Laurea (RPG) - Let the game begin

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    • Malverik

      Grinsend sah ich dabei zu wie Aena langsam wieder müde wurde. Bevor ich es richtig wahr nahm, war sie auch schon eingeschlafen. Seufzend stand ich auf und nahm sie hoch und trug sie in ihr Bett. Danach ging ich in mein zimmer zurück und als ich dann wieder auf dem Bett lag, schlief ich quasi sofort wieder ein. Kurz kam mir noch der Gedanke wo wir denn morgen eigentlich hin sollten, aber nur ganz kurz.
    • Aena Keleis
      Die ersten Sonnenstrahlen weckten mich. Irritiert rieb ich mir übers Gesicht und setzte mich auf. Was war das? Ich lag in meinem Bett. Warte, wie war ich hier hergekommen? Vermutlich hatte Malverik mich hierhergebracht, eine andere Erklärung gab es nicht. Als ich halbwegs wach war, stand ich auf, richtete mich her, ehe ich das Zimmer verließ und mich zu dem von Malverik begab. Dort angekommen, klopfte ich.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Malverik

      Ich war gerade so wach geworden und hatte mich angezogen als es an der Tür klopfte. Die Möglichkeiten, wer das war waren ziemlich beschränkt. Also zog ich das Hemd über und öffnete die Tür. Und, große Überraschung, Senator stand da, komplett fertig. "Morgen Knirps. Ich nehme mal an du hast Hunger und willst frühstücken?" Diese Frau war was Essen anging wie ein Fass ohne Boden.
    • Aena Keleis
      Ich grinste Malverik an, trat an ihm vorbei ins Zimmer und sah mich um. "Nettes Zimmer..." Auf seine Bemerkung erwiderte ich: "Ja, eigentlich wäre das ganz nett. Ich meine, das nächtliche Picknick war auch ganz interessant, abgesehen davon, dass ich dir beinahe mein Schwert ins Gesicht geschlagen hätte. Wo wir schon dabei sind... Habe ich es dir zur verdanken, dass ich heute Früh in meinem Bett und nicht im Stall aufgewacht bin?" Grinsend verdrehte ich die Augen. "Wieso frage ich eigentlich? Natürlich warst du das. Ich hoffe, ich war schön schwer und habe dich genug gefordert", scherzte ich mit belustigtem Blick.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Malverik

      "Als hätte dein Schwert es jemals in die Nähe meines Gesichts geschafft." Ich schätze meine Reaktionen dafür deutlich zu schnell ein. "Oja, da du ja die Dicklichkeit in Person bist hat es mich meine ganze Kraft gekostet dich wieder in dein Bett zu bringen. Die Treppe habe ich dich leider rausziehen müssen. Ich hoffe die Schmerzen snd nicht allzu schlimm." Sarkastisch grinste ich sie an. Als wenn sie jemals zu schwer werden würde. Außer wenn sie urplötzlich zum dicken Hausmütterchen werden würde. Bei dem Gedanken musste ich auflachen. "Na kommen, kleiner dicker Zwerg, dann wollen wir dir mal was zum Essen besorgen. Nicht, dass du noch abmargerst."
    • Aena Keleis
      "Das können wir bei Gelegenheit ja gerne mal testen", erwiderte ich grinsend. Tatsächlich konnte ich es schaffen, wenn ich wollte. Wenn. Das war der springende Punkt. Als ob ich das wollen würde. Malverik würde ich natürlich verschonen. Als er weitersprach, lachte ich. "Da ist aber jemand schwach", tadelte ich ihn scherzhaft. "Gut, dann wollen wir mal zusehen, dass ich wirklich nicht zu leicht zu tragen bin. Immerhin wollen wir ja nicht, dass mich mal jemand unabsichtlich mitnimmt." Mit diesen Worten trat ich zur Tür.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Aena Keleis
      "Ach, meintest du nicht, dass mal was mit Darion war? Am Ende wollte der mich mitnehmen und du warst davon nicht so begeistert", scherzte ich und zwinkerte Malverik amüsiert zu, während ich die Tür öffnete und nach draußen trat. "Deswegen essen wir jetzt, dann schafft das auch sonst niemand." Meine Gedanken kreisten kurz um Darion. So wirklich kannte ich ihn nicht, nur vom Sehen. Er sah nicht schlecht aus, aber sonst konnte ich nicht viel über ihn sagen. Was ich wusste, war, dass Malverik ihn nicht leiden konnte, oder nicht mehr, deswegen hatte ich auch nie meine Gedanken geäußert. Offenbar hatte es irgendeinen Vorfall gegeben... Aber was es war, konnte ich mir nicht erklären. Nach dem kleinen Wutausbruch von Malverik am Vortag würde ich diesen aber auch nicht danach fragen.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Malverik

      Kopfschüttelnd folgte ich ihr nach unten. Das war mal eine interessante Umschreibung für den Vorfall mit Darion. Ja, er hätte sie durchaus "mitnehme" wollen, allerdings zu einem Zeitpunkt wo Aena dafür definitiv viel zu jung war. Das hatte auch irgendwie den Auslöser für die Schlägerei gegeben. Immer noch etwas in Gedanken folgte ich ihr zum Frühstück. Essen würde vieles Besser machen.
    • Aena Kleis
      "Was wollen wir eigentlich essen?", fragte ich, als wir die kleine Gaststube betraten, in der nur wenige Leute saßen. Immerhin würden wir heute in den Geschmack gutes Essens kommen. Nicht, dass wir sonst nichts Gutes zu essen bekamen, doch ein wenig Abwechslung konnte nicht schaden. Es ließ sich ja auch nicht immer eine Unterkunft finden, in der wir morgens frühstücken konnten, deswegen war das doch irgendwie ein Glückstreffer. Zumal wir in so einem kleinen Dorf nach einer Unterkunft gesucht hatten...
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      -Edward Snowden
    • Aena Keleis
      "Da hast du recht", stimmte ich zu. Worauf hatte ich Lust? Während ich mich an einen Tisch setzte, überlegte ich. "Hm. Irgendwas mit viel Gemüse und Obst", stellte ich grinsend fest. Fleisch aß ich zwar ab und an, nur nicht sonderlich viel. Es schmeckte mir schlicht und ergreifend nicht, womit ich gut leben konnte. Manche Leute konnten das absolut nicht nachvollziehen, doch das sollte nicht mein Problem sein. Gab wahrlich wichtigeres, als die Frage, wie oft ein Mädchen Fleisch aß. Abgesehen davon war ich es ohnehin gewohnt, dass ich mich nicht so verhielt, wie es manche Menschen zu erwarten schienen und damit aus sämtlichen Rollenbildern unserer Zeit fiel. Ein siebzehnjähriges Mädchen, das mit Schwert oder Fäusten kämpfte, leidenschaftlich gerne ritt und nichts davon hielt, sich herumkommandieren zu lassen, geschweige denn sich einfach irgendeinem Mann hinzugeben und dann dessen Hausfrau zu spielen. Vor allem im Norden war die Tatsache, dass ich äußerst widerspenstig, für eine Frau vermutlich zu widerspenstig, war, für viele Grund genug, mir reserviert wenn nicht sogar feindselig gegenüberzustehen. Doch das kümmerte mich kaum. Wer so beschränkt dachte, dem würde ich nicht meine Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Denn wer, wenn nicht ich, war ein Paradebeispiel dafür, dass es auch anders ging? Von wegen, dafür bestimmt, zu dienen. Ich war unabhängig. Zwar reiste ich mit Malverik, der für mich wie Vater, Bruder und bester Freund in einem war, doch ich handelte immer noch nach meinen eigenen Gedanken und ich ließ mir schon gar nichts befehlen. Manchmal trieb ich ihn damit in den Wahnsinn, doch im Grunde wusste er, dass ich nicht gehorchte, weil ich ihn nicht leiden konnte, sondern, weil ich andere Ansichten hatte.
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      -Edward Snowden
    • Malverik

      "Irgendwie habe ich damit gerechnet. Gut, dann such dir mal einen Platz aus und ich sehe mal was sich kulinarisch für dich machen lässt." Ich ließ Aena zurück und ging zur Wirtin. Als ich ihr sagte, was ich gerne haben wollte guckte sie etwas irritiert. Es war anscheinend auch hier nicht üblich freiwillig auf das ach so gut Fleich zu verzichten, aber wenn man so wie Aena einfach nicht gerne Fleisch aß, dann war das eben so. Ein bischen Überzeugung brauchte es schon, dass das eien Frühstück wirklich ohne Fleisch sein sollte und auch kein Schinken oder ähnliches. Danach machte ich mcih wieder auf den Weg zu Aena und schüttelte dabei ein bisschen den Kopf über den Stursinn mancher Leute, aber im positiven Sinne.
    • Aena Keleis
      Ich hatte mich an einen Holztisch gesetzt und auf Malverik gewartet. Als dieser nun kopfschüttelnd zurückkehrte, grinste ich. "Schon wieder diese verstörenden Gedanken?", fragte ich ihn scheinheilig. Klar war mir bewusst, wohin das Gespräch beim letzten Mal geführt hatte, aber dieses Mal war es ja von mir aus gesehen ein Scherz, er würde es ja wohl kaum so ernst nehmen. Auf die Sache vom Vortag würde ich ihn ohnehin nicht ansprechen. Wenn er darüber nicht reden wollte, so würde ich das akzeptieren. Manche Dinge wollten eben nicht erzählt werden und das war in Ordnung. Vor allem wollte ich Malverik nicht ärgern.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Malverik

      Auf diese ach so scheinheilige Frage konnte ich nur grinsen. "Nein, ausnahmsweise mal nicht. Aber deine ungewöhnlichen Essgewohnheiten sorgen doch immer für sehr irritierte Blicke. Irgendwann wirst du wohl noch als Hexe oder so abgestempelt. Oh weh, da ist jemand der kaum Fleisch ist." Sobald jemand irgendwie anders war, dann gab es schräge Blicke und Getuschel, aber zum Glück interessiert so was Aena mal gar nicht.
    • Aena Keleis
      "Ausnahmsweise?", fragte ich gespielt empört und stemmte die Hände in die Seiten. "Was soll das heißen? Du denkst öfter diese Gedanken, die dich so verstören? Hat ja was mit mir zu tun... Aber wenn du jetzt von meinen Essgewohnheiten redest und dabei behauptest, du würdest jetzt nicht so denken... Hm, mit meinem Essverhalten hat es schonmal nicht zu tun." Grinsend beobachtete ich Malverik, auf seine Reaktion wartend. Ob ich vielleicht doch noch aus ihm herauskitzeln können würde, was das Problem gewesen war?
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      -Edward Snowden
    • Lumira

      ​"Ich... Ich weiß nicht", gab ich unglücklich zu und schlug die Hände vors Gesicht. Tatsächlich herrschte in meinem Kopf momentan absolutes Chaos. Unmöglich bei diesem Zustand auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Fehlte noch, dass ich jetzt anfing zu weinen. Also atmete ich ein paar Mal tief durch, was mich immerhin ein kleines bisschen ruhiger werden ließ. Ich versuchte mir vorzustellen, wie ich alleine mit Narvik davonlief. Der Gedanke an Elin allein zerriss mir beinahe das Herz. Wie sie am nächsten Tag meine Nachricht fand...
      Hatte ich wirklich denken können, ich würde jemals glücklich werden, wenn ich sie zurückließ? Ich würde sie im Stich lassen, oder nicht? Ich musste ihr zumindest die Entscheidung lassen. Auch, wenn mir die Vorstellung kalte Schauer über den Rücken jagte, noch einmal zurückzugehen.
      ​"Ich gehe zurück", sagte ich schließlich und klang nun weitaus entschlossener - wenn man vom unkontrollierten Zittern meiner Stimme absah, aber das rührte von der Furcht her. "Kommst du mit?", fragte ich und sah Narvik unsicher an.
      PK
    • Narvik
      "Ohne mich geht Ihr da sicher nicht hinein", stellte ich entschlossen fest. Mit einer kurzen Handbewegung gab ich Uva zu verstehen, dass sie gefälligst ihren Hintern keinen Meter bewegen sollte. Wenn sie uns folgen würde, würden ihre Schritte uns ankündigen und ich hatte keine Lust, mich mit dem Hausdrachen anzulegen. Drachenzähmen hatte ich in all den Jahren noch nicht gelernt. Meine Hand wanderte instinktiv an den Schwertgriff, während ich Lumira folgte. Was auch immer geschehen würde, ich würde auf sie aufpassen.
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      -Edward Snowden
    • Lumira

      ​Ich lächelte dankbar. "Nicht, dass ich das nicht auch alleine durchgezogen hätte", fügte ich noch schnell hinzu. Etwas Stolz hatte ich schon noch.
      ​Ich brauchte allerdings doch ein paar Sekunden, bis ich meine Füße überredet hatte, sich noch einmal zurück zum Haus bewegen.
      ​Flink und lautlos bahnte ich mir meinen Weg durch den Wald, wobei ich mich möglichst unauffällig vergewisserte, dass Narvik hinter mir war.
      ​Ich lief einen kleinen Bogen, sodass wir uns dem Haus nicht frontal, sondern seitlich näherten.
      ​Im Schatten der Bäume blieb ich stehen und blickte zu dem Fenster direkt über der kleinen Mauer empor. Es war dunkel, aber ich hoffte, dass Elin es wie so oft zum Schlafen einen Spalt breit hatte offen stehen lassen.
      Mit schnellen Schritten näherte ich mich der Hauswand.
      ​Ich sah mich nach Narvik um und deutete stumm nach oben. Ich war mir sicher, er würde verstehen, dass es sich um Elins Zimmer handelte. Ich lächelte ihm noch einmal dankbar zu, ehe ich die kleine Steinmauer erklomm. Von da aus würde ich ans Fensterbrett kommen, wenn ich ein Stück hochsprang.
      PK
    • Narvik
      Ich war Lumira bis zum Haus gefolgt, stets bereit, mein Schwert zu ziehen. Auf keinen Fall würde dieser Hausdrache die Möglichkeit bekommen, zu verhindern, dass sie mit mir kam. Als sie die Steinmauer hinaufkletterte, beobachtete ich sie angespannt. Mach jetzt keinen Fehler, Mädchen, betete ich stumm. Zu viele Szenarien entwickelten sich in meinem Kopf. Wenn ihre Mutter wach werden würde, würden wir entweder schnell laufen müssen, oder ich würde kämpfen. Es wäre also klüger für alle, wenn wir uns gar nicht erst erwischen ließen.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden