Schulponys sind faul und stumpf?-Nicht mit Quiddy!

  • Hii ;)
    Ich möchte jetzt auch mal einen Thread erstellen.. Die Geschichte wie es überhaupt dazu kam:
    Ich hatte vor ca. einem Jahr meine erste RB. Ein liebes, aber kleines Welshpony namens Berta. Diese wurde mir aber leider zu klein und ich lernte Rici kennen, der meln erster eigener wurde. Im Sommer, ich war auf Urlaub (bin nachts um 1 Uhr zurückgeflogen, damit ich ihn noch nen Tag hab), musste er eingeschläfett werden. Bin dann lange nicht geritten und jetzzt im Schulbezrieb.. hab mich dort in ein 7-jähriges anfängerpony verliebt,
    das ich jetzt reiten darf.. Und für sie ist der Thread :)

  • Genau das wollte ich auch fragen .. :(
    Bin sehr gespannt, wie Quiddy aussieht und was es über sie alles zu berichten gibt. Schulponys sind wirklich nicht immer stumpf und faul, ich habe auch schon andere kennengelernt. :love:

  • Bericht von Mittwoch, 11.11. 2015:
    Alsoo.. Ich bin gleich nach der Schule in den Stall gefahren und die liebe Edith hat mich vom Bahnhof mit ihrem Auto hinaufgebracht. Hab dann die Mittagspause genutzt, Quiddy von der Koppel geholt und mit ihr in der Halle gespielt. Sie fand es ziemlich gruselig ohne Pfede in der Halle, ist dann aber auf mich zugaloppiert und nachgetrabt *g*
    Dann haben eine Freundin und ich Trabrennen gemacht und Quiddy ist angaloppiert ;)
    Aber sonst war sie sehr brav!

  • Sou.. Das Bild ist von gestern Abend :)
    Bericht:
    Wir waren gestern das erste Mal seit 2 Wochen wieder Dressurreiten.. In einer Unterrichtsstunde! Hab mich auf Zickenkrieg schon vorbeireitet.. Natürlich musste meine liebe Reitlehrerin ein kleines Kind hinter mich hängen.. Pony hat dann schon im Schritt zum Zicken begonndn und ausgeschlagen. Hat sich dann aber beruhigt.
    Sie lief dann echt bombe, wenn auch immer nur kurz. Dann im Galopp.. Hat schon damit begonnen, dass sie micht wollte und schon beim Antraben mehrmals ausgeschlafen hat.. Das kleine Kind hat ohne Grund zum Weinen begonnen.. Und ich war die böse, weil sie ja Vorrang hat.. Dann darf man halt nicht 5cm hinter mir stehen.. Hab sie dann auf jederHand eine Runde laufen lassen und dann war die Birne zwar oben aber sie lief richtig schön flott und hat dann richtig mega geil ausgeschnaubt... Und meine wunderbaren pinken Gamaschen (passend zu r Schabracke, zu meinen Hasren und zu meinen Handschuhen)
    Sind vollgesandet... xD

  • Hi,


    ich bin bis vor ein einigen Jahren auch geritten und dachte, ich klinke mich hier mal ein:


    Ich habe Erfahrungen in beide extreme gemacht:
    Das erste Pony auf dem ich geritten bin, Dea (Welsh Cob Stute), war das klassische Beispiel eines lieben, aber stumpfen und faulen Schulponies... ich denke, dass das auch viel mit der Art des Reitunterrichts zu tun hatte. Auf jeden Fall war es eine Kunst sie zu bewegen. Dafür war sie echt lieb und hatte gute Nerven.


    Danach habe ich den Stall und damit das Pferd gewechselt - auf eine Isländerstute mit leider für mich nicht buchstabierbarem Namen. Sie war das exakte Gegenteil. Extrem sensibel, aufmerksam und vergleichsweise eine Rakete. Bei ihr war es für mich zeitweise schwierig, die Hilfen so präzise zu geben wie nötig gewesen wäre.


    Lg


    Nik

    Sry, hab grad versehentlich alle Bilder gelöscht -.- Ich kümmer mich sobal es geht um neue Verlinkung!

  • Bericht, von gestern:
    Also.. Am Vormittag war ich mit einer Freundin in einem Westernstall, ab da ist mein Tag gelaufen gewesen.. Nachdem mein Pony "hässlich" genannt wurde.. Dann in der Mittagspause bin ich sie abgeritten, da wir am Nm Weihnachtsreitprobe hatten und gleich mit Klatschen und Kostümen und so..
    Da war sie schon richtig anstrengend und spannig..
    Dann sind wir eben in die Halle gegangen
    und Sprünge und Verzierungen standen so.. Das Aufsteigen im Kostüm war schon ne mega herausforderung, aber dann. als die Leute kamen reichte es ihr und ich bin. nach 10min abgestiegen, da sie überdas Tor springen wollte und sie mir extrem wichtig ist.. Hab sie dann in der Abteilung geführt und mit Zuckerwürfeln belohnt und dann konnte wir einmal mit Publikum reite Einfach
    mega stolz auf sie!

  • Hi,


    alsobei mir war das so: als ich den Stall gewechselt habe kam ich von Longenstunden auf Dea (siehe Eintrag vorher) in den Isländerstall. Dort wurde eine Teststunde auf der Longe gemacht und dann beschlossen, dass ich für die Gruppe (5-7 Schüler) gut genug bin. Für die Stunde (1x die Woche) bekam ich dann ein Pferd zugeteilt (meine "Rakete").


    Die Stute an sich war ja lieb - aber eben nur sensibel und temperamentvoll. Sie hat sich nicht gegen die Hilfen gewehrt, nur "überragiert". Ich durfte zweimal das Pony meiner Freundin in der Stunde reiten und mit ihr hatte ich diese Probleme nicht. Ich denke daher, dass wir einfach nicht die ideale Kombination waren.


    Beim ersten Stall war das eigentliche Problem, dass die Longenstunden nicht unbedingt darauf bedacht waren, bei den Anfängern sofort eine feine Hilfengebung zu forcieren. Ich denke, dass die Stute daher so stumpf war und ihre Faulheit zusammen mit der Einstellung "eagl was ich mache, die Hilfen sind eh hart" gesiegt haben.

    Sry, hab grad versehentlich alle Bilder gelöscht -.- Ich kümmer mich sobal es geht um neue Verlinkung!


  • So ist es bei uns leider, teilweise, auch.
    Sarina (Longenpony) reagiert auch auf fast nichts megr..

  • @ Jeremyfan


    Ich denke hier liegt ein Grundproblem bei Reitstunden...


    Um Reitschülern richtig feine Hilfengebung von Beginn an zu vermitteln wäre ein anderes Unterrichtskonzept nötig. Hier ein Beispiel zum Unterrichtskonzept, unter dem ein guter Freund reiten gelernt hat. Er wurde von einer Privatperson unterrichtet, weil die Reitschule ihn aufgrund seiner Behinderung nicht ausbilden wollte (inzwischen korrigert er "Problempferde", früher ritt er auch Vielseitigkeit, das musste er aus gesundheitlichen Gründen inzwischen aufgeben):


    --> Anfangs:
    Unterricht auf einem (vom Reitlehrer) selbst gebauten mechanischen Pferd in Sachen Hilfengebung und Sitz
    Sobald der Sitz einigermaßen mobil war, Wechsel in den Sattel, ohne Zügel. (Longenstunden)


    --> Nach den Longenstunden (sicherer Sitz in allen Gangarten) :
    Freier Unterricht mit Halsring, komplett ohne Zügeleinwirkung


    --> Ab da: Sobald ein bestimmtes Level - gekennzeichnet durch bestimmte Lektionen, fehlerfrei geritten werden konnte: Wechsel auf Sidepull - erst wenn die Hilfen auch hier fein genug waren: Wechsel auf Trensengebiss


    --> Jede neue Hilfe wurde zuerst auf dem mechanischen Pferd geübt und musste danach in allen Stufen absolviert werden
    Er hat gesagt, dass gerade die erste Phase des freien Unterrichts ungemein schwierig war - allerdings sagt er auch, dass er es nie bereut hat.


    Eine solche Ausbildung ist allerdings unter den ökonomischen Aspekten einer Reitschule kaum durchzuführen - zudem würden wohl die Versicherungen nicht mitspielen.
    Aber es wäre zumindest meiner Meinung nach wünschenswert, wenn mehr Reitschulen auf mechanische Pferde gerade für die Reitanfänger setzen werden. Denn (ehrlicherweise) ist niemand der perfekte, geborene Reiter und muss die Hilfen und den Sitz erst lernen.


    LG

    Sry, hab grad versehentlich alle Bilder gelöscht -.- Ich kümmer mich sobal es geht um neue Verlinkung!

  • Mir war das Publikum eigentlich immer egal - zumal wir meist keins hatten. Das Isländerreiten war eine Herausforderung, allerdings muss ich auch sagen, dass sie mich in Sachen Hilfengebung eiskalt geschult hat...


    Zumindets war meine Trabhilfe am Ende so sauber, dass sie nicht mehr in den Tölt oder Galopp gewechselt ist. =O:pfe1:


    Ansonsten war sie ein Traumpferd: gehorsam beim Führen, Putzen und Satteln; keine schlechten Angewohnheiten (hat sich auch nicht aufgebläht beim Nachgurten und stand beim Aufsteigen immer brav still) und hat nie gebissen oder getreten. Ist nicht einmal durchgegangen (aus Unwillen oder vor Schreck).

    Sry, hab grad versehentlich alle Bilder gelöscht -.- Ich kümmer mich sobal es geht um neue Verlinkung!