Qualitätsunterschiede CollectA

  • Hallöchen ihr Lieben,


    ich habe letztens einen Satz CollectA Pferdchen geordert und war dann doch recht enttäuscht über die Qualitätsunterschiede.
    Die einen waren Schwer, aus hartem Kunststoff. Die anderen wiederum leicht und Gummiartig. Ich finde auch das die Gummiartigeren um die Brust und den vorderen Bauch-Bereich doch recht dünn sind. Die Schwereren wiederrum gefallen mir super!
    Was sagt ihr dazu? Wirken sich die Unterschiede aufs custen / repainten aus?
    Vielleicht können wir ja eine Liste machen, welche Pferde in welcher Qualität daherkommen. Ergänzungen füge ich dann hier an.


    Schwere Qualität:
    - Friese / Barock Pinto Hengst
    - Trakehner Hengst
    - Akhal Teke Stute
    - Clydesdale Hengst
    - MorganHengst
    - Quarter Hengst
    - Knappstrupper Stute
    - Percheron Stute
    - Hannoverraner Hengst
    - Shire Stute
    - Fjord Fohlen



    Weiche, gummiartige Qualität:
    - Hannoverraner Stute
    - Lippizzaner Hengst
    - Andalusier Hengst
    - Lusitano Hengst *
    - Dartmoor Hengst
    - Appy Hengst *
    - TWH *
    - Vollblut Stute
    - Mustang Stute



    * kommt anscheinend auch in der anderen variante vor.

  • Ich hab den Appy Hengst mal repainted und das ging problemlos. Nur beim wegschleifen kam mit lila Grundmaterial entgegen, fand ich etwas komisch :D


    Beine waren keine verbogen o.ä. habe keinen unterschied zum repainten von Schleichern festgestellt.

  • Ja ich war von einigen auch sehr enttäuscht. Schön, dass das mal angesprochen wird und die Liste ist eine gute Idee. Allerdings gehen die Meinungen da scheinbar auseinander. Mein Tennessee Walker Hengst z. B. ist total leicht und weich. Dafür ist der Appy Hengst "schwer" und eher stabil. Die Shire Stute ist auch schwer.

  • also meine Collectas (5) waren zwar nicht gleich schwer aber alle recht stabil....
    Ich war schon ziemlich zufrieden und habe auch bisher keinen unterschied zu Schleichern gemerkt :whistling:
    mein Appy ist ziemlich schwer und stabil ich mag ihn total gern. der einzige leichte bei mir ist der Andalusier Hengst Grey. aber auch damit habe ich keine Probleme, er steht super und weist keine Mängel auf :)
    GLG :D

  • Ein guter thread (:
    aber ich bin mir fast sicher das man die Pferde nicht nach Modell einordnen kann.
    Beispiel lusitano :
    Ich habe ein mal einen gecustet und habe gesagt nie wieder - das Material war so Stein hart und egal wie heiß das Wasser war, das machte überhaupt keinen Unterschied ....
    Mein OF hingegen ist eher Gummi


    An und für sich hatte ich aber weder beim custen noch repainteden je ein Problem mit collectA , ein mal hatte ich einen gummi-hanno dessen eines vorderbein schief war, das war aber ein mal unter warmes Wasser gehalten und seit dem war es wieder gerade (:


    also ich liebe collectA :P

  • Mein CollectA TWH war auch sehr labbelig und stand kaum. Da war ich auch enttäuscht. :/
    Die Vollblutstute steht besser, ist aber auch eher weich.
    Der Hanno und Appy sind hingegen eher aus festerem Material, auch wenn die Beine vom letzteren leicht verbogen sind.
    Sehr zufrieden bin ich mit dem Friese. Der steht gut und ist aus festem Material. :)
    Beim Fjordfohlen ist es ähnlich, das Gummi ist auch ziemlich fest und kommt mir hochwertig vor. :thumbsup:

    "Es ist schwer, das Glück in uns zu finden und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden."

    - Nicolas Chamfort -

  • Das ist ja noch interessanter das es selbst bei den selben Molds unterschiede gibt. Würd mich mal interessieren wovon das abhängig ist... sehr komisch. Vielleich Jahrgangs abhängig? Prodkutionsort?


    Also ich glaube den Trakehner Hengst den ich habe, der wäre auch schwer zu kusten. Für den brauch man einen Waffenschein :D Wenn man den jemanden an den Kopf wirft, das überlebt der nicht...


    Ich mache einen Vermerk hinter denen die auch in der anderen variante aufgetaucht sind.

  • Interessante Frage.....!


    Ich habe nahezu alle aktuellen Collect A Molds mehrfach gecustet und kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es unbedingt notwendig ist, die Beine bei diesen Modellen vor dem Bemalen mit Draht, Apoxy und/oder Spezialkleber zu stabilisieren und auch für den Transport zu Live Schauen oder an Käufer den Modellen ein Stückchen Pappdeckel mit etwas weichem umwickelt (beispielsweise Papiertaschentücher) zwischen die Beine zu legen und dann die Modelle mit Klorollenpapier zu umwickeln und NICHT in Luftpolsterfolie zu legen. Das Stückchen Pappe sollte fest anliegen, es verhindert, dass sich die Beine während des Transports verbiegen (die bekommt man später nicht mehr gerade, da sie immer wieder in die alte Position zurückgehen) und geschlossene Luftpolsterfolie aktiviert die chemischen Prozesse und wenn so ein Gummi-Mold zu lange darin liegt, fängt die Farbe an zu "schwitzen" und das Pferd glänzt später mehr oder im schlimmsten Fall klebt es..... Das kann man einfach mit den genannten Dingen verhindern und das macht nun wirklich keinen großen Mehraufwand. Für schöne Modellpferde sollte das einem auch etwas wert sein......! ;) Was das custen selbst angeht, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass das festere Material bei den Collect A's schon einfacher zu bearbeiten ist. Bei den weicheren Modellen fisselt und blättert die Originalfarbe beim Schleifen derart ab, dass man das ganze Mold erst mal entfärben muss und die "Wabbelbeine" ja dann auch erst mal Draht und Apoxy brauchen, damit sie standfest werden. Sämtliche Collect A Pferde lassen sich aber problemlos modellieren und mit Acryl- und Pastellfarben bemalen. Den Tennesee Walker schiebe ich aber doch eher zu den weicheren leichteren Modellen, der hat ja das gleiche Material mit der Fellstruktur wie der Lipizzaner...... ;)

    Ich liebe Modellpferde, deshalb bin ich hier ! :)


    Vorläufig keine weiteren Aufträge!




  • Die Mustang Stute würde ich auch bei den leichteren einordnen.


    Ja, es wäre sehr interessant zu wissen, woran es liegt:


    Appy: schwer, aus China, 2010
    TWH: leicht, auch aus China, 2011


    Vielleicht ergeben sich da Unterschiede...?


    Mustang und Shire Stute sind bei mir beide aus China (wie alle eigentlich alle) und beide 2012 hergestellt und trotzdem einmal leicht und einmal schwer. Schon komisch...
    Vielleicht soll das auch die Rassen symbolisieren. Finde ich aber weniger gelungen.
    Die fühlen sich auch komplett unterschiedlich an. Kann man schwer beschreiben wie ich finde.


  • Ja, es wäre sehr interessant zu wissen, woran es liegt:


    Appy: schwer, aus China, 2010
    TWH: leicht, auch aus China, 2011


    Vielleicht ergeben sich da Unterschiede...?


    daran werden wir es wohl nicht heraus finden, der Aufdruck ist IMMER der selbe, egal ob das Modell wirklich (zb) 2010 gegossen wurde oder erst 2015 (nachgegossen weil ihnen die hotte hüh's ausgegenagen sind) :D


    ich denke eher, das material das gerade da war, oder billiger war wird genommen, oder, je nach Produktionsstätte....

  • Dieses nachträgliche Verbiegen der Beine ist das größte Manko der Pferde, aber komischerweise nur der Pferde. Bei Antilopen, Raubtieren oder Urzeittieren ist mir noch nichts dergleichen aufgefallen. Vielleicht sollte die Zossenproduktion von denen übernommen werden, die auch die genialen Wildtiere machen. ^^

  • Ich bin letztens mit meiner Sammlung umgezogen und habe die Figuren ca. 3 Monate in einem Karton aufbewahrt. Meine Antilopen hatten starke Standprobleme, meine Pferde (Fjord-Hengst, Przewalski, Shire und Clydesdale) hatten keine Probleme.