Laurea (RPG) - Let the game begin

      Malverik

      Und schon musste ich wieder grinsen. "Ich würde es fast riskieren, nur um zu sehen wie du das den Bewohnern erklärst. Das es hier Wachen gibt glaube ich eher nicht. Aber ich denke die Zwei brauchen genau so dringend was zum Kauen wie ich. Immerhin muss ein Luxusmodell gepflegt werden." Ich suchte die Häuserreihen genau ab und dabei viel mir ein Haus ins Auge. "Da vorne. Das könnte eine Gaststätte sein und wenn dann haben sie wohl auch einen Stall. Das wäre natürlich optimal." Ich schnalzte mit der Zunge und Barbadoss trabte in gemütlichem Tempo in die Richtung. Er war vermutlich genau so müde wie ich, es war auch ein langer Tag gewesen.
      Aena Keleis
      "Erklären? Pfff. Nichts wird erklärt", erwiderte ich. "Ein Luxusmodell muss gepflegt werden? Ach, danke, aber so schlecht bin ich gar nicht dran." Ich grinste ihn breit an. Als er nun lostrabte, ließ ich Farina versammelt losgaloppieren. Die Rappstute hatte das Talent, so langsam zu galoppieren, wie andere Pferde trabten. Das war immer wieder praktisch, vor allem in Momenten wie jetzt. Galopp war eine viel angenehmere Gangart als Trab, so konnte ich Malverik folgen und trotzdem bequem sitzen. Farina war ebenfalls entspannt, wenn auch etwas hungrig.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
      Malverik

      "Bei dir ist eh schon alles verloren. Da würde auch eine Intensivkur nicht mehr helfen." Okay, das war zwar nicht wirklich war, aber durch die doch irgendwie brüderlichen Zuneigung wäre mir das doch fast lieber. Allein bei der Vorstellung von der kleinen Nervensäge mit einem Kerl verzog ich das Gesicht zu einer Grimasse. Hoffentlich sah Aena das nicht. Sonst würde sie so lange löchern bis ich vermutlich taub war. Barbadoss hielt wie von selbst vor dem Stallgebäude an. Ein deutliches Zeichen, dass er keinen Bock mehr und vor allem Hunger hatte. Ich stieg ab und streichelte seinen Kopf. "Ist gut Kumpel. Du hast es doch geschafft."
      Aena Keleis
      "Pfff. Sagt der Richtige", gab ich grinsend zurück. Als ich ihn eingeholt hatte, sah er gerade ziemlich seltsam aus. Was sollte das denn für eine Grimasse werden. "Ahm... Soll ich einen Heiler suchen oder ist das Kampf-Eichhörnchen-Magie, die diese zugegeben äußerst furchteinflößende Grimasse verursacht hat?", fragte ich skeptisch. Als wir nun den Stall erreichten, sprang ich aus dem Sattel, woraufhin Farina sich erstmal ordentlich schüttelte. Abwartend musterte ich Malverik, während ich mit einer Hand den Sattelgurt lockerte. "Also?"
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
      Malverik

      Na, super! Natürlich hatte sie es bemerkt. "Nein, alles gut. Nur ein absolut unschöner Gedank, der ein Bild in meinem Kopf hinterlassen hat. Weißt du, wenn man denkt, dann kann sowas schon mal passieren. Klingt für dich vielleicht sonderbar." Ich grinst sie frech an und hoffte, dass sie das Thema fallen ließ. Ich führte Barbadoss in den Unterstand, auf den ein schüchternern kleiner Junge, wohl der Pfleger, deutete, als ich nach einem Stellplatz fragte. Der Große steckte zufrieden seine Nase ins Heu und ich began ihn fertig zu machen.
      Aena Keleis
      Farina und ich folgten Malverik, aber ich dachte gar nicht, locker zu lassen. Erstens hatte ich sowieso kein anderes Gesprächsthema und zweitens interessierte es mich jetzt doch. "Und was ist so ein absolut unschöner Gedanke? Ich denke immer und bei mir sind die schlimmsten Bilder, die meine Gedanken so hinterlassen, ein betrunkener Malverik, es ist also auszuhalten", gab ich grinsend zurück. Während ich auf eine Antwort wartete, nahm ich Farina ebenfalls das Sattelzeug ab, während sie ihren Kopf bereits im Heu versenkte und mich keines Blickes mehr würdigte. Eingebildetes Vieh. Die Stute konnte ruhig etwas dankbarer sein, dass ich so lieb zu ihr war... Andererseits verstand ich ihr Problem. Das Heu war einfach zu verlockend und ich wohl keine Konkurrenz.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
      Malverik

      Bei Aenas Kommentar musste ich herzhaft lachen und verschluckte mich fast dabei. Der kauende Barbadoss mussterte mich kurz irrtiert, aber das Heu war interessanter. "Wenn das deine schlimmsten Bilder sind. Dann bist du aber hundertmal unschuldiger als du jemals gespielt hast." Ich räumte das Sattelzeug weg und nahm das Gepäck an mich, dabei beruhigte sich mein Lachen etwas zu einem Grinsen. "Aber meinetwegen bleib so unschuldig für den Rest deines Lebens. Dann kann ich auch ruhig schlafen." Hoppla, jetzt war es doch mit rausgerutscht. Zu solchen Fehlern konnte nur sie einen bringen. Schön, dann mal etwas ablenken. "Komm Zwerg, wir besorgen uns jetzt Zimmer und ein richtiges Essen."
      Aena Keleis
      Ich grinste, als Malverik einen Lachanfall bekam. Aber sein Kommentar ließ mich ein wenig hellhörig werden. Also stellte ich mich ihm in den Weg. "Zwerg? Der Zwerg will jetzt wissen, warum der Oberzwergenmeister vorher so ein Gesicht gemacht hat." Betont beleidigt schob ich die Unterlippe vor. "Und was das mit Unschuld zu tun haben soll. Oberzwergenmeister ist nämlich auch sehr unschuldig... Meistens. Hin und wieder." Nun grinste ich wieder. "Also? Ich höre?"
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
      Malverik

      Jap, jetzt saß ich in der Tinte, obwohl mir nie klar gewesen war warum man das sagte, aber irgendwie passte das. "Ja, Zwerg, ich mien guck doch mal wie klein du bist. Oberzwergenmeister ja? Dann bin ich dem Zwerg ja auch keine Rechenschaft schuldig oder?" Ich verkniff mir auf den Hinweis auf die Unschuld ein Lachen. "Wer hat dir denn erzählt ich wäre jemals unschuldig gewesen. Das muss ja ein ziemlicher Depp gewesen sein." und da ich wirklich keine Lust auf weitere Fragen hatte, hob ich sie einfach hoch, stellte si an der Seite wieder ab und marschierte zum Haus. Irgendwer hatte mal behauptet, wenn man einen Knappen hat, hätte man einen super Diener. Tja, ich hatte nicht wirklich das Gefühl.
      Aena Keleis
      "Du lenkst ab", stellte ich fest, da hob er mich schon hoch und stellte mich auf der Seite wieder ab, wie so einen unnützen Kasten. Grummelnd folgte ich ihm. "Das gibt noch Ärger. Wenn morgen ein gewisses Pferd fehlt, dann weiß ich nicht, ob ich verrate, wo es ist." Malverik konnte sich darauf gefasst machen, dass ich so schnell nicht aufgeben würde. Irgendwann würde ich ihn schon mürbe machen. Vielleicht. Eventuell. Mal sehen, wie lange ich brauchen würde.
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      -Edward Snowden
      Cheveyo

      Schweigend hörte ich den Rest - es gefiel mir nicht, aber ich konnte nicht viel tun. Vorerst wieß ich meinen Adler an, die beiden nicht aus den Augen zu lassen... ich würde mir das Haus und ihre Schwester ansehen. Im Zweifel würde ich sie holen - es konnte nicht angehen, dass sie alleine zurückblieb. Und es wiederte mich an, dass sie sich offenbar so leicht einwickeln ließ, dass sie bereit war, ihre eigene Schwester zurückzulassen.

      Ich wartete, ob sie sich selber aufmachten - vorher machte es kaum Sinn, nach ihrer Schwester zu sehen.
      Momentan herrscht absoluter Kaufstopp - außer bei denen, die ich bereits zugesagt habe!

      Sims-Story-Thread: Sunset Valley Flatshare - Start ab S. 3
      Westernpassion: Martin Darkmoor
      Equinepassion: Madison Darkmoor
      Malverik

      Ich schnaubte nur. "Tja, dann wirst du morgen wohl laufen müssen. Außerdem glaubst du nicht wirklich, das der Große sihc von dir einfach so verstecken lässt." Barbadoss war eine treue Seele und mich irgendwo zurücklassen kam für ihn nicht in Frage. Er wäre einmal fats aufgespießt worden deswegen, als eine Räuberbande die Mauern angegriffen hatte. Bei dem Wirt orderte ich zwei Zimmer und ein Abendessen für jeden, während ich verzweifelt überlegte, wie ich Aenas Interesse wieder los wurde. Mein Vater hätte mir jetzt den Kopf gewaschen, dass ich so unvorsichtig bin. `Emotinale Bindungen zu Bediensteten sind dumm und führen nur zu Problemen.` Tja, manchmal hatte der alte Gauner also doch recht. "Der Alte würde mich gerade so was von zusammenpfeifen." murmelte ich vor mich hin. Dann reichte ich Aena ihren Schlüssel. "Lass es gut sein Krümel. Nimm deinen Schlüssel und bring deine Sachen weg. Dann treffen wir uns wieder zum Essen. Glaub mir manche Dinge willst du nicht wissen, oder besser musst du nicht wissen."
      Aena Keleis
      "Den kann man auch umstimmen, ist immerhin auch nur ein Mann. Farina schafft das schon", merkte ich an. Als er mir die Schlüssel reichte, nahm ich sie missmutig entgegen. "Aber ich will immer noch etwas wissen", merkte ich an. "Also. Was gab es für eine komische Grimasse zu ziehen? Wenn es damit zu tun hat, dass ich ja zu unschuldig sei, dann darf ich versichern, dass ich das schon verkrafte. Ich höre?" Abwartend musterte ich ihn. Noch einmal würde er mir nicht weglaufen. Dass er mich Krümel und weiß der Kuckuck was noch nannte, war mir eigentlich egal, das war ich ja gewohnt. Aber ich wollte eine Antwort, also würde ich eine Antwort bekommen und wenn ich ihn die nächsten drei Wochen nerven musste. Es ging in dieser Angelegenheit weniger darum, dass die Frage von enormer Wichtigkeit wäre, sondern ehe ums Prinzip. Abgesehen davon waren mir die Gesprächsideen schon längst ausgegangen und so hatte ich wenigstens ein Thema, über das sich sprechen ließ. Oder etwas, über das ich ihn ausquetschen musste. Vielleicht hätte er mich doch besser geknebelt, dann hätte er jetzt eine Nervensäge weniger. Aber es wäre doch auch langweilig, oder? Sicher, mich würde er vermissen, wäre ich nicht mehr da.
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      -Edward Snowden
      Malverik

      Oh man! "Ganz erlich, wenn ich dich nicht gerne hätte, würde ich dich jetzt in den nächsten Misthaufen stecken. So wie Darion damals als er... Ach egal. Aber deine Meinung vom anderen Geschlecht ist ja wirklich nicht besonders hoch, aber das sit vielleicht auch gar nicht so schlecht. Solange du nicht vergisst, dass ich absolut unglaublich bin." Ich wunschelte ihre Haare und trat so unauffällig wie möglich den Rückzu zur Treppe an. Bei ihrer Einstellung zu Männern konnte ich die Bilder auch getrost löschen, obwoohl auch allein dieser gedanke fast zu einer Grimasse geführt hätte und dann wäre ich endgültig geliefert und hätte es ihr sagen müssen. Ein Gefühl sagte mir, dass ihr meine Gedanken und Bedenken sauer aufstoßen könnten und eine saure Aena konnte ich wirklich nicht gebrauchen. Egal was man vielleicht sagte oder was so gemunkelt worden war, sie war wie meine kleine Schwester und damit auch selbstverständlich unter meinem Schutz. DDarion hatte das auf die harte Tour gelernt und diente seitdem immer noch in den untersten Rängen der Wache.
      Aena Keleis
      "Darion? Was hat er denn getan?", fragte ich grinsend nach. Ich dachte gar nicht daran, locker zu lassen. Sein nächster Kommentar ließ mich meine Lippen schürzen. "Pfff. Es gibt schon Männer, die ich... sagen wir, sehr toll finde, aber: Ehre wem Ehre gebührt. Respekt muss man sich erarbeiten." Mit funkelnden Augen grinste ich Malverik an. Manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass er jeden Mann kastrieren wollte, der mir zu nahe kam. Oder ihm zumindest einen ordentlichen Tritt verpassen wollte. Schade. Treten war eigentlich meine Lieblingsbeschäftigung. Aber gut, es gab ja genug potenzielle Opfer, die ich, vielleicht auch mit Unterstützung meiner Kampf-Eichhörnchen attackieren konnte. Nichtsdestotrotz hatte ich das Gefühl, Malverik beschützte mich etwas mehr, als notwendig war. Aber solange er damit niemanden in Gefahr brachte... In der Vergangenheit war hier und da schon ein Mann gewesen, den ich sehr anziehend gefunden hatte, aber einen Teufel hätte ich getan und das gesagt...
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
      Malverik

      Bei ihrer Frage stöhnte ich auf und ließ mich auf dir Stufen fallen. "Ich komme aus der Sache nicht mehr raus, oder? Mein Vater hätte mich verdroschen, wenn wer sehen könnte wie einfach ich mich von einem Mädchen auf Glatteis hab führen lassen." Ich ließ meinen Kopf in die Hände sinken, aber ihrer nächste Bemerkung ließ mich schnell wieder aufgucken."Warte! Was!?! Was soll das heißen? Meine Fresse, du bist 17! 17 Verdammt!" Hilflos schüttelte ich den Kopf, sie war einfach viel zu jung und behütet. Ja gut, als sie klein war waren ihre Eltern gestorben, aber ansonsten hatte er immer versucht alles von Ihr fern zu halten. All die gehässigen Kommentare über eine Frau in Männerkleidung oder die unterschwelligen Andeutungen sie wäre so was wie sein kleines Betthäschen... Uns sofort wurde ich wieder wütend! "Wenigstens habe ich jetzt kein schlechtes Gewissen mehr, dass Darion fast draufgegangen ist!" Dieses Gespräch war einfach zu viel. Als stand ich auf und ging nach Oben, sonst würde ich vermutlich noch explodieren.
      Aena Keleis
      "Den hätte ich wohl genauso aufs Glatteis geführt." Ich grinste, bis Malverik wütend wurde. Beinahe geschockt sah ich ihn an. Was hatte ihn jetzt dermaßen ausrasten lassen? War es meine Aussage zu den Männern, die ich anziehend fand, gewesen? Und was wollte er mir damit sagen, dss ich 17 war? Zu seinem Glück wusste ich das auch. Abgesehen davon, dass ich eine Vorliebe für Unfug hatte, konnte ich sehr wohl ernst sein. Zudem hatte ich bessere Kampffähigkeiten, als viele Männer in meinem Alter. Wie auch immer. Ich seufzte resigniert, als er nun den Rückzug antrat. Was auch immer ich gesagt hatte, es hatte ihn ordentlich aufgeregt.
      Nun zog ich mich ebenfalls in mein Zimmer zurück, wo ich mich aufs Bett fallen ließ. Das hatte ich ja gut hinbekommen. Ein saurer Malverik war nichts, dass sich auf Dauer ignorieren ließ. Dann würde ich eben abwarten, bis er sich beruhigt hatte und dann wohl nicht mehr nachbohren. Währenddessen beschäftigte mich die Frage, was er Darion wohl angetan hatte, dass dieser 'fast draufgegangen' war. Auf jeden Fall musste der ihn weitaus schlimmer aufgeregt haben, als ich gerade eben.
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      -Edward Snowden
      Malverik

      Ich saß auf dem Bett und starrte vor mich hin. Na das war ja mal wunderbar gelaufen. Eigentlich hatte ich wohl gar kein Recht, so aus zu Rasten, wenn sie solche Anspielungen brachte. Allein der Tatsache wegen, was bei mir mit 17 Jahren alles gelaufen war. Mit keinem Recht hätte ich das machen sollen. Tja jetzt saß ich schön in der Scheiße... Aber in meinem Kopf war sie, offensichtlich viel zu oft, noch das kleine verschreckte Kind von damals, das sich heimlich aus der Küche schlich um dem Training im Hof zuzugucken. Jetzt musste ich mir selbst vor Augen halten, dass ich dieses Bild dringend loswerden musste, wenn ich Aena nicht für immer verschrecken wollte. Da sie, abgesehen von meiner Mutter, wohl die einzige Person war die ich als Familie betrachtete, ja da war wohl ein Umdenken nötig. Die Frage war nur, ob ich das auch hinbekommen würde. Frustriert aufstöhnend ließ ich mich aufs Bett fallen und die Gedanken drehten sich dabei lustig weiter..
      Aena Keleis
      Irgendwann schloss ich die Augen. Es hatte keinen Sinn, mir weiter den Kopf zu zermatern, warum Malverik so reagiert hatte. Vermutlich würde er noch mehr ausrasten, wenn jemals ein Mann in mein Leben treten würde, an dem ich ernsthaftes Interesse zeigte. Doch was das anging, stellte ich ja doch Ansprüche. Da ich gerne selbsständig war, zeigte ich Abneigung jenen gegenüber, die der Meinung waren, dass ich als Frau den Haushalt zu machen und dem Mann zu dienen hatte. In dieser Zeit war das nur leider ein verbreiteter Gedanke, was für mich einige Männer mit diesen Ansichten dennoch strikt ausschloss. Eigentlich hatte ich Glück, denn viele Mädchen, ich wollte nicht sagen 'Frauen', da sie ja noch so jung waren, in meinem Alter waren bereits verheiratet oder zumindest einem Mann versprochen. Grässlich. Aber ich nahm mir das Recht heraus, selbst zu entscheiden, auch, weil Malverik die Möglichkeit bot oder zumindest das nicht zu unterbinden versuchte. Meine Eltern hätten das vermitlich... Dann wäre ich jetzt eine Frau, die im Haushalt arbeitete und keine Ahnung hatte, wie man mit dem Schwert umzugehen hatte. Nein, ich war zufrieden mit meinem Leben, so wie es war. Das war der letzte Gedanke, den ich bewusst wahrnahm, ehe ich mit einem leichten Lächeln auf den Lippen in einen traumlosen Schlaf fiel...
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      -Edward Snowden

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