Zwischenfall bei mittelalterlichen Spielen in Castrop-Rauxel

      Naja, den Niederländern ist ja auch schon aufgefallen, dass das etwas übertrieben ist. Anscheinend wird die Verordnung noch einmal überprüft.

      Es ist ja auch nach wie vor unbestritten, dass die meisten Bisse und schweren Verleztungen von Deutschen Schäferhunden verursacht werden und nicht etwa von sogenannten Kampfhunden. Aber Schäferhunde verbieten? Das ging dem Verband für Deutsches Hundewesen dann doch zu weit. :P

      Mir tut nur das gebissene Kind auf dem Mittelalterfest so leid. Der Kleine muss ja total traumatisiert sein. ;(
      Am Schäferhundimage wird im Leben nicht gekratzt. Dafür ist der Augsburger Verband viel zu stark.
      Die Dogge zählt in NRW lediglich in die 40-20 Regelung, d.h. ich muss als Halter meine Sachkenntnis nachweisen und beim zuständigen Ordnungsamt eine Kopie der Versicherungspolice hinterlegen und die
      Chip-Nummer. Das ist das, was ich für unseren Dalmatiner auch machen musste, wobei sich das mit der Sachkenntnis erledigt hat, da ich den Hund schon über drei Jahre ohne Zwischenfälle bei Polizei oder Ordnuingsamt gehalten habe. Das Gesetz in NRW ist nach der Sache mit der Kampfhundattacke in Hamburg so scharf geworden. Vorher hatten wir das Gefahrenhundegesetz, was meiner Meinung nach völlig genügt hat.
      Die Gesetze in Holland zu Hunden sind wirklich so rigide und es ist fraglich ob das geändert wird. Es wird immer wieder gewarnt, mit einem Kampfhund oder auch nur ähnlich aussehendem Tier dort einzureisen und das sollte man lieber befolgen, wenn einem der Hund lieb ist.
      Geschichten von der Tumbleweedranch findet ihr hier
      tumbleweedranch.de/
      Die Deutsche Dogge stand sehr wohl mal auf der Liste der gefährlichen Hunde, das wurde aber sehr schnell wieder geändert, da die Deutsche Dogge alles andere als gefährlich ist und eine sehr hohe Hemmschwelle hat.

      Kein Tier kommt böse auf die Welt, die Menschen machen es böse!
      Wir sind die Diener eurer Ohren
      Wir sind für die Musik geboren
      Immer wenn ihr traurig seid
      Spielen wir für euch

      (Rammstein "Ein Lied")
      Original von Balou
      Kein Tier kommt böse auf die Welt, die Menschen machen es böse!


      Das würde ich so nicht unterschreiben ... es gibt unter Menschen und Tieren gleichermaße Bekloppte ... :D

      Tatsächlich gibt es in fast jeder Population sogenannte "Ernstkämpfer", also Tiere, die auf Unterwerfungsgesten etc. nicht reagieren. Damit sind sie nach menschlichen Maßstäben "böse", aber das ist angeboren und damit eher eine Art Defekt.

      Unter Menschen, die einer ohnehin ziemlich aggressiven Spezies angehören, tritt diese Art von Defekt ebenfalls hin und wieder auf. Es sind Menschen, denen jede Art von Mitgefühl abgeht. Die konkreten Auswirkungen dieses Mangels kann man regelmäßig der Presse entnehmen. Dieses Thema ist aus naheliegenden Gründen hochumstritten! Es gibt aber zumindest einige Forscher, die einen signifikanten Zusammenhang zwischen gewissen Hirn-Dysfunktionen und besonders gewalttätigen Verbrechen beobachtet zu haben glauben.

      Es gibt keinen Grund, warum ähnliche Störungen des Sozialverhaltens nicht auch bei anderen Säugern auftreten sollten.

      Um aufs Thema zurückzukommen: Ich hatte mal einen völlig durchgeknallten Köter in Pflege, der mit Sicherheit nie schlecht behandelt worden ist. Die Dame hatte halt eine sehr anstrengende, kapriziöse Persönlichkeit und den Hang, alles töten zu wollen, was nicht Mensch oder Hund ist. Ich habe das Tier trotzdem gemocht, aber sie war wirklich saugefährlich und musste gut unter Kontrolle gehalten werden. Glücklicherweise gab es nie Unfälle mit Menschen.
      Das mit Holland stimmt, war auch schon im Fernseh. Also nicht mehr nach Holland fahren....
      Ansonsten hätte ich anstelle der Halterin der Dogge auch das Feld geräumt, damit die Kinder nicht immer den Hund treffen. Oder die Kinder angesprochen, daß sie vielleicht ein Stück weiter weg spielen...
      Viele Grüße, Claudia
      Wenn ich meinen Hund mit auf eine solche Veranstaltung nehme, dann bleibt er angeleint bei mir - die ganze Zeit!

      Ich bin der festen Überezugung, dass kein Hund böse auf die Welt kommt!!
      Der eine hat vielleicht einen niedrigere Hemmschwelle als ein anderer, aber mehr auch nicht.
      Schlecht behandelt muss nicht immer nur auf Schläge zurückzuführen sein, auch eine falsche Behandlung, die der Mensch als schön und gut ansieht, ist für den Hund nicht immer gut und kann zu Aggressionen führen!

      Ich kenne einen Hund der auch ab und an aggressives Verhalten zeigt, die Besitzer haben ihn von Welpe an. Aber ehrlich, die Frau ist so anstrengend, immer in Hektik und da kann es bei einem sensiblen Hund passieren, dass er sich dadurch verändert!
      Der eine wird krank,ein anderer leckt sich wund und noch ein anderer wird aggressiv. Aber als Welpe war dieser Hund nicht so, das kam mit der Zeit...
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      (Rammstein "Ein Lied")
      Hmmm ich behaupte jetzt mal es gibt kein "böses Gen" und Mitgefühl ist ein Kulturgut und damit gesellschafts- und nicht genabhängig.
      Was die Presse über einige Kriminalfälle schreibt ist meist von starker Polemik geprägt und eine sehr einsichtige Sichtweise der Dinge ohne psychologische Beleuchtung!
      Die Statistik mit der Hirn-Dysfunktion ginge nur dann auf, wenn sie ermöglichen würde einen späteren Straftäter schon bei der Geburt zu erkennen, was man ja GsD nicht kann, mal ganz abgesehen davon, das man es sich damit wirklich sehr einfach machen würde und all die tausende von Fällen in denen es psychologische Gründe gibt nicht ernst nimmt!

      Auch bei Hunden werden die "anerzogenen" Probleme überwiegen, denn selbst einen Hund mit starkem Dominanzdrang kann man bei genügend Konsequenz und Sachverstand zu einem umgänglichen Tier erziehen.
      Ein dominanter Hund gehört eben nicht in die Hand eines Anfängers, aber ein erfahrener Hundehalter wird auch mit einem dominaten Hund einen Freund und kein aggressives Fellkneul haben ;)
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      (Rammstein "Ein Lied")
      Original von Andrea
      Ich weiß nicht, bei allen Hunden, was ich bislang erlebt habe, die aus menschlicher Sicht urplötzlich aggressiv gegen Mensch und oder Tier wurden, steckte ein Hirntumor dahinter.


      Huch, kommt das so häufig vor? 8o Von so etwas habe ich auch schon einmal gehört, dachte aber, dass sei ein Einzelfall.

      @ Balou: Natürlich ist ein Hund als Welpe normalerweise nicht so aggressiv wie im Erwachsenenalter. Das kommt im Laufe der Entwicklung und noch einmal verstärkt mit der Geschlechtsreife. Ich kenne auch keine Babies, die mit Baseballschlägern über der Schulter herumlaufen ...

      Auf jeden Fall ist es gut und verantwortlich, seinen Hund auf Veranstaltungen scharf im Auge zu halten, so wie Du es tust. :)
      Ja, angleint schon, aber scheinbar einfach angeleint zur Seite gelegt und Frauchen hat sich anderweitig beschäftigt und das kann nicht sein!

      Ich sehe es als selbstverständlich an, dass mein Hund angeleint bei mir ist wenn ich auf eine solche Veranstaltung gehe.
      Wir nehmen Balou auch manches mal mit, aber ohne Leine geht einfach nicht. Das sieht man leider noch immer recht oft, gerade bei kleinen Hunden....der tut ja nichts.
      Es gehört sich einfach nicht, wenn er einen alten Oma die Krücken wegrennt ist das Geheule auf allen Seiten groß, auch wenn er gar nichts getan hat...und dafür bedarf es keiner 15 Kg oder gar knapp 50 Kg wie bei unserem :rolleyes:
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      Ich lege meinen Hund gar nicht erst in der Nähe solcher Spiele ab, denn das da mal die eine oder andere Berührung (egal wie stark) kommen kann sollte bei einem solchen Spiel klar sein.
      Es ist doch meist Platz genug, dass man sich auch 2 Meter weiter hinstellen kann, das würde ich meinen Hund nicht zumuten, das ist doch nun wirklich nicht schön für's Tier und vor allem so leicht zu vermeiden....traurig :rolleyes:
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      (Rammstein "Ein Lied")
      Wenn wir mit unserem Hund auf so ein Fest gehen (machen wir ehe kaum denn was soll der Hund dort??) passt immer einer auf. Ich könnte mir zwar nicht vorstellen das sie jemanden beißt, sie geht dann und sucht sich einen ruhigen Platz, gibt es keine Garantie.