Was macht euch traurig?

  • Kann ich nicht nachvollziehen. Wir waren seit Jahren nicht im Urlaub, weil sich leider niemand gefunden hat, dem ich meine Süßen anvertraut hätte. Wusste ich vorher, kann gut damit leben.

    Mittlerweile gibt es einen guten Freund, der wird bei Gelegenheit mal getestet ^^


    Allerdings wundert mich nicht, wenn die Tierheime platzen, wenn sie wie bei uns einfach die Tiere auch nicht abgeben wollen. ?(

  • Das mit den angeblich immer überfüllten Tierheimen ist auch die Erfahrung, wie wir hier gemacht haben. Damals, als meine jetzige Pflegehündin July aus Hessen (Pflegefamilie) kam, haben wir vorher auch in den hiesigen Tierheimen nachgefragt, weil da Hunde saßen, die infrage gekommen wären. Als die hörten, dass Angelika alleine lebt und Vollzeit arbeitet (wir haben aber gleich dazu gesagt, dass ich mich tagsüber um den Hund kümmere, dass stand ja schon vorher fest), da hieß es bei zwei Tierheimen: ,,Nein, dann geben wir keine Hund ab!,,. Sowas ist doch bescheuert! Wieviel Zuwendung und Ausgeh-Zeit bekommt der Hund denn im Tierheim? Mit Sicherheit auch nicht mehr als wenn eine Nachbarin ca. 2 Stunden tagsüber bei ihm ist, wenn nötig auch mehr.

    Das Menschen Tiere aussetzen, ist zwar durch nichts zu entschuldigen, aber wenn die Tierheim jammern, dass sie zuviele Tiere hätten, dann sind sie ein bischen auch selbst schuld daran!

  • Das mit den Tierheimen kann ich auch so bestätigen, Inge..

    Als ich damals einen Zweithund (ich wollte damals noch einen Rüden zu Colin) gesucht habe, haben mehrere Tierheime gesagt, nein, wir vermitteln keine Rüden zu einem vorhandenen.

    Was total bescheuert ist..

    Wir hatten früher immer zwei Rüden zusammen (mehrere Generationen und das über Jahre), und Freundinnen von mir, hielten auch, sogar teilweise intakte Rüden immer zusammen.

    Die Tierheime ließen sich auch nicht auf ein Kennenlernen ein, sondern sagten das von Anfang an.

    Nix mit, individueller Charakter oder sowas..

    Richtig schäbig und so ist das ja häufig, dass sie ihre Tiere am liebsten behalten würden..

    Mit dem Aussetzen das ist aber mindestens genauso schäbig und da geht mir auch der Hut hoch.

    Aber es gab und gibt wohl immer Leute, die nicht von der Tapete zur Wand denken können :cursing:

    Blöd, dass immer andere das dann für die ausbaden müssen..

    Liebe Grüße wünschen Cari & Philip mit Colin, Carlos, Cindy und Momo

    Speedy im Herzen <3

  • Die Tierheime täten gut daran die einzelnen Umstände von Menschen, die ein Tier aufnehmen würden, zu prüfen. Es kann zum Beispiel falsch sein Katzen nur im Doppelpack abzugeben. Viele Katzen sind lieber Einzelkatze, das ist von Fall zu Fall verschieden oder wie im Fall von Stall Kindelsberg, wenn sich eine Nachbarin bei Abwesenheit des Halters um den Hund kümmert Das ist alles immer noch besser als in Tierheimhaft zu sitzen. Man versucht dort sicher es den Tieren so angenehm wie möglich zu machen aber ein echtes Zuhause können sie dort bestimmt nicht ersetzen.

  • Tiere aussetzen ist schon unter aller Sau, aber wenn man sie dann noch so aussetzt, dass die Chance, dass sie gefunden werden, gegen Null tendiert, dann bekomme ich echt einen Hass! :cursing:


    Das mit dem Tiere abgeben kenne ich auch. Ich wolle mir ja 2015 wieder Ratten holen, nachdem Rain eingeschläfert werden musste als ich im Krankenhaus war und ich deshalb zugestimmt habe, dass Rain an eine zuverlässige Rattenhalterin, die ein älteres Tier für ihr Rudel gesucht hat, vermittelt wird. Ich habe lange Zeit geschwankt zwischen Züchterin (hatte mich in Hoksila und Pablo verliebt) oder dem Tierheim und hatte mich ja dann doch für die Züchterin entschieden. Im Nachhinein habe ich dann erfahren, dass ich im Tierheim eh keine Ratten bekommen hätte, weil mein Käfig damals noch keine Zwischenetagen hatte. Da kann man doch nur mit dem Kopf schütteln, denn der Käfig war groß, die Tiere hätten jeden Tag Auslauf gehabt und viel Liebe bekommen.


    Edit: Gerade noch eingefallen: Was mich auch immer total aufregt, ist, wenn die Tierheime keine Hunde abgeben, weil der Interessent keinen Garten hat. Ich hatte zwei Hunde, die - nacheinander - in einer 1-Zimmer-Wohung gelebt haben, dafür hatten sie aber auch ca. 10 km Auslauf am Tag. Sie waren zufrieden, ausgeglichen und ich wage zu behaupten auch glücklich und zufrieden.

  • Da hatte ich keine Probleme, als ich damals Lisa aus dem Tierheim geholt habe, war ich auch Vollzeit berufstätig, aber hatte die Eltern im Haus. Es gab vom Tierheim aber weder Vor- noch Nachkontrolle, ganz anders als bei Robby, der aus dem Tierschutz kommt, Vorkontrolle mit Ortsbegehung und nach 4 Wochen Nachkontrolle!

    Mein Freund hatte seinen Rüden vor 13 Jahren aus unserem Tierheim und jetzt ohne irgendwelche Nachfragen seine jetzige Hündin und das obwohl sich die Lebensumstände verändert haben. Mir scheint, wenn man einmal dort eien Hund herhatte, kann man sich jederzeit wieder einen weiteren holen. Kann aber durchaus sein, weil eine Tierheim-Mitarbeiterin immer am Haus von meinem Freund vorbeifährt auf dem Arbeitsweg, das es dadurch unkomplizierter war!

  • Dass die in Tierheimen keine Hunde an arbeitende Singles abgeben, klingt irgendwie aber auch bescheuert, ich mein gerade bei denen würde ich mal behaupten, hätte ein Hund doch ein gutes Leben, denn abgesehen von der Zeit wo man auf Arbeit ist kann man sich voll und ganz auf den Hund konzentrieren . Oder erwarten die, dass der Hund rundum 24/7/365 Action, Bewegung und Aufmerksamkeit bekommt? Ich würde behaupten, dass man sich dabei eher nen hibbeligen, bekloppten Hund erzieht der schon bei kurzen Zeiten des Alleinsein Terror macht. (Und manchmal ist es unumgänglich den Hund auch mal allein zu lassen. (Auch einkaufen kann mal länger dauern. In viele Läden kann man den Hund nicht mit rein nehmen. Und ich fände es dann besser für den Hund wenn er zu Hause bleibt, als den Hund vor dem Laden anzubinden!).

  • Ein Arbeitstag dauert aber in der Regel länger als 5-6 Stunden und länger sollte ein Hund nicht allein gelassen werden! Inzwischen gibt es aber in vielen Büros und anderen Arbeitsstellen (wie meine auch) die Möglichkeit den Hund an die Arbeit mitbringen zu können!


    In der ersten Zeit hatte Lisa damals unseren Nachbarn/Rentner, der Mittags mit ihr 2 Stunden Gassi gegangen ist und er hat sie auch bei meiner letzten Arbeitsstelle immer mal wieder für eine Runde zwischendurch abgeholt, wenn die Eltern nicht da waren. Leider lebt er nicht mehr, das hätte er mit Robby bestimmt auch gemacht! Robby hat aber auch jemand, sogar mit Hund/sein bester Hundekumpel der Golden Retriever, der ihn mittags auf eine Runde mitnimmt!


    Ich finde, wenn man sich einen Hund holt, sollte auch sowas geregelt sein!

  • Ja, finde ich auch richtig! Deshalb hatte ich mit Angelika ja auch ausgemacht, dass ich mich um July kümmere, sonst hätte sie keinen Hund geholt. Aber wenn das geklärt ist, finde ich es bescheuert vom Tierheim, ein Tier nicht wegzugeben, weil es zweimal morgens und nachmittags für ca. 3 Stunden alleine ist. Und im Notfall geh ich ja auch noch öfter zu ihr hin oder wenn ich mal nicht kann, dann kommt Angelikas Tochter (die wohnt zwar 10 km weg, aber wenn nötig, kommt sie).

  • Bei uns ist es so dass unsere Tierheime nur Fundtiere nehmen und keine "Abgabetiere"

    Nur zwei Städte weiter ist eines und die nehmen richtig Geld dafür, weil die wissen dass Leute aus unserer Richtung Probleme haben ihr Tier ab zu geben.


    Ein anderes nimmt nur "süße" Tiere und keine alten. Dafür sind die aber auch fast immer "leer" außer halt die Fundtiere. Ich muss aber dazu sagen dass man bei Anfrage die älteren Fundtiere ungern gezeigt bekommt. Ergo werden auch selten welche vermittelt :/


    Aussetzen ist, finde ich, keine Option:!::thumbdown:

  • Ich finde, es muß dringend eine Vorgabe her, dass nicht jeder nach Lust und Laune mal eben ein Tier kaufen kann. Sondern dass dazu z.B. eine Sachkundeprüfung abgelegt werden muss und zwar für jedes Tier. Dann würde es sich relativieren und sich garantiert die Anzahl der ausgesetzten/abgegebenen Tiere vor den Ferien verringern, weil dadurch diejenigen als Tierhalter wegfallen, die kein Verantwortungsbewusstsein gegenüber Tieren haben und sich gedankenlos Tiere anschaffen. Denen wärs sicher zu aufwendig eine Schulung mit Prüfung abzulegen.

  • Ob das die Zahlen der Tiere in Heimen wirklich verringert...


    Der Tierschutz wird weiterhin Tiere auch aus dem Ausland retten und her holen,...

    Züchter werden kaum aufhören zu züchten,...

    Erschwerte Bedingungen werden auch die verantwortungsvollen Tierhalter treffen.

    Und diejenigen die diese Bedingungen umgehen wollen, sie nicht bestehen, werden schon Mittel und Wege finden trotzdem an ihr Wunschtier zu kommen...

  • Wie will man das kontrollieren, hinbekommen, das sich ncht jeder Idiot ein Tier holt ? Hier in Niedersachsen müssen Ersthudehalter einen Sachkundenachweis ablegen Kontrolliert wurde ich noch nie ob ich Theorie und Praxis gemacht hab.

    Reelle Züchter achten durchaus darauf wohin sie Welpen vermitteln , genauso wie Tierheime, die halt ncht wollen, das der vermittelte Hund nach ein paar Monaten wieder zurück kommt, auhc wenn vieleicht die eine oder andere Anforderung an die Halter überzogen ist... Wenn nur junge Paare mit einem gut verdienenden Partner und einem der arbeitslos ist mit Haus und Garten, der mindestends 1,50m eingezäunt ist, Hunde bekommen, dann bleiben die Tierheime auf den Hunden sitzen.

    Man müsste die Steuer anpassen, Steuer auf alle nicht kastrierten und nicht sterilisierten Tiere und eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen.

    Dann müsste es geregelt werden, das nur noch Tierheime, Tierschutzvereine und eingetragene Züchter ihre Hunde in Zeitungen, im Internet und so anbieten dürfen , weil was nützt es , wenn Züchter strenge Kriterien haben wohin sie Welpen vermitteln und Tierheime noch strengere Auflagen, wenn die verantwortungslosen Leute dann eben zum nächstbesten Vermehrer (Leute, die einfach wahllos Hunde vermehren um schnekll Geld zu machen) hinrennen und sich da ihren Hund holen ?

    Bei Kleintieren wie Hamster, Ratten , Kaninchen wird man erst recht keine Kontrollen mache können, oder wer möchte Besuch vom Ordnungsamt , der dann schaut ob nicht doch ein Käfig mit ne Hamster/Kaninchen/Meerschweinchen im Kinderzimmer steht ?

  • Sunset-Ranch : Pessimismus bringt aber keinen weiter. Es wird immer Menschen geben, die sich nicht an Vorgaben und Gesetze halten. Da die Menschheit verroht und wir leider in der sogenannten Wegwerfgesellschaft leben, kann man nur hoffen, dass es in absehbarer Zeit erschwerte Bedingungen für Tierneuanschaffungen geben wird. Denn besser wirds nicht mehr von allein...

    Lora : Es ist ein komplexes Thema, dass nicht einfach zu lösen ist. Kastrationspflicht für Freigängerkatzen gibts z.B. bei uns im Nebenort Bad Harzburg (Niedersachsen) auch schon. Es ist ein Anfang. Im Radio hörte ich gestern die Info mit den 70000 ausgesetzten/abgegebenenTieren und den Hinweis, dass sich ja jeder auch exotische Tiere wie Schlangen mal eben kaufen kann... Ich denke, dass da etwas passieren muss und auch mal wird.

  • Ich bin auch für strengere Vorschriften, die dann aber auch sinnvoll kontrolliert werden müßten. Und daran wirds scheitern!


    Ich wäre für unangemeldete Kontrollen in jedem Haushalt, gern auch vom Ordnungsamt. Wo ein Tier angetroffen wird, wird es registriert und eine Genprobe genommen. Und dann in regelmäßigen, aber nicht erwartbaren Abständen nachkontrollieren. So würde auch auffallen, wenn ein Tier plötzlich weg ist und keine Krankheit/Einschläferung vom Tierarzt nachgewiesen werden kann.

    Aber das alles wäre teuer, sehr teuer und deshalb glaube ich nicht daran. - Da würden als erstes die Stimmen laut, die rufen würden, dass man sich lieber um die Kinder / Menschen kümmern solle als um die Tiere.

  • Und das man nicht derart kontrolliert werden möchte. Würde ich persönlich auch nicht wollen, Das währe ein totaler Überwachungsstaat wie damals in der DDR oder zur Nazi-Zeit.

    Aber man könnte zumindest bei Hunden und Frigänger-Katzen eine Chip-Pflicht einführen. Wenn ein Tier draussen ohne angetroffen wird es einkassiert, gechipt und erst wieder rausgegeben, wenn die Gebühren bezahlt wurden.

    Wenn dann ein Hund ausgesetzt wird, kann man anhand des Chips den letzten registrierten Halter ausfindig machen. Wenn dieser den Hund verkauft hat, muss der das nachweisen und angeben an wen, sonst wird der verantwortlich gemacht.

  • In gewisser Weise bewegen wir uns doch bereits wieder in Richtung Überwachungsstaat, überall Videoüberwachung, Kartenzahlung (auch ne Art von nachweisbarem elektronischen Fußabdruck,...), Smartphone und Home, ich sag nur Google...