "Oder du gönnst dir etwas Schönes zum Anziehen." Schnell wurde mir klar, dass sie das womöglich falsch verstehen könnte, also fügte ich rasch hinzu: "Nicht, dass du in deiner Kleidung so nicht schön wärst, ganz im Gegenteil." Ich lächelte sie verträumt an. "Du bist unglaublich hübsch. Ich dachte mir nur, dass du vielleicht auch noch ein paar andere Kleidungsstücke haben willst. Also vielleicht. Und ein bisschen was können wir uns ja doch leisten." Außerdem würde ich sehr wohl zurückstecken können und für meine Ausgaben ein bisschen sparen, wenn sie dafür glücklich sein konnte. Warum sollte sie sich nicht einmal eine Kleinigkeit gönnen dürfen?

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    "Essen klingt gut", erwiderte ich zustimmend. Als er hinzufügte, ich könne mir auch etwas Besonderes zum Anziehen kaufen, schüttelte ich jedoch den Kopf. Obgleich ich bei der schnellen Korrektion seine Worte schmunzeln musste. Genauso wenig entging mir sein liebevoller Blick. Ich hätte sie ihm ohnehin nicht übel genommen, ich wusste mittlerweile besser, woran ich bei ihm war.

    Also lächelte ich geschmeichelt, in der Zwischenzeit fiel es mir nicht mehr ganz so furchtbar schwer, ihm in die Augen zu schauen, wenn er ein Kompliment fallen ließ.

    "Nein", sagte ich. "Wir sollten das Geld lieber sparen. Ich habe alles, was ich brauche." Mein Lächeln wurde noch ein wenig wärmer. "Wirklich. Kein Kleid der Welt würde daran so etwas weltbewegendes ändern, dass wir unser mühsam verdientes Geld unbedingt daran verschwenden müssten. Da wären bestimmt noch tausend Dinge vorher dran." Ich neigte leicht den Kopf, ehe ich grinste. "Ein neues Hemd zum Beispiel. Auch wenn mich die Tatsache, wie sehr es spannt, nicht wirklich stört." Breit grinsend biss ich mir auf die Unterlippe. Ein bisschen Narvik-Necken musste hin und wieder einfach sein.

  • //Showtime :D So viel zum Thema unauffällig :DAber etwas Eindruck schinden dürfte doch in Ordnung sein:saint::D//


    Seriel


    Gefühlt war eine Ewigkeit vergangenen, etwas dunkler war es uch schon. Aber die Straßen füllten sich ein bisschen. Vielleicht kamen viele von, wie hieß das? Arbeit! Genau. Quartier wollte ich in dieser Stadt nicht beziehen, deshalb stand ich auf und setzte mich auf mein gewaltiges Pferd, während mein Rabe wieder von dannen flog.


    Wie vorhin teilte sich die Masse vor mir und auch wenn ich die Kapuze tief ins Gesicht gezogen hatte, so sah ich sie, ihre misstrauischen, angsterfüllten Blicke. Eine Gasse vor mir entstand. Lächerlich!


    In der Ferne sah ein Paar, welches mich anscheinend noch nicht mitbekommen hatte beziehungsweise wie sich die Masse vor ihnen geteilt hatte .... Für einen kurzen Moment überlegte ich aus dem nichts loszupreschen, aber ich entschied mich, mein Pferd zu einem langsamen Trab zu treiben. Leder knirschte, ketten klirrten und auch wenn es nur Trab war erzitterte der Boden unter den Hufen meines Kaltblüters ...

  • //Nimm Narvik sein Benehmen nicht übel, er ist ein wenig... seltsam... manchmal xD Er meint es nicht so :'D


    Narvik

    Ich nickte, als sie meinte, 'Essen' klänge gut. Dann würden wir uns ein Gasthaus suchen, wo wir essen konnten. Mit Sicherheit fanden wir etwas, so, wie die letzten Male. Aber etwas Neues zum Anziehen wollte sie scheinbar nicht, denn sie lehnte ab. Wir sollten sparen, sie hätte alles, was sie brauchte. Wir müssten unser Geld nicht verschwenden. "Aber wenn du dir mal etwas gönnst, ist das doch keine Verschwendung!", protestierte ich, ließ es aber sein, als sie mein Hemd ansprach. "Was willst du damit sagen?", fragte ich, kniff gespielt erzürnt die Augen zusammen und bemühte mich um einen ernsten Unterton, wobei mir allerdings meine zuckenden Mundwinkel einen Strich durch die Rechnung machten.

    In diesem Moment bemerkte ich einen Reiter - ich ging mal davon aus, dass es ein Kerl war, da man Gesicht und Statur nur erahnen konnte - der direkt auf uns zuhielt. Auf einem Pferd, dass mehr den Titel 'Koloss' verdiente. Die Menschen der Stadt machten der düsteren Gestalt und dem dazugehörigen Tier Platz, während der Reiter nicht daran dachte, im Schritt durch die bevölkerten Straßen zu reiten, wie es zivilisierte Menschen machen würden. Gut, ich selbst war schon manchmal im Galopp durch manche Straßen gejagt, wenn es notwendig gewesen war, weil ich beispielsweise ein paar Verfolger zu Fuß abhängen musste, aber das war was anderes! Weil... weil... ich war eben großartig. Das musste als Begründung reichen. Oder nicht? Sonst benahm ich mich doch zivilisiert und führte mein Pferd in der Stadt oder ritt zumindest im Schritt, das musste man mir doch anrechnen. Na ja, sei's drum.

    Instinktiv zog ich Lumira an den Straßenrand, damit sie nicht womöglich von dieser Person über den Haufen geritten wurde. "Vorsicht." Ich schüttelte den Kopf. "Und ich dachte mal, ich wüsste nicht, wie man sich in großen Städten benimmt", brummte ich bloß. Für einen Moment fühlte ich das Selbstvertrauen und auch Lust darauf, dem Reiter, den die anderen so mit Ehrfurcht beobachteten, etwas Unerwartetes an den Kopf zu werfen, um ihn zu provozieren, aber das würde Lumira sicher nicht gefallen. Immerhin machte sie sich schon oft Sorgen um mich und ich wollte sie nicht unnötig verunsichern. Zumal ich kein Schwert dabeihatte, um mich zu verteidigen, sollte ich angegriffen werden. Das lag in der Scheune. Dort lag es ja gut.

    Also verkniff ich mir einen Kommentar von wegen 'Kapuzenmännchen sollten nicht so rasen' und schwieg.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • //Er ist doch nur er xD


    Lumira


    Ich hatte lediglich aus den Augenwinkel registriert, dass wir uns den Straßen der Stadt immer weiter genähert hatten und es allmählich voller um uns geworden war.

    Gerade, als ich etwas erwidern wollte, zog Narvik mich auf einmal mit einem warnenden "Vorsicht" von der Straße.

    Erschrocken sah ich mich nach der Ursache seiner Rettungsmaßnahme um: Ein Reiter kam die Straße hinuntergeritten. Nein, eigentlich nicht geritten, sondern gewalzt. Und das mit ziemlicher Geschwindigkeit. Ich hatte ihn noch gar nicht bemerkt. Was mich doch sehr wunderte, als mir nun bewusst wurde, wie laut der Klang der Hufe des schweren Pferdes auf der Straße hallte. Genauso bemerkte ich erst jetzt, dass alle anderen Leute auf der Straße bereits eine Art Gasse für das Pferd-Reiter-Gespann gebildet hatten. Offenbar hatten wir als Einzige mitten auf der Straße gestanden. Ich musste wirklich sehr abgelenkt von Narvik und unserem Gespräch gewesen sein.

    Verstohlen musterte ich nun den Reiter. Eine weite, schwarze Kapuze verhüllte das Gesicht der Person und warf einen dunklen Schatten darauf. Auch die Körperstatur war aufgrund des Umhangs schwer auszumachen. Ich konnte nicht sagen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Auch wenn ich allein aufgrund der Ausstrahlung wahrscheinlich eher auf ersteres tippen würde.

    Narvik schien ebenfalls nicht zu wissen, was er von dem Anblick, der sich uns bot, halten sollte, zumindest ließ sein Kommentar darauf schließen. Ich warf ihm kurz einen Blick von der Seite zu. Irgendetwas schien in seinem Kopf zu arbeiteten, aber er sagte nichts.

    Also warteten wir schweigend ab, während der Reiter rasch näherkam.

  • //Gewalzt:DTolle Beschreibung :D//


    Seriel


    Das Pärchen ging nun auch beiseite. Der Man sah aus, als wolle er was sagen. Sollte er doch. Ich lachte kurz auf. Wie immer war es ein kaltes lachen. Sollte er was sagen, ich würde kämpfen! Ich hielt mein Pferd an, die Menschen gingen weiter und die Gasse schloss sich, als ob ich nie gewesen war. Ich sah sie an. Irgendwo in der Ferne hörte man das gekrächtze meines Rabens. Gefühlt vergingen Stunden ....

  • //Warum ist er so? Was habe ich falsch gemacht? xD Das sind die wichtigen Fragen des Lebens xD (Es tut mir leid, dass er sich so verhält ._.)


    Narvik

    Mit einem Mal hielt der Reiter an und... lachte? Irritiert blickte ich ihn an. Was war denn so lustig? Und warum starrte er uns regelrecht an? Wobei... als die Person uns so anblickte und man die Umrisse des Gesichts erahnen konnte, sah der Reiter gar nicht mehr wie ein Reiter, sondern vom Gesicht her viel mehr wie eine Reiterin aus. Aber war das wichtig? Fakt war, dass es - solange ich nicht wusste, was es war, war es für mich einfach ein es - uns auslachte.
    Einen Arm um Lumira gelegt, warf ich ihm einen skeptischen Blick zu. "Da ist jemand aber leicht zu unterhalten", stellte ich schulterzuckend fest. Das Kapuzenmännlein, -weiblein oder schlicht und ergreifend 'es' sollte uns aber nicht weiter aufhalten, denn immerhin wollten wir etwas zu essen. Zumindest mein Magen forderte das langsam aber sicher ein. Also setzte ich mich wieder in Bewegung. Dem reitenden Wesen schenkte ich dabei keine Aufmerksamkeit mehr, denn ich wandte mich wieder meiner Verlobten zu und fragte sie, wonach ihr im Hinblick aufs Essen der Sinn stand.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich war ebenfalls mehr als verwundert, als das Pferd unvermittelt hielt, genau als es mit uns auf einer Höhe war. Mein Blick wanderte zu dem Reiter hinauf und ich versuchte instinktiv, einen Blick unter die Kapuze auf das Gesicht zu erhaschen, jetzt so von Nahem. Allerdings versuchte ich es eher unauffällig anzustellen, schließlich war kaum etwas unangenehmer als offensichtliches Starren. Blicke riefen manchmal Situationen hervor, mit denen man im Traum nicht rechnete. Das hatte ich spätestens am Abend in der Gaststätte neulich gemerkt.

    Narvik gab sogleich etwas von sich, woraus ich schloss, dass er ebenfalls irritiert war. Er konnte den Blick allerdings schneller wieder abwenden und zurück zu unserem eigentlichen Gesprächsthema kommen. Ich brauchte noch einen Moment, bis seine Frage bei mir angekommen war. Die Aktion hatte mich doch etwas aus dem Konzept gebracht.

    "Äh", machte ich deshalb zunächst bloß, während ich mich sammelte und meine Aufmerksamkeit endlich wieder vollends zu ihm zurückkehrte. "Was würdest du zu einer Suppe sagen?"


    /#megakreativ xD

    Und nichts gegen Narviks Charakter x'DD

  • //kreativ doch immer:DMir fällt gerade nicht mehr ein//


    Seriel


    Irritiert blickten sie drein, bis der Mann die Frau weiterzog und nach essen fragte?! Glück für sie. Mein Pferd stieg und ich ließ es das letzte Stück galoppieren ....

  • Narvik

    Hinter uns hörte ich das Pferd davon galoppieren. Ich schüttelte den Kopf. "Was war das denn für ein seltsamer Auftritt?", murmelte ich. Im Nachhinein war ich froh, dass ich etwaige beleidigende oder zumindest provokante Aussagen zurückgehalten hatte. Es wäre unschön geworden, wenn ich uns meinetwegen in eine verzwickte Situation gebracht hätte. Aber man hatte das alles ja schon gesehen. Nur Lumira eben nicht und der wollte ich genau das nach Möglichkeit ersparen. Wer wusste, wie sie darauf reagieren würde. Immerhin war ich durchaus manchmal auf Ärger aus, was ihr - zumindest konnte ich es mir nicht vorstellen - wohl nicht gefallen würde.

    "Suppe also", wiederholte ich nun, während wir weitergingen. "Ich bin mir sicher, da finden wir etwas."

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Ich wandte doch noch einmal kurz den Kopf über die Schulter und sah dem Reiter mit gerunzelter Stirn nach. Er galoppierte nun.

    "Du hast Recht, ein merkwürdiges Gespann", pflichtete ich ihm bei. Wieso hatte der Reiter bei uns angehalten, wo er es jetzt schon wieder so eilig hatte? Was direkt weitere Fragen aufwarf, die mich aber nicht weiter kümmern sollten. Sie gingen mich schließlich im Grunde nichts an.

    Als Narvik in meinen Vorschlag einwilligte, lächelte ich. Es sollte in der Tat hoffentlich nicht allzu schwierig werden, irgendwo eine Suppe aufzutreiben. Warum auch immer war es an diesem Abend das Erste gewesen, daswir in den Sinn gekommen war.

  • Narvik

    "Na ja, soll uns egal sein", meinte ich mit einem erneuten Schulterzucken. Hauptsache, es ließ Lumira und mich in Ruhe. Also schlenderten wir weiter durch die Straßen, bis ich eine Gaststätte entdeckte, vor der einige Leute auf Bänken und Sesseln rund um hölzerne Tische saßen und sich unterhielten, während sie aßen und tranken. Ich deutete auf das Gasthaus und fragte Lumira, ob es für sie in Ordnung war, wenn wir da hineingingen.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Was Narvik sagte stimmte natürlich. Dennoch war es eine höchst seltsame Begegnung gewesen. Aber nun hatte ich wieder etwas anderes im Kopf. Spätestens, als Narvik eine Gaststätte erspähte. Ich ließ meinen Blick kurz über die Tische wandern, an denen bereits rege Unterhaltungen geführt wurden. Sah nett aus.

    Kein Wunder also, dass ich auf Narviks Frage sofort nickte. "Unbedingt." Ich lächelte.

  • Narvik

    Ich löste meinen Arm von meiner Verlobten und griff stattdessen nun nach ihrer Hand. "Dann komm", meinte ich grinsend und zog sie mit mir in Richtung eines freien Tisches, der eher am Rande stand, sodass wir nicht mitten im Gewusel sitzen würden.
    Ziemlich rasch kam eine Bedienung, um unsere Bestellung aufzunehmen. Wie Lumira gewünscht hatte, bestellte ich eine Suppe für sie, woraufhin die Bedienung fragte, welche Suppe es sein sollte. Sie zählte ein paar auf, aus denen Lumira nun wählen konnte. Während die Kellnerin ihr kurz Zeit zum Überlegen gab, wandte sie sich mir zu. Rasch hatte ich mich für eines der Hauptgerichte entschieden und blickte dann wieder fragend zu meiner Verlobten.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Liara


    Ich hörte mir die Vorschläge der Wirtin an und nutzte die Zeit, in der Narvik seine Bestellung aufgab, um mich für eine Suppenvariante zu entscheiden. Das Angebot war wirklich recht vielseitig, von Gemüseeintopf bis Kräutersuppe war einiges möglich. Ich entschied mich eine Kartoffelsuppe und teilte der Bedienung das auch sogleich mit. Sie nickte mit einem Lächeln, das ich erwiderte und verschwand dann wieder, wobei sie sich geschickt um die Bänke wand.

    Während wir auf unser Mahl warteten, spielte ich verträumt an dem Fadenring, der nach wie vor meinen Finger zierte. Weil ich ihn eigentlich nie ablegte, höchstens, wenn ich einmal in der Küche beim Spülen aushelfen sollte (was nicht so oft vorkam), war er mittlerweile schon etwas ausgedünnt und an einigen Stellen leicht aufgeborsten, aber das störte mich nicht im Geringsten. Sein Anblick ließ immer und überall Narviks Gesicht vor meinem inneren Auge erscheinen und zauberte mir damit stets ein Lächeln ins Gesicht.


    Ranya

    Ich seufzte. War ja klar gewesen. Er schien wirklich nichts glauben zu wollen, wenn wir sagten, dass Jon ziemlich besonders war. Aber andererseits war das sein Problem. "Vielleicht hast du ja eines Tages die Ehre, dass er dir durch seine Fähigkeiten den Nacken rettet", spekulierte ich, "andererseits wäre das wohl eine absolute Zeitverschwendung. Bleibt also zu hoffen, dass du nie davon abhängig bist."

    Scar


    Ich warf Ranya einen Seitenblick zu. Nachsichtig. "Ich bin zwar der Meinung, dass ich bestens auf mich alleine aufpassen kann, zumal im Ernstfalljemand von seinem Typ ziemlich der Letzte sein würde, von dem ich mich retten lassen würde. Aber wir werden sehen. Solange ich mich nicht selbst überzeugt habe, könnt ihr mir Vieles erzählen. Aber wie sagt unsere Beu… unsere liebreizende Begleitung nicht gleich? Alles zu seiner Zeit." Ich nickte mit süffisantem Blick in Richtung von Nennt-mich-Fiona.


    //erst mal wieder reinkommen :'D

  • Narvik

    Lumira blickte auf den provisorischen Ring, der ihren Finger zierte, was mich gleichermaßen lächeln, wie nachdenklich werden ließ. Ich würde nicht darum herumkommen, Cathan um etwas wie zusätzliche Arbeit zu fragen, wenn ich ich ihr irgendwann einen richtigen Ring kaufen wollte. Die Verlobung war zwar eher überstürzt geschehen, doch wenn ich Lumira ansah, hatte ich ein Gefühl im Bauch, das ich zuvor nie gespürt hatte. Es war die richtige Entscheidung gewesen, sie zu fragen, ob sie mich heiraten wollte. Aber alles nach der Reihe. Gerade begannen wir, uns eine Existenz aufzubauen. Aber vielleicht konnte ich nebenher noch irgendwo mithelfen, damit ich das Geld für den Ring selbst verdiente. Nichts wäre schäbiger, als unser gemeinsames Geld dafür zu verschwenden. Wenn ich zusätzlich noch arbeitete, konnte ich vielleicht selbst etwas beiseite legen und sie mit einem echten Ring überraschen. Es war zumindest notwendig.

    Jetzt jedoch besann ich mich wieder darauf, dass ich Lumira gegenüber saß und der Ring nur eine untergeordnete Rolle spielen sollte. Sanft griff ich nach ihrer Hand und streichelte behutsam darüber. "Na, was machen wir heute Abend noch?", fragte ich und schenkte ihr ein warmes Lächeln, wobei das dann fast ein wenig schelmisch wurde.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Lumira


    Narviks Hand legte sich warm auf meine und veranlasste mich damit, aus meinem gedanklichen Paralleluniversum zurückzukehren. Ich hob den Kopf und blickte direkt in seine lächelnden Augen. Meine Mundwinkel wanderten ein wenig ertappt nach oben.

    Seine Frage weitete mein Grinsen dann allerdings sofort in ein Lachen aus, so wie er schon wieder guckte, sagte Narvik diese eigentlich sehr harmlos klingenden Worte nicht ohne Hintergedanken.

    "Warum gehen wir nicht mal auf den Hügel hinter dem Anwesen?", schlug ich vor, diese Idee war mir geradezu zugeflogen.

    "Da wollte ich schon immer einmal hoch, seitdem wir die Arbeit erhalten haben. Ich habe bisher bloß immer vergessen oder wir waren beide viel zu erschöpft. Man kann von oben sicher bis zu den Lichtern der Stadt sehen", erklärte ich begeistert. Dann grinste ich. "Und danach könnten wir es uns gemütlich machen..."


    //hatte übrigens oben noch etwas hinzugefügt, hast du vielleicht übersehen x'D

  • //Nein, hatte ich (noch) nicht gesehen. Danke für den Hinweis. Für Ranya muss ich noch ein bisschen überlegen, die kommt später :'D

    Narvik

    Ich grinste bei ihrer Antwort, nickte aber. "Gerne." Zugegeben, Romantik war eigentlich nicht so mein Ding... Klar, charmant konnte ich schon sein - wir sprachen ja von mir - aber wirklich kitschige Sachen hatte ich im Grunde nicht gemocht. Doch da hatte sich etwas geändert, seit ich mit Lumira zusammen war. Auf eine sonderbare Weise hatte das fast alles geändert. Denn jetzt konnte ich es mir sehr wohl vorstellen, mit ihr auf einer Wiese auf dem Hügel zu sitzen, auf die Stadt oder in die Sterne zu blicken, während ich meinen Arm um sie legen, während wir einander gegenseitig wärmen und sich die Kühle der Nacht auf die Stadt legen würde.

    Weiter streichelte ich über ihre Hand, während ich sie unentwegt anblickte. "Ich glaube, das ist eine sehr gute Idee." Scherzhaft fügte ich hinzu: "Könnte fast von mir sein." Dann schenkte ich ihr wieder ein warmes, liebevolles Lächeln. "Das machen wir."

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden

  • Ranya

    Ich verdrehte die Augen. "Ja, ist klar", gab ich mit vor Ironie triefendem Unterton von mir. Auf sich alleine aufpassen. "Ich kann mich noch an eine Situation erinnern, wo du betrunken eine Rangelei gegen einen anderen Kneipengast verloren hast. Ich hoffe, dass du nicht immer so erfolgreich bist, sonst kommst du noch in die Situation, dass ich dir die Haut retten muss und ich schwöre, das möchte ich uns beiden ersparen." Mit diesen Worten richtete ich meinen Blick wieder auf die Pferdeohren vor mir. Dieser Kerl würde mich noch um den Verstand bringen. Immer eine Antwort parat, nie um ein Wort verlegen und vor allem unfassbar eingebildet. Aber ich musste einräumen, dass es nicht so war, dass ich ihn von Grund auf verabscheute, keineswegs. Ich verstand ihn nur schlichtweg nicht.

    "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide, is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
    -Edward Snowden