Hengststation "Zur Krähenburg"

  • Klasse, wie die Geschichte weiter geht und mit so schönen Bildern :thumbsup:


    Aber ich lese sie auch ohne Bilder gerne, da Du sehr kurweilig schreibst.


    Och an irgenwelchen Liedern usw. muss man sich ja nicht orientieren.
    Dafür können doch auch so richtige Schnulzenfilme herhalten oder Kitschromane. Da gibt es auch immer ein Happyend :D
    Und: Ich wiederhole mich, aber ich liebe Happyend. Auch wenn es im richtigen Leben oft anders läuft. Gin und Spike passen so gut zusammen.


    Und wie soll es sonst weiter gehen mit der Hengststation?

  • Dankeschön ^_^


    Ich bin im Moment sehr nachdenklich, was Freunde, Bekanntschaften und das Leben an sich angeht.
    Und immer, wenn ich solche Phasen habe, fällt mir eine kleine Geschichte ein, die ich unbedingt aufschreiben muss... oder ein Vers, Gedicht... was auch immer XD


    Ich möchte euch bei weitem mit solchen krummen Gedankengängen nicht nerven, aber vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen ^_^
    An einer Fortsetzung meiner kleinen Geschichte "Heartsmith" arbeite ich auch schon...

    Ein kleines Mädchen sitzt im Park auf einer Bank am See und schaut den Enten und Schwänen dabei zu, wie sie elegant durchs Wasser gleiten.
    Nach einer ganzen Weile setzt sich eine ältere Dame neben das Mädchen und schaut mit ihr auf den See hinaus.
    „Sag mal Tante,“ fängt das kleine Mädchen an und blickt zu der älteren Dame neben sich.
    „warum können Tiere eigentlich nicht reden?“
    Die ältere Dame schaut verwundert vom See auf das kleine Mädchen und überlegt.
    „Das hat der Herr Gott so nicht vorgesehen, denn der hat alles hier auf dieser Erde erschaffen… der weiß schon, wozu das gut war…“ antwortet sie und schaut wieder auf den See hinaus.
    Das kleine Mädchen folgt ihrem Blick und schweigt.
    Die ältere Dame erhebt sich nach einiger Zeit und geht weiter ihrer Wege, doch kurz darauf setzt sich ein junger Mann neben das Mädchen und auch ihm stellt sie die Frage:
    „Onkel, warum können Tiere eigentlich nicht reden?“
    Der Mann lächelt argwöhnisch und schnaubt abfällig: „Tiere sind dumm, was sollen die schon zu sagen haben?“ Er schlägt seine Zeitung auf und versucht so, diesen, für ihn unsinnigen Fragen des kleinen Mädchens aus dem Weg zu gehen.
    Wieder schweigt das Mädchen ganz in Gedanken und blickt zum See.
    Später am Abend, als die Sonne den See in ein sachtes Abendlicht taucht, setzt sich eine junge Frau neben das Mädchen. Der Mann war schon längst gegangen, nachdem er ununterbrochen auf sein Handy oder seine Uhr gestarrt hatte.
    Das kleine Mädchen mustert die junge Frau und legt den Kopf etwas schief.
    „Du Tante… weißt du, warum Tiere nicht reden können?“ fragt sie die junge Frau, doch sie bezweifelt, dass sie diesmal die Antwort auf ihre Frage bekommt.
    Die junge Frau schweigt eine Weile, ehe sie zu dem Mädchen schaut und sacht lächelt.
    „Ich denke, dass die Tiere es aufgegeben haben, mit den Menschen zu reden.“ sagt sie dann und schaut wieder auf den See hinaus.
    „Egal, wie laut sie wurden, die Menschen haben es nicht gehört. Sicher, es gibt Menschen, die hören manchmal vielleicht ein Flüstern, aber der größte Teil hat es vergessen… und so haben die Tiere sicher aufgehört, noch etwas zu sagen… weil es bei niemandem ankommt…“


    "Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat..."


    Roger Andrew Caras



  • Boah . Mich überkam grade ne Gänsehaut als ich das gelesen habe .

    Den bösen geht´s es gut , den braven geht´s schlecht , doch am Ende siegt dennoch das Recht .

    Und irgendwann stellt man fest Gott war schon vorher da!


    Zitat : John Wayne ,geboren als Marion Robert Morrison.
    * 26.05.1907 in Winterset (Iowa), USA
    † 11.06.1979 in Los Angeles (Kalifornien), USA

  • Dankeschön ^_^
    Ich bin immer sehr unsicher, wie sowas ankommt (frei dem Motto: Was ist denn das für eine?!)


    "Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat..."


    Roger Andrew Caras



  • Ich komme zeitlich zwar leider nicht dazu deine Geschichte zu lesen, ich möchte aber ein Mal sagen, dass mir deine Bilder bzw. die dargestellen Szenen sehr gut gefallen. Sie wirken wirklich realistisch, vor allem die Fotos der Menschen am Tisch, wirklich authentisch!

  • @Salinara: Vielen lieben Dank! 8o:D


    Gin vertreibt sich die Zeit mit Nähen.
    Sie hat dem Team vom Ehlershof versprochen, dass sie ein paar Pferdedecken näht, in verschiedenen Größen.


    Natürlich macht Gin das gern, Iv hilft auch dabei.


    Hier passt sie gerade eine Decke bei Gipfelstürmer an:


    "Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
    Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
    Es ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat..."


    Roger Andrew Caras



    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Varulv ()

  • Wie wahr doch diese Geschichte ist und besonders die Antwort der jungen Frau stimmt wirklich sehr nachdenklich...... :/
    Es ist manchmal sehr gut und hilfreich, die eigenen Gedankengänge in solchen Phasen aufzuschreiben..... :thumbup:

    Ich liebe Modellpferde, deshalb bin ich hier ! :)


    Vorläufig keine weiteren Aufträge, die Kapazitäten sind derzeit voll ausgelastet!






  • Iv, deine Geschichte hat wirklich Gänsehautfeeling. Aber es ist so wahr. Die Menschen haben verlernt den Tieren zuzuhören. Als sie anfingen sie zu unterjochen, auszunutzen, zu verwenden wollten sie die Rufe und dann auch Schreie nicht mehr hören...
    Man kann Tierkommunikation wieder lernen, aber man muss offen dafür sein. Ich habe es versucht und es funktioniert. Nur leider ist mein Leben zu stressig und hektisch, so dass ich selten die Ruhe finde, die ich auf dieser Ebene benötige.