Sunset Ranch - Ranchstorys //Besuch von der EoR im Juli 2017//

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      Ich weiß ja, dass Ulla schon bei unserer Urlaubsstory ist, aber diese kommt leider :P noch vorher dran. ;)
      Wieso kann man eigentlich keine Texte einfügen, ohne dass einem die ganzen Absätze rausgenommen werden,...?

      Tag 1

      An einem Tag im Juli, das Wetter war ziemlich durchwachsen, kamen Robert und Fabienne von der EoR, sowie Cole und Becci zu Besuch. Catalina und Becci war es endlich gelungen, ihre jeweiligen Partner zu einem Gespräch zu bewegen, in der Hoffnung, dass die beiden Brüder ihre lange zurückliegenden Probleme endlich bereinigen würden.
      Da das Wetter an diesem Tag zunächst alles andere als einladend war um auszureiten, wurden zunächst die mitgebrachten Pferde in vorbereiteten Gastboxen untergebracht. Anschließend führten Catalina und Jason die Gäste zunächst einmal durch die Ställe um ihnen den Hof und die Pferde zu zeigen.
      Als die Gruppe schließlich die Paddockboxen erreichte, in denen die Hengste untergebracht waren, klarte endlich der Himmel auf.
      Nun blickte Katja zu Robert und schlug vor sich ein wenig von den anderen abzusetzen und einen kleinen Ausritt zu Zweit zu machen. Robert war einverstanden und so verabschiedeten sich die Beiden nun von den anderen und gingen.
      Catalina blickte auf die Uhr und meinte zu Jason: „Lass uns eben die beiden Jungs hinausbringen,…“. Sie nickte zu Jamie hinüber, der in dem ihr gerad am Nächsten gelegenen Paddock stand und ihr in neugieriger Erwartung seinen Kopf entgegenstreckte. Wahrscheinlich hoffte er aber eher etwas zu fressen abzustauben. Catalina lächelte in sich hinein. Jason nickte und wollte sich gerade Sirius´ Box zuwenden, als er Becci bemerkte die bei dem jungen Hengst stand und ihn kraulte. Der Tinker schien Beccis Zuwendung sichtlich zu genießen. Er trat auf Becci zu und meinte grinsend: „Da scheinen sich ja zwei zu mögen,…“. Becci blickte auf und nickte. Dann reichte Jason ihr kurzerhand das Halfter, welches er in der Hand hatte und meinte augenzwinkernd: „Wenn du magst, kannst du ihn auch hinaus bringen, aber pass auf, er ist manchmal ein bisschen übermütig wenn es auf die Koppel geht. Wenn du durchs Tor bist, dreh ihn besser sofort mit dem Kopf zum Tor, dann ist es einfacher ihn loszumachen.“

      Das Angebot ließ Becci sich natürlich nicht nehmen. Also griff sie nach dem Halfter welches Jason ihr hinhielt und zog es dem jungen Tinker über.Catalina hatte Jamie inzwischen längst aufgehalftert und wartete bereits bei den anderen als Jason und Becci kurz darauf mit Sirius dazustießen. Als Catalina Becci und Sirius sah, musste sie lächeln. Anscheinend war es dem jungen Hengst wieder einmal im Handumdrehen gelungen jemanden mit seinem Charme einzuwickeln.
      Gemeinsam überquerten sie nun mit den beiden Hengsten den Hof und gingen hinüber zur Koppel.




      Catalina öffnete das Tor, ließ Becci und Sirius hindurchgehen ehe sie dann mit Jamie ebenfalls durchs Tor trat und dieses dann schloss. Sie blickte nun zu Becci um sich zu vergewissern, dass diese soweit war ehe sie Jamie losließ.



      Zwar hatte Becci Jasons Worte im Ohr, doch als sie mit Sirius kaum durch das Tor war und noch ehe sie ihn herumnehmen konnte, war der Hengst auch schon losgesprungen.



      Doch auch wenn er ihr den Strick ein Stück durch die Hand zog, gelang es ihr ihn zu halten. Ein paar Meter entfernten sie sich dennoch vom Tor ehe sie ihn zu sich herumgeholt hatte. Es war nun nicht ganz einfach den aufgeregt herumhampelnden Hengst der endlich lostoben wollte wenigstens soweit zu beruhigen, dass sie ihm das Halfter abnehmen konnte. Schließlich gelang es ihr aber.







      Und kaum merkte Sirius das er frei war, nahm er auch schon den Kopf hoch und stieb mit einer Staubwolke davon gefolgt von Jamie den Catalina nun auch losgemacht hatte, als Becci soweit war.



      Sirius legte nun in seinen Galopp gleich noch einen übermütigen Buckler ein. Inzwischen waren die beiden Tinker gewendet und liefen wieder in Richtung Tor. Überrascht machte Becci einen Schritt zur Seite, als die Zwei plötzlich an ihr vorbei liefen. Kurz darauf jedoch stand auch sie bei den anderen am Zaun und schaute den Beiden Hengsten beim Toben zu. Catalina gratulierte Becci nun, dass diese sich so gut gegenüber Sirius´ flegelhaftem Verhalten behauptet hatte. Sie erzählte, dass Sirius´ ein fast fünfjähriger Sohn ihrer Stute Sally war und im Grunde war der junge Hengst auch ein echter Sonnyboy, der es verstand die Leute mit seinem Charme einzuwickeln, doch er wusste auch zu genau um seinen Charme und manchmal nutzte er dies auch ein wenig aus. Becci lächelte. Sie, hatte sich längst in den jungen Tinker verguckt und für sie war bereits klar: Wenn sie und Cole wieder heimfuhren würde Sirius mit ihnen fahren! Aber natürlich sollte sie trotzdem zuvor mit Cole reden und ihn nicht nach dem Kauf vor vollendete Tatsachen stellen.
      Gerade betrat nun Cole die Koppel holte nun den großen, gelben Gymnastikball und kickte diesen in Richtung der beiden Pferde.



      Während Jamie das gelbe Ding jedoch skeptisch anblickte und auswich, lief Sirius zielstrebig darauf zu. Er fand das seltsame, rollende Ding äußerst spannend.



      Er senkte den Kopf und stoppte den Ball mit den Nüstern. Überrascht schnaubte Sirius nun, blickte das Ding einen Moment nachdenklich an. Dann hob er das Vorderbein, wobei er gegen den Ball stieß, woraufhin dieser nun ein Stückchen rollte. Überrascht blickte Sirius den Ball einen Moment an. Fast schien es als würde er nachdenken, dann jedoch trat er einen Schritt vor und trat erneut mit dem Vorderbein nach dem Ball, dieses Spielchen wiederholte sich nun einige Male.
      Jamie der aus sicherer Entfernung, nicht ohne Argwohn, das Treiben seines jüngeren Kameraden beobachtet hatte, befand nun, dass das merkwürdige rollende Ding anscheinend doch ganz spannend zu sein schien. Er lief nun in einem Halbkreis um Sirius herum auf den Ball zu. Er stieß beim Laufen mit dem Bein gegen den Ball woraufhin dieser von seinem Weg abgeleitet wurde und in eine andere Richtung wegrollte.



      Anmerkung: Sirius gehört @Aaylo Secura und wurde auch von ihr gecustet. Er bekam lediglich eine Abstammung und wurde so zu einem Sohn von Sally. Nicht, dass es zu Missverständnissen kommt :)

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      Eine Weile beobachtete man noch das Spiel zwischen den beiden Hengsten, dann jedoch blickte Catalina auf die Uhr und stellte fest, dass es bald Zeit wurde für Nathalies Reitstunde. Wahrscheinlich war die junge Frau sicher auch schon da.
      Doch auch die anderen kehrten nun ebenfalls mit zurück zum Hof. Catalina stellte fest, dass Nathalie tatsächlich schon da war und bereits dabei war Indian Sunshine Dream zu putzen. Sie ging zu der Frau hinüber und begrüßte sie. Fabienne hingegen, ging noch einmal hinüber zum Stall während Jason sich nun an Cole wandte und auf die Bank am Reitplatz deutete. Gemeinsam gingen die Brüder nun hinüber und setzten sich. So recht wusste er nicht, wie er das Gespräch beginnen sollte, er wollte auch um jeden Fall vermeiden, dass sein kleiner Bruder wieder ausrastete. Also sprach er zunächst, wie er hoffte, unverfängliche Themen an wie die Arbeit mit den Pferden.
      Becci holte nun Honani und band diesen neben der Appaloosastute an und begann ebenfalls das Pferd zu putzen. Dabei kam sie ein wenig mit Nathalie ins Gespräch.



      Als Nathalie schließlich gesattelt hatte und sich auf den Weg zum Platz machte, bemerkte Catalina Fabienne. Diese stand am Stall an Arnabis Box. Sie trat zu ihr und bot ihr an: „Wenn du möchtest kannst du ihn dir zum reiten fertigmachen, es könnte allerdings sein, dass er evtl ein wenig Feuer unter´m Hintern hat. Er ist in letzter Zeit nicht so häufig unter den Sattel gekommen.“ Fabienne nahm das Angebot gerne an und während Catalina nun mit ihrer Schülerin auf den Platz hinüber ging, holte sie den Araberhengst aus dem Stall und machte sich daran diesen zu putzen und zu satteln.
      Auf dem Platz konzentrierte Catalina sich inzwischen auf Nathalies Reitstunde. Die junge Frau machte sich inzwischen schon richtig gut. Aber natürlich war sie als Wiedereinsteigerin auch keine Anfängerin mehr. Lediglich das Reiten im Westernsattel war anfangs neu für sie gewesen.



      Nach einer Weile legte Catalina mit zwei Stangen eine Gasse und ließ Nathalie zunächst zwischen den Stangen einige Tritte rückwärts richten. Dies klappte sehr gut, also ging sie noch eine Stufe weiter und führte ihre Schülerin daran das Pferd über der Stange seitwärts treten zu lassen.



      Inzwischen war auch Fabienne mit Arnabi auf den Platz gekommen und ritt den Vollblutaraber warm.



      Der Fuchs war tatsächlich ein wenig aufgeregt und wölbte auch immer wieder schnaubend den Hals hätte er hier oder da etwas ach so spannendes entdeckt. Doch Fabienne hatte ihn gut im Griff.




      Inzwischen hatten Robert und Katja Die Pferde Sgt. Pepper und Rainbow gesattelt und hatten sich auf den Weg ins Gelände gemacht. Katja war zunächst vorgeritten und nun ritten sie durch den Wald der sich oberhalb der B5 befand. Sie kamen am, heute menschenleeren Heidbergring vorbei und ritten an einem Feldweg entlang. Nach einer Weile kamen sie an eine Wasserstelle und Robert ritt seinen Appaloosa zielstrebig ins Wasser. Sgt Pepper war bereits einige Meter im Wasser, als Robert bemerkte, dass Katja nicht mehr neben ihm war. Er wandte sich um und sah, dass Katja und ihre Stute noch immer an der Wasserkante standen. Die Fuchsscheckstute trippelte gerade einige Schritte seitwärts und schaute das Wasser mit einem Blick an, als ob es mindestens eine Dreckbrühe wäre. Dann blieb sie stehen.



      Robert ritt wieder hinaus, ritt einmal um die Stute herum und ritt wieder ins Wasser, doch nach wie vor zierte und weigerte Rainbow sich hartnäckig auch nur einen Fuß in das nasse Etwas zu setzen. Eine Weile versuchte Katja noch die Stute davon zu überzeugen durchs Wasser zu gehen, doch schließlich ließ sie es bleiben und ritt an der Wasserkante entlang neben Robert und Sgt. Pepper her die durchs flache Wasser ritten.Normalerweise hätte Katja einem Pferd solches Verhalten ja nicht durgehen lassen, doch sie wusste, dass Rainbow von ihrem Charakter her ein braves, zuverlässiges Pferd war, die auch unsichere oder ängstliche Reiter sicher durch die Stunden trug. Offentsichtlich hatte die Stute einfach eine starke Abneigung gegen nasse Füße.

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      So, hier schon mal den Teil mit den Ausrittbildern.

      Tag 2

      Am folgenden Morgen regnete es zunächst noch heftig und so wurde nach der Morgenfütterung erst einmal ausgiebig gemütlich gefrühstückt. Irgendwann blickte Jason, mehr zufällig in Richtung Fenster, dachte kurz nach und meinte dann: „Hatte es nicht eben noch geschüttet?“ Nun blickten auch die anderen auf und zum Fenster und stellten ebenfalls fest, dass draußen auf einmal strahlend blauer Himmel und Sonnenschein war. Also wurde beschlossen nun rasch den Tisch abzuräumen und dann die Pferde zu holen und für einen gemeinsamen Ausritt in die Besenhorster Sandberge zu satteln.
      Becci wollte natürlich Sirius reiten, denn nachdem sie am vorigen Nachmittag noch mit Cole darüber gesprochen hatte den Tinker in ihren Stall mitzunehmen, gab es für sie natürlich kein Halten mehr. Catalina war erst skeptisch und informierte Becci darüber, dass der junge Hengst sich zwar bereits ganz gut unter dem Sattel machte und auch schon häufiger mal als Handpferd ins Gelände mitgegangen war, aber noch nie selbst unter dem Sattel im Gelände war, andererseits schätzte sie Beccis Urteilsvermögen so ein, dass sie wusste was sie tat und so hatte sie dennoch keine zu großen Bedenken. Sie selbst ritt Aria. Eine junge Tinkerstute aus dem selben Jahrgang wie Sirius von einer ihrer Zuchtstuten die bereits schon älter gewesen war und im vorigen Jahr verstorben ist. Der Verlust von Arias Mutter war recht schwer für Catalina gewesen, sie hatte die Stute lange gehabt und sehr gemocht und durch ihre Palominofarbe war sie natürlich auch noch ein zusätzlicher Gewinn für ihre Zucht.Dieses Mal ritt Fabienne auf Sgt. Pepper, Cole auf seinem Schecken Honani und Jason seinen alten Herren.





      Als die Truppe nun so durch den Wald ritt und schließlich die Dünen erreichte hatten sich Jason und Cole inzwischen ein wenig zurückfallen lassen und unterhielten sich.





      Als die Gruppe sich jedoch der großen Düne näherte, wurden die Pferde langsam ein wenig kribbelig. Die Gruppe hielt und einigte sich schließlich darauf die Düne hochzureiten. Kaum hatten die Reiter nun das Kommando zum Galopp gegeben, sprengten die Pferde auch schon los. Doch wie Catalina und Jason es bereits aus Erfahrung kannten, fielen die meisten Pferde bereits nach der Hälfte bis dreiviertel der Strecke schon wieder in eine langsamere Gangart zurück. Keines der Pferde galoppierte bis ganz oben.





      Oben machten sie schließlich eine kleine Pause, ehe es schließlich auf einem anderen Weg weiter ging.








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      Aaylo Secura schrieb:

      Du hast die Story super geschrieben! Und die Bilder sind auch so Klasse!
      Vielen Dank für den schönen Kurzurlaub im nicht ganz so verregneten Hamburg!


      Hoffte, dass ich deine Leute einigermaßen treffend geschrieben habe ;)
      Den letzten Absatz mit Katja und Robert musste ich leider aussparen, fand irgendwie keine passende Weidekulisse, hoffe ich krieg die dann morgen noch in den Kasten.