Was macht euch traurig?

  • Was ich im Artikel gerade lese:
    Der Leitwolf ist für die Risse verantwortlich... wenn sie den entnehmen, wird das böse Folgen haben.

    Wahrscheinlich ist die Leitwölfin sogar schon tragend...




    "I´m many things... most of them bad..."

    "We´re thieves, in a world that don´t want us no more..."
    Arthur Morgan


  • Andrea geben tut es solche schon, aber die bekommst du niemals genehmigt. Wie du sagst müssen die einerseits nen Untergrabungsschutz haben, andererseits entsprechend hoch (ca. 2 Meter) und dazu noch zusätzlich mit Strom etc. Das sind Kosten die niemand tragen kann und auch so je nach Lage einfach nicht diskutabel (wenn z.B. regelmäßiger Abbau nötig ist, in Wohngebieten, Naturschutzgebieten, Wintersportregionen etc. oder weil Wanderwege durch führen). Schweden hat glaube ich derzeit 30 Wolfsrudel (müsste freunde fragen noch mal die in Schweden wohnen), und selbst die sagen mehr Rudel dort auf der Fläche gäbe auf Dauer nur Probleme. Ist echt kein so einfaches Thema. Stall Kindelsberg wenn du eine entsprechende Lösung hast gerne her damit, denke da wären sehr viele froh drüber. Herdenschutzhunde sind nicht ohne und oftmals nicht machbar. Fängt schon damit an, dass Herdenschutzhunde nicht hinter Stromzäunen gehalten werden dürfen, passiert was (den Tieren auf der Weide oder weil der Hund ausbricht) zahlt dir aber ohne Strom keine Versicherung. Hinzu kommt, dass du pro Herde je nach Anzahl der Tiere und weidefläche rund 2-3 Herdenschutzhunde brauchst. Diese müssen aber von klein auf in der Herde groß werden, sollten wenig Menschenkontakt haben, da sonst die Schutzfunktion nachlässt. Sobald du Einsteller hast, Reitbeteiligugen oder andere Personen die auf die Weiden müssen, hast du die berühmte Ar***-Karte. DIe Hunde unterscheiden ja auch nicht ob da jetzt nen Wolf in die Herde will oder Nachbars Fiffi oder der Wanderer von nebenan. Da wird grundprinzipiell dann geschützt. Von den Kosten und den möchtegern Tierschützern mal abgesehen, die dir ständig das Vet Amt schicken weil die armen Hunde Tag und Nacht draußen sein müssen..... Ein bekannter von mir hat Herdenschutzhunde gezüchtet und wurde ständig angezeigt, weil seine Hunde in der Herde sind...... Essel als Herdenschutz kannst du genauso knicken, ebenso Lamas und Alpakas die ja gerne als Schutz angepriesen werden. Und wen 24/7 abstellen der an den Weiden steht und bewacht, kann man ja auch nicht.


    Es ist leider echt nicht so einfach das Ganze....Wäre ja auch zu schön wen mal was einfach wäre.

  • Der Wolf hat doch schon lange wieder Einzug gehalten. Wir haben über 70 Rudel in Deutschland.

    Ja, stimmt... aber nach und nach werden die wieder vertrieben, weil die Menschen das ja nicht wollen.
    Wie wollen die denn den "Problemwolf" erkennen?
    Stehen die im Wald und brüllen: "Wer hat die Tiere gerissen?" und ein Wolf meldet sich, wo es dann heißt: "Gut, dann bitte an die Wand." ?
    Ich sehe noch nicht, dass es eine friedliche Koexistens geben wird, weil es immer irgendwelche Leute gibt, die dagegen wettern...




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    Arthur Morgan


  • Ist den Menschen letztendlich auch egal, Hauptsache man hat was "getan". Ein Wolf tötet für das eigene Überleben, bzw. das seines Rudels. es ist natürlich traurig, wenn das von Menschen geliebte Fohlen getötet wird und nicht das weniger geliebte Wildschwein oder Reh...

    Ich weiss ja nciht wie das hier in D ist, aber in Grossbritannien (wo keine Wölfe leben) sind das Hauptproblem für Weidetiere wie Schafe Hunde . Hunde die irgendwo abgehauen sind, Hunde von Wanderern die dann Schafe jagen und reissen.

    Und zumindest Rehe, Kanianchen/Hasen etc. sind auch hier in D von Haushunden eher gefährdet als von Wölfen. Die hunde sind nichtmal in der Lage das Reh zu töten, sie verletzen es und das Reh verendet jämmerlich irgendwo oder es wird gestresst und verhungert...

    Eine Freigängerkatze macht auch keinen Unterschied zwischen Maus und Singvogel

  • Mich ärgert bei dieser ganzen Wolfsdebatte eigentlich nur, dass der Wolf zur "heiligen Kuh" hochstilisiert wird, aber ein Rudel wildernder Hunde wird ohne viel Federlesens abgeknallt. Was unterscheidet Wölfe von wildernden Hunden? Und ja, ich wohne in einem Wolfsgebiet, habe meine alten Pferde Tag und Nacht auf der Weide und die Wölfe laufen hier selbst tagsüber seelenruhig vorbei. Da hab ich ehrlich gesagt lieber den Rottweiler des Nachbarn auf meiner Koppel ...

  • Schwarzwald-Custs : Das, was ich meinte aus früheren Jahrhunderten, war die Hude. Da wurden von einem Gemeindehirten, der mindestens
    zwei kräftige Hunde dabei hatte, die Weidetiere morgens in den Dörfern ,,eingesammelt,, in Herden tagsüber auf die Weiden getrieben und abends wieder in die Ställe gebracht. Ob das heute noch irgendwo in Deutschland so betrieben wird, weiß ich nicht, bis vor ca. 15 Jahren gab es das noch in unserer Nähe mit Rindern in einem kleinen Dorf. Da sich die ganze Tierhaltung grundlegend geändert hat, dürfte es heute nicht so einfach sein, das wieder einzuführen. Aber vielleicht müßte sich der Mensch mal den Tieren (sprich in diesem Fall den Wölfen) anpassen und nicht umgekehrt. Aber wie Iv schon sagte, fürchte ich auch, dass man dann lieber die Wölfe abschießt, anstatt raubtiersichere Weidehaltung zu ermöglichen.

  • Na ja kommt natürlich auch auf die Größe des Hundes an. Ich glaube kaum dass ein 37 cm hoher Jack Russel Mix in der Lage ist nen Pferd was anzutun. Gut umgekehrt dann schon eher. Allerdings weiß ich das ein Jack Russel Terrier in der Lage ist ne Katze zu töten, aus Erzählung meines Onkels, erwischt hab ich die besagte Hündin nicht. Der von uns hat höchsten nen paar Mäuse auf dem gewissen, wäre ne gute Katze. ;)

  • Wenn man so sieht, mit was für gefährlichen Tieren man in Australien "zusammenlebt"... Giftspinnen, Giftschlangen, Krokodile, Skorpione und das nicht zu knapp. Und in Deutschland will man mit ein paar hundert Wölfen nicht leben können?

    Dieser Beitrag wurde umweltfreundlich aus wiederverwerteten Buchstaben und Wörtern weggeworfener E-Mails geschrieben und ist daher voll digital abbaubar.

  • Hunde sind sehr wohl in der Lage Rehe zu töten. Bei uns gab es vor Jahren den Fall, dass ein Bauer in einer Bauernschaft es nicht geschafft hat oder wollte seine Hunde im Zwinger zu halten. Es waren große Hundemixe, die sich gemeinsam Jagd auf Rehe gemacht haben. Der Landwirt ist von der Jägerschaft verwarnt worden, keine Reaktion. Ich werde das Bild der gerissenen Ricke mit dem Jungen im Bauch nie vergessen. Irgendwann war die Geduld der Jägerschaft am Ende und es hat Bumm gemacht, Problem gelöst. Man sollte Hunde nicht verharmlosen, Haustier geworden aber Raubtier geblieben wenn sich die Gelegenheit bietet.

  • Schwarzwald-Custs : Wenn Nutztiere von einem Wolf gerissen werden, dann bekommen die Besitzer Schadensersatz von den Bundesländern.

    Ja, sicher. Aber das macht das Tier nicht mehr lebendig. Viele Züchter und Besitzer habe ja auch eine emotionale Beziehung zu ihren Tieren.....:rolleyes:

    Ich liebe Modellpferde, deshalb bin ich hier ! :)


    Vorläufig keine weiteren Aufträge!




  • Für mich ist einer der sich den Luxus eones Haustieres gönbt 100% dafür verantwortlich dass es dem Tier gut geht. Es ht vor den Gefahren aus der Natur beschützt zu werden egal welcher Art die sind und wenn man das nicht kann folgerichtig keine Tierhaltung. Das es wieder Wölfe gibt sollte jedem klar srin und eunem Tierhsalter im besonderen. Und die Natur ist zu schütuen. Hab da leider eibe harze Meunung. Ich kann auch nicht auf ein Pony aufpassen als arbeitender Stadtmensch also halte ich mur auch leins

  • Mich ärgert bei dieser ganzen Wolfsdebatte eigentlich nur, dass der Wolf zur "heiligen Kuh" hochstilisiert wird, aber ein Rudel wildernder Hunde wird ohne viel Federlesens abgeknallt. Was unterscheidet Wölfe von wildernden Hunden? Und ja, ich wohne in einem Wolfsgebiet, habe meine alten Pferde Tag und Nacht auf der Weide und die Wölfe laufen hier selbst tagsüber seelenruhig vorbei. Da hab ich ehrlich gesagt lieber den Rottweiler des Nachbarn auf meiner Koppel ...


    Ich würde es mal so beschreiben:

    Wolf = Wildtier, gehört in die hiesige Natur.

    Wildernder Hund = Haustier, gehört eigentlich nicht in die hiesige Natur...


    Vergleichbar wie mit: Wildkatze und verwilderter Hauskatze...


    Oder liege ich da falsch?

  • Nö da hast du Recht Tanja. Gut am Montag morgen hätte der Bus fast nen Reh erwischt. War haarscharf.


    Allerdings gehe ich nicht davon aus das wie gesagt ein Hund von 37 cm eins reißen kann. Gut er ist auch nicht für die Jagd ausgebildet.

  • Tannencreation Natur ist relativ,- einerseits ja, andererseits denkst du anders, wenn dir mal mit einem Fohlen riss schnell 2.500€-5.000€ Verlust hast. Vom Emotionalen mal ganz abgesehen.

    Ja, sicher. Aber das macht das Tier nicht mehr lebendig. Viele Züchter und Besitzer habe ja auch eine emotionale Beziehung zu ihren Tieren.....:rolleyes:

    Sagaland : Monique, mein Posting - ich kann es nur nochmal wiederholen - bezog sich auf den oben eingefügten Post von Schwarzwald-Custs. Dass man in so einem Fall emotional betroffen ist, steht außer Frage (das habe ich weiter oben auch schon mal geschrieben).

  • Sehe ich auch so wie Tanja

    Der Wolf jagt für sein eigenes Überleben, der Hund hat in der Regel einen Halter, der ihn füttert und für den Hund verantwortlich ist.

    Ein Rotti hat eventuell keinen ausgeprägtem Jagdtrieb, sieht bei nem Husky schon wieder anders aus. Schlittenhunde mussten sich früher zum Teil selber versorgen...

    In Grossbritannien wird sicher für jedes vom Wolf gerissene Fohlen hier, hundert Schafe vom Hund gerissen...

  • Jetzt ist ne Woche rum in der er sich nicht gemeldet hat. Ich weiß nicht was los ist, was ich machen soll. :(