Laurea (RPG) - Let the game begin

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    • Malverik

      Wirklich schlafen konnte ich nicht. Nach dem Auftritt vorhin aber auch zu erwarten gewesen. Müde stand ich auf und wanderte durch den Flur runter in den Stall. Dort sah mich Barbadoss ziemlich verschlafen und irritiert an, als ich mich zu ihm setzte. "Tut mir leid Kumpel, dass ich dich aufgeweckt habe, aber hier kann mna noch am besten Nachdenken. Ich glaube nähmlich, dieses Mal Habe ich wriklich Mist verzapft, auch wenn das schwer vorstellbar ist." Der Rappe schnaubte nur und began wieder weg zu dösen. "Vielen Dank für deine Anteilnahme!" Aber immerhin musste ich jetzt wieder grinsen. Man, Pferde führten ein deutlich unkomplizierteres Leben. "Wenn ich nicht gewollt hätte, dass Aena unabhängig und selbstständig wird, dann hätte ich sie ja auch nicht trainieren dürfen, oder? Andererseits war damit ja wohl auch mal zu erwarten, dass sie nicht ihr Leben lang das kleine unschuldige Mädchen bleibt, also auch kein Recht auszupflippen!" Müde ließ ich den Kopf an die Boxenwand sinken und dämmerte wieder weg.
    • Aena Keleis
      Als ich die Augen wieder öffnete, war es mitten in der Nacht. Eigentlich hatte ich noch vorgehabt, etwas zu essen, doch das konnte ich vermutlich vergessen. Vielleicht hatte Malverik noch ein paar Vorräte. Den kleinen Krach vorhin, wenn man das überhaupt so nennen konnte, hatte ich bereits großteils verdrängt, war ja auch nicht so wichtig. Schlaftrunken machte ich mich auf den Weg zu Malveriks Zimmer, doch als ich klopfte, war keine Reaktion zu vernehmen. War er womöglich immer noch sauer? Müde rieb ich mir über die Augen. Vielleicht schlief er auch. Also würde ich sehen, ob in Farinas Ausrüstung noch irgendein Proviant zu finden war... Den bunkerte ich ja ganz gerne in einer kleinen Tasche, vielleicht wurde ich ja fündig. Deswegen machte ich mich auf den Weg hinunter in den Stall, wo ich eine Silhouette in der Nähe von Barbadoss ausmachen konnte. Doch es war zu dunkel, um genau zu sagen, wer oder was das war. Nur das fahle Mondlicht erhellte den Stall ein wenig. Barbadoss konnte ich auch nur deswegen ausmachen, weil ich wusste, wo wir die Pferde abgestellt hatten. Instinktiv griff ich zum Schwertgriff. Jetzt erst fiel mir auf, dass ich das Schwert gar nicht abgelegt hatte. Egal, das war jetzt nicht von Relevanz. Vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzend und wachsam den Schatten musternd näherte ich mich. Am Ende war es nur ein Bediensteter, aber ich wollte nichts riskieren.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Malverik

      Ein leises Öffnen der Stalltür ließ mich wieder hochschrecken. Wer würden denn um diese Uhrzeit in den Stall wollen? Abgesehen von mir natürlich, aber es wäre deutlich zu viel Zufall wenn ausgerechnet heute noch jemand Anderes auf die Idee gekommen war. Im Halbdunkel konnte ich nur eine Scheme ausmachen, die sich sehr langesam und vorsichtig in Richtung von Barbadoss Unterstand zu. Ich meinte eine Waffe ausmachen zu können. Aber erstmal blieb ich bewegungslos sitzen und griff nur vorsichtig an meinen Waffengürtel und wartete ab.
    • Aena Keleis
      Tritt, Schlag oder Schwert? Was sollte ich im Notfall nutzen? Am sinnvollsten war wohl tatsächlich das Schwert, da ich die Gestalt absolut nicht einschätzen konnte. Sollte das ein mir feindlich gesonnener starker Mann sein, wollte ich nichts riskieren. Erst, als ich nahe genug war, fragte ich in die Dunkelheit: "Wer seid Ihr?" Misstrauisch kniff ich die Augen zusammen, hielt den Schwertgriff weiter umklammert. Sollte es darauf ankommen, würde ich das Schwert im Bruchteil einer Sekunde ziehen können. Sicher war sicher. Schlag- oder Tritttechniken konnte ich immer noch anwenden, wenn notwendig.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Malverik

      Schnaubend entwich mir ein Lachem, als bei der misstrauischen Frage klar wurde, das es Aena war, die Nachts im STall rumschlich. Entspannt ließ ich mich wieder an die Wand gleiten. "Das gleiche könnte ich euch fragen, immerhin schleicht ihr ihr herum wie ein Einbrecher. Also sollte ich vielleicht lieber euch die Fragen stellen. Das alles ist schon sehr verdächtig, findet ihr nicht?" Ich grinste sie an und versucht dabei irgendwie herraus zu lesen, ob mein Wutausbruch irgendwie an ihr hängen geblieben und sie vielleicht sauer war.
    • Aena Keleis
      Malverik. Der Schatten war nur Malverik. "Nur du... Pass besser auf, wo du in der Dunkelheit rumsitzt, sonst kann es sein, dass dich mal unabsichtlich jemand mit dem Schwert erwischt, weil er nicht so besonnen und freundlich ist, wie ich." Da ich ja nun sicher sein konnte, dass es kein Bewaffneter war, der mich jede Sekunde angreifen konnte, löste ich meine Hand vom Schwertgriff, das war ja wohl nicht notwendig. Wäre er ein Feind gewesen, hätte das interessant werden können. Andererseits konnte ich davon ausgehen, dass Verbrecher wohl kaum friedlich hier rumlagen und schliefen. Aber ich wusste nie. Lieber einmal zu oft vorsichtig, als einmal zu wenig. Und wenn ich mir das Eigenlob erlauben durfte, hatte ich die Situation relativ souverän gelöst.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Malverik

      "Ähm... Ich möchte dich ja nciht vor den Kopf stoßen oder so, aber ich sitze bei meinem Pferd. Also, dürfte es eigentlich nur so etwas wie ein erweiterter Schlaufraum sein. Ich bin nicht mal sicher ob Barbadoss das so einfach hinnehmen würde. Er sieht zwar sehr friedlich aus, aber das ist er nicht immer." Dann wunderte ich mich jetzt doch warum Aena überhaupt hier war. "Und was hat dich aus dem Bett getrieben? Doch nicht etwa, das von vorhin, oder?" jetzt bahnte sich aber so was von ein schlechtes Gewissen an, ein sehr ungewohntes und unangenehmes Gefühl.
    • Aena Keleis
      "Das wird die, die dich für einen Kriminellen halten, kaum interessieren, oder werden sie erst nach Namen und Zimmerschlüssel fragen? Wohl kaum. Ich bin eben freundlich und frage zumindest nach, wer da ist, der eventuell meine Klinge küssen darf", erwiderte ich grinsend. Er würde mein Grinsen in der Dunkelheit vermutlich ohnehin nicht sehen, aber das war ja nicht unbedingt notwendig. Als er nun den kleinen Zoff ansprach, lachte ich leise. "Nein, deswegen doch nicht. Die Sache ist gegessen. Und da wären wir schon beim Thema. Ich sterbe vor Hunger. Also wollte ich in der kleinen Tasche bei Farinas Zeug nachsehen, ob ich da noch was zu essen finde. Ursprünglich wollte ich ja dich 'überfallen' aber du hast nicht aufgemacht... jetzt weiß ich ja, wieso."
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
    • Malverik

      Spöttisch zog ich eien Augenbraue hoch. "Mich überfallen? Einfach fragen tut es auch." Ich deutete auf die Satteltaschen auf der Ablage. "Da ich ja nicht will, das du noch vor Hunger tot umfällst. In der Tasche da ist noch Trockenfleisch und -Obst und wenn du ganz viel Glück hast sogar noch etwas Brot." Jetzt wurde ich wieder richtig müde, aber auch der Hunger machte sich bemerkbar. "Oh, und bring mir doch auch was mit." Barbadoss wirkte jetzt leicht genervt, dass wir hier wohl einfach nicht weg gingen, er drehte sich in der Ecke mit dem Gesicht zur Wand und schnaubte lautstark. "Jaja, ein armes Pferd bist du, mein Großer. Aber wenn du Glück hast fällt auch was für dich ab."
    • Aena Keleis
      "Mein ich ja", gab ich zurück und näherte mich der Ablage. Ich tastete nach der Satteltasche, hob sie von der Ablage und kramte das Essen hervor, legte die Tasche zurück und kehrte mit dem Essen zu Malverik zurück. "Gesucht, gefunden", erklärte ich und reichte dem Mann ein wenig Obst, Trockenfleisch und ein Stückchen Brot, nachdem ich mir selbst etwas abgerissen hatte. Während ich selbst auch ein bisschen Brot kaute, setzte ich mich zu Malverik. "Und was macht man nachts im Stall so?", fragte ich beiläufig, da das Schweigen gerade lästig wirkte.
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      -Edward Snowden
    • Malverik

      "Danke." Ich nahm das Essen udn begann sorgfältig zu kauen, bevor ich auch ihre Frage einging. "Naja, zu viele unerwünschte Gedanken und Dinge die man sich eingestehen muss, aber nicht wirklich möchte, weil es irgendwie die heile Welt aus den Fugen rückt." Seufzend sah ich sie an. "Es ist wirklich schwer, sich einzugestehen, dass sich nun mal Dinge geändert haben und man jetzt damit leben muss um nicht alle um sich rum zu verschrecken oder unglücklich zu machen. Oder auch einfach mit sich und der Situation klar zu kommen." Lachend musste ich den Kopf über mein Gerede schütteln. "Oh man, ich dachte sowas macht man nur als Jugendlicher durch."
    • Aena Keleis
      "Süß", stellte ich lachend fest. "Erfahrungen?", fragte ich grinsend, ehe ich wieder ernster wurde. "Also wenn du mich verschrecken willst, braucht es definitiv mehr von... ja, gute Frage, wovon eigentlich? Was soll hier jemanden verschrecken? Der Humor? Die Höflichkeit? Äußerst erschreckend, diese Fähigkeiten, da könnte man dich glatt für einen Unmenschen halten." Lächelnd nickte ich ihm zu. "Mich verschreckst du nicht so einfach, also kannst du auf mich zählen." War das alles, weil er zuvor ausgerastet war? Nahm ihn das dermaßen mit? Das verstand ich nicht ganz. So schlimm war es doch nicht gewesen, oder? Offenbar empfand er das anders, wenn diese Melancholie daherrührte.
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      -Edward Snowden
    • Malverik

      "Ich war noch nie höflich. Dann hätte ich immer lügen müssen und das hasse ich. Ach und meinen Humor versteht meist eh keiner." Sie schien die Sache sehr leicht zu nehmen. Gut für mich, aber sie schlug sich auch nicht mit dem Gedanken rum vielleicht viel zu überbeschützend zu ssein, obwohl sie das gar nicht mehr brauchte. Kaum würde sie sich von irgendeinem Kerl verarschen lassen und den notfalls mit ihren Schwertern zu kastrieren. Ich lächelte. "Sicher? Ich erinnere mich, dass du erwähnt hast Bilder von mir im betrunkenen Zustand würden dich quälen. Dabei weiß ich nicht mal woher solche Bilder kommen sollten, soweit ich weiß hast du das noch nie erlebt."
    • Aena Keleis
      "Doch, finde ich schon", widersprach ich und biss herzhaft in das Brot, das ich noch hatte. Seine nächste Bemerkung brachte mich dazu, mich beinahe vor Lachen zu verschlucken. "Ja, eben genau darum. Ich stelle mir das entweder verdammt lustig oder sehr gefährlich vor. Vermutlich davon abhängig, wer dir in die Quere kommt", erklärte ich. "Aber ich denke, das wäre auszuhalten." Malverik war für mich die einzige Familie, die ich hatte, es gab keinen Grund für mich ihn ernsthaft zu fürchten. Im Grunde war er ein guter Mensch, das wusste ich einfach.
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      -Edward Snowden
    • Malverik

      "Was findest du? Das ich höflich bin oder Humor habe? Wenn du ersteres meinst, dann musst du dringend zu einem Heiler" Als sie ihre Gedanken zu mir im betrunkenen Zustand spuckte ich fast das Essen wieder aus. "Sagen wir mal so, ich bin dann noch erlicher als so wie so schon. Sonst gibt es Fälle, da sage ich einfach nichts, aber betrunken... Da kommt einfach alles so raus, wie es in meinem Kopf rumspukt." lächelnd musste ich an die Trinkabende mit meinen Kumpanen denken, zu denen der Volltrottel Darion mal gezählt hatte, und was daraus manchmal geworden war. "Ich gestehe ein, dass es durch aus zu Problemen führen kann erlich zu sein. Die wenigsten Menschen wollen die Wahrheit wirklich hören."
    • Aena Keleis
      "Beides", antwortete ich, während ich weiteraß. Seine Reaktion ließ mich grinsen. Schweigend hörte ich mir an, was er erzählte, ehe ich erklärte: "Das muss ich unbedingt ausprobieren, dann erfahre ich, was du mir vorher nicht sagen wolltest." Seiner letzten Aussage stimmte ich nickend zu. "Die wenigsten, ja. aber wer die Wahrheit nicht hören will, der darf das nicht verlangen, finde ich." Kurz hielt ich inne, ehe ich hinzufügte: "Egal, ich mag dich trotzdem." Es war wohl wirklich ein großes Glück gewesen, dass ich bei Malverik aufgewachsen war. So hatte ich nicht nur einige Chancen bekommen, sondern auch einen guten Freund gefunden. Wie erwähnt, hielt ich ihn für einen guten Menschen, weswegen ich froh war, dass er meine Gesellschaft war.
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      -Edward Snowden
    • Malverik

      Skeptisch musterte ich sie. "Wo bin ich denn höflich? Das hat auser dir wohl noch niemand je behaubtet. Mir wird eigentlich immer vorgeworfen ich sei zu direkt. Aber du hast schon Recht, wer die Wahrheit nicht hören will sollte nicht danach fragen." Auf ihre letzte Bemerkung lächelte ich und knuffte sie in die Seite. "Schön zu hören, dass mich überhaupt jemand mag. So, da wir eh schonmal wach sind. Was machen wir jetzt?"
    • Aena Keleis
      "Dann bist du selten von klugen Menschen umgeben", stellte ich fest. Als er mich schließlich in die Seite knuffte, knuffte ich ihn zurück. "Gleich überleg ich es mir nochmal", drohte ich grinsend. Während ich noch ein bisschen Obst knabberte, fast wie ein Kampf-Eichhörnchen, überlegte ich, was wir tatsächlich tun konnten. "Eigentlich sollte ich das fragen, ich bin doch die ohne Plan. Wir könnten... uns schlafen legen... oder... die Dunkelheit beobachten." Um ehrlich zu sein, hatte ich selbst keine Ideen. Eigentlich war es mein Plan gewesen, mich wieder schlafen zu legen, wenn ich gegessen hatte...
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      -Edward Snowden
    • Malverik

      "Da könnte etwas dran sein." Meiner Meinung nach brauchten viele Menschen mehr Hirn und zwar dringend. Ihre Ideen waren ja mal überragend. "Äh, nur so aus Neugierde. Warum sollte man die Dunkelheit beobachten? Außer als Wache oder weil ein dämlicher Lehrer einen die Sterne abzeichnen lässt." Diesen Lehrer hatte ich wirklich nicht leiden können. Ich meinte mich erinnern zu können dies auch ganz direkt gesagt zu haben und dadurch noch mehr Nächte mit den Sternen verbracht zu haben. Ja, meinem Vater vielen doch immer die besten Bestrafungen ein.
    • Aena Keleis
      "Natürlich ist da was dran", erwiderte ich gähnend. Langsam wurde ich wieder müde... Nachdem ich gegessen hatte, lehnte ich mich ebenfalls gegen die Wand des Verschlags. Ich schloss die Augen. Nur ganz kurz, dann würde ich sie wieder aufmachen. Bestimmt. Sicherlich... oder auch nicht. Denn offenbar hatte mich der Tag doch mehr gefordert, als ich angenommen hatte. Schneller, als ich gedacht hatte und ohne es zu merken, war ich eingeschlafen.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden