Laurea ~ Info, Anmeldung und Gequassel

      Laurea ~ Info, Anmeldung und Gequassel

      Eine fantastische Welt. Ein Königreich.
      Weite Flächen, Wüste, Wiesen, Flüsse, Berge.
      Extreme Hitze, eisige Kälte.
      Glasklares Wasser, unberührte Natur, schneebedeckte Berge, fruchtbare Felder.
      Pulsierende Städte, einsame Dörfer, unerforschte Winkel.
      Fürsten, Diener, Handwerker, Händler, Magier, Diebe, Abenteurer, Wächter.
      Verwunschene Wälder, ein schwarzer See – und überall ein bisschen Magie.
      Menschen, Tiere, doch auch fantastische Geschöpfe.
      Selten, schön und nicht leicht zu finden, vielleicht sogar gefährlich, auf jeden Fall ungezähmt.
      Willkommen in der Welt, die alle Gegensätze vereint.
      Willkommen in Laurea.



      Überblick:

      Wichtige Gebiete:

      Der Süden: karge Wüstengegend, das ganze Jahr über heißes und trockenes Klima. Ein großer Fluss sichert das Leben der Einwohner und ermöglicht gleichzeitig auch die Existenz einer größeren Tierpopulation: Neben Pferden und ein paar wenigen anderen Nutztieren gibt es vor allem viele reptilienartige Geschöpfe, die an die extremen Bedingungen der Wüste angepasst sind. Es sollen sogar von Zeit zu Zeit Drachen gesichtet werden. Dank des Flusses sind auch einige Fischarten in großer Zahl vorhanden, denen die warmen Wassertemperaturen nichts ausmachen. Somit wird als Nebensparte zum Handel, der hier die Haupteinkommensquelle für die meisten ist, auch Fischfang betrieben.
      Zumindest die Ufer unmittelbar am Fluss bieten zudem geringe Flächen, die zum Anbau genutzt werden können.
      Der Süden ist vor allem durch große, reiche Handelsstädte geprägt. Kleinere Dörfer gibt es kaum, höchstens ein paar kleine Stämme, die sich in die Wüste zurückgezogen haben, um dort nomadisch zu leben. Allerdings zieht es die Mehrheit in die lebensfreundlicheren Städte, wovon die meisten direkt am Fluss angesiedelt sind, was den Handel unterstützt. Prunkvolle Bauten prägen das Stadtbild, allerdings trügt das Bild ein wenig. Denn neben den reichen Handelsleuten gibt es auch das andere Extrem und vor allem Kinder in Armut sind immer wieder auf den Straßen anzutreffen.
      Zu den wichtigsten Städten zählen Zandeos, Liberos und Varjon.
      Im Vergleich zu den nördlicheren Gebieten stellt der Süden die unabhängigste Region dar. Einerseits ist seine Lage am Rande Laureas und das einzigartige Klima mitverantwortlich dafür, dass der Süden sich nicht allzu zugehörig fühlt. Andererseits herrschen etwas abweichende Werte und gesellschaftliche Normen vor, so ist das Frauenbild im Vergleich zu den anderen Regionen Laureas wohl am fortschrittlichsten, Emanzipation stößt auf größere Akzeptanz. Fürsten werden hier durch mächtige Handelsleute ersetzt, insgesamt hat der Süden eine Art Sonderstatus. Deshalb wurde schließlich ein Vertrag mit den anderen Gebieten und dem König geschlossen, der dem Süden größeren Freiraum bezüglich Selbstverwaltung zuspricht. Im Gegenzug akzeptierte der Süden den König weiterhin als Staatsoberhaupt und dessen Gesandte siedelten sich in der Position von Kontrolleuren in bedeutenden Städten des Südens an. Des Weiteren spricht der Vertrag den anderen Regionen Vorteile in der Versorgung mit südlichen Handelsgütern zu. Vor allem die feinen Stoffe und Schmuck sind in ganz Laurea bekannt und begehrt.
      Die Bewohner des Südens lassen sich zum Großteil auch an ihrem Erscheinungsbild als solche erkennen: Mit ihrem meist dunkleren Teint, braun bis schwarzem Haar und dunklen, hochpigmentierten Augen sind sie nicht nur gut an die extreme Sonneneinstrahlung angepasst, sondern haben im Gegensatz zu den Bewohnern anderer Regionen ein fast exotisches Erscheinungsbild.


      Der Nordwesten:
      Schneebedecktes Land und Nadelwälder prägen das ganze Jahr über die Landschaft. Es herrschen eisige Temperaturen, weshalb die Gegend kaum besiedelt ist. Lediglich ein altansässiges Volk aus etwa 500 Menschen lebt hier sippenartig und hin und wieder sind für einige Zeit auch vereinzelt Jäger anzutreffen, die in den verwunschen wirkenden Wäldern nach Bären und Hirschen Ausschau halten. Daneben gibt es jede Menge Nagetiere, die der Kälte trotzen sowie einige Raubvögel. Aber auch Zwerge, Trolle und sogar Feen sollen schon gesehen worden sein, allerdings sind nicht unbedingt alle davon den Menschen wohlgesonnen. Sie leben zurückgezogen und versteckt, was es nicht einfach macht, ihnen zu begegnen. Etwas, das alle magischen Geschöpfe gemeinsam haben: Es ist beinahe unmöglich sie zu finden, wenn sie nicht gefunden werden wollen.
      Die Einwohner sind vor allem an den oftmals sehr hellen Haaren - honigblond bis hin zu beinahe weiß – zu erkennen. Insgesamt bildet der Nordwesten quasi das Gegenstück zum Süden.
      Städte gibt es beinahe keine, außer einer Grenzstadt zur Mitte des Landes, Kanrok.
      Ein Gebirgszug trennt die Gegend vom Nordosten. In einem Tal am westlichen Gebirgshang liegt etwas versteckt noch eine weitere, eher kleinere Stadt, die dennoch von Bedeutung ist. Ihr Name ist Tringod. Allerdings handelt es sich vielmehr um eine Wächterfestung, mit deren Hilfe der Nordosten überwacht wird.


      Der Nordosten:
      Über dieses Landstück weiß man eindeutig am wenigsten. Wahrscheinlich ein Grund, warum viele Bewohner Laureas den Nordosten fürchten. Aber auch die dichten, düsteren Wälder und der immer etwas dunkler scheinende Himmel, wobei das Klima deutlich gemäßigter ist als im Nordwesten, bewirken bei den meisten ein eher mulmiges Gefühl. Etliche Erzählungen und Legenden ranken sich um die „verfluchten Wälder“ des Nordostens. So sollen magische Wesen aller Art dort hausen: Neben Zwergen und Trollen auch Zentauren und unheimliche Schattenkreaturen, sowie allerhand andere düstere Gestalten. Es wird erzählt, einige Magier hätten einen Pakt mit den Kreaturen geschlossen und würden tief in den Wäldern leben.
      Um die ängstlichen Einwohner zu schützen, wurde an der Südgrenze des Nordostens eine Mauer errichtet, im Westen begrenzt der Gebirgszug das Gebiet.


      „Die Mitte“:
      Die Landesmitte gliedert sich vor allem aufgrund klimatischer Unterschiede in einen westlichen und einen östlichen Teil.

      Im Westen herrscht ein gemäßigtes, kühles Klima. Das Landschaftsbild prägen hier Wiesen, Felder, Laub- und Mischwälder sowie eine Vielzahl an zumeist klaren Gewässern.
      Wichtige Städte sind Sydalion, Riandea und Arveliar. Sydalion ist dabei sozusagen die Hauptstadt Laureas und gleichzeitig Standort des königlichen Palastes, von wo aus der König über das Land regiert. Riandea und Arveliar bilden die nächstgrößeren Städte. Dort sind auch die zwei größten und ältesten Fürstenfamilien ansässig, die mit den etlichen anderen Fürstentümern in ganz Laurea örtlich Verwaltungsaufgaben für den König übernehmen. Riandea ist zudem für die Bibliothek der Stadt mit ihrer großen Sammlung alter und seltener Bücher bekannt.
      Hauptbaumaterialien sind Stein und Metall, vor allem in den großen Städten wurden einige bedeutende Bauten überdies mit Edelmetall sowie Diamanten und anderen Edelsteinen versehen, wobei durch die Spiegelung der Sonnenstrahlung darin eine besondere und einzigartige Atmosphäre entsteht, wofür die Gegend bekannt ist.
      Die meisten Einwohner des Westens sind als Bauern in den zahlreichen Dörfern, in den Städten vermehrt als Handwerker oder Wachen tätig. Letzteres gilt hier als gewöhnlicher und ansehnlicher Beruf.

      Im Osten findet man im Gegensatz zum Westen mediterranes Klima und Vegetation vor.
      Die größten Städte sind Selimea, Emas und Bridera, die in - für den Osten typisch - hellen Farben erstrahlen. Sandstein und andere Naturgesteine sowie helles Gehölz werden überwiegend zum Bau genutzt. Auffällig sind die vielen Seen, der Boden ist vielerorts fruchtbar und oftmals etwas hügelig. Die Bewohner des Ostens leben größtenteils vom Anbau oder alternativ von Fischfang und Viehzucht.
      Weiter nördlich befindet sich ein großer See mit schwarzem Wasser, der Erzählstoff für eine Reihe von Legenden liefert. Niemand weiß, woher er die alles verschluckende, dunkle Farbe hat, geschweige denn, welche Kreaturen darin leben und was sich auf dem Grund befindet. Es wird erzählt, es seien schon Menschen darin spurlos verschwunden, weshalb die Umgebung des Sees recht einsam ist.

      Insgesamt ist das patriarchalische Denken vorherrschend. Daneben findet das monarchische System beim Großteil der Bevölkerung Anklang und die Einwohner bringen dem König vielerorts hohe Loyalität entgegen.
      Klimatisch gesehen nehmen die Temperaturen von Süd(ost) nach Nordwest immer weiter ab. Süden und Nordwesten bilden dabei die beiden Extrema.

      Städte: (Ich mache mir selbstverständlich keinen der Links zu eigen ;) )
      Sydalion abcnewspoint.com/wp-content/uploads/2015/04/Budapest.jpg
      Riandea kostenlosefotos.net/cache/Kuns…adt-Tuerme_w490_thumb.jpg
      Arveliar expoarchiv.ch/pictures/bern_stadt/loeb_11.jpg
      Selimea sonne-wolken.de/wp-content/upl…4/05/Ait-Ben-Haddou04.jpg
      Emas static.panoramio.com/photos/large/60484357.jpg
      Zandeos images.forwallpaper.com/files/…7225__oriental-town_p.jpg
      Liberos annoist.de/anno1404/screen5/land_hafen_1280x720.jpg
      Varjon artvalue.com/photos/auction/0/…dt-mit-mosche-1103734.jpg
      Kanrok vignette2.wikia.nocookie.net/g…0518093447&path-prefix=de
      Tringod s1.1zoom.me/big3/889/352832-admin.jpg

      (Die Bilder dienen zur groben Vorstellung)
      PK

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Custy“ ()

      Regeln

      1. Bitte überlegt euch vorher, ob ihr wirklich schreiben wollt. Es wäre sehr schade, wenn ihr mitten im Spiel einfach abbrecht und euer Charakter zwar weiterexistiert, aber niemand mehr mit ihm interagieren kann. Das ist vor allem den Leuten gegenüber unfair, deren Charaktere eine emotionale Bindung zu eurem aufgebaut haben.

      2. Streitereien werden konstruktiv gelöst. Konflikte gibt es überall, allerdings geht es darum, wie damit umgegangen wird. Gibt es Konflikte untereinander, bitte ich euch, die sachlich und lösungsorientiert zu lösen, nicht zu stänkern oder zu provozieren, ohne Lösungsvorschläge anzubieten oder Kritik zu äußern. Hier biete ich mich auch gerne als Vermittlerin an, wenn notwendig. (Ich denke, bei Custy ist es ähnlich ^^)

      3. Bitte versucht, regelmäßig zu schreiben, da das RPG sonst inaktiv wird. Wenn ihr wisst, dass ihr eine Zeit lang nicht schreiben könnt, dann gebt bitte Bescheid.

      4. Andere Charaktere können nicht ohne weiteres getötet werden. wenn ihr einen anderen Charakter töten wollt, muss der- oder diejenige, der oder die den Charakter schreibt, dem zustimmen, indem er oder sie die Todesszene selbst formuliert. Ihr könnt andere Charaktere also nicht dadurch sterben lassen, indem ihr dem Schreiber oder Schreiberin die Entscheidung abnehmt!

      5. Bietet bitte Zeit zum Reagieren. In einen Post kann man, je nach Willen, unglaublich viel verpacken. Beispielsweise kann man schildern, wie man jemand anderen angreift und zu Boden schlägt, vor jemandem flieht und in der Haustür verschwindet oder auch einfach nur seine Hausaufgaben schreibt. Allerdings ist es anderen Mitschreibern und Mitschreiberinnen gegenüber nur fair, ihnen Zeit zur Reaktion zu geben, sprich: Formuliert in einem Post nicht, was ihr alles mit einem anderen Charakter macht. Ich erkläre das anhand eines Beispiels: Charakter A und Charakter B prügeln sich. Nun könnte der Schreiber von Charakter A schreiben, dass A B zu Boden stößt, wieder auf die Beine zerrt und gegen einen Baum schleudert, ehe er ihn einfach sitzen lässt und seelenruhig nachhause geht. Wird das in einem Post formuliert, kann B nicht reagieren. In einer Prügelei im echten Leben würde wohl kaum jemand einfach tatenlos zusehen, wie er zuerst auf den Boden und dann gegen einen Baum geschleudert wird, oder? Deswegen bedenkt das bitte, wenn ihr schreibt.

      6. Bitte schreibt keine zu kurzen Posts. Jeder kennt das, da hat man mal keine Idee, was man schreiben soll und dann werden die Posts immer kürzer. Aber versucht bitte trotzdem, zumindest drei Zeilen zu schreiben. Je länger, desto besser, aber drei Zeilen sind das Minimum.

      7. Bitte schreibt in verständlicher Sprache. Natürlich können in einem Text auch mal Abkürzungen vorkommen, doch achtet darauf, dass diese verständlich sind und nicht überhandnehmen. Zudem beachtet bitte die Regeln von Rechtschreibung und Grammatik. Natürlich unterlaufen jedem mal Fehler und das ist absolut nicht tragisch, allerdings wird es für andere mühsam, wenn sie den Text fünfmal lesen müssen und sich dann immer noch nicht sicher sein können, was das nun genau bedeutet.

      8. Aus welcher Perspektive (1. oder 3. Person) und in welcher Zeit (Gegenwart oder Mitvergangenheit) ihr schreibt, bleibt euch überlassen. Bitte vermeidet allerdings die Sternchen-Schreibweise. Um klar zu machen, was ich damit meine, hier ein Beispiel:
      Charakter A
      *geht zur Tür hinaus* Was für ein schöner Tag! …

      9. Charaktere dürfen nicht übermächtig sein, da dies den Spaß am Schreiben nimmt. Das gilt sowohl von der gesellschaftlichen Position gesehen, als auch Magie betreffend. Wenn ein Charakter zum Beispiel alle mit einem Blick versteinern kann, sobald sich jemand mit ihm anlegt, nimmt das den Spaß, weil es unmöglich wäre, gegen den Charakter anzukommen. Baut ihr andererseits eine Schwäche ein, die reale Chancen bietet, den Charakter zu besiegen, ist das in Ordnung.
      Solltet ihr spezielle Wünsche oder Vorstellungen haben, könnt ihr euch gerne an uns wenden. Dann schauen wir gemeinsam, ob es in bestimmten Fällen "Ausnahmen" geben kann. Ein möglicher Fall wäre zum Beispiel ein reinblütiger Zentaur, der allerdings so schwach ist, dass er keinen Vorteil gegenüber anderen Charakteren hat. Genauso könnte es bei einem Charakter sein, der zwar mit mächtigen Charakteren in Verbindung steht, selbst allerdings nur sehr wenig Macht hat.

      10. Der Entwicklungsstand im RPG entspricht in etwa dem Mittelalter. Beachtet also bitte, dass es keine Autos und ähnliches gibt, dafür Pferde und Kutschen. Außerdem Handelsschiffe. Waffentechnisch sind Schwerter, Pfeil und Bogen, etc. verbreitet. Auch seltenere Waffen sind erlaubt. Magische Fähigkeiten sind erlaubt, solange sie nicht zu stark sind. Wenn ihr euch unsicher seid, könnt ihr gerne nachfragen.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
      Klar, schön, dass ihr Interesse habt ^^

      Also Sklaverei ist an sich verboten, allerdings haben Einflussreiche vereinzelt "Schlupflöcher" gefunden, vor allem im Süden.
      Ansonsten sind es wenn oftmals Bauern, die verbotenerweise für örtliche Fürsten schuften. Ich hoffe, dass beantwortet deine Frage :)
      PK
      So... Meine Anmeldung kommt hier einfach mal :D Musste allerdings auf zwei aufteilen, da es ja die Regel mit den 10.000 Zeichen gibt :whistling:

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      Anmeldung Narvik: Teil 1 von 2
      ~Allgemeines~
      „Wenn du etwas über mich wissen musst, sag ich es dir schon.“
      Name: Narvik
      Geschlecht: männlich
      Alter: 22 Jahre
      Art (Mensch, magisches Wesen): Mensch
      Besondere Fähigkeit (falls vorhanden): einfach großartig sein
      Herkunft: Sydalion
      Tätigkeit: keine spezielle… Manchmal Söldner/Kopfgeldjäger, verrichtet Hilfsarbeiten (Feldarbeit, etc.), manchmal auch unehrlicher Weg, um an Geld zu kommen (Diebstahl, Betrug)

      ~Aussehen~
      „Hm. Wenn ich so drüber nachdenke, würde ‚perfekt‘ verdammt gut passen…“
      Haarfarbe: dunkelbraun
      Augenfarbe: grün
      Aussehen (in Sätzen): Mit einer Größe von 1,89m und seinem muskulösen Körperbau könnte man Narvik als durchaus gutaussehend bezeichnen. Sein kurzes, dunkelbraunes Haar harmoniert mit seinen grünen Augen, in denen sich sein Kampfgeist wiederspiegelt. Sein Gesicht, dessen Züge auch und vor allem durch den Dreitagebart betont werden,
      eventuell Bild: -wird gegebenenfalls verlinkt (wenn ich irgendwann mal eines find)-
      Besonderheiten: -

      ~Persönlichkeit~
      „Komm mir nicht in die Quere und wir haben kein Problem.“
      Charakter-Zusammenfassung (in Stichworten): facettenreich, schroff, eiskalt, manchmal charmant/hilfsbereit, loyal
      Charakter (in Sätzen): Viele Menschen, die ihn nicht kennen, würden Narvik als egoistisch und selbstverliebt beschreiben. Wen das schon abschreckt, der sollte sich besser nicht weiter mit ihm befassen. Zwar ist das nur ein oberflächlicher Eindruck, aber er zeigt sich Fremden selten von einer seiner guten Seiten, die er, auch, wenn man das manchmal nicht glauben kann, tatsächlich hat.
      Der junge Mann ist im Grunde einer dieser Menschen, die man schwer verärgern kann, ist er allerdings einmal sauer, dann ist mit ihm absolut nicht zu spaßen. Zwar wird er nicht handgreiflich, wenn er sich nicht verteidigen muss oder sämtliche Selbstbeherrschung verliert, jedoch kann er durchaus furchteinflößend sein, vor allem aber verletzend und demütigend. Allgemein könnte man sagen, Sarkasmus ist seine bevorzugte Waffe, vielleicht auch sein liebstes Stilmittel.
      Meistens wirkt Narvik auf Fremde, vor allem Männer, schroff und abweisend, von dem Geschehen um sich unbeeindruckt. So könnte man ihn für einen grimmigen, verbitterten Menschen halten, ob er das ist, ist eine andere Frage. Seine sarkastischen, manchmal sogar zynischen Antworten zeigen den Menschen in seiner Umgebung, dass er sicher kein einfacher Mensch und vor allem ein gefährlicher Feind ist, sollte man es darauf anlegen. Die meisten beschränken sich also auf die nötigsten Unterhaltungen mit ihm, vielleicht, weil sie einfach keine Lust haben, sich mit ihm auseinanderzusetzen, ihn sich nicht zum Feind machen wollen oder sich vor ihm fürchten.
      Doch den meisten Frauen gegenüber zeigt er sich von einer anderen Seite. Man könnte diese Seite sogar als charmant bezeichnen. Da er dem für seine Zeit typischen Rollenbild Großteils gerecht wird, ist er der Meinung, als junger, kräftiger und wohl auch gutaussehender Mann einer Frau helfen zu müssen, wenn sie so wirkt, als könnte sie eine starke Hand gebrauchen. Vielleicht versucht er so auch, sich bei den Frauen beliebt zu machen, um gegebenenfalls zu seinem Spaß zu kommen…
      Er ist sich selbst der Nächste, meistens zumindest. Da er alleine durchs Land reitet, ist diese Einstellung für ihn überlebensnotwendig. Zwar handelt er nicht skrupellos, aber hin und wieder ist er dazu gezwungen, nicht zu viel Rücksicht zu nehmen, um seine Ziele zu erreichen. Vor allem Fremden gegenüber. Was hat er auch mit ihnen zu schaffen? Er kann sich doch nicht um alle kümmern, sondern muss selbst sehen, wo er bleibt. So ist zumindest seine Einstellung.
      Narvik hat kaum oder eigentlich gar keine Menschen, die ihm wahrlich am Herzen liegen, dass spiegelt sich auch im Umgang mit seinen Mitmenschen wieder. Doch wer es dennoch schafft, seine Sympathie zu erringen, kann immer auf ihn zählen. Solchen Menschen zeigt er auch seine guten Seiten, vor allem seine bedingungslose Loyalität, die sich darin äußert, dass er seine eigenen Bedürfnisse unterordnet. Es lässt sich also getrost sagen, er kann auch liebenswürdig, sanft, besorgt und zärtlich sein, nur zeigt er das den wenigsten.
      Zusammenfassend halte man fest, dass Narvik wohl ein sehr facettenreicher, komplexer und wohl auch sehr anstrengender Zeitgenosse ist. Doch selbst, obwohl er das wohl nie zugeben würde, ist er kein rücksichtsloser und eiskalter Mensch, auch, wenn es oft den Anschein erweckt.

      „Was ich kann? Puh… Frag mich lieber, was ich alles nicht kann, dann sind wir schneller fertig.“
      Fähigkeiten: Zweifelsohne ist Narvik ein fähiger Schwertkämpfer, sonst würde er vermutlich auch nicht mehr leben. Oftmals hat er sich in der Vergangenheit mit den falschen Leuten angelegt und musste sich mit der Klinge verteidigen. Doch nicht nur diese Art von Kämpfen ist er gewohnt. Auch Faustkämpfe scheinen bei ihm nicht selten zu sein, vor allem in Gaststätten. Zwar beteuert er gerne, dass er nie derjenige ist, der zuerst zuschlägt, doch trotzdem zieht er diesen Ärger beinahe magisch an. Das könnte an seiner zeitweise provokanten und dennoch ruhigen Art liegen, die viele Gemüter erhitzen lässt, vor allem, wenn bereits Alkohol geflossen ist.
      Zudem ist der junge Mann ein überdurchschnittlich guter Reiter, was er vermutlich vor allem der Tatsache zu verdanken hat, dass er die meiste Zeit im Sattel verbringt, dass schon, seit er ein Jugendlicher war. Vor allem kann er sich auf seine braune Stute, Uva, immer verlassen. Sie ist nicht nur seine treueste Weggefährtin, er vertraut ihr, was wohl etwas heißen muss.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
      Anmeldung Narvik: Teil 2 von 2

      „Ich bin wohl der großartigste Narvik, den man auf dem Kontinent finden kann… Ich würde also sagen, Narvik-Sein ist meine größte Stärke.“
      Stärken: Der junge Mann ist in der Lage, Schmerzen, zu unterdrücken, vor allem wenn er wütend ist oder viel für ihn auf dem Spiel steht. Das schafft er allerdings auch nur, weil er allgemein kein sehr schmerzempfindlicher Mensch ist.
      Auch seine teils charmante, teils charismatische und wortgewandte Art, die er an den Tag legen kann, wenn er möchte, kann man durchaus als Stärke ansehen. Doch das Problem ist, dass er diese Stärke eher selten zeigt, nämlich nur Leuten, die er für der Mühe wert hält.

      „Wollen wir uns nicht lieber auf die Stärken konzentrieren? Schwächen sind doch langweilig…“
      Schwächen: Die Angewohnheit, oft zu sagen, was er denkt, hat Narvik mehrmals beinahe um Kopf und Kragen gebracht. Dennoch lässt er es sich nicht nehmen, zu sagen, was er will. Es lässt sich wohl eine gewisse Sturheit, aber im Kern eigentlich lobenswerte Ehrlichkeit erkennen.
      Durch seine provokante und oft von Sarkasmus geprägte Art macht sich Narvik nicht unbedingt Freunde. So ist zwar hier und da mal eine kleine Liebelei drinnen, allerdings würde eine feste Beziehung wohl kaum lange halten. Doch das möchte er auch nicht unbedingt, damit kann er ganz gut leben. Dennoch kann man diese Tatsache als Schwäche auslegen, da sein Charakter die Leute um ihn wohl eher in die Flucht schlägt, er also selten auf Rückhalt zählen kann.
      Zudem ist der junge Mann sehr stolz. Auch, wenn er gerne auch mal Witze über sich selbst macht und auch über Witze anderer über seine Wenigkeit lustig finden kann, wenn sie von Leuten kommen, die er nicht verabscheut, würde er niemals seine Schwächen eingestehen. Weder sich selbst, noch anderen.

      „Über die Vergangenheit zu sprechen kommt nicht in Frage. Konzentrieren wir uns lieber auf das, was kommt, das hat erstmal Priorität.“
      Hintergrundgeschichte: Narvik wurde in Sydalion geboren, wo er bei seinem Bruder lebte, der als Wache im Palast arbeitete, da die Eltern schon früh gestorben waren. Doch als Narvik zwölf Jahre alt war, fiel sein Bruder einem Verbrechen zum Opfer, wenngleich eigentlich jemand anderes das Ziel war. Der junge Narvik stand von einem Tag auf den anderen alleine da, nur mit dem ausgestattet, das sein Bruder ihm hinterlassen hatte, unter anderem die damals noch junge und unbändige Uva. Was er nicht mitnehmen konnte, verkaufte der Junge und begann ab dem Zeitpunkt, sich irgendwie durchzuschlagen.

      Wünsche: Sein wohl größter und einziger Wunsch ist es, ein Ziel zu finden. Zwar genießt er das Leben als Herumreisender, an niemanden gebunden zu sein und wenn auch nur kurz, doch er sucht irgendetwas, dass er anstreben kann, oder für das es sich zu leben lohnt. Nicht, dass er der Meinung wäre, sein Leben wäre nichts wert, aber im Moment hat er nichts, das er als besonders erachten würde. Hin und wieder spielt er allerdings mit dem Gedanken, zu versuchen, einen Widerstand gegen den König anzuzetteln, gegen den er äußerst kritisch eingestellt ist.
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden
      Und meine gleich hinterher :D Schon gespannt, welche Charaktere sich von euch allen noch so dazugesellen werden... ^^

      Name: Lumira
      Geschlecht: weiblich
      Alter: 18 Jahre
      Spezies: 75% menschliches und 25% Elfenerbgut
      Beruf: bekommt zu Hause viel Arbeit, hilft ab und zu in der Bibliothek von Riandea aus
      Wohnort: Am Rande eines winzigen Dorfes, mit Familie in einem Haus abgelegen am Waldrand

      Aussehen (Haar-, Augen-, Hautfarbe, Größe, Statur, Kleidung):
      Ihr Haar ist lang, dicht und dunkel und meist in einer lockeren Flechtfrisur zusammengefasst. Sie hat intensive, blaue Augen, blasse („Porzellan“-) Haut und ist nicht allzu groß (ca. 1,65m). Sie ist schlank, zierlich, hat aber dennoch trainierte Muskeln, was allerdings nicht auf den ersten Blick
      zu erkennen ist. Bezüglich Kleidung trägt sie mit Vorliebe Kleider, gerne auch mit feinen Verzierungen (Stickereien wie Ranken, Blätter oder Blüten oder auch dezente, glitzernde Akzente mit Steinchen etc.). Ihre Familie gestattet ihr allerdings nicht, aufwendigere Kleider zu tragen, weshalb diese sich ziemlich ausnahmslos auf äußerst schlichte Designs belaufen. Als Überwurf
      greift sie auf Umhänge zurück, die mindestens genauso schlicht wie ihre Kleider sind.

      Besondere Merkmale & Eigenschaften: Sie hat eine kleine Narbe links nahe des Schlüsselbeins und eine weitere, kaum sichtbare, zwischen rechtem Ohr und Kiefer. Außerdem eine einzelne, helle Haarsträhne, etwas versteckt unter anderen Haaren über der linken Schläfe. Sie trägt eine dünne Kette um den Hals mit einem kleinen, filigranen, goldenen Schlüssel als Anhänger, allerdings immer unter Kleidung versteckt, da ihre Eltern aus für sie unerfindlichen Gründen nicht wollen, dass sie sie trägt und sie ihr wegnehmen wollten. Durch den Anteil Elfenblut hat sie nicht nur kaum merklich gespitztere Ohren, sondern auch einige, wenn auch entsprechend eher schwache Fähigkeiten wie Heilkräfte bis zu einem gewissen Grad (sie können allerdings nur für andere eingesetzt werden, bei ihr selbst bewirkt die Fähigkeit eine grundsätzliche Stärkung der natürlichen Selbstheilung), wobei ihre Tränen die stärkste Heilkraft haben. Des Weiteren gibt ihr Gesang Zuhörern ein gutes, tröstliches Gefühl.

      Charakter: freundlich, interessiert, wissbegierig, neugierig, klug, einfühlsam, hilfsbereit, bescheiden, häufig nachdenklich und gelegentlich verträumt, eigenen Kopf und eigene Ansichten, positive Einstellung, schnell zu begeistern, gelegentlich etwas naiv, ungeduldig und tollpatschig und manchmal auch ziemlich stur, dann äußerst beharrlich

      Stärken & Vorlieben: kann sehr überzeugend sein, sportlich (reiten, auf Bäume klettern), Ausdauer liegt ihr mehr als Sprints, aber sie ist sehr flink und aus menschlicher Sicht betrachtet immer noch sehr schnell, tapfer und mutig, zögert nicht, sich für andere einzusetzen, gerade dann, wenn sie eine Ungerechtigkeit sieht, gute Zuhörerin, verlässlich und ehrlich, gutes Gedächtnis; sie tanzt gerne und singt oder summt häufig leise vor sich hin, liebt Tiere, Gras, Blumen und Blüten, Äpfel und Bücher und Rätsel. Sie hat eigentlich ständig ein Buch in der Hand und liegt oft einfach stundenlang unter einem Baum auf einer Lichtung im Gras. Was sie noch liebt, ist Schnee. Wenn es das erste Mal schneit, verwandelt sie sich jedes Jahr wieder in ein kleines Mädchen.

      Schwächen & Abneigungen: Angst vor tiefen, uneinsichtigen Gewässern und Eingesperrt-sein, ist eigentlich nicht gerne allein, bringt sich durch ihre Gutgläubigkeit, Sturheit, Tollpatschigkeit und teilweise kurzzeitigen Kontrollverlust über ihr Mundwerk (wenn sie wütend ist) manchmal selbst in Gefahr, keine gute Lügnerin, steht sich manchmal selbst im Weg, weil sie entweder zu viel nachdenkt oder es immer allen recht machen will; hasst es, andere zu verletzen (ihr schlechtes Gewissen ist ihr dann normalerweise deutlich anzusehen), kann schlecht mit Ungerechtigkeiten umgehen, kann es nicht leiden, wenn sie etwas nicht versteht, bevorzugt eindeutig frisches Obst gegenüber getrocknetem, und mag keine Bücher ohne Happy End.

      Weiteres: Sie lebt mit ihrer Familie in dem Haus am Wald seit sie denken kann, wird allerdings oftmals wie ein Dienstmädchen herumgescheucht, was ihr missfällt. Allerdings ärgert sie sich nur noch insgeheim darüber. Die Beziehung zu den Eltern ist entsprechend nicht sonderlich gut, die jüngere Schwester mag sie allerdings gerne und kümmert sich oft um sie. Wegen der
      abgeschiedenen Lage des Hauses und zusätzlichem Ausgehverbot, hat sie kaum Kontakt zu anderen Menschen, wonach sie sich eigentlich sehnt. Stattdessen verbringt sie viel Zeit alleine im Wald und flüchtet sich wann immer es geht in Bücher. In der Vergangenheit schlich sie sich zwar trotzdem hin und wieder ins Dorf, allerdings flog sie dank der ihrer Familie gegenüber loyalen Bewohnern ziemlich schnell auf. Von einem Bauern, der sie zeitweise aufgefangen hatte, bekam sie schließlich ein Pferd geschenkt, dass sie seitdem geheim im Wald versteckt hält. Ab diesem Zeitpunkt wagte sie sich sogar hin und wieder in die
      nächste Stadt, Riandea, wo sie schließlich die Bibliothek für sich entdeckte. Sie mied jedoch weiterhin den Kontakt zu anderen Menschen, aus Angst, die Eltern würden es doch irgendwann erfahren. Und vor diesem Tag graute ihr. Die Bibliothek ist seither ein wichtiger Ort für sie, aber es gelingt ihr längst nicht so oft dorthin zu entfliehen, wie sie es gerne hätte. Dank der alten
      Bibliothekarin darf sie dennoch hin und wieder sogar gegen etwas Lohn dort aushelfen. Sie fühlt sich vor allem im Haus oft allein und wünscht sich im Grunde nichts sehnlicher als jemanden, dem sie sich anvertrauen kann, der sie wirklich liebt und sie beschützt. Allerdings tut auch sie sich etwas schwer, aus Angst, sie könnte denjenigen gleich wieder verlieren.
      PK

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Custy“ ()

      Eine Frage, die sich für mich an die Allgemeinheit dieses RPGs ergibt: Wird er nicht auffallen, als Zentaur? Da werden ihn die Menschen doch seltsam behandeln, oder?
      "Arguing that you don't care about privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say."
      -Edward Snowden